Samstag, 6. August 2011

[Rezension] Michelle Rowen - Ein Anfang mit Biss (Sarah Dearly Band 1)


Klappentext:
Was für eine Nacht! Erst wird Sarah Dearly in den Hals gebissen. Dann belästigen sie ein paar Typen mit Holzpflöcken. Und schließlich wird sie von einem umwerfend aussehenden Fremden gerettet, der behauptet, ein Vampir zu sein – und das ist erst der Anfang …


Rezension:
Die Vorstandsassistentin Sarah Dearly hat es nicht leicht. Ihre Freundin hat ihr ein Blind-Date vermittelt - doch was für ein Reinfall. Erst beißt ihr der Typ namens Gordon in den Hals und dann versucht er doch allen ernstes, sie zu begraben. Auf der Flucht vor diesem Irren bricht ihr auch noch der Absatz ihrer teuren Schuhe ab - sprich - der Abend endet einfach katastrophal. Doch Hilfe scheint in Gestalt eines jungen, blonden Mannes aufzutauchen. Dieser nimmt sich zusammen mit seinen Freunden Gordon vor - doch anstatt ihn nur unschädlich zu machen, töten sie ihn mit der Behauptung, er wäre ein Vampir. Vampire - sowas gibt es doch nicht! Doch damit nicht genug, anstatt endlich in Sicherheit zu sein, haben es die Männer jetzt auf sie abgesehen, da auch sie angeblich ein Vampir wäre - sie wurde ja von Gordon gebissen.

Hals über Kopf ergreift Sarah erneut die Flucht und endet auf einer Brücke. Doch die Männer verfolgen sie, Hilfe scheint nicht in Sicht zu sein. Dann entdeckt sie auf dieser Brücke einen jungen Mann, doch er steht auf der falschen Seite des Geländers! Nichts desto trotz geht sie zu ihm, doch auch ihre Verfolger lassen sich davon nicht aufhalten. Im Endeffekt gelingt ihr die Flucht, sie stürzt zusammen mit dem unbekannten jungen Mann von der Brücke in den Fluss. Wie durch ein Wunder überleben die Beiden. Da sie nicht weiß, wo sie ist, folgt sie dem jungen Mann nach Hause.

In seinem Haus stellt sich dieser als Thierry de Bennicoeur vor, außerdem sei er ein Vampir und über 600 Jahre alt! Okay, genug ist genug, anscheinend ist Sarah nur von Verrückten umgeben. Da behauptet doch dieser Thierry allen ernstes, sie wäre ebenfalls ein Vampir und auch wieder nicht vollständig, weil sie das Blut ihres Schöpfers nicht getrunken hat. Naja, zu spät, dieser ist ja nun nicht mehr auf dieser Erde. Thierry bietet ihr sein Blut und seine Hilfe an, damit sie sich in ihrer neuen Welt zurecht findet, doch dafür muss sie ihm einen Gefallen tun: Sie soll ihm bei seinem Selbstmord helfen. Sie willigt ein, noch immer in dem Glauben, dass es sich bei dem ganzen Abend um einen schlechten Traum handelt.

Doch bereits am nächsten Tag muss sie feststellen, dass das mit dem Vampirsein gar nicht so abwegig ist, denn auf Grund eines kleinen blutigen Vorfalles verliert sie ihren Job. Plötzlich scheint ihr ganzes Leben auseinander zu brechen, doch die Turbolenzen fangen gerade erst an ...



Was für ein überaus amüsanter Vampirroman. Sarah Dearly mit ihrer vorlauten, sarkastischen Art, die einfach kein Fettnäpfchen auslassen kann, ist mir schon jetzt ans Herz gewachsen. Auf die Folgebände bin ich schon jetzt sehr gespannt und ich bin überzeugt, dass es sich auch dabei um eine erquickende Lektüre handelt. Der Schreibstil ist locker-witzig und ganz wunderbar in einem Rutsch zu lesen.

