Posts mit dem Label Pepperbooks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pepperbooks werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 30. Dezember 2013

[Kinderbuch-Rezension] Sylvia Kreutz - Isidora von Wackelzahn








Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 36 Seiten
Verlag: Pepperbooks; Auflage: 1 (25. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943315088
ISBN-13: 978-3943315080
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 4 - 6 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 26,4 x 21 x 1 cm

Inhalt gem. Pepperbooks:
Ein Schloss, ein Prinz, eine Prinzessin, Sahnetörtchen und eine uralte Drachin – das ist der Stoff, aus dem die schönsten Märchen sind. Für die uralte Drachin Isidora von Wackelzahn gibt es nichts Köstlicheres als Sahnetörtchen und Wackelpudding – und nichts Wichtigeres als deren Beschaffung. Eines Tages trifft sie auf Prinz Kuno, dem ein Schloss abhandengekommen ist. Er verspricht Isidora die süßesten Leckereien, wenn sie ihm zu einem neuen verhilft. Auf dem Weg dorthin treffen sie auf ein zerzaustes und sehr schmutziges Mädchen, das sich ihnen als Prinzessin Kunigunde vorstellt. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und ahnen noch nicht, dass sie mehr finden werden, als sie zu hoffen wagen und nicht immer der Prinz der Held der Geschichte ist.

Zum Buch:
Isidora, eine uralte, über 700 Jahre alte Drachin hat nur noch einen Zahn. Mit dem kann sie aber noch pfeifen. Früher, als sie noch mehr Zähne hatte, pfiff sie auch noch bei feschen Prinzen oder Rittern, aber das ist lange vorbei, denn sie kann sie ja mit einem Zahn nicht mehr beißen und kauen.
Aber der eine Zahn, der pfeift, wenn sie Sahnetörtchen, Wackelpudding oder Schokoladeneis sieht.
Wie ihr euch aber vorstellen könnt, ist das auch nicht mehr so oft, denn es gibt nicht mehr viele Händler, die mit dieser Ware unterwegs sind.

Da kommt eines Tages der schlaue Prinz Kuno mit seiner Kutsche daher, weil ihm sein Schloss abhanden gekommen ist. Isidora will ihm zu einem neuen verhelfen, wenn er ihr verspricht, dass sein Koch sie mit den begehrten Leckereien versorgt.
Gemeinsam machen sie sich auf den Weg und treffen auf eine echte Prinzessin ...

Ein wunderschönes Kinderbuch für die Altersgruppe von 4 - 6 Jahren hat man hier in Händen.
Passend zum Text von Sylvia Kreutz kann man sich mit seinen Kindern die gezeichneten Bilder von der Illustratorin Annalena Hunke ansehen. Die alte Drachin Isidora von Wackelzahn ist grün gezeichnet und überhaupt nicht furchteinflößend. 
Im Gegenteil, man hat Mitleid mit ihr, dass sie so allein lebt und darauf warten muss, dass ab und an mal die Gelegenheit kommt, dass sie ihre geliebten Leckereien verzehren kann.
Als dann der schlaue Prinz Kuno vorbeikommt, hat sie die Hoffnung, nicht mehr allein sein zu müssen  und macht sich mit ihm auf den Weg.

Ich hatte viel Spaß mit dem Buch. Überraschenderweise endet es auch anders als vermutet. Die Kinder haben damit ihren Spaß.
Die Autorin schreibt die Geschichte von Isidora auf und unterhält sich zwischendurch mit Isidora, die zwischendurch immer auf das Geschriebene eingeht. Eine witzige Idee, so kann die Autorin natürlich auch nichts schreiben, was nicht wahr ist.

Das Buch ist kindgerecht geschrieben, so dass es mit Kindern in der anvisierten Altersgruppe keine Verständigungsschwierigkeiten mit dem Buch geben wird.
Für die Altersgruppe uneingeschränkt empfehlenswert.


Bewertung:


Zur Autorin:

(übernommen von Pepperbooks)
Sylvia Kreutz, Autorin, lebt sehr zurück gezogen in einem kleinen Ort in Baden-Württemberg. Über sich selbst sagt sie: „Es ist nicht wesentlich, wer ich bin, sondern was ich von meinem Sein preisgebe und das ist die Geschichte von Isidora – die nicht nur eine Drachengeschichte ist“.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 16. Juli 2013

[Rezension] Diana Raufelder - Wir zwei sind Du und Ich


Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 174
ISBN: 978-3-943-31506-6
Erscheinungstermin: 14. März 2013 (1. Auflage)
Preis: 1
1,95 EUR (D)
Format:
Hardcover 


Klappentext gem. PepperBooks:
“Es sind die gleichen schwarzen Haare”, denkt sie, als sie ihn inmitten den Getümmels plötzlich erblickt, „genauso wild und ungezähmt.“ Dazu ein schwarzer Stern und ein
schwarzer Halbmond. „Ruf ihn! “, denkt sie, aber sie bekommt keinen Ton heraus.
Menschen, bepackt mit riesigen Einkaufstüten, drängen von allen Seiten auf sie ein.
Wo ist er hin? Sie hat ihn verloren. Zum zweiten Mal in ihrem Leben. Tränen schießen ihr in die Augen.
„Warum weinst du Prinzessin? “, fragt da auf einmal jemand hinter ihr. Sie dreht sich erschrocken um: Ist das tatsächlich Ben?
Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, die allen Widrigkeiten trotzt. 

