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Samstag, 6. Januar 2018

[Blogtour] Tag 1 der Interviewtour zum Buch "Die Wolkenfischerin"

[Werbung] Aufgrund der schwammigen Gesetzeslage über Verlinkungen auf Blogs zu Verlagen, Autoren u.a. kennzeichnen wir folgenden Beitrag gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Wir erstellten ihn aus freien Stücken und erhalten dafür kein Honorar.

Heute startet die Interviewtour rund um das neue Buch der Autorin Claudia Winter "Die Wolkenfischerin". Ich darf euch heute die Autorin und ihren neuen Roman vorstellen.


Inhalt gem. Goldmann-Verlag:
Charmant und gewitzt hat sich Claire Durant auf der Karriereleiter eines Berliner Gourmet-Magazins ganz nach oben geschummelt. Denn niemand ahnt, dass die Französin weder eine waschechte Pariserin ist noch Kunst studiert hat – bis sie einen Hilferuf aus der Bretagne erhält, wo sie in Wahrheit aufgewachsen ist: Ihre Mutter muss ins Krankenhaus und kann Claires gehörlose Schwester nicht allein lassen. Claire reist in das kleine Dorf am Meer und ahnt noch nicht, dass ihre Gefühlswelt gehörig in Schieflage geraten wird. Denn ihr Freund Nicolas aus gemeinsamen Kindertagen ist längst nicht mehr der schüchterne Junge, der er einmal war, und dann taucht aus heiterem Himmel auch noch ihr Chef auf. Claire muss improvisieren, um ihr Lügengespinst aufrechtzuerhalten – und stiftet ein heilloses Durcheinander in dem sonst so beschaulichen Örtchen Moguériec …




Der Goldmann-Verlag über Claudia Winter:
Claudia Winter, geboren 1973, ist Sozialpädagogin und schreibt schon seit ihrer Kindheit Gedichte und Kurzgeschichten. Als Tochter gehörloser Eltern lernte sie bereits mit vier Jahren Lesen und Schreiben, gefördert von ihrem Vater. Neben "Aprikosenküsse" und "Glückssterne", beide im Goldmann Verlag erschienen, hat sie weitere Romane sowie diverse Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlicht. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und den Hunden Kim und Luca in einem kleinen Dorf nahe Limburg an der Lahn.









Im Gespräch mit Claudia Winter:



Das Buch spielt in Frankreich, in der Bretagne. Was genau fasziniert dich an der Gegend so, dass du deine Handlung dorthin verlegt hast?
Ich bin ein großer Schottland-Fan. Auf der Suche nach einem neuen Handlungsort, der in Frankreich spielen sollte, da ich ja die Hauptfigur Claire schon hatte, bin ich über den Satz „Die Bretagne ist das Schottland Frankreichs“ gestolpert. Das war ein Omen. 

Wie kam dir die Idee zu diesem Buch? Gab es mal einen Anstoß dazu oder hast du ähnliches gehört?
Die Geschichte hat sich aus einigen Figuren entwickelt, die ich bereits für die Aprikosenküsse geschaffen hatte. Dann kamen die Handlungsorte hinzu, hier Paris, Berlin und die Bretagne. Der Rest ist einfach ein bisschen Spinnerei, ein bisschen imaginäres Filmabspulen und ein Brainstorming mit dem Ehemann sowie diversen engen Autorenkolleginnen. Meist gehe ich von einer Schlüsselszene aus, die in diesem Fall die Vorstellung von einem rothaarigen Mädchen auf einem schwarzen Fels war, das einem auslaufenden Fischerboot hinterher schaut. 

Hast du dieses Buch jetzt nach der Veröffentlichung selbst noch einmal gelesen und wenn ja, gibt es da etwas, was du im Nachhinein anders geschrieben hättest?
Nein und Nein. Ich habe es nach 20 Korrekturgängen nicht nochmal gelesen und ich würde es wieder genauso erzählen, wie ich es getan habe, weil ich diese Geschichte genau so liebe.

In dem Buch geht es ja unter anderem auch um zwei Schwestern. Ich könnte mir gut vorstellen, dass man auch über die Schwester Maelys einen Roman schreiben könnte. Ist etwas in dieser Richtung geplant?
Das wird leider nicht verraten  

In deinen bisherigen Romanen gab es immer auch etwas kulinarisches zu lesen, es wird gebacken und gekocht in deinen Büchern. Man kann sich eigentlich darauf verlassen. Welche Rolle spielt die Küche in deinem Leben?
Essen und Genuss sind wesentlicher Bestandteil meiner Bücher und damit auch in meinem Leben. Ein gutes Mahl an einer großen Tafel voller lieber Menschen ist eines der besten Dinge, die uns das Leben bieten kann. Und wer kennt es nicht, dieses Gefühl des perfekten Wohlfühlmoments?

Welche Bücher liest du persönlich am liebsten? Darf es auch mal ein Thriller sein?
Ich lese querbeet, aber meist Romane, die in dem jeweiligen Land spielen, mit dem ich mich gerade beschäftige. Thriller liebe ich auch, besonders die von meinem Verlagskollegen Michael Robotham. 

Wieviel kommende Bücherideen trägst du noch mit dir rum?
Meist so zwei bis drei, aber ich beschäftige mich immer ganz intensiv mit nur einem.

Wie wichtig ist dir das Feedback deiner Leser?
Sehr wichtig. Es ist schön, Lob zu bekommen und hilfreich, konstruktive Kritik zu erhalten. Ich mag meine LeserInnen und bin ihnen gerne nahe.

Es gibt Autoren, die lesen gar keine Rezensionen ihrer Bücher. Dann gibt es welche, die posten jede Rezension in den sozialen Netzwerken. Wie wichtig sind dir Rezensionen und wie gehst du mit Kritik um?
Im großen und ganzen bin ich recht zufrieden mit meinen Rezensionen. Bücher sind wie Musik Geschmackssache, man kann nicht alles mögen und manchmal gibt es eben Zeiten für Limonade und dann auch wieder Zeiten für Champagner. Wer sich öffentlich präsentiert muss auch mit Kritik umgehen können. 

Wann und was werden wir als nächstes von dir lesen können?
Das nächste Buch führt von München in die Provence, wo eine alleinerziehende Mutter um die Liebe ihrer 15-jährigen Tochter kämpfen muss. Es wird ein emotionales, sehr familienbezogenes Buch mit dem wunderschönen Flair eines kleinen Bergdorfs in Südfrankreich – mit vielen lustigen Nebenfiguren


Mein Dank geht an Claudia Winter, die mir hier Rede und Antwort stand.