Bewertung: Note 1

Die Autorin:
Michelle Rowen wurde in Toronto, Kanada, geboren. Als Kind nahm sie sich vor, Stewardess, Juwelendiebin und Schriftstellerin zu werden. Inzwischen konzentriert sie sich voll auf den letzten der drei Berufe. Michelle Rowen ist bekennende Suchtleserin, Frauchen einer launischen Katze namens Nikita und großer Fan von allem, was mit Buffy – Im Bann der Dämonen zu tun hat.

Die Homepage der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Wie schon oft an dieser Stelle erwähnt: Ich liebe Grabbeltische. Auf einem derselben fand ich dieses tolle Buch - wie gesagt, ich liebe Grabbeltische!!!


Freitag, 5. August 2011

[Rezension] Carolyn Jess-Cooke - Tagebuch eines Engels


Klappentext:
Als Margot Delacroix mit 42 Jahren eines gewaltsamen Todes stirbt, schickt man sie zurück auf die Erde: Als ihr eigener Schutzengel soll sie ihr Leben erneut durchlaufen. Margot setzt alles daran, die ihr vorgezeichneten Schicksalsschläge ungeschehen zu machen: Um ihrem Sohn das dramatische Los zu ersparen und die Trennung von dem Mann, den sie liebt, zu verhindern, schließt sie einen Pakt mit einem Dämon. Doch ihr Entschluss beeinflusst den Fortgang der Dinge auf gänzlich andere Weise, als sie ahnen kann…


Rezension:
Margot starb im Alter von 42 Jahren - wie, das weiß sie nicht. Plötzlich steht sie neben ihrem Körper und gleich darauf ist sie an einem See. Ein Engel erscheint ihr und berichtet ihr, dass sie noch nicht weiter gehen könne, sie müsse noch etwas erledigen. Als ihr eigener Schutzengel wird sie zurück geschickt.

Margot weiß vielleicht nicht, wie sie gestorben ist, doch wie sie gelebt hat, dass weiß sie noch. Als ihr eigener Schutzengel hat sie doch bestimmt einen gewissen Einfluss auf die Entscheidungen, die sie in ihrem Leben getroffen hat und ein paar davon könnte sie vielleicht ungeschehen machen.

Doch gleich zu Beginn wird sie auf eine harte Probe gestellt - ihre Geburt. Denn bis dahin dachte sie, ihre Eltern wären durch eine Autobombe ums Leben gekommen, aber die junge Frau, die in den Wehen liegt, kennt sie gar nicht. Es ist eine schwere Geburt mit Komplikationen, ihre Mutter, ein Junkie, ist nicht in ein Krankenhaus gegangen, um zu entbinden, sie ist nach wie vor in ihrer Wohnung. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt und auch sie überlebt nur mit ihrer eigenen Hilfe als Schutzengel.

Als endlich Hilfe kommt, wird Margot in ein Krankenhaus gebracht. Bei ihr wird ein Herzfehler festgestellt mit der Prognose, dass sie wahrscheinlich keine 3 Jahre alt wird. Doch nach kurzer Zeit kommt sie in eine sehr nette und liebevolle Pflegefamilie. Diese entschließt sich, trotz Diagnose, die kleine Margot zu adoptieren. Doch bevor es soweit ist, schlägt das Schicksal zu - ihre Pflegeeltern sterben durch eine Autobombe. Die Pflegefamilie, in die sie anschließend kommt ist das genaue Gegenteil - sie versorgen das Kind, wenn überhaupt, mehr schlecht als recht. Die kleine Margot muss sich ihr Zimmer mit illegalen Einwanderern teilen, denn ihre neuen Pflegeeltern sind Menschenschmuggler und haben es nur auf das Pflegegeld abgesehen. Von diesen Einwanderern wird die Kleine auf´s Übelste gequält.

