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Samstag, 7. Februar 2015

[Rezension] Emmy Layboune - Monument 14: Die Rettung (Band 3)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3-453-53471-1
Erscheinungstermin:
8. Dezember 2014
Preis:
8,99 EUR (D), 9,30 EUR (A), 13,50 CHF
Format:
Taschenbuch
Verlag: Heyne


Klappentext gem. Heyne:
Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, finden sich Dean und sein kleiner Bruder Alex in einer Welt wieder, in der nichts mehr ist, wie es einmal war. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen gelingt es ihnen, sich in ein Flüchtlingslager in Kanada zu retten. Doch Zeit zum Atemholen bleibt ihnen nicht: Noch immer ist Josies Schicksal ungewiss, die sich mit ihnen aus dem Herzen des Sturms retten konnte und dann spurlos verschwand. Und auch Astrid, Deans Freundin, schwebt in Gefahr: Da sie während des Chemieunfalls, der sich kurz nach der Naturkatastrophe ereignete, schwanger war, zeigt die Regierung nun ein beunruhigendes Interesse an ihr. Astrid fürchtet um ihr Kind und flieht aus dem Flüchtlingslager, begleitet von Dean. Doch sie ahnen nicht, was sie draußen erwartet ...


Rezension:
Die Kinder und Jugendlichen, die den Tsunami im Greenway Supermarkt in Monument überlebt haben, haben es geschafft - sie sind in Sicherheit. Tatsächlich ist es der Gruppe um Niko gelungen, Hilfe für ihre Freunde im Greenway zu organisieren, doch es gab auch Verluste. Brayden wurde ermordet, seine Freunde konnten nichts tun, um ihn zu retten und auch Josie ist verschollen, vermutlich tot, denn sie, eine "Nullerin" hatte intensiven Kontakt mit der Giftgaswolke. Die Chancen, dass sie in ihrem Mordrausch überlebt hat, sind gering. Doch ein Großteil der Kids hat überlebt und ist in Sicherheit, einige haben sogar ihre Familien wieder gefunden. Die Brüder Alex und Dean sind wieder zusammen, doch sie haben ihre Eltern noch nicht gefunden, von daher beschließt Alex, einen Brief an eine Zeitung zu schreiben und ihre Geschichte zu erzählen - damit steigen die Chancen, dass auch die Übrigen ihre Familien, sofern diese noch leben, wiederfinden können.

In einer Zeitung, ein mittlerweile heiß begehrtes Medium, gerade im Flüchtlingscamp, sehen die Freunde ein Bild aus einem "Nuller-Internierungslager" in Missouri und auf dem Bild ist klar und deutlich Josie zu erkennen - sie lebt! Niko, der sein Herz an Josie verloren hat, will sofort aufbrechen, um sie dort rauszuholen. Nur mit viel Mühe und Überredungskunst gelingt es Dean, Niko davon zu überzeugen, sich zumindest erst einmal einen Plan zurecht zu legen. Dean hat derweil noch andere Sorgen. Astrid, mit der er inzwischen fest zusammen ist, hat Probleme mit ihrer Schwangerschaft, traut sich aber nicht zum medizinischen Personal, da das Gerücht umgeht, dass an schwangeren Frauen, die dem Giftgas ausgesetzt waren, Experimente durchgeführt werden. Jake, der Vater von Astrids Baby, ist auch keine große Hilfe, denn er nutzt jede Gelegenheit, um sich mit Pillen oder Alkohol zu betäuben. So ist es an Dean, sich um Astrid zu kümmern. Als es ihr eines Tages richtig schlecht geht, gehen sie doch auf die Krankenstation, unter falschem Namen, um nicht gelistet zu werden - doch sie fliegen auf. Mit Müh und Not können sie von dort verschwinden, doch eines ist ihnen klar: Sie müssen weg aus dem Lager, weg, um Astrid und das Baby zu schützen. Sie beschließen, sich Niko anzuschließen, zumindest bei der Flucht aus dem Lager und auch Jake geht mit, immerhin ist er der Vater von Astrids Baby. Tatsächlich gelingt ihnen mit Mr. McKinleys Hilfe in letzter Minute die Flucht, denn in der Tat war das Personal des Lagers bereits auf der Suche nach Astrid.

