Mittwoch, 29. Juni 2011

[Rezension] Bob Fenster - Die Katze in der Mikrowelle



Klappentext:

Das kann doch nicht wahr sein! - möchte man angesichts der von Bob Fenster gesammelten Geschichten über menschliche Dummheit ausrufen. Doch ob Sie es glauben oder nicht: Es gibt sie wirklich, die Menschen, die ihre Katze zum Trocknen in die Mikrowelle stecken. Der Mensch lässt einfach nichts unversucht, seine Dummheit tagtäglich unter Beweis zu stellen - und kommt so beinahe ums Leben, weil er sich statt Nasenspray Klebstoff in die Nase sprüht.
Auch in ihrem Erfindungseifer lässt die Menschheit keine Dummheit aus. Haben wir nicht alle auf die Erfindung des elektrischen Grübchen-Machers gewartet?

Rezension:
In diesem Buch werden so einige Dummheiten in der menschlichen Geschichte beschrieben, wie z. B.

"William Sidis beherrschte Latein und Griechisch im Alter von fünf Jahren. Mit neun entwickelte er eine neue Methode zur Berechnung von Algorithmen. Mit elf ging er nach Harvard, wo er mit 16 seinen Abschluss machte.
Danach verbracht Sidis den Rest seines Lebens als Tellerwäscher und Sekretär und häufte eine der weltweit größten Sammlungen von Straßenbahnfahrkarten an." (Seite 91)

"Im englischen Stafford wollten Arbeitskollegen ihrem Kumpel zum 50. Geburtstag etwas ganz Besonderes bieten, also schmissen sie für ihn eine Party und engagierten sogar eine Nackttänzerin, die aus einer Torte springen sollte.
Der Mann bekam den Schock seines lebens, als er in der nackten Tänzerin aus der Torte seine Tochter erkannte. Das war zu viel für das Geburtstagskind, der Mann erlitt einen Herzanfall und fiel tot um." (Seite 59)


Alles in Allem kann ich sagen, dass das Buch ansich nicht schlecht ist, jedoch nicht wirklich für den deutschen/europäischen Markt geeignet, da viele der Geschichten Bezug auf amerikanische Berühmtheiten, Entertainer, Sportler nehmen, von denen ich noch nie was gehört habe.

Bewertung: Note 3


Der Autor:
Bob Fenster lebt als freier Journalist und Autor gemeinsam mit seiner Frau und seinen drei Söhnen in Santa Cruz, Kalifornien und tourt mit seiner Ein-Mann-Comedyshow "The Stupid History of the Human Race" erfolgreich durch die USA.


Wie ich zu dem Buch kam:
Auch dieses Buch entdeckte ich auf meinem Grabbel-Tisch bei Thalia und habe es spontan gekauft.


Dienstag, 28. Juni 2011

Juhu, noch ein Award

Juhu, noch ein neuer Award - ich liebe Awards!!! Kann Frau davon überhaupt genug haben? Also, ich bis dato nicht. Diesen tollen, kleinen Schatz habe ich von Sabine bekommen, vielen Dank dafür!



Wie gehabt, gibt es auch hier ein paar klitzekleine Regeln:

- Include the award in your blog or post
- Nominate as many blogs which you like
- Be sure to link the nominees within your post
- Let them know that they receive this award by commenting on their blog
- Share the love and link to this post to the person whom you receive your award

So, weiter geht´s. Die Aufgaben hab ich erst mal soweit erledigt und jetzt darf ich noch einen Blog benennen, aber ACHTUNG, es ist kein Bücherblog. Ich möchte den Award gerne an

Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt weitergeben. Auf ihrem Blog bekommt ihr immer superleckere (vegetarische) Gerichte vorgesetzt - mir läuft hier regelmäßig der Sabber, wenn ich doch nur durch den Bildschirm greifen könnte *schmatz*

Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Marc Levy - Solange du da bist

Klappentext:
Was tut man, wenn man in seinem Badezimmerschrank eine junge hübsche Frau findet, die behauptet, der Geist einer Koma-Patientin zu sein? Arthur hält die Geschichte für einen Scherz seines Kompagnons, er ist erst schrecklich genervt, dann erschüttert - und schließlich hoffnungslos verliebt. Und als er eines Tages begreift, dass Lauren nur ihn hat, um vielleicht ins Leben zurückzukehren, fasst er einen tollkühnen Entschluss ...