Mit Hilfe ihrer selbst kann sie diesem Matyrium entkommen, doch nicht lange danach landet sie in einem Waisenhaus - und das ist die Hölle auf Erden. Hier werden die Kinder geschlagen und man lässt sie hungern, sobald sie sich nur einmal nicht an die Regeln halten. Qualvolle Jahre lebt sie dort, bis ihr die Flucht gelingt. Sie findet Hilfe bei einem ältern Ehepaar, dass die Behörden informiert und sie aufnimmt. Von da an hat sie endlich eine Familie. Doch das Schicksal meint es nach wie vor nicht gut mit ihr, denn überall lauern Dämonen, die ihr das bißchen Glück nicht gönnen ...


Ansich eine schöne Idee für eine Geschichte, jedoch fand ich die Umsetzung nicht wirklich gelungen. Ich hatte immer das Gefühl, auf der Stelle zu treten, denn obwohl sie als ihr eigener Schutzengel zurückkam, schaffte sie es kaum, ihr Leben zu verändern. Noch dazu kam am Anfang des Buches ein Satz, der mir sauer aufgestoßen ist und zwar "Später dazu mehr". Das will ich als Leser nicht wissen, ich möchte nicht vorab wissen, was noch geschehen wird, ich möchte mir selbst Gedanken machen, wie es weiter gehen könnte. Sprachlich war das Buch einfach angelegt, es ließ sich gut lesen, war jetzt aber in meinen Augen kein Highlight.

Bewertung: Note 3


Die Autorin:
Carolyn Jess-Cooke wurde 1978 in Belfast geboren, studierte Literatur und Filmwissen-schaften und ist Autorin von Gedichten und mehreren Sachbüchern zu den Themen Film und Shakespeare. Für ihre Lyrik wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen bedacht. Nach Tätigkeiten als Klavierlehrerin, Fotografin und Dozentin für Filmgeschichte unterrichtet sie derzeit Creative Writing an der Northumbria University, einer der großen jüngeren Universitäten in Nordengland. Sie ist verheiratet und hat drei Kinder. »Tagebuch eines Engels« ist ihr erster Roman.

Die Homepage der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Also mal ehrlich, an dem süßen Cover konnte ich im Laden einfach nicht vorbei gehen und das der Klappentext vielversprechend begann, habe ich spontan zugegriffen.


Donnerstag, 4. August 2011

[Rezension] James Patterson - Sonntags bei Tiffany


Klappentext:
Die achtjährige Jane ist ein einsames kleines Mädchen. Denn ihre Mutter Vivienne, eine erfolgreiche Broadway-Produzentin, hat nichts anderes im Kopf als ihre Karriere und ihre Liebschaften. Glücklicherweise gibt es aber jemanden, der Jane zur Seite steht – ihr treuer Freund Michael. Zwar ist Michael für alle anderen Menschen unsichtbar, aber deshalb ist er Jane nicht weniger nahe. Ihm vertraut sie ihre Nöte und Sorgen an, mit ihm teilt sie alle Geheimnisse. An ihrem neunten Geburtstag muss Michael sie jedoch verlassen, so will es ein ehernes Gesetz, und die beiden dürfen sich nie mehr wiedersehen.
Dreiundzwanzig Jahre später: Jane führt ein hektisches Leben als Mitarbeiterin in der Produktionsfirma ihrer Mutter. Auch die Beziehung zu ihrem Freund Hugh, einem ambitionierten jungen Schauspieler, ist nicht glücklich, denn Hugh ist weniger in Jane verliebt als in ihre Kontakte zur Medienwelt. Doch dann trifft Michael eines Tages zufällig die unglückliche Jane und ist sofort tief bewegt. Darf er das Gesetz brechen und sich ihr wieder nähern? Darf er ihr helfen? Und gibt es Raum für eine Liebe, die keine Schranken gelten lässt?


Rezension:
Jane ist acht und hat einen besten Freund: Michael. Doch nur sie kann Michael sehen, denn er ist ihr imaginärer Freund. Ihre Mutter, eine erfolgreiche Broadway-Produzentin, bereits in dritter Ehe verheiratet und mehr oder weniger auf der Suche nach Ehemann Nr. 4, kümmert sich recht wenig um ihre einzige Tochter, lediglich mit Kleidungs- und Ernährungsfragen geht sie auf ihre kleine, wenn auch etwas pummelige, Tochter ein und lediglich jeden Sonntag gehen sie mittags essen und danach zu Tiffanys. Ihren Vater sieht Jane auch nur sehr selten. Doch ihre ganze Welt ist Michael, der ihr immer zuhört, sie tröstet, versteht und ihr Selbstbewusstsein gibt. Mit ihm hat sie so viel Spaß, dass die fehlende Zuneigung ihrer Umgebung sie nicht sonderlich stört. Als ihre Mutter auch noch ihren 9. Geburtstag vergisst und stattdessen eine After-Show-Party gibt und ihr Vater auch nur kurz zu Besuch kommt, ist Michael ihr einziger Trost. Doch an diesem Tag bricht Michael ihr das Herz: Die Regeln besagen, dass ein imaginärer Freund seinen Schützling spätestens an seinem 9. Geburtstag verlassen muss - der Schützling würde daraufhin seinen Freund vergessen ...

23 Jahre später: Jane, immer noch hat sie nicht die Traummaße, wie ihre Mutter es gern hätte, arbeitet mittlerweile in der Produktionsfirma ihrer Mutter. Doch sie hat ein eigenes Stück geschrieben und produziert, dass zum Erstaunen aller auch noch ein riesiger Erfolg wurde. Es ist Dem Himmel sei Dank und handelt von einem kleinen 8-jährigen Mädchen und seinem imaginären Freund. Jane hat Michael nicht vergessen! Sie ist sogar mit Hugh, der in dem Broadway-Stück den Michael spielt, liiert, doch glücklich ist sie nicht. Nach wie vor mischt sich ihre Mutter in ihr Leben ein und versucht auch, ihr in die Verfilmung ihres Stückes reinzureden.

Michael ist gerade auf Urlaub in New York. Diesen hat er immer zwischen zwei Aufträgen als imaginärer Freund. Zwischen seinen Aufträgen lebt er wie ein Mensch, er geht unter Leute und wird von ihnen wahrgenommen. Eines Tages begegnet ihm auf der Straße eine junge Frau, die ihn an Jane, einen seiner Schützlinge erinnert und es ist Jane! Sie ist die einzige, die mit der Zeit in seiner Erinnerung nicht verblasst ist. Er folgt ihr, wagt es aber nicht, Kontakt mit ihr aufzunehmen. In einem Restaurant treffen sich die beiden wieder, Jane erkennt Michael und spricht ihn an. Dieser versucht erst gar nicht zu leugnen, dass er sie kennt. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und werden schnell ein Paar und wie schon als Kind, gibt Jane Michaels Gegenwart mehr Selbstvertrauen als je zuvor. Sie ändert einige Dinge in ihrem Leben und setzt sich für die Verwirklichung ihrer Träume ein.

Doch Michael ist unsicher, was er von der ganzen Sache halten soll. Ist er da, um Jane neues Selbstbewusstsein zu geben? Doch nach und nach dämmert es ihm, einst begleitete er Jane zu Beginn ihres Lebens, soll er sie nun aus demselben hinausbegleiten?


Ein wunderbarer Roman über ein kleines, einsames Mädchen, dass es schafft, sich im Leben durchzubeißen und nie aufhört, an ihre Träume und die wahre Liebe zu glauben. Es handelt sich um eine wunderschöne, kurzweilige Geschichte, bei der ich bis zum Schluss mitgebangt habe.

Bewertung: Note 1

Der Autor:
James Patterson wurde 1947 geboren. Bevor er Schriftsteller wurde, war er Kreativdirektor einer großen Werbeagentur in den USA. 1976 veröffentlichte er sein erstes Buch, das zunächst kein Verlag herausbringen wollte. In Amerika allein hat er bereits 16 Mio. Bücher verkauft, weltweit sind es 170. Mio. Die Times nannte ihn in einem Artikel: 'Der Mann, der nie daneben liegt', da es schon fast gespenstisch ist wie jedes Buch von ihm ein Erfolg wird. Heute lebt er mit seinem Sohn und seiner Frau in Palm Beach.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.