Rezension:
Ricarda "Ri" Lehmann hat es nicht leicht. In der Schule läuft es alles andere als gut für sie und ihr dominanter Vater Herbert setzt sie deswegen extrem unter Druck, da sich schlechte Noten für die Tochter eines Professoren einfach nicht schicken. Ihre Mutter kann sich in dieser Beziehung nicht gegen ihren Mann durchsetzen, obwohl sie ihr Kind über alles liebt und für Ri nur das Beste möchte. Gerne flüchtet Ri nach der Schule ins Sound-In, einen Plattenladen, ehe sie nach Hause geht und sich dem alltäglichen Stress stellt. Doch an diesem kalten Novembertag ist alles anders: Sie sieht einen Jungen mit schwarzen Haaren und sie weiß: Es ist Ben, der Freund aus ihrer Kindheit, der ihr so grausam entrissen wurde.

Ri weiß nun: Ben ist wieder da und sie muss ihn finden. Doch wo mit der Suche beginnen, Berlin ist groß? Ri taucht ein in die gemeinsame Vergangenheit mit Ben und seiner Mutter Lola, in ihre glücklichen Kindheitserinnerungen, bevor alles in einer Katastrophe endete. Unterstützt wird Ri bei ihrer Suche von Belinda, einer neuen Klassenkameradin und ihrer einzigen Freundin. Ri beginnt ihre Suche in der Gegend, in der sie als Kind lebte und in der auch Ben seinerzeit wohnte. Niemand jedoch erinnert sich an ihn, es scheint hoffnungslos, bis sie ein Auto sieht, von dem sie sofort weiß: Das ist Bens Auto, denn es ist bemahlt und die Symbole haben nur für sie und Ben eine Bedeutung.

Tatsächlich kommt Ri Bens Spur immer näher, doch als ihr Vater herausbekommt, dass Ben wieder da sein soll, versucht er mit allen Mitteln zu unterbinden, dass seine Tochter wieder Kontakt zu dem jungen Mann aufnimmt. Was genau hat ihr Vater gegen ihn? Als Ri auch noch auf ein Internat geschickt werden soll, hält sie es nicht mehr aus und läuft von Zuhause weg. Doch wo soll sie hin? Berlin ist nicht freundlich zu jugendlichen Ausreißern, nach Hause jedoch will sie auf keinen Fall, wenn sie nur wüsste, wo sie Ben finden kann. Ihr steht die erste Nacht im kalten Winter auf der Straße bevor, doch dann geschieht das Wunder und Ben findet sie. Werden es die Beiden schaffen, da anzuknüpfen, wo sie vor so vielen Jahren gewaltsam getrennt wurden?


Eine immerwährende Freundschaft! Der Plot wurde sehr einfühlsam und authentisch erarbeitet, sodass ich in diesem vollkommen gefangen war und ich förmlich darauf hingefiebert habe, heraus zu bekommen, wie sich die Geschichte auflöst. Die Figuren wurden ausgesprochen facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei dies nicht nur auf Protagonistin Ri zutrifft, sondern auch auf die Nebencharaktere, was meines Erachtens leider viel zu selten der Fall ist. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm zu lesen und dieser in Kombination mit dem abwechslungsreichen Plot hat mich nicht mehr losgelassen, sodass ich das Buch am Stück lesen musste, es ging einfach nicht anders. Nicht für eine Minute hätte ich mich von Ri und ihrem Schicksal trennen mögen - es hat mich einfach nur gefesselt und lässt mich mit dem Wunsch zurück: Es sollte mehr solche Bücher geben.

Bewertung: 

Von Diana Raufelder bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
Diana Raufelder, Jahrgang 1978, wuchs in Heidelberg auf, wo sie später auch  Erziehungswissenschaft und Ethnologie studierte. Nach dem Studium interessierte und engagierte sie sich für Kindheits- und Jugendforschung und promovierte in Berlin. Neben ihrer Forschungsarbeit an der Freien Universität Berlin begann sie schon früh Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin. (übernommen von PepperBooks)

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich bei



bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt haben

Freitag, 5. Juli 2013

[Rezension] Diana Raufelder - Wir zwei sind Du und Ich



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 177 Seiten
Verlag: PepperBooks; Auflage: Überarbeitete Neuauflage. (14. März 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943315061
ISBN-13: 978-3943315066
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 12 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 21,6 x 14,6 x 1,8 cm

Inhalt gem. Pepperbooks-Verlag:
“Es sind die gleichen schwarzen Haare”, denkt sie, als sie ihn inmitten den Getümmels plötzlich erblickt, „genauso wild und ungezähmt.“ Dazu ein schwarzer Stern und ein schwarzer Halbmond. „Ruf ihn! “, denkt sie, aber sie bekommt keinen Ton heraus.
Menschen, bepackt mit riesigen Einkaufstüten, drängen von allen Seiten auf sie ein.
Wo ist er hin? Sie hat ihn verloren. Zum zweiten Mal in ihrem Leben. Tränen schießen ihr in die Augen.
„Warum weinst du Prinzessin? “, fragt da auf einmal jemand hinter ihr. Sie dreht sich erschrocken um: Ist das tatsächlich Ben?
Die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft, die allen Widrigkeiten trotzt.