Derweil versucht Josie in diesem Internierungslager nur irgendwie zu überleben. Da dort nur "Nuller" sind, kann die Situation jederzeit eskalieren und sie muss auch Mario schützen, den alten Mann, der ihr in ihrer schlimmsten Zeit geholfen hat und ihr ein Freund war und der als einziger im Lager kein "Nuller" ist, sondern Blutgruppe AB hat und sich dennoch entschlossen hat, bei Josie zu bleiben und auf sie aufzupassen. Mario hat in dem Lager gleich noch die Patenschaften für einige Waisen übernommen, für die er die Verantwortung trägt. Neben Josie gehören nun auch Lori, Freddy, Heather und Aidan zu Mario. Wer hier allerdings auf wenn aufpasst, ist öfter nicht ganz klar, denn Josie ist versucht, auf Mario aufzupassen, bemüht sich aber, die Übrigen nicht an sich heran zu lassen - zu viele Freunde hat sie während und nach dem Tsunami verloren. Weitere Verluste würde sie nur schwerlich verkraften. Doch Gefahr lauert in diesem Lager nicht nur von den anderen Insassen, auch die Wachen sind nicht zu unterschätzen. Es dauert nicht lange, dann spitzt sich die Situation unaufhörlich zu und eskaliert ...


Der 3. Band der Monument-14-Reihe! Das Buch beginnt unmittelbar nach dem Ende des 2. Bandes am einunddreißigsten Tag nach dem Tsunami und umfasst den Zeitraum bis zum sechsunddreißigsten Tag. Dieser Band beschreibt dem Leser die Geschichte aus der Sicht von Dean und aus der Sicht von Josie. Besonders gut hat mir in diesem Band gefallen, dass im Plot fiel Wert auf die emotionale Sichtweise der jeweiligen Protagonisten gelegt wurde, sodass man als Leser immer genau nachverfolgen konnte, welches Emotionen Dean/Josie gerade durchlebten. Die Figuren wurden wieder facettenreich erarbeitet. Im Besonderen sticht hier wieder die Figur des Dean heraus. Noch immer bin ich begeistert von der Wandlung, die dieser einstige Nerd in dieser Krisensituation durchgemacht hat, eine Wandlung zum Positiven auf jeden Fall. Bei der Figur des Jake hingegen kann man sehr gut nachvollziehen, wie sich Menschen wandeln können, wenn sie mit diesen extremen Veränderungen nicht so gut klar kommen und zu zerbrechen drohen, egal, wie stark sie vorher im "normalen Leben" waren.  Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen fesselnd zu lesen und auch auf Grund der Unvorhersehbarkeit des Plots hatte ich ernsthaft Mühe, dass Buch auch nur kurzfristig zwischendurch aus der Hand zu legen. Solche Bücher / Buchreihen würde ich sehr gerne öfter lesen.

Bewertung

Von Emmy Laybourne bereits gelesen und rezensiert:


Die Autorin:
Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kann. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag

http://www.randomhouse.de/heyne/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Freitag, 6. Februar 2015

[Rezension] Emmy Laybourne - Monument 14: Die Flucht (Band 2)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 304 
ISBN: 978-3-453-53455-1
Erscheinungstermin:
12. Mai 2014
Preis:
8,99 EUR (D), 9,30 EUR (A), 13,50 CHF
Format:
Taschenbuch
Verlag: Heyne


Klappentext gem. Heyne:
Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA getroffen und weite Teile des Landes verwüstet hat, stranden vierzehn Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Der Strom fällt aus, die Zivilisation bricht zusammen, und aus einer nahen Chemiefabrik entweicht eine gefährliche Giftwolke. Dann dringt das Gerücht durch, dass die Überlebenden von Denver aus ausgeflogen werden. Die Jugendlichen bestimmen eine Gesandtschaft, die sich nach Denver durchschlagen soll. Der Rest von ihnen bleibt zurück, darunter der eher schüchterne Dean, der sich früher immer aus allem herausgehalten hat. Als sie von einem gewalttätigen Einbrecher bedroht werden, muss Dean über sich selbst hinauswachsen …


Rezension:
Elf Tage sind seit dem verheerenden Tsunami, der die Giftwolke über Monument und Umgebung freigesetzt hat, vergangen, elf Tage, in denen die Kinder und Jugendlichen auf sich allein gestellt waren. Viel ist passiert in dieser Zeit - Jake versuchte Mrs. Wooly zu folgen und Hilfe im Krankenhaus zu holen, er kam nicht zurück. Daraufhin hat sich ein Großteil der Gruppe (Alex, Niko, Sahalia, Bastiste, Max, Ulysses und der schwer verletzte Brayden) mit dem reparierten Schulbus aufgemacht, um ebenfalls Hilfe zu holen - nur diejenigen mit Blutgruppe 0 (Dean, Astrid und Chloe) und die Vorschuldkinder Henry und Caroline blieben im Supermarkt Greenway zurück. 