Von James Patterson gelesen und rezensiert:



Wie ich zu dem Buch kam:
Ich bin ja ein bekennender James-Patterson-Fan. Seine Bücher um Alex Cross oder den Womens-Murder-Club verschlinge ich ja, sobald ich deren habhaft werden kann. Doch er schreibt nicht nur Thriller, auch wundervolle, einfühlsame Bücher stammen aus seiner Feder. Ich weiß noch, dass ich herzzerreißend geweint habe, als ich "Tagebuch für Nikolas" gelesen habe. "Sonntags bei Tiffany" stand schon lange auf meiner Wunschliste und beim Büchershoppen am Samstag ist es mir in die Hände gefallen. Ich konnte auch nicht widerstehen, es fast umgehend zu lesen.



Mittwoch, 3. August 2011

[Rezension] Hilary Norman - Geteilter Tod (Sam Becket Band 4)


Klappentext:
Ein frisch verheiratetes Paar wird tot in Miami Beach aufgefunden. Ihre nackten Körper sind auf bizarre Weise zur Schau gestellt. Ein perfektes Paar, in Symmetrie verbunden. Mit Sekundenkleber. Während die Untersuchung von Detective Sam Becket anläuft, wird ein zweites Paar entführt und auf ähnliche Weise arrangiert tot aufgefunden. Der Mörder scheint seine Opfer paarweise einem perversen psychologischen Experiment zu unterziehen, bevor er sie umbringt. Bald fürchten Paare in ganz Miami Beach um ihr Leben, während Sam und sein Team einen unsichtbaren Gegner bekämpfen, vor dem niemand sicher ist. Niemand. Auch nicht Sam und seine Frau Grace.

Rezension:
Sam Becket und sein Team werden zu einem Mord gerufen. Unter einer großen Acryl-Abdeckung befinden sich zwei Leichen, ein junger Mann und eine junge Frau, beide mit durchgeschnittener Kehle und während des Geschlechtsaktes dargestellt. Fixiert wurden die Leichen mit Sekundenkleber. Bei den Untersuchungen stellt sich heraus, dass der Täter so gut wie keine Spuren hinterlassen hat. Kurze Zeit später steht die Identität der Leichen fest, es handelt sich um ein frisch verheiratetes Ehepaar, dass von allen geliebt und geschätzt wurde und offenkundig keine Feinde hatte. Wer hatte einen Grund, die beiden auf solch bestialische Weise umzubringen?

Kurze Zeit später werden zwei weitere Leichen entdeckt, dieses Mal in einem Aquarium. Beide Leichen, es handelt sich hier ebenfalls um ein junges Paar, waren wieder mit Sekundenkleber aneinander fixiert.

Auch als ein drittes Paar verschwindet, dieses Mal zwei Senioren, haben die Ermittler nach wie vor keine heiße Spur. Am Fundort der ersten Leichen stoßen die Ermittler auf die Spur eines Hexenzirkels - haben diese was mit der Ermordung der Paare zu tun?

Sam Becket und sein Team arbeiten unermütlich, um den Täter immer näher zu kommen, doch ohne es zu merken, ist ihnen der Täter näher als sie dachten ...


Ein weiterer spannender Roman um Sam Becket, sein Team und seine Familie. Auf den ersten Seiten fand ich das Buch nicht ganz so fesselnd (ungewöhnlich für die Sam-Becket-Reihe), das hat sich jedoch schnell gegeben, sodass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen konnte. Nun hoffe ich sehr auf ein baldiges Erscheinen eines 5. Teiles dieser Reihe, die Geschichte hat hier durchaus Fortsetzungspotential.