Die Blogtour in der Übersicht. 

Tag 1 Lesendes Katzenpersonal – Die Autorin und ihr neuer Roman
Tag 2 Katjas Bücher und Rezepte – Claudia Winter und die Welt der Gehörlosen
Tag 3 Claudis Gedankenwelt – Fragen, die noch niemand gestellt hat
Tag 4 Süchtig nach Büchern – Claudia Winters Genusswelten

Viel Spaß beim stöbern

Mittwoch, 20. April 2016

[Blogtour] zu "Herz verloren, Glück gefunden" von Christiane von Laffert - Vorstellung der Protagonisten


6 Tage lang habt ihr die Möglichkeit, uns bei unserer Blogtour zu begleiten.
Vorgestellt wird das neue Buch der Autorin Christiane von Laffert "Herz verloren, Glück gefunden"

Folgende Stationen führen euch durch das Buch.

18.04.2016: Buchvorstellung bei Katis-Buecherwelt
19.04.2016: Interview mit der Autorin bei Katzemitbuch
20.04.2016: Vorstellung der Protagonisten auf unserem Blog
21.04.2016: Handlungsorte im Buch bei Merlinsbuecher 
22.04.2016: Hamburg bei Sarahs-Buecherwelt 
23.04.2016: Ehe & Alltag bei Buchbria 


Ich darf euch heute die Protagonisten des Buches vorstellen:

Victoria Dansmann:
Victoria ist 39 Jahre alt und verheiratet mit Hubertus, mit dem sie 2 Kinder, Leonie und Vincent, hat.
Sie hat keine Modelmaße, im Gegenteil, sie kann mit ein paar Rundungen aufwarten und schämt sich dafür. 
Mit Mitte 20 wünschte sie sich, mit einem netten, erfolgreichen Mann verheiratet zu sein und liebe Kinder zu haben. Obwohl sie alles von ihrer Wunschliste abhaken konnte, fehlt etwas in ihrem Leben.
Sie studierte Jura, hat sich aber letztendlich für ein Mutti- und Hausfrauendasein entschieden. 
Victoria engagiert sich mit anderen ehrgeizigen Müttern im Kindergarten und hat ein Amt im Elternbeirat im Gymnasium ihrer Tochter. Sie ist eher brav, leise und konservativ.
Vicci bekommt Panik in engen, geschlossenen Räumen und hat Angst im Dunkeln. Ihren Urlaub verbringt sie vorzugsweise an der Nordsee oder auf Mallorca.
Vicci hat einen Traum, sie träumt von einem Partner an ihrer Seite, der sie auf Händen trägt und jederzeit alles für die Familie stehen und liegen lässt.

Hubertus Dansmann:
Hubertus ist der angetraute Ehemann von Victoria. Er arbeitet als Fondsmanager und das rund  um die Uhr. Er ist gut aussehend und wirkt sympathisch. Hubertus sieht immer geschniegelt und gebügelt aus und die Kinder sehen in ihm den Supervater. Was Victoria bei den Kindern nicht erreicht,  schafft er mit Versprechungen. Er ist ein Mann, der für seine Karriere lebt, alles andere kommt erst lange danach.
Wie liebevoll er zu Victoria ist, sieht man an dem Geschenk zu deren 39. Geburtstag: Eine Pulsuhr und eine sprechende Personenwaage mit automatischer Körperfettmessung.

Emily:
Emily ist eine der ältesten Freundinnen von Victoria. Seit Schulzeiten sind sie befreundet und haben schon einiges gemeinsam erlebt. Sie ist superschlank und sieht großartig aus. Für ihren Job in einem angesagten Lifestyle-Magazin ist sie beruflich viel unterwegs, um über angesagte Stars und Trends zu berichten. Sie bringt Abenteuer in Victorias Leben, so ist es auch ihre Idee, sie mit nach Lech zu nehmen und sich als eine andere auszugeben. Emily hat eine lustige und unkomplizierte Art, ist aber auch gleichzeitig wild und brav.
Für eine super Story kann sie aber auch mal über Leichen gehen.

Kathrin:
Ebenfalls eine langjährige Freundin von Victoria. Sie arbeitete einst in einer renommierten Steuerkanzlei, bis sie heiratete und 4 Söhne bekam. Nunmehr führt sie ein konservatives Hausfrauendasein, bis sich ihr Mann gerade von ihr getrennt hatte. Kathrin ist die ruhige unter den Freundinnen, sie regelt alles, wird nicht hektisch und regt sich nie auf.

Constantin von Holt:
Constantin ist der Besitzer der Holt-Medien, einer der größten und ältesten Verlage. Optisch hat er Ähnlichkeit mit Hugh Jackman, volles, dunkles Haar, leicht melancholische, gutmütige blaue Augen und einen sinnlichen Mund. Wenn er lacht, bekommt er Grübchen auf der rechten Wange.
Er ist aufregend, charmant und witzig und so manche Frau würde sich gern an seiner Seite aufhalten wollen.
Sport treibt er, um einen Ausgleich zur Arbeit zu haben.

Kristian Schröder:
Kristian ist der Besitzer einer Jugendstilvilla. Er ist geschieden und lebt mit Freunden zusammen in ihr. Er ist großgewachsen, hat strahlend blaue Augen und blonde Locken. Wenn man ihn beschreiben möchte, dürfen nett, fröhlich, unkompliziert und fürsorglich nicht fehlen. Er ist ein Freund und Kumpel, auf den man sich verlassen kann. Er hat etwas beruhigendes an sich. Sich selbst bezeichnet er als chaotisch und unordentlich. Kristian vertritt die These, das man sich Freunde nicht mit dem Verstand suchen soll, sondern mit dem Herzen.

Ich hoffe, ich konnte euch die Protagonisten ein wenig näher bringen und wünsche mir, dass ich euch ein wenig neugierig auf das Buch machen konnte.

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Gewinnspiel:
Nun habe ich das Glück und darf ein Buch von "Herz verloren, Glück gefunden" verlosen. 
Es wird auf jedem teilnehmenden Blog jeweils 1 Printexemplar verlost. Es kann jedoch insgesamt nur 1 Exemplar gewonnen werden. Bei doppeltem Gewinn, wird neu verlost.

Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, müsst ihr nur eine Frage beantworten. Die Antwort schreibt bitte in unten als Kommentar.

Was zeichnet einen guten Freund / gute Freundin eurer Meinung nach aus?


