Samstag, 6. September 2014

[Rezension] Lena Hooge - Appetithappen



Leseprobe



Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 167 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 28 Seiten
Verlag: Knaur eBook; Auflage: 1 (1. September 2014)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00KCGFF7A

Inhalt gem. Knaur:
Der "Appetithappen" zu Lena Hooges wunderbarem Roman "Bauchgefühle"
Der perfekte Anlass für ein Shrimps-Schaumsüppchen, denkt sich Gastronom Ringo Schlüter - und fährt zur Eröffnung seines neuen Lokals am Mainufer eine Menge seltsamer Köstlichkeiten auf. Dass er die Speisen als Flying Buffet servieren lässt, bedeutet für Restaurantkritikerin Mari Bertram Stress pur: Sie ist nicht nur dem Geschmack, sondern auch den Kellnern auf der Spur, die sie quer durch das Lokal verfolgen muss, um überhaupt einen Happen zu ergattern. Nebenbei gilt es, die Verbalattacken ihrer Konkurrentin Nicole abzuwehren und den verschlossenen Simon zu ergründen, der besser küssen als reden kann. Als dann auch noch ein toter Hund in einer Prada-Tüte auftaucht, stellt sich die Frage, was der Koch eigentlich in die Suppe gemischt hat...
In diesem kurzen "Appetithappen" erfährt man, wie Simon und Mari aus "Bauchgefühle" zum ersten Mal zusammenkommen, bevor sie sich im Wirrwarr aus Missverständnissen, Ängsten und Ränkespielen im Job vorübergehend wieder verlieren.

Zum Buch:
Mari und Simon sind Restaurant-Kritiker und Kollegen. Wo Mari lebensbejahend und impulsiv ist, ist Simon eher der ruhige und zurückhaltende.

Im Buch "Bauchgefühle" lernt man die beiden besser kennen.

Mit dieser Kurzgeschichte erzählt Lena Hooge die Vorgeschichte zum One-Nigth-Stand, um deren Konsequenzen es in"Bauchgefühle" geht.

Die beiden und ihre Kollegin Nicole sind verpflichtet worden, zu einer Restaurant-Einweihung zu gehen. 
Natürlich passiert dort einiges. Mari wird z. B. genötigt, ein Shrimps-Schaumsüppchen mit Erdnüssen zu essen, obwohl sie allergisch auf Nüsse reagiert.
Desweiteren spielt eine Prada-Tüte eine nicht unwesentliche Rolle, ein Pekinese, der auf den Namen Django hört und eine Käsesuppe.

Mehr möchte ich nicht verraten. 
Es ist eine Kurzgeschichte, die eine fantastische Ergänzung zum Buch "Bauchgefühle" ist.
Selbst auf den 28 Seiten spürt man den lockeren und humorvollen Schreibstil der Autorin und kann sich ihm nicht entziehen.

Wenn auch nur eine Kurzgeschichte, so ist es eine, die man gelesen haben sollte, wenn man "Bauchgefühle" kennt.
  

Bewertung:



Zur Autorin:

(Text übernommen von Knaur)
Lena Hooge ist das Pseudonym der Journalistin und Autorin Andrea Hackenberg. Sie kam 1973 mit einer Menge Lebensmittelallergien zur Welt und verträgt weder Laktose noch Weichtiere. Bei Restaurantbesuchen bestellt sie sicherheitshalber Spaghetti und sieht anderen dabei zu, wie sie aufregendere Dinge essen. Sie ist süchtig nach gelbem Wackelpudding, liebt den Anblick von unverwüsteten Buffets und brütet gerne über Rezepten, die sie niemals nachkochen könnte. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in Frankfurt am Main.
Lena Hooge ist auf Facebook und freut sich über ein Feedback ihrer Leserinnen und Leser.
http://www.lena-hooge.de

Von Lena Hooge wurden gelesen und rezensiert:

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Lena Hooge - Bauchgefühle




Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426514729
ISBN-13: 978-3426514726

Inhalt gem. Knaur:
Schönen Männern und gutem Essen kann Restaurant-Kritikerin Mari nicht widerstehen. Deshalb nascht sie bei jeder Gelegenheit – solange, bis ihr Bauch verrückt spielt: Sie wird schwanger und weiß nicht, von wem. Der attraktive Ben entwickelt sich vom unkomplizierten One Night-Stand zur ernsthaften Konkurrenz im Büro. Und was der wortkarge Simon im Schilde führt, durchschaut keiner so genau. Mari muss viel kosten, abschmecken und ausprobieren, bevor sie die Zutaten für ihr Glück-Menü beisammen hat.

Zum Buch:
Mari ist Restaurant-Kritikerin und Single. Sie liebt ihr Leben, so wie es ist. Die Arbeit macht ihr Spaß und inzwischen hat sie die Chance, einen besseren Posten zu bekommen.
Ihr Single-Leben bestreitet sie mit One-Night-Stands. Der Gedanke, neben jemandem morgens aufzuwachen erschreckt sie so sehr, dass sie beizeiten das Weite sucht.
Was will sie also mehr, gutes Essen, schöne Männer, keine Verpflichtungen. Besser kann es für sie momentan nicht laufen, bis sie feststellen muss, dass sie schwanger ist. Das passt so gar nicht in ihren Lebensplan, denn Kinder waren in diesem so gar nicht vorgesehen.
Zu allem Unglück gibt es auch noch zwei Anwärter auf den Posten Vater. Zum einen Simon, ihr ruhiger Kollege, und Ben, der Neffe ihres Vorgesetzten, der zu allem Unglück auch Anwärter auf den so von ihr begehrten Posten ist.
Was wird sie tun? Kind behalten oder nicht und was ist mit den Männern? :-)

Mari, die mit ihrem Leben mehr als zufrieden ist, kann es nicht fassen, dass sie schwanger ist. Die Tatsache, dass sie nicht weiß, wer der potentielle Vater ist, hebt auch nicht gerade ihre Gefühle an. In einer Woche hatte sie sowohl mit Simon als auch mit Ben geschlafen. 
Simon kennt sie schon länger, er ist ihr Kollege und sehr ruhig und zurückhaltend. Bei einem Essen, das ein paar Tage nach ihrem One-Night-Stand mit Simon war, verhält dieser sich sehr neutral und abweisend ihr gegenüber, so dass sie sich zu dem Halb-Griechen Ben gesellt, der an der Bar saß. Erst später sollte sie feststellen, dass es der Neffe ihres Vorgesetzten ist und er auf den Posten spekuliert, den sie ebenso haben möchte.

Mari macht sich ernsthafte Probleme, wie ihr Leben weitergehen soll. Mit Kind sieht sie ihre Karriere den Bach heruntergehen, an der sie hängt. Der Gedanke, das Kind abtreiben zu lassen, kommt ihr kurz, wird dann aber glücklicherweise verworfen.
Es beginnt für Mari eine Zeit, die der Fahrt auf einer Achterbahn gleicht.
Die Reaktionen der Männer fallen unterschiedlich aus und erwartungsgemäß.

Es gibt zu der eigentlichen Geschichte mit Mari auch noch eine Nebengeschichte, in der es um Maris Vater Thomas geht und seiner Freundin Kirsten. Diese hatte ihn kurzerhand verlassen, weil sie das Leben mit ihm nicht mehr ausgehalten hat. Er konnte oder wollte sich nicht mehr binden, seit er kurz nach Maris Geburt seine Frau verloren hatte.
Kirsten und Mari sind Freundinnen und stehen sich auch nach der Trennung noch sehr nahe.

Das Buch der Autorin erscheint auf den ersten Blick als humorvoller Frauenroman. Das ist er auch, aber man findet in ihm auch Stellen, die nachdenklich machen und berühren. Bindungs- und Existenzängste spielen eine große Rolle wie auch die Tatsache, dass Arbeit und Kinder unter einen Hut gebracht werden müssen.
Aber dank Lena Hooge gibt es für alles eine Lösung. 
Es macht Spaß, Mari auf dem Weg zu ihrem persönlichen Happy-End zu begleiten. Ich habe während des Lesens mehr als einmal gegrinst, weil ich bei den Ideen, die die Autorin zu Papier brachte, einfach nicht anders konnte. 
Aber auch die Lippen musste ich mir öfter lecken, weil ich förmlich beim Testessen dabei gewesen bin. Appetit machten diese Essen auf alle Fälle.

Ein wundervolles Buch voller Humor und Witz, aber auch mit leisen Untertönen, die man nicht ignorieren kann. Lesespaß wird garantiert. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so hat es mich gefesselt.

Dieses Buch empfehle ich sehr gerne weiter.    