Bewertung: Note 1-


Die Autorin:
Hilary Norman, geboren und aufgewachsen in London, war nach einer Karriere als Schauspielerin zunächst in der Mode- und Fernsehbranche tätig. Ihre ersten Romane waren Liebesgeschichten, doch sie entwickelten sich immer mehr zu Psychokrimis, bis Hilary Norman sich ganz auf dieses Genre verlegte. Ihre bislang zehn Romane wurden in ebenso viele Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt nach einer längeren Zeit in den USA heute wieder in London.

Die Homepage der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Ich habe es vor ein paar Tagen im Buchladen entdeckt und freudestrahlend zur Kasse getragen und mit nach Hause genommen.


Dienstag, 2. August 2011

[Rezension] Merel van Groningen - Und plötzlich gehörst du ihm ...


Klappentext:
Merel ist fünfzehn, als sie Mike kennen lernt. Sie verliebt sich - ist doch egal, dass er so viel älter ist, eine kriminelle Vergangenheit hat und komische Freunde. Zu Hause gibt es eh nur noch Stress, und Mike fängt sie auf. Blind vor Liebe merkt Merel nicht, was Mike plant. Als das Geld mal wieder alle ist, glaubt sie sogar selbst, dass es keinen Ausweg gibt als den, dass Merel sich verkauft ...

Rezension:
Merel ist 15, ihr Vater hat die Familie verlassen und mit einer anderen Frau eine neue Familie gegründet und auch die Mutter hat wieder neu geheiratet. Ihr leiblicher Vater kümmert sich weder um sie, noch um ihren kleinen Bruder und ihr Stiefvater stellt nur Regeln und Forderungen auf. Merel wird das alles zuviel, sie wird immer schlechter in der Schule und denkt auch nicht daran, etwas daran zu ändern. Lieber hängt sie mit ihrer Freundin Anne rum und hat Spaß mit Pferden.

Durch Anne lernt sie Mike kennen, in den Anne heimlich verliebt ist. Er wird ein guter Freund, nicht mehr, und die beiden Mädchen verbringen immer mehr ihre Freizeit bei ihm in seinem Haus. Doch Annes Mutter kommt dahinter und verbietet ihrer Tochter den Umgang mit Mike, da dieser u. a. vorbestraft ist. Anne biegt das so hin, dass Merel die Schuldige ist, sie sei verliebt in Mike und habe sie immer wieder dazu überredet, zu Mike zu gehen. Merel beendet diese Freundschaft - jetzt hat sie nur noch Mike.

Nachdem sich ihre schulischen Leistungen noch immer nicht gebessert haben und sie nicht versetzt wird, ja schlimmer noch, von der Schule verwiesen, beschließen ihre Mutter und ihr Stiefvater, Merel in ein Internat zu bringen. Erst ist sie sehr widerwillig, doch bei einem Probebesuch im Internat stellt sie fest, dass es ihr dort gut gefällt und sie beschließt zu bleiben. Zwischenzeitlich wird es zwischen ihr und Mike ernster, die beiden werden ein Paar.

Mike ist alles andere als angetan von der Idee, Merel nicht mehr um sich zu haben, doch sie beschließt, auf dem Internat zu bleiben, weil sie dich Einsicht hat, sich nur dort eine Zukunft aufbauen zu können. An sogenannten "freien" Wochenende verbringt sie ihre Zeit abwechselnd zu Hause und bei Mike.

Auch in den Ferien verbringt sie einen Großteil ihrer Zeit mit Mike und seinen Freunden. Als sie zurück ins Internat muss, teilt sie ihrem Gruppenleiter mit, dass sie gerne noch eine Woche länger bleiben würde. Dieser lehnt das jedoch aus guten Gründen ab. Als Merel Mike am Telefon mitteilt, dass sie nicht mehr kommen können, holt dieser sie mit vorgehaltener Waffe aus dem Internat. Fortan lebt sie bei ihm. Doch der Mike, in den sie sich verliebt hat, kommt immer seltener zum Vorschein. Er prügelt sie und lässt sie hungern. Da sie erst 15 ist, bekommt sie noch keine Sozialhilfe, sodass das Geld immer knapper wird. Dann kommt Mike auf die Idee, dass Merel anschaffen gehen soll ...


Ein erschütternder Bericht einer jungen Frau, ja fast noch ein Mädchen, dass sich in den falschen Mann verliebte, der nach und nach dafür sorgte, dass ihr keiner mehr zur Seite stand und sie ihm schutzlos ausgeliefert war. Nur mit Hilfe eines Fremden ist sie dieser Hölle entkommen.

Bewertung: Note 2

Die Autorin:
Merel van Groningen verfasste das Buch unter einem Pseudonym. Sie hat sämtliche Kontakte aus diesem dunklen Kapitel ihres Lebens abgebrochen und ein völlig neues Leben begonnen.


Wie ich zu dem Buch kam:
In einem Katalog bin ich auf das Buch aufmerksam geworden und als ich es neulich im Laden stehen sah, habe ich es spontan mitgenommen.




Montag, 1. August 2011

monthly theme August - 1st

Es ist soweit, endlich, es ist Monatserster und das heißt, es gibt ein neues Thema bei den monthly themes von Crini. Diesmal hat sie sich wieder was tolles ausgedacht und zwar das Thema "1st".


Da will ich unbedingt mitmachen und angesichts eines SuBs von über 130 Büchern, wurde ich schnell fündig:




Kurzbeschreibung: Michelle Rowen - Ein Anfang mit Biss (1. Band der Sarah-Dearly-Reihe)
Was für eine Nacht! Erst wird Sarah Dearly in den Hals gebissen. Dann belästigen sie ein paar Typen mit Holzpflöcken. Und schließlich wird sie von einem umwerfend aussehenden Fremden gerettet, der behauptet, ein Vampir zu sein – und das ist erst der Anfang …




Kurzbeschreibung: Carolyn Jess-Cooke - Tagebuch eines Engels (Das erste Buch, das ich von dieser Autorin lesen werde)
Als Margot Delacroix mit 42 Jahren eines gewaltsamen Todes stirbt, schickt man sie zurück auf die Erde: Als ihr eigener Schutzengel soll sie ihr Leben erneut durchlaufen. Margot setzt alles daran, die ihr vorgezeichneten Schicksalsschläge ungeschehen zu machen: Um ihrem Sohn das dramatische Los zu ersparen und die Trennung von dem Mann, den sie liebt, zu verhindern, schließt sie einen Pakt mit einem Dämon. Doch ihr Entschluss beeinflusst den Fortgang der Dinge auf gänzlich andere Weise, als sie ahnen kann…




Kurzbeschreibung: Nele Neuhaus - Eine unbeliebte Frau (Taunus-Krimi Band 1)
Eine Ladung Schrot aus dem eigenen Jagdgewehr beschert dem Frankfurter Oberstaatsanwalt ein schnelles, wenn auch sehr hässliches Ende. Die schöne junge Frau, die tot am Fuß eines Aussichtsturms im Taunus liegt, ist viel zu unversehrt, um an den Folgen eines Sturzes gestorben zu sein. Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine neue Kollegin Pia Kirchhoff sind sich einig: Der erste Todesfall war ein Selbstmord, der zweite jedoch ein Mord. Bald häufen sich sowohl die Motive als auch die Verdächtigen. Doch was hat den Staatsanwalt in den Tod getrieben?




Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek - Der Augensammler (Band 1, Band 2 erscheint in Kürze, JUHU)
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …


Als Katzenpersonal hat man es übrigens nicht leicht, wo man geht und steht bzw. ein kleines Foto machen will, wird man kontrolliert, siehe hier:

Klein-Jamie hat aufgepasst, dass das Personal auch ja alles richtig macht.



Vielleicht findet sich ja noch der ein oder andere, der bei dieser tollen Aktion auch mitmachen möchte.