Hier noch das Kleingedruckte:
1.) Eine Teilnahme ist nur möglich, wenn ihr über 18 Jahre alt seid, ansonsten ist eine Einverständniserklärung der Eltern nötig.
2.) Die Gewinneradresse wird nur für das Gewinnspiel verwandt, an Literaturtest weitergeleitet  und im Anschluss gelöscht. 
3.) Ihr seid damit einverstanden, im Gewinnfall öffentlich genannt zu werden.
5.) Bei Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
6.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
7.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden.


Ihr dürft das Gewinnspiel gern teilen auf Facebook, Twitter, Google+ und natürlich auf euren Blogs. Neue Leser sind jederzeit willkommen.

Einsendeschluss ist Samstag, der 23.04.2016 - 23:59 Uhr

Die Auslosung erfolgt zeitnah mittels Random.org, ebenso die Bekanntgabe des glücklichen Gewinners.

Vielen Dank, dass ihr dabei ward und hier bei uns Station gemacht habt.
Wir wünschen euch weiterhin viel Spaß bei der Blogtour.

Morgen geht es dann weiter bei Merlins Bücherkiste.

Dienstag, 1. März 2016

[Auslosung] zur Blogtour mit Margot S. Baumann

Sorry, dass ich es gestern nicht geschafft habe, den Post zu veröffentlichen, aber eine fiese Grippe hält mich derzeit im Bett fest.



Die Blogtour zum Buch "Band des Schweigens" von Margot S. Baumann ist nun auch vorbei und die Zeit für das Gewinnspiel ebenfalls.
Zeit, den Gewinner zu ermitteln.
An dem Gewinnspiel haben sich 5 Leser beteiligt, alle mit richtiger Lösung, so dass ich Randomorg. entscheiden lassen musste.

Die Gewinnerin des vorgestellten Buches ist 


Katharina G. aus G.


Herzlichen Glückwunsch der Gewinnerin.
An alle anderen geht mein herzlicher Dank für die Teilnahme am Gewinnspiel. Vielleicht klappt es ja beim nächsten mal.

Katharina, deine Adresse übermittel ich an die Autorin, im Anschluss werden alle Adressen gelöscht.

Monika

Freitag, 26. Februar 2016

[Blogtour] Band des Schweigens von Margot S. Baumann - "Interview mit der Autorin"



Nach dem ihr die letzten Tage bereits 4 Blogs besucht habt, um Informationen zum neuen Buch von Margot S. Baumann zu erhalten, endet mit dem heutigen Tag die Blogtour.
Bis jetzt gab es folgendes zu lesen.

- Beate von Beates Lovely Books hat euch das Buch vorgestellt.
- Jessica von Jessi's Bücherkiste erzählte euch etwas zur Entstehung des Buches
- Ember von den Buchjunkies hat euch die Schauplätze London und Cornwall näher gebracht und
- Sabine von Büchersüchtig stellte euch die Protagonisten vor.

Ich darf euch heute nun die Autorin Margot S. Baumann in einem Interview vorstellen.


Margot, würdest du uns ein wenig verraten, wer du bist?
Gerne. Ich heiße Margot S. Baumann, bin 51, wohne in der Schweiz (Kanton Bern), und arbeite – neben meinem Schreiben – in einer Verwaltung. Zudem bin ich Mutter einer mittlerweile erwachsenen Tochter.

Wann und warum hast du angefangen Bücher zu schreiben?
Geschrieben habe ich schon immer gern. Während der Schulzeit vor allem Aufsätze. Die wurden bei mir immer ellenlang. Meine armen Lehrer! Mit dem Bücher schreiben habe ich so richtig 2008 angefangen. Damals entstand mein erster Roman „Rigantona“. Eine Geschichte, die in Schottland spielt. Zuvor habe ich jedoch schon Gedichtbände veröffentlicht. 

Mit welchem Buch erwachte die Liebe zur Literatur?
An mein allererstes Buch kann ich mich heute noch erinnern. Es hieß „Moni, der Geissbub“ und handelte, wie der Name schon sagt, von einem kleinen Hirten. Ich weiß noch, dass ich Rotz und Wasser geheult habe, als plötzlich eine Geiß verschwunden ist. Schon damals kam bei mir der Wunsch auf, auch einmal etwas zu schreiben, dass bei anderen (solche) Gefühle wecken kann.
Später war ich ein Fan von Enid Blyton, Federica de Cesco. Abenteuer- und Freundschaftsbücher bevölkerten meine damalige Bibliothek. 

Welches ist mit heutigem Stand dein Lieblingsbuch?
Eine schwere Frage! Ich habe so viele Lieblingsbücher, aber wenn ich mich entscheiden müsste, dann „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen. Ich habe es sicher schon zehn Mal gelesen und kann ganze Passagen auswendig.

Was wolltest du ursprünglich werden?
Archäologin

Neben der Schriftstellerei – wie viele Bücher liest du als Privatperson im Jahr?
Da muss ich rechnen: Ich lese so ein, zwei Bücher pro Woche, mal 52 gibt ca. 100 pro Jahr.

Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?
Wie ich schon erwähnte, arbeite ich vier Tage die Woche in einer Verwaltung und kann daher „nur“ am Wochenende und während meines Urlaubs schreiben. Da ich während der Arbeitswoche sehr früh aus dem Haus muss und erst spät zurückkomme, bin ich abends meist zu müde dafür. Daher treibe ich mich unter Woche bloß in den Sozialen Netzwerken herum (Facebook, Google+, Twitter) oder bastle an meiner Website, schreibe Mails etc. Am Wochenende sitze ich dann aber schon fünf bis sechs Stunden pro Tag am Computer. Schreibe, recherchiere etc. Die Hausarbeit bleibt dann leider oft liegen. Aber wer will schon Staubsaugen, wenn er in eine fremde Welt abtauchen kann? ;-)

Wie wichtig sind dir Amazon-Bewertungen?
Amazon-Bewertungen sind die Bravo der Autoren. ;-) Wo, wenn nicht dort erfährt man direkt, wie ein Buch ankommt? Ich lese jede und freue mich, wenn sie positiv ausfallen und muss schlucken, wenn ich einen Verriss bekomme. Ich denke, jedem Autor tut es weh, wenn seine Geschichte nicht gefällt. Aber man kann aus jedem Feedback etwas lernen. Vom guten, was man richtig macht; vom schlechten, was man ändern könnte und allgemein: das man es eben nicht allen recht machen kann und vieles Geschmacksache ist.

Wie bereitest du dich auf einen Roman vor? Du hast eine Idee und dann?
Das ist recht unterschiedlich. Oft habe ich bloß eine Location im Kopf, manchmal nur eine bestimmte Figur oder eine Begebenheit, die ich irgendwo gelesen, gehört oder gesehen habe. Solche Fragmente kommen und gehen. Erst wenn sich eins im Kopf festsetzt, kann daraus die Idee für einen Roman entstehen. Es ist etwa so, als wenn man jemandem zusieht, wie er Zuckerwatte herstellt. Zuerst ist es nur ein dünner, hölzerner Stängel, an dem nach und nach immer mehr haften bleibt.

Dein neues Buch ist ja ein wenig anders als die bisherigen. Es ist ja der erste Teil einer neuen Reihe. Was fasziniert dich daran, einen Mehrteiler zu schreiben?
Ich wollte schon immer eine Serie schreiben, weil ich mir das wunderbar vorgestellt habe, jedes Mal mit denselben resp. einigen bekannten Charakteren zu agieren. Man lässt seine Figuren ja nicht immer gerne los. Und mit John A. Fortune habe ich jetzt einen Protagonisten erschaffen, der mir selbst sehr gut gefällt und mit dem ich gerne noch viele weitere Fälle lösen möchte.

Wie ist für dein Buch die Zusammenstellung deiner Protagonisten entstanden?
Bei „Band des Schweigens“ war John ganz klar als Erster am Start. Es gab ihn schon, bevor ich überhaupt wusste, wie er aussieht und was er arbeitet. Ich habe ihn mir lange im Kopf vorgestellt, bevor ich mit der Skizze für seinen ersten Fall angefangen habe. Die weiteren Personen ergeben sich dann, beinahe automatisch, wenn ich meinen Helden – oder meine Heldin bei meinen anderen Romanen – kenne.

Wird es in losen Zeitabständen immer wieder neue Teile geben oder hast du dir ein Soll für die Reihe vorgegeben?
Zurzeit gibt es mit John 2. Fälle. Ein 3. und 4. sind skizziert bzw. angefangen. Ein Soll habe ich mir nicht gesetzt. So lange ich Spaß an dieser Reihe habe, werde ich daran arbeiten. Aber natürlich kommt es vor allem auf die Leserinnen und Leser an. Ich schreibe ja für sie und nicht für mich.

Du hast ja in deinen Büchern bislang immer Frauen als Hauptperson gehabt? Warum diesmal ein Mann?
Die Verlage wünschen von weiblichen Autorinnen meist auch immer weibliche Protagonistinnen. Das ist leider so. Obwohl es natürlich Ausnahmen gibt. Mit John habe ich diese „Vorschrift“ bewusst gebrochen. Fortune ist quasi ein Experiment. Aber in seinen Fällen treten auch immer starke weibliche Hauptperson auf. Denn ohne toughe Frauen geht es einfach nicht! ;-)

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Anwalt nach eventuellen Erben suchen zu lassen?
Dies ist nicht auf meinem Mist gewachsen, diesen „Beruf“ gibt es tatsächlich. Ich habe das irgendwo mal gelesen und fand es wahnsinnig spannend. Vielleicht wurde ich auch von der Serie Stahlkammer Zürich inspiriert. Kennt die noch jemand? Es war eine Detektivserie mit Robert Atzorn, die Mitte der 80er Jahre im Fernsehen lief.

Für wie viel kommende Bücher hast du schon Ideen im Kopf?
Ich würde ja gerne, wie ich oft von anderen Autoren höre, sagen, dass mir tausend Ideen im Kopf herumschwirren. Dem ist leider nicht so. Ich brauche immer recht lange, bis sich eine Romanidee herauskristallisiert. Für John bedeutet das: Fall 2 ist geschrieben, Fall 3 beinahe und Fall 4 in den Startlöchern.

Du hast ja schon diverse Bücher geschrieben. Historisches, Thriller, Liebesromane, nun lässt du einen Anwalt ermitteln. Welches Genre liegt dir mehr?
Auch das kann ich schwer beantworten. Ich probiere gerne mal etwas Neues aus, was von den Verlagen leider nicht sehr geschätzt wird. Man steckt bei ihnen in einem Genre fest und kann sich daraus kaum mehr lösen, außer man wählt ein Pseudonym.
Aber um auf die Frage zurückzukommen: Ich mag Geheimnisse, schöne Landschaften und Liebesbeziehungen. Dafür gibt es kein spezielles Genre. Vielleicht kommt „Familiengeheimnis“ dem noch am nächsten.

Um welches Thema wird es in deinem nächsten Buch gehen?
Johns 2. Fall „Asche im Wind“ spielt ein Jahr nach dem ersten und wird ihn nach Schottland führen. Am Ende von „Band des Schweigens“ steht eine Leseprobe davon. Im 2. Fall wird ihn Samantha begleiten, seine Arbeitskollegin, für die er heimlich schwärmt. Sie suchen die verschwundene Schwester eines verstorbenen Klienten.

Welches Buch befindet sich aktuell auf deinem Nachttisch?
Tja, da geht es mir vermutlich wie vielen andere auch. Mein SuB wächst und wächst. Obwohl ich mittlerweile meist elektronisch lese, da ich viel im Zug unterwegs bin. Also meine aktuelle Lektüre ist „Der Mann, der den Zügen nachsah“ von Georges Simenon. Passt doch! :-D  

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Literarisch: Dass meine Geschichten den Leuten weiterhin gefallen und ich daher noch viele schreiben darf. Persönlich: Dass meine Liebsten und ich gesund bleiben. Und sonst: Ein Cottage am Meer, viel Zeit zum Schreiben und wieder einen Hund. 




Liebe Margot, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und viele gute Ideen für deine Bücher.



Gewinnspiel:
Zusätzlich zum Interview gibt es auch ein Gewinnspiel, bei dem es 1 Exemplar des vorgestellten Buches zu gewinnen gibt.

Die Autorin Margot S. Baumann sponsert dieses Buch. Es wird mittels Amazon versandt und demzufolge ohne Signatur sein. 

Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, müsst ihr nur eine Frage beantworten. Die Antwort schreibt bitte in unten stehendes Formular.

Wie bessert Alices Mutter ihre Finanzen auf?
(Die Antwort findet ihr auf unserer Blogtour)

Um am Gewinnspiel teilzunehmen, füllt bitte das Formular aus.