Niko ist der Anführer der Gruppe aus dem Bus und seine oberste Priorität ist es, den Bus mit den Kids zum Flughafen nach Denver zu kriegen, denn dort wird er medizinische Hilfe für Brayden und Sicherheit für die Kids finden, doch der Weg ist lang und nicht ungefährlich, denn sogenannte "Nuller", Menschen mit der Blutgruppe 0, die dem Giftgas ausgesetzt waren, sind psychopatische Zeitbomben, die keinerlei Kontrolle über ihre Emotionen haben. Wenn die Gruppe "Nullern" in die Hände fällt, kann er für keinen Sicherheit garantieren - eher das Gegenteil wäre der Fall.

Dean ist derweil sowas wie der "Anführer" der kleinen Gruppe im Greenway geworden. Die Situation ist alles andere als leicht, denn zwar leben sie in relativem Luxus, aber es lauern auch Gefahren. Erneut versucht jemand, in den Greenway Supermarkt, der wieder "dicht" vor der Außenluft gemacht wurde, einzudringen. Dean ist klar, wenn irgendwas im Greenway passiert, sei es, dass Fremde eindringen oder Außenluft hineinkommt, wäre dies das Todesurteil für alle, denn von den 5 Personen, die sich aktuell im Supermarkt befinden, sind drei "Nuller", die alles und jeden töten würden, egal ob Freund oder Feind. Leider hat Dean auch noch das Pech, dass die Gefühlskonstellationen der Gruppe permanent aufeinandertreffen. Astrid, das Mädchen, in das er schon länger verliebt ist, ist schwanger und von daher nicht unbedingt "berechenbar" und Chloe ist mitten in der Pubertät. Was das über ihre Gefühlslage aussagt, ist wohl jedem klar, zumal Chloe unbedingt mit nach Denver wollte, notfalls betäubt und gegen ihren Willen im Greenway festhängt. Zu diesem ganzen Chaos kommen noch die 5-jährigen Zwillinge Henry und Caroline, die sich freiwillig entschieden haben, bei Dean und Astrid zu bleiben - sie wären die ersten Opfer, sollte dort irgendetwas passieren, denn sie sind keine "Nuller" und selbst wenn, sie sind die kleinsten und schwächsten. Eigentlich bleibt der Gruppe nur, sich einzurichten und abzuwarten, bis die Hilfe, die Niko organisieren wollte, zu ihnen stößt. Wenn da nicht die Gefahren von außerhalb des Greenways wären, die dazu führen, dass die Situation sich dramatisch zuspitzt ...


Der 2. Band der Monument-14-Reihe! Der Plot beginnt unmittelbar nach dem Ende des 1. Bandes und beschreibt den Zeitraum und die Erlebnisse der Gruppen vom zwölften bis einunddreißigsten Tag nach dem Tsunami. Das Buch wurde so aufgebaut, dass der Leser kapitelweise immer aus der Sicht von Alex oder Dean erfährt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich das Buch als nicht vorhersehbar empfand. Immer wenn ich dachte, ich wüsste, in welche Richtung sich die Geschichte sich zumindest für eine Gruppe entwickeln würde, hatte ich dennoch Unrecht, denn so wie ich es mir gedacht habe, geschah es nie. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Besonders gut hat mir hier die Figur des Dean gefallen, denn bei ihm merkt man als Leser richtig, wie er sich von einem Nerd zu einem reifen, verantwortungsbewussten jungen Mann wandelt, einfach, weil die Umstände nichts anderes zulassen und er die Verantwortung über die kleine Gruppe übernommen hat und ihm keine andere Wahl bleibt. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht. Auf den abschließenden Band der Trilogie "Monument 14: Die Rettung" freue ich mich bereits jetzt.

Bewertung

Von Emmy Laybourne bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kann. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag

http://www.randomhouse.de/heyne/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

[Rezension] Emmy Laybourne - Monument 14: Jakes Geheimnis (Band 1.5)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 23
ISBN: 978-3-641-14097-7 
Erscheinungstermin:
12. Mai 2014
Format: E-Book
Verlag:
Heyne


Klappentext gem. Heyne:
Nachdem ein Tsunami die Ostküste der USA verwüstet hat, muss sich eine Gruppe von Jugendlichen in der Kleinstadt Monument allein durchschlagen. Jake Simonsen, der Captain des Football-Teams, ist einer von ihnen. Dies ist seine Geschichte.

Sobald sich der Sturm beruhigt hat, macht sich Jake auf den Weg zu Lindsay, seiner heimlichen Liebe. Niemand hat sie gesehen und Jake ist fast außer sich vor Sorge. Doch die verwüstete Stadt birgt Gefahren, mit denen er nicht gerechnet hat …

Rezension:
Die Kinder und Jugendlichen von Monument, die im Schulbus von einem Hagelsturm überrascht wurden, sitzen im Greenway Supermarkt fest - zum Glück, denn so konnte ihnen der Tsunami nicht viel anhaben. Jedoch ist dadurch eine Giftgaswolke freigesetzt worden, die auf Blutgruppen reagiert. Menschen mit Blutgruppe 0 verwandeln sich, sobald sie dem Gas ausgesetzt sind, in mordwütige Monster, Menschen mit Blutgruppe AB haben paranoide Wahnvorstellungen, Menschen mit Blutgruppe A bekommen einen tödlichen Ausschlag und Menschen mit der Blutgruppe B trifft es am "leichtesten", sie werden unfruchtbar und impotent. Jake, einer der Jugendlichen, hat Blutgruppe B - er war dem Giftgas bereits ausgesetzt, ihm ist nicht mehr zu helfen, doch er kann sich künftig gefahrenlos im Freien aufhalten.

Da er mit 18 Jahren der Älteste mit dieser Blutgruppe ist, macht er es sich zur Aufgabe, Mrs. Wooly, der Busfahrerin, die Hilfe holen wollte, aber nicht zurück kam, zu folgen und selbst zu versuchen, Hilfe für die Gruppe zu organisieren. Im örtlichen Krankenhaus muss er jedoch feststellen, dass dieses geschlossen ist - es ist aussichtslos, er wird keine Hilfe für die Gruppe finden. Er beschließt, seine eigenen Wege zu gehen - die ihn direkt zur 15-jährigen Lindsay Morrow, einer Mitschülerin, mit der er was nebenbei (neben Astrid) zu laufen hat, führen. Wenn es eine schafft, seine Impotenz zu beheben, dann sie. Doch er hat nicht mit dem gerechnet, was er bei Lindsay vorfindet ...


Der 1. Zwischenband der Monument-14-Reihe! Dieses E-Book klärt den Leser über das auf, was Jake während seiner Abwesenheit von der Monument-Gruppe im Greenway Supermarkt erlebt hat, denn in der eigentlichen Trilogie kam nur der Part bis zum Krankenhaus vor, der Rest blieb bisher dem Leser verborgen, bis jetzt. Jake ist mir als Figur nicht unbedingt sympathisch, jedoch würde ich ihn noch nicht ganz aufgeben. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sich bestimmte Archetypen in Krisensituationen entwickeln, die einen reifen und die anderen verfallen ihren Schwächen - Jake ist hier (und generell in der Trilogie) ein sehr gutes Bespiel dafür. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen und ich dachte mir, wenn ich schon die Reihe lese, dann nehme ich diesen kleinen Zwischenband gleich noch mit.

Bewertung


Von Emmy Laybourne bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kann. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir im mit Erhalt von Band 2 + 3 bei amazon gezogen.

Dienstag, 28. Januar 2014

[Rezension] Emmy Laybourne - Monument 14 (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3-453-41163-0
Erscheinungstermin:
13. Januar 2014
Preis:
8,99 EUR (D), 9,30 EUR (A), 13,50 CHF
Format:
Taschenbuch
Verlag: Heyne


Klappentext gem. Heyne:
An dem Tag, als die Welt untergeht und ein Tsunami die Ostküste der USA trifft, stranden 14 Jugendliche in einem Einkaufszentrum. Schnell wird ihnen klar, dass sie völlig auf sich allein gestellt sind. Während der Strom ausfällt und die Zivilisation zusammenbricht, braut sich am Himmel etwas noch viel Furchtbareres zusammen. Eine Giftwolke aus einer nahen Chemiefabrik nähert sich dem Einkaufszentrum. Diejenigen, die die Chemikalien einatmen, verändern sich in völlig unerwarteter und beängstigender Weise. Der zurückhaltende Dean, bislang eher ein Außenseiter, muss sich mit den anderen verbünden und um sein Überleben kämpfen …


Rezension:
Eigentlich begann der Tag für Dean Grieder und seinen kleinen Bruder Alex wie immer. Nach dem Frühstück mussten die beiden sich spurten, um den Schulbus zu erwischen, Dean den Bus für die Highschool, Alex für die Grundschule. Der Weg war derselbe, aber die Busse verschiedene. Beide schafften es, pünktlich in ihren Bussen zu sitzen und die Fahrt Richtung Schule ging los. Doch noch während der Fahrt kam plötzlich ein Unwetter auf und Hagelkörner beschädigten den Bus, in dem Dean saß, so sehr, dass er ein Totalschaden war. Die Hagelkörner ließen sich jedoch nicht vom Metall des Busses aufhalten, sie durchschlugen es und verletzten und töteten einige Insassen. Der Bus in dem Alex saß, direkt hinter Deans Bus, wurde ebenfalls beschädigt, allerdings fuhr die Fahrerin, Mrs. Wooly, diesen in einen Supermarkt, um die Kinder dort in Sicherheit zu bringen. Anschließend schaffte sie es, die Überlebenden aus Deans Bus ebenfalls mit Hilfe ihres Busses, dorthin zu bringen. Die Verluste waren hoch, doch 14 Kinder konnte sie retten.

Als die Überlebenden in Sicherheit sind, versuchen sie über das Network Hilfe anzufordern, doch dieses ist zusammengebrochen. Sie sind auf sich gestellt, abgeschottet von der Außenwelt. Mrs. Wooly beschließt zu Fuß zur Notaufnahme zu gehen und Hilfe zu holen, die Kinder sollen derweil im Supermarkt Greenway bleiben, diesen aber verschließen, damit niemand eindringen kann. Tatsächlich schaffen es die Kids, den Supermarkt zu verschließen. Anfänglich ist das Leben im Supermarkt ein großes Abenteuer - Essen in Hülle und Fülle, vor allem Süßes und alles erdenkliche Spielzeug. Doch die paradiesischen Umstände ändern sich bald, denn ein Tsunami verwüstet die Ostküste der USA und in der nahegelegenen Chemiefabrik wird eine Giftwolke freigesetzt. Diese erreicht auch das Einkaufszentrum und hat verheerende Folgen, denn je nach Blutgruppe reagiert jeder anders auf die Chemikalien.

Mit Müh und Not gelingt es den Kids, diese Krise zu bewältigen, doch wie soll es weitergehen? Die ältesten unter ihnen gehen zwar schon auf die Highschool, doch die jüngsten sind noch Vorschulkinder. Die Großen kümmern sich um die Kleinen und dennoch, es sind noch Kinder. Nach erstaunlich kurzer Zeit schaffen sie es, ihren Alltag zu bewältigen und so etwas wie eine Gesellschaftsstruktur aufzubauen, doch es ist alles andere als einfach, so zu leben, zumal Gefahr von allen Seiten droht. Vermehrt versucht jemand, in den Supermarkt einzudringen, die kleinen Kinder müssen beschäftigt werden, das Chemiegift ist nicht nur in der Luft (den Supermarkt dicht zu machen gelang den Jugendlichen in letzter Sekunde), sondern auch im Wasser und auch untereinander kommt es immer wieder zu Streitigkeiten, die die Gemeinschaft zu spalten droht. Doch das alles ist erst der Anfang ...


Der 1. Band der Monument-14-Reihe! Der Plot wurde erschreckend realistisch und spannend erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich zurückgelassen, wie diese 14 Kids es geschafft haben, in einem Supermarkt so etwas wie ein strukturiertes und funktionierendes System aufzubauen, mit dem ein Überleben möglich ist. Die Figuren wurden facettenreich in Szene gesetzt, wobei ich ausgesprochen faszinierend fand, wie sich einige von ihnen im Laufe des Buches veränderten bzw. ihr anscheinend wahres Gesicht erkennen ließen. Hier kamen Dinge zu Tage, mit denen ich am Anfang des Buches überhaupt nicht gerechnet hätte. Den Schreibstil empfand ich als ausgesprochen angenehm und faszinierend zu lesen, doch an dieser Stelle eine Warnung: Dieser erste Band lässt den Leser mit einem ganz bösen Cliffhanger zurück und ganz ehrlich, ich bin so froh, dass der Nachfolge Band "Monument 14: Die Flucht" in wenigen Wochen erscheinen wird - ich glaube, allzu lange würde ich nicht auf die Fortsetzung warten wollen.

Bewertung


Die Autorin: 
Emmy Laybourne arbeitete als Schauspielerin, ehe sie zum Schreiben kann. Über den großen Erfolg von MONUMENT 14, ihrem Debütroman, ist sie noch immer selbst erstaunt. Mit ihrem Mann, zwei Kindern und der australischen Echse Goldie lebt sie im Bundesstaat New York. (übernommen von Randomhouse)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag

http://www.randomhouse.de/heyne/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.