Bewertung:



Zur Autorin:
(Text übernommen von Knaur)
Lena Hooge ist das Pseudonym der Journalistin und Autorin Andrea Hackenberg. Sie kam 1973 mit einer Menge Lebensmittelallergien zur Welt und verträgt weder Laktose noch Weichtiere. Bei Restaurantbesuchen bestellt sie sicherheitshalber Spaghetti und sieht anderen dabei zu, wie sie aufregendere Dinge essen. Sie ist süchtig nach gelbem Wackelpudding, liebt den Anblick von unverwüsteten Buffets und brütet gerne über Rezepten, die sie niemals nachkochen könnte. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie in Frankfurt am Main.
Lena Hooge ist auf Facebook und freut sich über ein Feedback ihrer Leserinnen und Leser.
http://www.lena-hooge.de

Von Lena Hooge wurden gelesen und rezensiert:



Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim




bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 5. September 2014

[Rezension] Dick Houston - Bulu. Ein kleiner Hund, der Leben rettet



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 272 Seiten
Verlag: rororo (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499630338
ISBN-13: 978-3499630330
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 2 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Eine wahre Geschichte voller Lebensweisheit – einfach anrührend!
Bulu, auf einer Farm in Sambia geboren, ist von Anfang an anders als andere Hunde: ungewöhnlich ruhig und scheinbar verschlossen. Niemand will ihn, doch für Anna und Steve, die aus England in den afrikanischen Busch gezogen sind, ist es Liebe auf den ersten Blick. Sie taufen den Welpen Bulu – der wilde Hund. Und tatsächlich macht der kleine Jack-Russell-Mischling seinem Namen alle Ehre. Während er im Busch aufwächst, blüht er auf und entdeckt seine Berufung als Beschützer von verwaisten Tierbabys. Unerschrocken verteidigt er sie gegen Giftschlangen oder Krokodile – bis zu einer schicksalhaften Begegnung mit einem Löwen ...

Zum Buch:
Er lag in einem kleinen Pappkarton. Ein kleiner weißer Welpe mit einem Punkt auf dem Rücken. Der letzte von fünf Welpen, der, den niemand haben wollte. Er ist anders als die anderen, wird Anna und Steve, die von England nach Sambia umgesiedelt sind, gesagt, und aus genau diesem Grund nehmen sie den kleinen Kerl mit und nennen ihn Bulu, was in der Landessprache Wildhund heißt.
Schnell wird er der Liebling von allen, folgt Anna und Steve auf den Fersen. Seine Freiheitsliebe darf er ausleben, wenn den beiden auch manches Mal fast das Herz stehen bleibt, weil er auch bei Gefahr nicht auf sie hört.
Er wird der "Ziehvater" von einigen Tieren, die sonst niemanden haben, der sie beschützt ...

Die Geschichte von Bulu, dem Jack-Russell-Mischling, ist eine wahre Geschichte.
Anna und Steve, ehemalige Polizisten aus England siedeln nach Sambia um und gründen dort ein Wildpark-Bildungszentrum. Ihren alten Gefährten mussten sie aus Altersgründen in England zurücklassen, so dass sie sich in Sambia nach einem neuen Hund umsehen, obwohl man ihnen davon abgeraten hat, im afrikanischen Busch einen Hund zu halten. Die Gefahren sind einfach zu groß. Sie wagen es trotzdem und holen sich Bulu, einen aufgeweckten kleinen Welpen.
Obwohl niemand ihn haben wollte, entpuppt er sich für Anna und Steve Tolan zu einem absoluten Glücksgriff.

Bulu ist ein Hund mit einem großen Herzen, der sich und seine ihm anvertrauten beschützt. Er schreckt weder vor einer Cobra, noch vor Krokodilen oder Löwen zurück. 
Er wird zum Freund und Beschützer von verwaisten Tierbabys, wie den beiden Warzenschweinen Pinky und Perky, den Meerschweinbabys Max und Flint, dem Paviankind Jack und von Glühwürmchen, dem Rehkitz.
Er vermag es, die Tiere zu beruhigen und an sich zu binden. Sie folgen ihm auf Schritt und Tritt, sie lieben ihn und er liebt sie.
Aber auch Anna und Steve steht er hilfreich zur Seite und gibt sein letztes, beschützt sie mehrfach und rettet sie vor Gefahren.
Bulu ist ein Hund, der nicht erkennt, dass das, was größer als er ist, auch stärker sein kann und muss das schmerzlich lernen.

Aber es lauern auch andere Gefahren im Busch, wie beispielsweise die Tsetsefliege, die die Schlafkrankheit überträgt und für Bulu tödlich werden kann. 

Ich bin absolut kein Hundefan, aber ich muss gestehen, dass ich den kleinen Bulu ins Herz geschlossen habe. Ich bin mit ihm durch den Busch gestreift, habe gemeinsam mit ihm Anna und Steve genervt und Dummheiten angestellt. Auch habe ich um ihn gebangt und gehofft, wenn das Schicksal es das ein oder andere Mal nicht gut mit ihm gemeint hat, ich hatte sogar Tränen in den Augen.

Ein wirklich tolles Buch von einem besonderen Hund mit großem Herzen, das ich nicht nur Hundefans weiterempfehlen möchte. 

Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Rowohlt-Verlag)
Dick Houston wurde in Ohio geboren und verbrachte den Großteil seines Lebens in Afrika als Wildführer, Lehrer und Autor. Als Safariführer organisierte er Reisen durch die Sahara, die Regenwälder Zentralafrikas und den afrikanischen Busch. U. a. für die New York Times und die Los Angeles Times schrieb er über afrikanische Themen. Houston ist Mitbegründer von Elefence International, einer gemeinnützigen Organisation zum Schutz von Elefanten in Sambia.



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 4. September 2014

[TTT] - Top Ten Thursday #172

Auch in dieser Woche mache ich wieder beim Top Ten Thursday, organisiert von Steffis Bücher Bloggeria mit.


http://buecher-bloggeria.blogspot.de/



Diese Woche lautet das Thema:

"
10 Bücher mit Zahlen im Titel
"
 
Puh, mal schauen, irgendwo müssen sich ja theoretisch welche im Regal rumtreiben ^^



Puh, gar nicht so einfach und wie ich feststellen musste, sind es doch eher unbekannte Bücher, die auf meiner Liste gelandet sind, von daher gehe ich nicht davon aus, dass ich mit jemandem ein Buch gemeinsam habe.

Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry 

Mittwoch, 3. September 2014

[Interview] und [Gewinnspiel] Das Katzenpersonal befragt Leonie Winter alias Wiebke Lorenz

Nachdem Kleeblatt das Buch von Leonie Winter alias Wiebke Lorenz "Unter Umständen verliebt" gelesen hatte, war ihr klar, dass sie auch ein Interview mit der Autorin machen möchte. Wiebke hat sich nicht gescheut und all die neugierigen Fragen beantwortet.

  



Wiebke, würdest du uns ein wenig verraten, wer du bist?
Klar! 
Also, ich heiße Wiebke Lorenz, wurde 1972 in Düsseldorf geboren und lebe seit 1996 in Hamburg. Hier habe ich nach meinem Studium in Trier (Germanistik, Anglistik, Medienwissenschaft) und Köln (Drehbuch) eine Ausbildung zur Zeitschriftenredakteurin absolviert und auch einige Jahre bei verschiedenen Magazinen gearbeitet (u. a. Petra, Für Sie, Maxi). 
1998 erschien mein erster Roman mit dem schwungvollen Titel „Männer bevorzugt“ im Rowohlt-Verlag, seitdem sind noch zahlreiche andere gefolgt. Nebenbei habe ich weiter als Journalistin gearbeitet, allerdings freiberuflich, u. a. für Cosmopolitan, stern.de und BILD. Dann habe ich auch ein bisschen fürs Fernsehen geschrieben, zum Beispiel einen Sat.1-Film mit dem ebenfalls schwungvollen Titel „Welcher Mann sagt schon die Wahrheit?“ Für den Titel kann ich nichts, die Geschichte entstand nach einem Roman von mir, der eigentlich „Liebe, Lügen, Leitartikel“ hieß.
Den meisten Lesern bin ich wohl eher unter meinem Pseudonym „Anne Hertz“ bekannt. Unter diesem Namen schreibe ich seit zehn Jahren zusammen mit meiner Schwester Frauke Scheunemann heitere Frauenromane. Und weil mir das so großen Spaß macht, habe ich noch weitere Pseudonyme, zum Beispiel „Jana Sonntag“ (u. a. „Mein wunderbarer Brautsalon“), Lena Gold (u. a. „Voll auf Ex-Kurs“) und Leonie Winter. Als Leonie Winter ist von mir gerade der Roman „Unter Umständen verliebt“ (Goldmann) erschienen.
Tja, und unter meinem „echten“ Namen Wiebke Lorenz veröffentliche ich mittlerweile Psychothriller wie „Allerliebste Schwester“ und „Alles muss versteckt sein“. Momentan arbeite ich an meinem neuen Thriller, der im März 2015 im Diana Verlag erscheinen wird. Und ein neuer Anne Hertz ist natürlich auch in der Mache, hier wird also fleißig getippt.
Ich lebe ich mit meiner kleinen Tochter Luzie (19 Monate) und meinem Freund Matthias (der beste Mann, wo gibt) in Hamburg-Hoheluft, gehe in meiner Freizeit gern joggen und, äh, shoppen, lese wie eine Geisteskranke und bin ein großer Musik- und Irland-Fan.
Reicht das erst einmal?

Wann und warum hast du angefangen Bücher zu schreiben?
Das war nicht wirklich geplant, eher im Gegenteil. Eigentlich wollte ich mal Musik studieren, genauer gesagt Cembalo und Querflöte. Als ich siebzehn Jahre alt war, suchte die „Neuß-Grevenbroicher-Zeitung“ – ein Regionalableger der „Rheinischen Post“ – jemanden, der Konzertkritiken schreiben wollte. Das habe ich versucht, und es hat gut geklappt. Und war mit fünfzig Mark pro Artikel für eine Schülerin auch echt gut bezahlt. So bin ich dann zum Schreiben gekommen, denn schon bald stellte ich fest, dass mir das mehr Spaß machte als die Musik. 
Also nahm ich eine Kursänderung vor und beschloss, Journalistin zu werden und fing nach einem kurzen Ausflug als Werbetexterin in einer Frankfurter Agentur mein Literaturstudium in Trier an. Ende 1995 entdeckte mein damaliger Freund eine kleine Geschichte, die ich mal aus Spaß und Dollerei geschrieben hatte, auf meinem Computer. Und er war so begeistert davon, dass er mich bat, daran weiter zu schreiben.
Das habe ich gemacht, weil ich dazu irgendwie mehr Lust hatte als auf die Magisterarbeit, die ich zu der Zeit eigentlich gerade schreiben musste – und drei Monate später war mein erster Roman „Männer bevorzugt“ fertig. Die Magisterarbeit habe ich dann zwar auch noch geschrieben, aber mehr so auf den letzten Drücker mit Hängen und Würgen (dementsprechend ist die Note dann ausgefallen ...). 
Meinen Roman habe ich dann vielen, vielen, viiiiiiiieeeeelen Verlagen angeboten, bis Rowohlt ihn schließlich genommen hat. Ich war ABSOLUT selig! Und weil das Buch gut lief, habe ich gleich das nächste geschrieben. Und dann noch eins und noch eins und noch eins – und auf einmal war ich „aus Versehen“ Schriftstellerin.

Mit welchem Buch erwachte die Liebe zur Literatur?
Mit einem, das ich geschrieben habe oder gelesen? Ich nehme mal die zweite Alternative  Ich habe als Mädchen wahnsinnig gern die Fantasy-Romane von Wolfgang und Heike Hohlbein gelesen. Und „Krabat“ von Ottfried Preussler. Die Jugendromane von John Christopher („Leere Welt“) fand ich auch ganz großartig. Später, so mit Anfang zwanzig, habe ich mich dann in die Bücher von Anne Tyler verliebt, u. a. „Die Reisen des Mr. Leary“.

Gibt es Autoren, die du besonders magst bzw. die dir als Vorbild dienen?
VIELE! Also, Anne Tyler finde ich immer noch toll, John Christopher auch. Im heiteren Bereich verehre ich Conni Lubek, im literarischen Tina Uebel. Ich fand „Das Rosie-Projekt“ klasse und „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“, dann noch „Totenfrau“ von Bernhard Aichner und die Bücher von Ursula Posznanski. Meike Winnemuth („Das große Los“) halte ich für eine absolut begnadete Autorin und, und, und ... Ich kann es wirklich nicht sagen, mir begegnen ständig neue Vorbilder, weil ich ständig lese 

Neben der Schriftstellerei – wie viele Bücher liest du als Privatperson im Jahr?
Uff, also, vierzig sind es mit Sicherheit. Dazu dann noch etwa fünfzehn bis zwanzig Hörbücher, die ich beim Joggen höre.

Wie überbrückst du eine Schreibblockade?
Laufen gehen, spazieren, mit Freundinnen treffen oder telefonieren, mit Luzie spielen. Ich zwinge mich nicht, das bringt meiner Erfahrung nach nichts, sondern versuche, den Kopf frei zu bekommen – dann sind auf einmal auch wieder die Ideen da. Wenn ich irgendwo hänge, habe ich es schon oft erlebt, dass mir die Lösung über Nacht – also quasi im Schlaf – kam. Dann bin ich morgens aufgewacht und wusste auf einmal, wie es weitergeht, mein Unterbewusstsein scheint nachts brav weiter zu ackern 

Wie sieht dein normaler Tagesablauf aus?
Wir stehen gegen acht Uhr auf, machen Luzie für die Kita fertig und bringen sie um neun Uhr hin. Dann gehe ich entweder laufen oder daddel gemütlich noch ein bisschen rum, zwischen 10 und 15 Uhr sitze ich dann meistens am Schreibtisch. Dann hole ich Luzie aus der Kita und bin mit ihr bis etwa 19.00 Uhr unterwegs oder wir spielen zu Hause. Danach gibt’s Abendessen und es geht für die Kleine ins Bett, dann kommt entweder noch eine späte Schreibschicht oder Matthias und ich sinken ermattet aufs Sofa 

Wie gehst du mit negativer Kritik um?
Ich versuche, sie gelassen an mir vorbeischwimmen zu lassen. Klappt mal besser, mal schlechter. Wenn man etwas tut, was öffentlich ist, muss man damit leben, das ist einfach so. Wer das nicht kann, sollte nicht veröffentlichen, sondern sich einen anderen Job suchen. Es ist UNMÖGLICH, dass das, was man tut, JEDEM gefällt.

Wie wichtig ist dir der Leserkontakt und das direkte Feedback deiner Leser?
Sehr wichtig! Zum einen macht es viel mehr Spaß, wenn man nicht so ins „Leere“ schreibt, sondern weiß, für wen man das tut – zum anderen bekomme ich da wichtiges Feedback, aus dem ich eine Menge lernen kann.

Wie bereitest du dich auf einen Roman vor? Du hast eine Idee und dann?
Dann fange ich an, die Charaktere und die gesamte Geschichte von Anfang bis Ende fertig zu entwickeln. Dazu spiele ich die Handlung komplett im Kopf durch, brainstorme quasi mit mir selbst. Außerdem arbeite ich viel mit der Dramaturgin Alexandra Heneka zusammen, gemeinsam mit ihr entwickele ich fast alle meine Geschichten. Und Freunde müssen auch hin und wieder herhalten, um mit mir über die Story nachzudenken.

Für wie viel kommende Bücher hast du schon Ideen im Kopf?
Hm, ich würde sagen, etwa acht bis zehn.

Wiebke, du schreibst Unterhaltungsliteratur, allein und gemeinsam mit deiner Schwester sowie Thriller. Das ist ein gewaltiger Kontrast. Welches Genre liegt dir persönlich mehr?
Was mir ziemlich leicht fällt, ist die Unterhaltungsliteratur, das entspricht wohl meinem Grundnaturell. Als rheinische Frohnatur, die ich nun mal bin, muss ich mich immer ein bisschen ausbremsen, um nicht einen Spruch nach dem nächsten rauszuhauen (und damit anderen Leuten gehörig auf den Keks zu gehen). 
Die Thriller schreibe ich auch gern, aber an denen sitze ich viel, viel länger, sowohl beim Entwickeln der Geschichte also auch beim Schreiben. Aber sie sind eine tolle Herausforderung!

Wie entstand die Idee zu dem Buch „Unter Umständen verliebt“?
Na ja, die Idee dazu kam mir, als ich selbst schwanger war. So einfach ist das. Und dann fängt es in meinem Kopf an, vor sich hinzutickern 

Wenn du das erste Mal das gedruckte Exemplar deines Buches in der Hand hast, liest du es dir noch einmal durch und unter welchen Gesichtspunkten liest du es? 
Ich lese es meist nicht mehr ganz, sondern blättere es durch und lese hier und da ein bisschen, wie bei einer Stichprobe. Dabei gucke ich einfach, ob es mir noch gefällt und ich damit zufrieden bin. Und natürlich gucke ich, wenn ich eine Lesung habe, welche Passagen sich zum Vortragen eignen. Aber ansonsten lese ich lieber Bücher, die ich nicht selbst geschrieben habe, das ist wesentlich spannender 

Haben deine eigenen Bücher ein eigenes Regal nur für sich (z. B. eine Vitrine im Wohnzimmer)
Sie sind ziemlich unübersichtlich, kreuz und quer in die rechte Seite meines Regal im Arbeitszimmer gestopft oder liegen noch in Kartons rum, die oben AUF dem Regal stehen. Manchmal stehe ich davor und denke: „Hm, deine Bücher könntest du auch mal ein bisschen liebevoller präsentieren und hier aufräumen.“ Aber man kommt ja zu nix ...

Welches Buch befindet sich aktuell auf deinem Nachttisch?
Da ich immer parallel lese, gleich mehrere. 
Bücher: „Der Circle“ von Dave Eggers, „Krähenmädchen“ von Erik Axl Sund, „Kein Friede den Toten“ von Harlan Coben und „Und Eva sprach ...“ von meiner Freundin Jana Voosen, das ich netter Weise vorab bekommen habe. Hörbuch: „Herr aller Dinge“ Andreas Eschbach.

Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ein Geschwisterchen für Luzie! Wenn es noch einmal klappt, ich bin ja nicht mehr ganz taufrisch  Wenn nicht, dann einfach nur ein paar Millionen auf meinem Konto, hä, hä.



Liebe Wiebke, vielen Dank für die unterhaltsame Beantwortung der Fragen. Wir wünschen dir weiterhin viele gute Ideen für deine Bücher und die Erfüllung aller deiner Träume.

Mehr über die Autorin Leonie Winter / Wiebke Lorenz erfahrt ihr auf ihrer Autorenseite

Gewinnspiel:
Zusätzlich zum Interview gibt es auch ein Gewinnspiel, bei dem ich 1 Exemplar des vorgestellten Buches verlosen darf.

           

Der Goldmann-Verlag stellte es mir freundlicherweise zur Verfügung.
Wenn ihr das Buch gewinnen wollt, müsst ihr nur eine Frage beantworten, bei der es keine falsche Antwort gibt.

Nennt uns einen Grund, warum genau ihr das Buch gewinnen möchtet.


Um am Gewinnspiel teilzunehmen, beantwortet bitte im Kommentar die Frage und sendet mir zusätzlich eine Mail mit eurer vollständigen Adresse an folgende Mail-Adresse: kleeblatt58 (at) gmail.com (ohne Leerzeichen und Klammern und at als Zeichen) Solltet ihr ein Pseudonym haben, dann gebt es in der Mail bitte mit an, so dass ich euch zuordnen kann.

Hier noch das Kleingedruckte:
1.) Eine Teilnahme ist nur möglich, wenn ihr über 18 Jahre alt seid, ansonsten ist eine Einverständniserklärung der Eltern nötig.
2.) Die Adressen werden nur für das Gewinnspiel verwandt und im Anschluss gelöscht.
3.) Es wird nur innerhalb Deutschlands versendet oder ihr erklärt euch bereit, die Portokosten zu übernehmen. Jeder Teilnehmer aus dem Ausland erklärt sich durch die Teilnahme am Gewinnspiel mit dieser Passage einverstanden.
4.) Bei Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
5.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
6.) Der Gewinner bestätigt mir bitte den Erhalt des Buches

Ihr dürft das Gewinnspiel gern teilen auf Facebook, Twitter, Google+ und natürlich auf euren Blogs. Neue Leser sind jederzeit willkommen.

Einsendeschluss ist Sonntag, der 07.09.2014 - 20:00 Uhr

Die Auslosung erfolgt noch am selben Tag über Random.org, ebenso die Bekanntgabe der glücklichen Gewinner, wenn nichts dazwischen kommt.

[Rezension] Leonie Winter - Unter Umständen verliebt



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 288 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. August 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442477999
ISBN-13: 978-3442477999
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,4 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Mit 35 Single-Frau in einer Großstadt zu sein, ist scheiße. Mit 35 schwangere Single-Frau in einer Großstadt zu sein, ist eine absolute Katastrophe. Findet jedenfalls Nora. Frisch vom zukünftigen Kindsvater verlassen beschließt sie, dass ein Leben als alleinerziehende Mutter überhaupt nicht in Frage kommt. Deshalb schmiedet sie einen ehrgeizigen Plan: Bis zur Entbindung muss ein neuer Daddy her. Aber es ist gar nicht so einfach, einen Kerl zu finden, wenn man in anderen Umständen ist ... oder vielleicht doch?

Zum Buch:
Nora ist Stewardess, 35 Jahre alt und schwanger. Das sagt ihr jedenfalls der Schwangerschaftstest, den sie soeben gemacht hatte. Sie ist überglücklich und räumt in Gedanken bereits das Kinderzimmer ein.
Sie will Mirko, den angehenden Vater, mit dieser Nachricht überraschen und holt ihn vom Flughafen ab. Aber er kommt nicht allein durch das Gate, an seinem Arm klebt wie festgetackert eine flotte Blondine.
Nach dem folgenden Streit ist Nora allein, ohne Freund, aber mit Würmchen im Bauch.
Was nun? Sie will einen Vater für das Kind und für sich einen Mann und stellt so einiges an, um fündig zu werden...