Zum Buch:
Ricarda, kurz Ri genannt, und Ben hatten schon in ihrer Kindheit etwas ganz besonderes. Obwohl Ben vier Jahre älter ist als Ri, waren sie sehr gut miteinander befreundet. Sie bildeten eine Einheit. Das änderte sich schlagartig mit dem plötzlichen Tod von Bens Mutter. Sein Vater lebte in Istanbul und holte ihn zu sich.
Ris Vater, der Ben nicht mochte, atmete auf und war froh, dass er weg war. Ri sehnte sich nach Ben, ihr war, als würde ein Teil von ihr fehlen. Nichts war mehr so wie es war.
Viele Jahre vergingen, Ri fühlt sich von ihren Eltern missverstanden, denn für ihren Vater gelten nur die Noten, die sie mit nach Hause bringt und die sind alles andere als gut.
Eines Tages bildet sich Ri ein, Ben, ihren Ben aus Kindertagen gesehen zu haben. Bevor sie ihn ansprechen kann, ist er weg. Kann es sein, dass ihr Ben wieder in Berlin ist? Warum nur hat er sich all die Jahre nie auch nur einmal gemeldet? Ri ist sich so sicher, Ben gesehen zu haben, so dass sie versucht, ihn zu finden ...

Für Ri bricht eine Welt zusammen, als ihr Freund Ben plötzlich nach dem Tod seiner Mutter zu seinem Vater nach Istanbul ziehen muss. Nicht einmal die Möglichkeit, sich zu verabschieden haben sie gehabt. Ri leidet all die Jahre darunter, dass er nicht einmal geschrieben hat oder sonstwie Kontakt zu ihr suchte.
Als sie jetzt nach Jahren glaubt, ihn gesehen zu haben, macht sie sich auf die Suche nach ihm, um ihre Fragen beantwortet zu bekommen.
Ri ist inzwischen 15 Jahre und kann die Anforderungen, die ihr Vater an sie stellt, nicht erfüllen. Das Lernen macht ihr keinen Spaß und dementsprechend sind auch ihre Noten. Nach einer weiteren schlechten Note will ihr Vater sie in ein schweizer Internat stecken. Ri hat kein gutes Verhältnis zu ihren Eltern und fühlt sich unverstanden.

Als es Ri tatsächlich gelingt, ihren Ben zu finden, ist die Freude auf beiden Seiten groß. Auch Ben hatte all die Jahre darunter gelitten, dass er seine beste Freundin verlassen musste. Ben lebt in einer WG, in die Ri kurzerhand nach einem Krach mit ihren Eltern zieht. Sie lässt die Schule Schule sein und genießt die Zeit mit Ben.
Die beiden nehmen sich Zeit füreinander und lernen sich neu kennen und versuchen die Zeit zu füllen, die sie getrennt voneinander waren.

Dieses Buch erzählt nicht nur die Geschichte von Ri und Ben. Es ist die Geschichte einer wundervollen Freundschaft und eine Geschichte um das Erwachsen werden.
Die Protagonisten Ri und Ben sowie Ris Freundin Belinda sind hervorragend gezeichnet, sie wirken echt und realistisch.
Ben ist ein Freund, der aus den beiden Mädels das beste herausholt, der ihnen wirklich selbstlos hilft und ihnen unaufdringlich zeigt, dass es auch anders geht.
Die Freundschaft zwischen Ri und Ben beeinflusst nicht nur die beiden selbst zum Guten, auch Ris Eltern erfahren eine Wandlung, die so nicht vorhersehbar war. Sie werden jedoch auf schmerzvolle Art und Weise zur Besinnung gebracht.

Mich hat dieses Buch sehr berührt, auch wenn es ein Jugendbuch ist. Es ist ab 12 Jahre ausgezeichnet und ich denke, dass es auch passend für dieses Alter ist. Die Autorin ist auf die Gefühle und die Welt der Zielgruppe eingegangen.
Ich werde dieses Buch morgen einer 12-jährigen zum Lesen geben und ich bin gespannt, wie ihr das Buch gefallen wird.

Dieses Buch ist uneingeschränkt empfehlenswert. 

Bewertung:


Zur Autorin:

(übernommen vom Pepperbook-Verlag)
Diana Raufelder, Jahrgang 1978, wuchs in Heidelberg auf, wo sie später auch  Erziehungswissenschaft und Ethnologie studierte. Nach dem Studium interessierte und engagierte sie sich für Kindheits- und Jugendforschung und promovierte in Berlin. Neben ihrer Forschungsarbeit an der Freien Universität Berlin begann sie schon früh Kinder- und Jugendbücher zu schreiben. Heute lebt und arbeitet sie in Berlin.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt