Mittwoch, 14. August 2013

[Rezension] Frauke Scheunemann - Winston 01: Ein Kater in geheimer Mission



Leseprobe




Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Loewe Verlag (15. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 378557780X
ISBN-13: 978-3785577806
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 11 - 13 Jahre
Originaltitel: Winston, der magische Kater
Größe und/oder Gewicht: 21,7 x 15,9 x 3 cm

Inhalt gem. Loewe-Verlag:
»Fassen wir mal zusammen: Ich kann sprechen. Ich kann lesen. Und ich kann auch schreiben – haben wir gerade getestet. Ich kann Englisch, das große und das kleine Einmaleins. Und, jetzt kommt der Knaller: Ich kann sogar Russisch. Zumindest verstehe ich es. Um es kurz zu machen. Ich bin Super-Winston! Ich bin die schlauste Katze des Universums! Ich bin Weltklasse!«
So ein Katerleben ist herrlich!, findet Winston. Man kann den ganzen Tag gemütlich auf dem Sofa herumliegen und Geflügelleber mit Petersilie futtern. Lecker!
Doch als Winstons Herrchen eine neue Haushälterin einstellt, die mit ihrer Tochter in die Wohnung einzieht, ist es aus mit der Ruhe: Kira und ihre Mutter haben nämlich jede Menge Probleme im Gepäck, und bevor sich Winston versieht, steckt er mitten in einem echten Kriminalfall … und kurz darauf – ach du heilige Ölsardine – auch noch im Körper eines Mädchens! Hilfe!!!

Zum Buch:
Winston ist ein schwarzer Kater, der bei seinem Professor Werner wohnt und nur das beste Fressen gewohnt ist. Dosenfutter - nein danke. Für Winston und seinem Professor wird natürlich frisch gekocht, vorzugsweise Geflügelleber mit ein bisschen Petersilie.
Als die Haushälterin Olga kündigt, übernimmt deren Schwester Anna den Job, die gerade mit ihrem Freund Vadim Probleme hat. Sie findet mit ihrer Tochter Kira vorübergehend Unterkunft beim Professor, doch damit fangen für Winston die Probleme erst an ...

Kira ist nämlich der Meinung, dass Winston auch ruhig mal an die frische Luft könnte und nicht nur immer in der Stube hocken sollte. So nimmt sie ihn beim ersten Freigang an die Leine und geht mit ihm in den Hof, wo er auf die 3 Katzen trifft, die er bisher immer nur hochnäsig aus dem Fenster beobachtet hat. Die sind natürlich gar nicht gut auf ihn zu sprechen. 
Als Winston und Kira eines Tages unterwegs sind, werden sie auf einem Baumstumpf von einem Gewitter überrascht. Gerade als jeder der beiden für sich dachte, er möchte doch jemand anderes sein, trifft ein Blitz den Stumpf und Winston befindet sich plötzlich im Körper von Kira und umgekehrt. Ach du Schande, was nun?

Das Gute an der ganzen Sache ist, sie können sich gedanklich miteinander verständigen. Winston, der ja jetzt wie Kira aussieht, hat glücklicherweise auch ihr Wissen übernommen, so dass es ihm möglich ist, in die Schule zu gehen.

Die beiden sind nun als Team auch in der Lage herauszufinden, was Vadim, der ehemalige Freund von Kiras Mutter vorhat. Er hat diese nämlich krimineller Machenschaften bei der Polizei beschuldigt, weil sie nicht zu ihm zurückkommen will.

Winston und Kira sind ein Superteam. Gemeinsam spähen sie Vadim aus und versuchen, ihm das Handwerk zu legen. Das darf natürlich niemand merken. Winston versucht noch nebenbei Freunde in Kiras Schule für sie zu finden und Kira versucht sich mit den Katzen im Hof. Beide hoffen, dem jeweils anderen damit einen Gefallen zu tun, denn dass sie im Körper des anderen für ewig verbleiben, ist für sie undenkbar.

Frauke Scheunemann kann nachweislich nicht nur mit Hunden, sondern auch mit Katzen, was dieser Roman bewies. 
Nachdem ich begeistert ihre Reihe um den Dackelmix Herkules gelesen hatte, war es als bekennender Katzenfan natürlich keine Frage, ob ich mich mit Winston beschäftige oder nicht.

Den kleinen Kater Winston habe ich sofort in mein Herz geschlossen.
Man kann nicht anders.
Gemeinsam mit Winston und Kira habe ich mich aufgemacht und die beiden begleitet. Gespannt habe ich verfolgt, wie sie dem Geheimnis ihrer Mutter auf die Spur gekommen sind und wie sie versuchen, Vadim das Handwerk zu legen.

Es ist ein Kinderbuch, empfohlen ab 11 Jahre. Der Schreibstil wurde altersgemäß angepasst, was aber auch einen Erwachsenen nicht davon abhalten sollte, das Buch in die Hand zu nehmen.

Ich hatte mit dem Buch ein paar schöne Stunden, habe mit den beiden gebangt, gelitten und mich an den weisen Erkenntnissen von Winston erfreut.
An der Stelle volle Pfötchenzahl und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

Da das der erste Teil einer Reihe um Winston ist, bin ich schon gespannt, wie Frauke Scheunemann die Erlebnisse mit Winston weiterführen wird.


Reiheninfo:


Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen vom Loewe-Verlag)
Frauke Scheunemann, geboren 1969 in Düsseldorf, ist promovierte Juristin. Sie absolvierte ein Volontariat beim NDR und arbeitete anschließend als Journalistin und Pressesprecherin. Seit 2002 ist sie freie Autorin und schreibt zusammen mit ihrer Schwester Wiebke Lorenz unter dem Pseudonym „Anne Hertz“ sehr erfolgreich Romane. Die Gesamtauflage von Anne Hertz beträgt eine Million Bücher. 2010 erschien Scheunemanns erster Solo-Roman Dackelblick, der auf Anhieb zum Bestseller und zum Startschuss einer sehr erfolgreichen Romanreihe wurde. Frauke Scheunemann ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann, ihren vier Kindern und Hund Elmo in Hamburg.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionexemplar zur Verfügung stellte.

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Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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