Rezension:
Was für eine ungewöhnliche Geschichte.
Arthur Ashby mietet eine Wohnung, die seit 6 Wochen leer steht, weil die vorige Besitzerin durch einen Autounfall ins Koma fiel. Es handelt sich hier um die Ärztin Lauren Kline, die auch nach so langer Zeit noch immer an den Maschinen hängt, weil ihre Mutter sie nicht loslassen will.
Wie erstaunt ist Arthur da eines morgens, als zu einem Lied plötzlich Geräusche aus seinem Badezimmerschrank kommen. Im Schrank findet er Lauren, die ebenso überrascht ist, dass er sie sehen und hören kann. Er ist seit einem halben Jahr der erste, mit dem sie Kontakt aufnehmen kann. Sie versucht ihm begreiflich zu machen, dass sie die vorige Mieterin seiner Wohnung ist und ein Geist und dass ihr realer Körper im Krankenhaus an Schläuchen liegt.
Für Arthur hört sich das alles nach einem makabren Scherz seines Freundes an und glaubt ihr nicht. Es dauert jedoch nicht lange, bis er bemerkt, dass wirklich nur er Lauren sehen und hören kann. Da sie für ihn real ist, die anderen sie aber nicht sehen können. Das bringt ihn in unangenehme Situationen, denn nicht nur sein Freund denkt, dass er nicht mehr klar bei Verstand ist, weil er mit einem Geist redet.
Er lässt sich beurlauben und versucht gemeinsam mit Lauren, dem Geheimnis vom Koma auf die Spur zu kommen.
Für Lauren wird die Zeit langsam knapp. Den Ärzten ist es gelungen, die Mutter davon zu überzeugen, dass die Maschinen abgeschaltet werden. Sie haben nur noch ein Wochenende.
Da beschließt Arthur, den Körper von Lauren mit Hilfe seines Freundes zu entführen und ihn an einen sicheren Ort zu bringen, um dort weiterzuforschen, wie sie ihr helfen können.
Das Krankenhaus hat die Polizei eingeschaltet und eine groß angelegte Suche nach Lauren beginnt....

Eine wunderschöne Geschichte, die sich Marc Levy da ausgedacht hat. Man möchte glauben, dass es solche Wunder wirklich gibt.
Schon die Tatsache, dass sich Arthur in einen Geist verliebt hat, ist so rührend beschrieben, dass man nur mithoffen und mitbangen kann, dass es den beiden gelingt, Lauren aus dem Koma herauszuholen.

Für mich ist es ein Buch mit Suchtpotential, denn der zweite Teil liegt schon lesebereit da und wird demnächst auch gelesen. Das war ein Lesevergnügen der besonderen Art, den ich gern weiterempfehlen werde.

Bewertung: Note 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Montag, 27. Juni 2011

Buchkauffrei - Die 3. Woche



Oh Wunder, oh Wunder, auch die 3. Woche habe ich überstanden ohne rückfällig zu werden und nur mit leichten Entzugserscheinungen. Mittlerweile gehe ich sogar in andere Läden einkaufen, nur um ja nicht versehentlich über meine Stamm-Buchläden und evtl. Grabbel-Tische (ich liebe Grabbel-Tische!!!) zu stolpern. Ich bin nach wie vor sehr stolz auf mich, noch immer alle Joker zu haben, reagiere aber mittlerweile ziemlich eifersüchtig, wenn mir mal wieder jemand von seinen neuen Büchern vorschwärmt - da ist es auch egal, dass ich mich endlich mal meinen tollen Bücher auf dem SuB widmen kann.

Die Daten:

06.06.2011 - 147 = Der Start-SuB (wovon 140 real waren und 7 erwartet wurden)
13.06.2011 - 143 = Der SuB 1. Woche (wovon 140 real waren und noch 3 erwartet wurden)
20.06.2011 - 145 = Der SuB 2. Woche (wovon 144 real waren und noch 1 erwartet wurde)

+ 2 Bücher (nachträgliche Geburtstagsgeschenke - von daher kein Joker nötig)

./. 5 gelesene Bücher

27.06.2011 - 142 = Der SuB nach 3 Wochen (wovon 141 real sind und noch 1 erwartet wird)


3 Joker = nach wie vor vorhanden


So, um mir selbst eine Übersicht zu verschaffen und nicht immer in den alten Beiträgen rumbuddeln zu müssen, hier noch eine kleine Aufstellung, wieviel Bücher ich tatsächlich gelesen habe:

1. Woche = 4 Bücher gelesen
2. Woche = 1 Buch gelesen
3. Woche = 5 Bücher gelesen

Gesamt = 10 gelesene Bücher


Voller Stolz kann ich berichten: Die Hälfte ist geschafft und man musste mich noch nicht aus einem Buchladen rausschleifen - ich umfahre sie neuerdings weiträumig. Ja, ich gehe sogar ganz woanders einkaufen, wo ich zwar die Hälfte der Sachen, die ich brauche nicht finde, dafür ist dort aber kein Buchladen und an den paar Büchern, die dort ausgestellt sind, habe ich eh kein allzu großes Interesse.

Meine Wunschliste jedoch wird immer länger - irgendwann kann ich sagen: Da ist mein SuB harmlos dagegen ;-D


So, jetzt hoffe ich, auch diese Woche stark zu sein und euch in der nächsten Woche von weiteren Erfolgen und natürlich vom Durchhalten berichten zu können.


Liebe Grüße

Kerry

ein neuer Award

JUHU, ein neuer Award - Klein-Kerry liebt Awards, jaja, da hat sie eine klitzekleine Sammelleidenschaft entwickelt. Diese hat mir die liebe Steffi vermacht - ist er nicht toll?



Natürlich, wie sollte es anders sein, gibt es auch hier wieder ein paar Regeln zu beachten:

-Tape it up on your blog somewhere. - erledigt
-Pass it along to 5 fellow super bloggers, and comment on their blog to let them know how lucky they are today! - diesmal nicht, sonst mag mich bald keiner mehr auf seinem Blog sehen, selbstverständlich darf ihn sich aber jeder nehmen, der ihn genauso toll findet wie ich ;-D
-When you present your Super Blogger awards, link back to the super blogger who gave it to you. - na klar, immer, ist ja auch ein wunderschöner Award!!!

So, jetzt werde ich ihn gleich noch zu den anderen schupsen, damit er sich auch ja wie zu Hause fühlt.

Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Alane Ferguson - Das Mädchenspiel (Cameryn Band 1)


Klappentext:
Gleich ihre erste Leiche bringt Cameryn, die neue Assistentin des Gerichtsmediziners von Silverton, an ihre Grenzen. Es ist Rachel, ihre beste Fraundin, und sie wurde offensichtlich das Opfer eines Serienmörders. Cameryn ist fest entschlossen, den Täter zur Strecke zu bringen. Die Autopsie führt sie bald auf eine Spur. Doch als sie ihr folgt, hat Cameryn gute Chancen, das nächste Mädchen im kranken Spiel des Killers zu werden.

Rezension:
Cameryn ist 17, Tochter des örtlichen Gerichtsmediziners und weiß genau, was sie beruflich machen will: Sie will Gerichtsmedizinerin werden. Widerstrebend stimmt ihr Vater zu, sie zu seiner Assistentin zu machen. Ihre Großmutter, bei der die beiden Leben, ist dagegen, sie ist der Meinung, Cameryn, solle sich mehr wie ein normales Mädchen benehmen und sich nicht immer mit dem Tod auseinandersetzen. Die Mutter verlies die Familie früh, sodass sich Cameryn kaum noch an sie erinnern kann.

Gleich ihr erster Fall ist mehr als unappetitlich - die Sicherung einer Wasserleiche in der Badewanne eines Hotels. Doch sie meistert diese Aufgabe souverän und stellt gleich noch ihr forensisches Talent unter Beweis indem sie Medikamente findet, die mit dem Tod der Wasserleiche in Verbindung stehen.

Und auch der zweite Leichenfund lässt nicht lange auf sich warten. Es handelt sich um Rachel, eine Freundin von ihr. Sie wurde gefesselt, erwürgt und einfach im Wald liegen gelassen. Bei der Autopsie fallen Cameryn Ungereimtheiten auf, die jedoch vom örtlichen Pathologen als nichtig zurückgewiesen werden. Als Cameryn weiter nachhakt, wird sie von der Autopsie ausgeschlossen; sie hat sich in dem Pathologen keinen Freund gemacht.

Doch dann taucht das Fernsehmedium Dr. Jewel in der Stadt auf mit der Behauptung, Spuren zur Feststellung des Mörders liefern zu können. Seine Indizien, wie vorab schon der Fundort der Leiche, scheinen hieb- und stichfest zu sein.