Liebe Grüße Kerry

[Rezension] J. D. Robb - Mord ist ihre Leidenschaft (Eve Dallas Band 06)


Klappentext:
Diese Mordserie ist selbst für Lieutenant Eve Dallas ein Grenzfall. Nicht nur, dass der Täter besonders grausam vorgeht - die Spuren führen zudem direkt in Eve Dallas´ Haus: Ist der Butler ihres Mannes Roarke etwa ein Mörder? Eve kann das nicht glauben und stellt eine drängende Frage: Was geschah damals vor zehn Jahren? Allerdings ist irgendjemand eher bereit zu töten, als ihr eine Antwort zu geben ...


Rezension:
Eve Dallas hat gerade Feierabend und ist schon fast auf dem Weg zu einem Dinner, dass ihr Mann Roarke veranstaltet, als sie ein Anruf erreicht. Der Anrufer gibt an, einen Menschen ermordet zu haben und gibt Eve ein Rätsel auf, wo sie das Opfer findet. Anfänglich glaubt Eve an einen Scherz, da es sich jedoch um ein simples Rätel handelt, beschließt sie, nach Lösung dessen, nach dem Rechten zu sehen. Doch mit dem, was sie vorfindet, hätte sie im Leben nicht gerechnet: Ein respektabler Geschäftsmann wurde in seiner eigenen Wohnung auf grausamste Weise ermordet - selbst für Eve Dallas kein Alltag.

Auf Grund dieses Mordes kommt Eve natürlich zu spät zur Dinnerparty und gerät zum wiederholten Male mit Summerset, Roarkes Buttler, aneinander. Dieser ist nach wie vor nicht von der Ehefrau seines Arbeitgebers angetan.

Kurz darauf meldet sich der Täter wieder und gibt Eve ein neues Rätsel auf. Auch diesmal kommt sie zu spät und findet nur noch die grausam zugerichtete Leiche vor. Nach und nach kann Eve jedoch einige Hinweise und Indizien finden - diese führen direkt zu Summerset.

Als ein dritter Mord geschieht und sich die Hinweise weiter verdichten, stellt sie Summerset und Roarke zur Rede. Dabei erfährt sie ein schreckliches Geheimnis aus der Vergangenheit der beiden Männer ...


So blutig wie in diesem Buch ging es bis jetzt in keiner Mordserie um Eve Dallas zu. Obwohl ihr Summerset geradezu verhasst ist, glaubt sie doch an seine Unschuld und tut alles, um den wahren Täter zu finden. Auch bei diesem Band handelt es sich wieder um eine kurzweilige Unterhaltung mit Eve Dallas - eine Frau, die eindeutig Suchtpotential hat.

Bewertung: Note 2

Die Autorin:
J. D. Robb ist das Pseudonym von Nora Roberts. Nora Roberts wurde am 10. Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland, als jüngstes von fünf Kindern und einziges Mädchen geboren. Ihre Ausbildung endet mit der High School in Silver Spring. Mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen zog sie Anfang der Siebziger Jahre aufs Land. Sie begann zu schreiben, als sie im Winter tagelang eingeschneit waren und sie jedes im Haus verfügbare Buch gelesen hatte. Drei Jahre später hatte sie hat bereits mehrere fertige Manuskripte in der Schublade, und 1981 wurde ihr Roman »Irish Thoroughbred« veröffentlicht, der über eine halbe Million mal verkauft wird.

Seitdem hat sie bereits über 100 Bücher auf den Markt gebracht, die in 26 Sprachen übersetzt sind. Nora Roberts gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen ihres Genres, dem (historischen) Liebesroman. Hochrechnungen haben ergeben, dass in den USA heute alle fünf Minuten ein Buch von ihr verkauft wird. Von dem Romantic Times Magazine wurde sie mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.

Unter dem Pseudonym J.D. Robb schreibt sie Kriminalromane mit der Serienheldin Eve Dallas, einer Polizistin in New York im Jahr 2059.

Nora Roberts lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Keedysville, Maryland.

Die offizielle Fanpage auf Facebook findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Auch dieses Buch habe ich mir von Kleeblatt geborgt, ob sie wollte oder nicht.