Hier noch das Kleingedruckte:
1.) Eine Teilnahme ist nur möglich, wenn ihr über 18 Jahre alt seid, ansonsten ist eine Einverständniserklärung der Eltern nötig.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und im Anschluss gelöscht.
3.) Bei Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
4.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Ihr dürft das Gewinnspiel gern teilen auf Facebook, Twitter, Google+ und natürlich auf euren Blogs. Neue Leser sind jederzeit willkommen.

Einsendeschluss ist Montag, der 29.02.2016 - 20:00 Uhr

Die Auslosung erfolgt noch am selben Tag über Random.org, ebenso die Bekanntgabe des glücklichen Gewinners, wenn nichts dazwischen kommt. Im Anschluss wird die Adresse an Margot S. Baumann weitergeleitet.

Allen, die uns auf unserer Tour durch 5 Blogs an 5 Tagen begleitet haben, möchten wir danken.
Wenn ihr das Buch gewinnen möchtest, wünsche ich euch viel Glück.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

[Blogtour] Dieses Hutmenschenkomplott: Tyrrin Hexenkater Band 1 - Platti Lorenz, Station 4 - Interview mit Mie Dettmann


Heute ist bereits Tag 4 der Blogtour rund um den 1. Band der Tyrrin-Hexenkater-Reihe von Platti Lorenz. Gestern konntet ihr hier ein Interview mit der Autorin selbst verfolgen und heute steht die Illustratorin von Tyrrin, Mie Dettmann, Rede und Antwort.





Mie, stellst du dich uns kurz vor?
Hm. Da weiß ich gar nicht so recht wo ich anfangen soll/ kann/ darf. ^^° Aufgewachsen bin ich in einem Dorf in Nordwestmecklenburg. Die nächstgrößere "Stadt" war ist ein paar Kilometer entfernt, aber mit dem Fahrrad gut zu erreichen. XD Dort bin ich auch zur Schule gegangen und habe auch mein Abitur gemacht. Auch wenn ich sogar selbst manchmal daran gezweifelt habe. ^^° Soll nicht heißen, dass ich zu blöd bin - eher etwas... unmotiviert? ^^° Nachdem ich dann aber doch ein Ziel vor Augen hatte - nämlich meine Ausbildung - ging es endlich voran. Gern hätte ich eine Ausbildung in Richtung Grafikdesign oder Mediengestaltung Bild und Ton gemacht. Nur irgendwie habe ich mich nicht getraut da weiter zu machen, nachdem ich auf meine Bewerbungen nur Absagen bekam. Über ein paar Umwege wurde ich dann schließlich MTLA - Medizinisch Technische Laboratoriumsasisstentin. Ich weiß, ein langes und schwieriges Wort. Xp Naja... Und da stehe ich jetzt heute. Nebenbei konnte ich das Zeichnen trotzdem nie aufgeben. Dazu ist meine kreative Ader doch zu hartnäckig. ^^ Und irgendwann kam Platti mit ihrer Idee zum Hexenkater um die Ecke. Ich war sofort neugierig. XD

Was wolltest du als Kind werden?
Uff.... Da muss ich wirklich mal nachdenken. Ich kann mich spontan nicht daran erinnern, dass ich irgendwann mal beschlossen hatte: "Ich werde Feuerwehrmann." oder "Ich will Tierärztin werden." Dazu war ich schon immer zu vielseitig interessiert. ^^° Das klingt vielleicht echt abgedroschen oder abgehoben, aber ich bin schnell für alles Mögliche zu begeistern. Es fiel mir schon immer schwer, mich auf eine Sache zu begrenzen. Daher kommt es wohl auch, dass ich mich mit so vielen Hobbies beschäftige. XD

Hast du noch einen Brot-Job?
Wie oben schon erwähnt - ja. Ich arbeite Vollzeit als MTLA. Das kann zuweilen auch echt stressig sein. Denn das ist sowohl das Gute als auch das "Blöde" an dem Job, die Leute sind immer krank. ^^° Aber ich muss sagen, dass es ein sehr interessanter Beruf ist der auch viel Spaß machen kann. XD (Ein bisschen Werbung kann ja nie schaden. *hüstel*)

Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?
So etwas wie einen normalen Tagesablauf habe ich kaum. Im Schichtdienst ist das fast unmöglich. ^^° Meistens heißt es aufstehen, arbeiten, nachhause kommen, putzen, schlafen gehen. ^^° Naja... manche tage schwänze ich auch das Putzen und lese oder zeichne eben. ^^° Am liebsten wäre ich eine Katze. Dann gäbe es nur "fräten, schlopen, supen; langsam goan und pupen", wie der Mecklenburger gerne sagt. ^^

Erreicht dich Feedback zu deinen Zeichnungen und wenn ja, in welcher Form?
Oh ja! ^^ Vielen, lieben Dank an dieser Stelle an alle, denen meine Zeichnungen gefallen. ^///^ Zunächst einmal höre ich es von meinen Freunden, denen ich meine Bilder zeige. Auch von meiner Family bekomme ich Lob. ^.~
Was die Bilder zu Tyrrin angeht, ist mir natürlich Plattis Meinung sehr wichtig. Und die bekomme ich auch immer ehrlich serviert. (Meist ist sie begeistert. ^^° XD XD XD) Sonst lese ich natürlich mit größter Begeisterung die Kommentare zu den Lektionen und freue mich immer, wenn auch ein Vermerk zur Zeichnung gemacht wird. ^///^

Arbeitest du auch mit anderen Autoren (außer jetzt Platti Lorenz) zusammen?
Bisher arbeite ich offiziell nur mit Platti zusammen. Noch hat mich kein anderer Autor oder keine andere Autorin angesprochen. ^^ Im Moment wüsste ich leider auch nicht, wie ich das noch unter den Hut kriegen sollte. ^^

Welches Buch würdest du gerne illustrieren?
Da gibt es viele! ^^° Spontan fällt mir dazu ein: Meine Mum hat mir mal eine Ausgabe von Tolkiens "Der Hobbit" geschenkt, worüber ich mich heute noch sehr freue. Da sind sogar preisgekrönte Illustrationen drin! ^^ Kunst liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachterst und ich muss gestehen, dass mir die Bilder in dem Buch so gar nicht zusagen. ^^° Von daher, würde ich mich sehr gerne mal daran versuchen. XD Obwohl ich mich niemals mit Alan Lee oder John Howe vergleichen werde! XD