Aber auch der junge Polizist Justin, der neu in der Stadt ist, sorgt bei Cameryn für einige Aufregung. Nicht nur, dass er ihr ansich sehr sympatisch ist, er versucht auch ihre eine Nachricht ihrer Mutter zu übermitteln, wovon Cameryn jedoch nichts hören will.


Wieder einmal ein Fall von: Wer auch immer den Klappentext geschrieben hat, hat das Buch nicht gelesen. Dennoch ein wundervolles Buch über die 17-jährige Protagonistin Cameryn, die beseelt ist von dem Wunsch, Gerichtsmedizinerin zu werden und sich nebenbei mir ihrer Familie und, wie am Ende rauskommt, mit einem großen Familiengeheimnis herumschlagen muss. Ein flüssig geschriebenes Buch, das ich nicht aus der Hand legen konnte - die Story hat mir einfach supergut gefallen. Auf die Fortsetung "Das Chamäleon" bin ich schon sehr gespannt.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Alane Ferguson, geb. 1957 in Cumberland, Maryland, studierte Journalismus an der Universität von Utah und am Westminster College. Neben zahlreichen anderen Nominierungen und Auszeichnungen wurde sie 2007 für „Forensic Files. Das Mädchenspiel“ für den Edgar Allan Poe Award, den Oscar unter den Krimi-Preisen, nominiert. Alane Ferguson hat drei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann in Elizabeth, Colorado.

Die Website der Autorin findet ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:
Ein absoluter Glücksgriff auf dem Grabbel-Tisch bei Thalia. Ich weiß, warum ich da so gerne hingehe und da so viel Zeit verbringe - es lohnt sich nämlich!


Sonntag, 26. Juni 2011

[Rezension] Simone van der Vlugt - Schattenschwester





Klappentext:
Ein Schüler bedroht seine Lehrerin mit einem Messer. Wenige Wochen später wird diese ermordet aufgefunden. Ein klarer Fall - so scheint es. Doch war Marjolein tatsächlich die allseits beliebte Kollegin, die treu sorgende Ehefrau und Mutter? Und welche Rolle spielt die trauernde Zwillingsschwester?

Rezension:
Marjolein wird im Unterricht von einem ihrer Schüler mit einem Messer bedroht. Nach diesem Vorfall entschließt sie sich, keine Anzeige zu erstatten, denn sie will nicht, dass dieser Vorfall publik wird. Eine Publikation hätte nämlich einen schlechten Ruf der Schule zur Folge und damit würden die Anmeldungen für das nächste Schuljahr sinken - und somit müssten einige Lehrer bzw. ihre Kollegen entlassen werden. Nur widerwillig akzeptiert ihr Mann ihren Enschluss, immerhin wurde wenigstens der Schüler der Schule verwiesen. Doch er taucht immer wieder auf, scheint Marjolein immer und überall aufzulauern ... und dann wird sie eines Tages vor ihrer eigenen Haustür ermordet.

Nach ihrem Tod stürzt ihre Familie in tiefe Trauer. Besonders hart ist es für Marlieke, ihre eineiige Zwillingsschwester. Doch Marlieke ist mental veranlagt, noch immer, auch Wochen später, spürt sie die Anwesenheit ihrer Schwester.

Nachdem die Polizei keine echten Fortschritte macht, beschließt Marlieke auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Doch niemals hätte sie damit gerechnet, welche Geheimnisse ihre Nachforschungen ans Tageslicht bringen und wie nahe sie dem Mörder kommt ...


Die Geschichte wird kapitelweise aus der Sicht von Marjolein und Marlieke geschildert. Durch Marjolein erfahren wir, wie es zu dieser Tat kam und Marlieke zeigt auf, wie sich das Leben danach entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine überaus faszinierende Geschichte, in der Nichts zu sein scheint, wie es ist, jedoch fehlte mir etwas das Tempo, die mitreißende Schreibweise.

Bewertung: Note 2


Die Autorin:
Simone van der Vlugt, geboren 1966, schrieb zunächst sehr erfolgreich historische Jugendromane, bevor sie mit ihrem ersten Psychothriller Klassentreffen die internationalen Bestsellerlisten eroberte. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern in Alkmaar in den Niederlanden.


Die Website der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Es fiel mir zufällig bei einem Bibliotheksbesuch ins Auge und durfte gleich mitkommen.