Hast du ein künstlerisches Vorbild?
Wo soll ich da bloß anfangen??? Die beiden oben genannten Küstler finde ich absolut... WOW! ^^ Aber auch klassische Maler wie van Gogh oder Dalí, finde ich sehr interessant. Nur haltet mich jetzt bitte nicht für einen Spießer! ^^ *lach* Denn auch Mangaka gehören zu meinen Vorbildern. Auf der Leipziger Buchmesse 2004 (glaube ich) hatte ich die große Ehre den Meister höchstpersönlich zu treffen. ^^ Ich spreche von keinem geringeren als Akira Toriyama (Dragon Ball etc.)!!! ^^ Das werde ich auch niemals nicht vergessen! ^^

Welches Buch befindet sich aktuell auf deinem Nachttisch?
Jetzt gerade? ^^ Derzeit lese ich die Bücher der Bartimäus- Reihe von Jonathan Stroud. Von vielen Seiten habe ich Gutes darüber gehört und jetzt habe ich mal die Gelegenheit rein zu schauen. Ich muss sagen: am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr gut bisher! ^.~ Und danach warten noch sooo viele andere Bücher darauf von mir gelesen zu werden. ^^ XD XD XD

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Für die Zukunft wünsche ich mir natürlich Gesundheit für meine Familie, meine Freunde und mich. Wer nicht? ^^° Darüber hinaus, wäre ich sehr froh, wenn ich mal etwas Ordnung in mein caotisches Leben bringen könnte. XD Manchmal brauch ich wirklich ne Pause, denn ich bin gesundheiltich leider nicht voll auf dem Damm. Aber das soll mich auch nicht hindern, weiter zu machen. ^^


Doch das ist noch nicht alles, ihr habt auch die Möglichkeit, etwas zu gewinnen.


1. Platz: E-Book „Dieses Hutmenschenkomplott. Tyrrin Hexenkater Band 1“ + Original Kunstpostkarte (Tyrrin Hexenkater) + Signiertes Poster + Lesezeichen
2. Platz: Original Kunstpostkarte (Hexenkater & Eulen) + Signiertes Poster + Lesezeichen
3. Platz: Signiertes Poster + Lesezeichen 



Um in den Lostopf zu hüpfen bedarf es nicht viel. Setzt die einzelnen Lösungsbuchstaben, die ihr in unseren Blogbeiträgen findet, zusammen und schickt das Lösungswort mit dem Stichwort „Hexenkater-Blogtour“ bis zum 12. Dezember 2015 an post@plattilorenz.de




Die Gewinner werden am 13. Dezember 2015 auf www.tyrrin-hexenkater.blogspot.de benannt.
Hier das Bilderrätsel zu Tag 4


Teilnahmebedingungen:
- Teilnahme ab 18 oder mit dem Einverständnis der Eltern
- Teilnehmer erklären sich bereit, im Gewinnfall öffentlich genannt zu werden
- Die Gewinner werden mittels Losverfahren aus allen Teilnehmern mit korrektem Lösungswort ermittelt
- Die Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
- Versand des E-Books erfolgt per E-Mail
- Lesezeichen, Poster und Kunstpostkarten werden mit der Deutschen Post verschickt
- Keine Haftung für den Versand
- Versand nur innerhalb Deutschlands - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Die Daten der Teilnehmer werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht

 



Den Abschluss der Blogtour bildet der morgige Beitrag auf dem Platti-Lorenz-Autorenblog, in dem die Autorin selbst einige Hintergrundinfos verrät.
 

Kerry

Mittwoch, 2. Dezember 2015

[Blogtour] Dieses Hutmenschenkomplott: Tyrrin Hexenkater Band 1 - Platti Lorenz, Station 3 - Interview mit Platti Lorenz


Heute ist bereits der 3. Tag der Blogtour rund um den 1. Band der Tyrrin-Hexenkater-Reihe von Platti Lorenz.
Folgende Stationen konntet ihr bereits aufsuchen bzw. warten noch auf euch:

Tag 1: Ein Blick ins Buch bei Magische Momente in der kleinen Bücherwelt
Tag 2: Mit dem Hexenkater im Gespräch bei Liti's fabelhafte Welt der Bücher
Tag 3: Heutiger Beitrag
Tag 4: Interview mit der Illustratorin beim Lesenden Katzenpersonal
Tag 5: Hintergrundinfos (Tyrrin - zwischen Katze und Mensch) auf dem Tyrrin-Hexenkater-Blog

Heute gibt es ein Interview mit der Autorin Platti Lorenz für euch, in dem ihr ein wenig über die Autorin selbst erfahren könnt.






Platti, würdest du uns ein wenig verraten, wer du bist?
Das mach ich doch gerne, Monika! ^^ 
Ich bin gebürtige Mecklenburgerin und habe es mit einigen Ortswechseln sogar bis heute geschafft, in meiner Heimat wohnhaft zu bleiben. ^.~ Irgendwie habe ich es nämlich hinbekommen, an drei Tagen in der Woche einer sinnvollen Beschäftigung in der Öffentlichkeitsarbeit mit dem Schwerpunkt Online-Redaktion nachzugehen und das muss man mit einem Studienabschluss in Kommunikationswissenschaft und Kunstgeschichte in einem wirtschaftlich dünn besiedelten Land wie Mecklenburg-Vorpommern auch erst einmal hinkriegen. ^^ Aber es geht wobei mein typisch mecklenburgischer Dickkopf und ausdauernde Hartnäckigkeit allerdings nicht geschadet haben. ^.~ Jedenfalls habe ich mir auf diese Weise mein spezielles (und vor allem lebensfähiges) Biotop als Schriftstellerin geschaffen, in dem ich mich voll und ganz meiner Indie-Autoren-Existenz und natürlich meinen skurril bis satirisch humorvollen Fantasy-Geschichten widmen kann. ^_^

Wann und warum hast du angefangen Bücher zu schreiben?
Oha. – Das Thema „Buchschreiben“ kam mir erst so 2011 also kurz nach meinem Studium in den Sinn. In diesem Zug entstand auch mein Debütroman „von Bitterweg. Das DuneburgDebakel“. Damals war meine berufliche Zukunft noch ziemlich ungewiss, sodass ich mir gleich mehrere Eisen ins Feuer gepackt habe. Eines davon war eben auch, einfach der Leidenschaft zu folgen und ein „Schreibprojekt“ endlich mal systematisch mit der Zielstellung „Das wird ein Buch!“ anzugehen. ^^
Mit dem Geschichten-„Schreiben“ an sich habe ich schon in der Schulzeit angefangen. Das war so mit 18 und ich habe das Schreiben auch während des Studiums weiter fortgesetzt. Aber das mit dem Geschichten-„Erzählen“ ging bei mit eigentlich schon mit 14 Jahren los. Allerdings habe ich da noch nicht im handelsüblichen Prosa geschrieben sondern Comics gezeichnet. ^_^ Mit der Zeit stellte sich dann aber heraus, dass diese Art des Erzählens ziemlich lange dauert, sodass ich irgendwann anfing, meine Ideen erst einmal niederzuschreiben.

Mit welchem Buch erwachte die Liebe zur Literatur?
Uh … Das war auch ziemlich spät. ^^‘ Natürlich habe ich in der Schule Bücher gelesen und auch die ein oder andere Buchempfehlung beherzigt. Aber die große Liebe zur Prosaliteratur war das damals ehrlich gesagt noch nicht. In meiner frühen Jugend habe ich mich viel lieber auf Mangas, Animes und Videospiele gestürzt. Erst so mit 16 habe ich schließlich die gesammelten Werke von Edgar Allan Poe in die Finger bekommen und wenig später habe ich die Kamigawa-Trilogie aus der Magic-Reihe dann regelrecht verschlungen. Ich glaube, da nahm meine Faszination für das rein geschriebene Wort und die Fantasy-Literatur im besonderen ihren Anfang.

Welches ist mit heutigem Stand dein Lieblingsbuch?
Schwierig. Zurzeit habe ich da kein konkretes Werk vor Augen. Doch ich denke mal „Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär“ oder „Die Stadt der Träumenden Bücher“ von Walter Moers kommen dem im Moment am nächsten. ^^

Was wolltest du ursprünglich werden?
Hm. Wenn ich das so im Nachhinein betrachte, habe ich mir meinen Kindheitsberufswunsch schon irgendwie erfüllt. Und mit „irgendwie“ meine ich, dass ich so einen typischen Wunsch nicht wirklich hatte.
Ganz oben auf dem Plan stand immer studieren. Und als ich etwa mit 13 zu meinen Berufsvorstellungen für so ein Gutachten gefragt wurde, stand da tatsächlich Kunstgeschichte auf meiner Agenda. (Obwohl ich damals von dem Fach keine nennenswerten Vorstellungen hatte. ^^') Als ich anfing praktischer zudenken wurde dann Kommunikationsdesigner, Lebensmittelchemiker und schließlich Apotheker daraus. Aber nach zwei Semestern Pharmazie, merkte ich, dass das für den Rest meines Lebens ganz schön langweilige Aussichten wären, weshalb ich mich mit dem vagen Ziel „irgendwas mit Medien“ dann doch noch für Kunstgeschichte und Kommunikationswissenschaft einschrieb. ^.~

Neben der Schriftstellerei wie viele Bücher liest du als Privatperson im Jahr?
Oje. ^^‘ Dieses Jahr waren es vielleicht so … 5 … – Dabei lese ich eigentlich gerne, auch wenn es nur 2 – 3 Seiten vorm Zubettgehen sind. Da ich die meiste Zeit des Tages jedoch recht oft über Texten brüte, ersetzte ich das Lesen von Büchern ab und zu auch mal durch eine TV-Serie oder eine Runde an der Videospielkonsole.

Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?
Einen normalen Tagesablauf habe ich an sich nicht, da ich drei Wochentage in der Öffentlichkeitsarbeit eines Technologiezentrums arbeite. Daher würde ich eher von einem „normalen Wochenablauf“ reden. ^^ Dieser sieht dann meistens so aus, dass ich Montag, Mittwoch und Donnerstag meinem Brot-Job nachgehe und die restliche Zeit mit meiner freiberuflichen Schriftstellerei und deren Begleiterscheinungen (Marketing, Korrekturarbeiten, Planung, Konzeptentwicklung etc.) verbringe. Natürlich plane ich zwischendurch auch Zeit für meine Familie oder Freunde ein. Das ist dann meist an den Wochenenden, obwohl ich mir hin und wieder, wenn es denn passt oder nötig ist, auch unter der Woche etwas Zeit dafür nehme und meine Arbeit dann am Wochenende nachhole. Ich bin mit meiner Zeit gern etwas flexibel. ^^

Wie gehst du mit negativer Kritik um?
Die muss es auch geben. – Geschmäcker sind verschieden, doch gerade konstruktive Kritik weiß ich sehr zu schätzen. Sie hilft mir dabei, meine Leser besser zu verstehen und, wenn ich feststelle, dass die Kritik auch wirklich berechtigt ist, meine Arbeit zu verbessern. Ich stehe erst am Anfang meiner Schriftstellerkarriere und mache zudem das Lektorat und die Korrekturen komplett in Eigenregie. Da ist ein objektives und durchdachtes Feedback von Außen eine schöne Möglichkeit, um meinen Blickwinkel etwas zu verändern. – Nichtsdestotrotz freue mich natürlich auch sehr und – ehrlich gesagt – viel lieber über positive Kritiken. ^.~

Gibt es Autoren, die dir als Vorbild dienen?
Absolut. ^^ Ganz oben steht da der einzig wahre Meister der schrägen Phantastik und Scheibenwelterfinder Terry Pratchett. Aber ich bin auch ein großer Fan von Walter Moers und seinen Zamonien-Romanen. Ich mag die Art, wie diese beiden in ihren Geschichten und Romanen mit dem Fantasy-Genre umgehen und ihm dabei auch mal eine leicht philosophische bis kritische Note verpassen. ^.~

Wie bereitest du dich auf einen Roman vor? Du hast eine Idee und dann?
Die Idee wird umgehend notiert. Kaum etwas ist schlimmer, als nicht mehr zu wissen, welch genialen Einfall man mal gehabt hatte. ^^‘ Dann lasse ich die Idee in der Regel eine Weile reifen. Ich frage mich, ob ich sie nach ein paar Tagen oder Wochen immer noch gut finde. Wenn das der Fall ist, beginne ich im Kopf ein paar Szenarien durchzuspielen, recherchiere vielleicht etwas, entwickle Charaktere und Handlungen. Auch hier gilt wieder: Wenn ich das Übermorgen noch mag, wird’s beibehalten. Und wenn ich schließlich einen guten Anfang gefunden habe, geht es dann ans Schreiben, obwohl die komplette Handlung bis dahin in der Regel noch lange nicht fertig ist. Die meisten meiner Szenen entstehen spontan beim Schreiben, folgen aber im Großen und Ganzen einem groben Fahrplan.

Wer darf deinen Entwurf eines Buches als Erster lesen?
Bisher hält Mie immer als bereitwillige Beta-Leserin her. ^^

Wo kommen dir die besten Ideen?
Och, das ist ganz unterschiedlich. Mal kommts beim Duschen, mal beim Gespräch, mal beim Träumen, mal beim Bahnfahren und auch manchmal, wenn ich kurz vorm Wegnicken etwas völlig anderes Lese … ^^‘ Ich bin da nicht sonderlich festgelegt. Wichtig ist nur, wenn gerade gar nichts kommt, einfach was anderes machen und sich ablenken – und zur Not eben duschen. ^.~

Wie bist du auf den Namen Tyrrin gekommen?
Durch Aussprechen und Umherprobieren, was denn so passen könnte. ^^ Ich wollte für „meinen“ Hexenkater keinen Namen haben, der so typisch nach Katze oder überhaupt nach einem bekannten Namen klingt. Es sollte ein Name sein, der ihn von den anderen bekannten Hexenkatern in der (zumeist Kinderbuch-)Literatur abhebt, da „Tyrrin Hexenkater“ ja auch keine Geschichte für Kinder ist, sondern reichlich mit Humor und Ironie beladene Phantastik. Außerdem gefiel mir der Klang des Namens. ^_^

Wie bist du auf die Idee gekommen, auf einem Blog die Geschichten von Tyrrin zu erzählen?
Ich wollte mal an einer neuen Website bauen. ^^ – Das war zu einer Zeit, in der ich keine wirklich spannenden Projekte als Content-Redakteurin hatte, und den Anfang der Geschichte hatte ich damals ja schon auf dem Papier. Also habe ich Mie als Hobby-Illustratorin angefragt, ob sie Lust hätte mal was in aller Öffentlichkeit und mit Katzen zu machen, und damit stand das Grundkonzept „Geschichten-Blog“ fürs Erste auch schon fest.

Hast du selbst auch Katzen und wenn ja, wieviel von ihnen hast du auf Tyrrin übertragen?
Ich habe zuhause zwei von der Sorte und bin zudem mit einem sehr divenhaften Kater aufgewachsen. Da kommt also schon eine ganze Menge an katzenhaften Marotten zusammen, die mit voranschreitender Geschichte auch mehr und mehr in Tyrrin einfließen. – Ich mag mir gar nicht so genau ausmahlen, wohin das noch führen wird ... ^^‘

Wird es irgendwann auch etwas anderes von dir zu lesen geben?
Ja und „etwas anderes“ gibt es auch jetzt schon. 2014 habe ich meinen Debüt-Roman „von Bitterweg. Das DuneburgDebakel“ veröffentlicht. Und wer sich noch in etwas bis zum Jahreswechsel gedulden mag, kann dann die frisch überarbeitete Version mit neuem Cover aus eigener Herstellung genießen. ^.~ Darüber hinaus habe ich für den Herbst 2016 einen Kurzroman mit dem Titel „Zum Brückenschlag“ auf meiner To-do-Liste, der sich nach bisherigem Entwicklungsstand als komödiantischer Fantasy-Politthriller umreißen lässt. So putzig der Hexenkater auch ist, manchmal muss es ganz dringend auch etwas anderes sein. ^^‘

Welches Buch befindet sich aktuell auf deinem Nachttisch?
Zurzeit ist es meine typische Herbst-Pflichtlektüre. Seit vier Jahren begebe ich mich regelmäßig im November, Dezember nach London um mit Constable Peter Grant übernatürliche Mordfälle aufzuklären. Dieses Jahr ist es der 4. Roman aus der Reihe von Ben Aaronovitch mit dem Titel „Der böse Ort“. Ich finde den Humor und die Erzählweise einfach toll, außerdem bekommt man auch mal einen etwas anderen Blick auf London. ^.~

Was wünschst du dir für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass ich mit meinen Geschichten bei meinen Lesern gewissen Eindruck hinterlassen kann, der sie dazu anregt, das alltägliche und selbstverständliche „Es ist halt, wie es ist.“ ein Stück zu hinterfragen. Außerdem wünsche ich mir ganz, ganz viele treue Leser und eine gute Gesundheit für alle Beteiligten kann, denke ich, auch nicht schaden. ^^


Doch das ist noch nicht alles, ihr habt auch die Möglichkeit, etwas zu gewinnen.



1. Platz: E-Book „Dieses Hutmenschenkomplott. Tyrrin Hexenkater Band 1“ + Original Kunstpostkarte (Tyrrin Hexenkater) + Signiertes Poster + Lesezeichen
2. Platz: Original Kunstpostkarte (Hexenkater & Eulen) + Signiertes Poster + Lesezeichen
3. Platz: Signiertes Poster + Lesezeichen 



Um in den Lostopf zu hüpfen bedarf es nicht viel. Setzt die einzelnen Lösungsbuchstaben, die ihr in unseren Blogbeiträgen findet, zusammen und schickt das Lösungswort mit dem Stichwort „Hexenkater-Blogtour“ bis zum 12. Dezember 2015 an post@plattilorenz.de




Die Gewinner werden am 13. Dezember 2015 auf www.tyrrin-hexenkater.blogspot.de benannt.
Hier das Bilderrätsel zu Tag 3


Teilnahmebedingungen:
- Teilnahme ab 18 oder mit dem Einverständnis der Eltern
- Teilnehmer erklären sich bereit, im Gewinnfall öffentlich genannt zu werden
- Die Gewinner werden mittels Losverfahren aus allen Teilnehmern mit korrektem Lösungswort ermittelt
- Die Barauszahlung des Gewinns ist ausgeschlossen
- Versand des E-Books erfolgt per E-Mail
- Lesezeichen, Poster und Kunstpostkarten werden mit der Deutschen Post verschickt
- Keine Haftung für den Versand
- Versand nur innerhalb Deutschlands - Der Rechtsweg ist ausgeschlossen
- Die Daten der Teilnehmer werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht

 


Morgen könnt ihr noch ein weiteres Mal auf unserem Blog verweilen, denn dann wird euch Kerry das Illustratorenporträt vorstellen. 
Wir freuen uns, wenn ihr wiederkommt.

Weiterhin wünsche ich euch viel Spaß auf der Blogtour und natürlich viel Glück bei der Lösung des Rätsels ganz um Tyrrin.

Kleeblatt