Der Leser lernt Nora kennen, nachdem sie den Schwangerschaftstest gemacht hatte. Sie sprüht nur so vor Energie und Euphorie, dass man sich automatisch mit ihr über das Ergebnis mitfreuen muss. Sie kann es kaum erwarten, es Mirko zu erzählen und lässt sich etwas ganz besonderes einfallen, um es ihm zu sagen. Doch dazu kommt es nicht mehr, denn ihre Träume zerplatzen in dem Moment, wo er am Gate des Flughafens mit einer Blondine am Arm herauskommt. Als er dann noch zugibt, dass er bereits seit einem Jahr zweigleisig fährt, ist es mit Noras Beherrschung vorbei.
Er verlässt Nora, ohne zu wissen, dass er Vater wird.
Nora ist todunglücklich und heult sich bei ihrem besten Freund Oskar aus.
Er und seine Frau Bettina sind in dieser schweren Zeit Noras Stütze und waschen ihr des Öfteren den Kopf.

Nora wird nun sehr erfinderisch, wenn es darum geht, einen Vater für ihr Würmchen aufzutreiben. Online-Dating-Portale sind das eine, das heraussuchen von alten Visitenkarten, die ihr Fluggäste in die Hand gedrückt haben, das andere. 
Die Erlebnisse, die Nora bei all ihren Begegnungen erfährt, lässt die Autorin den Leser live miterleben. Da gibt es nicht nur Pleiten, Pech und Pannen, da gibt es das ganz große Programm.
Lügen, Hoffnungen, Enttäuschungen, Liebe und das ganz große Elend. Einen süßen Nachbarn mit einer eifersüchtigen Frau findet man ebenso wie verständnisvolle, manchmal genervte Freunde, anstrengende Eltern und die unterschiedlichsten Typen, die Noras Weg bei der Suche nach einem Mann und Vater für ihr ungeborenes Baby kreuzen.
Oft habe ich schmunzelnd dagesessen und gehofft, dass sie doch noch irgendwie zur Besinnung kommen möge, hätte sie gern geschüttelt und habe mit ihr gebangt und gelitten.

Aber Nora macht in all der Zeit auch eine Wende durch. Aus dem anfangs ein wenig naiv erscheinenden Menschen Nora wird eine selbstbewusste Frau, die leider zu spät erkennt, dass sie alles falsch angepackt hat.

Mit Nora erlebt man die volle Palette an Emotionen, von himmelhochjauzend bis zu Tode betrübt erlebt man mit ihr alles.

Das Buch ist eine angenehme, humorvoll geschriebene Lektüre, die sich gut lesen lässt.
Nach jedem Kapitel gib es einen kurzen Absatz in Form einer Anmerkung von Leuten, die ihre Meinung kundtun, sehr zur Unterhaltung des Lesers.

Ich habe die chaotische Nora sehr gern auf ihrer Suche begleitet. Habe mit ihr gebangt und gehofft, dass sie auf Mr. Right treffen möge. Ich habe grinsend gelesen, wenn sie mal wieder ein kleines Missgeschick ereilt hat oder sie sich zum Affen machte.
Dieses Buch ist Unterhaltung pur, ohne dass man als Leser darüber nachdenken muss. Es sollte mich unterhalten und genau das hat es getan.

Der Name Leonie Winter alias Wiebke Lorenz ist so eng mit dem Namen Anne Hertz verbunden, dass das schon allein für angenehme Lesestunden Garantie genug ist.

Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter.


*********************

Heute Mittag wird es noch ein Interview mit der Autorin auf unserem Blog geben und ihr erhaltet die Möglichkeit, das vorgestellte Buch zu gewinnen.
Es würde mich freuen, wenn ihr noch einmal vorbeischaut.
  

Bewertung:


Zur Autorin:
(Text übernommen von Goldmann)
Leonie Winter ist ein Pseudonym der Bestsellerautorin Wiebke Lorenz, auch bekannt als Teil des erfolgreichen Schriftstellerinnen-Duos "Anne Hertz" (gemeinsam mit ihrer Schwester Frauke Scheunemann). Da ihr nie die Ideen ausgehen, veröffentlicht sie unter verschiedenen Namen heitere Komödien, als Wiebke Lorenz schreibt sie Psychothriller (u. a. "Alles muss versteckt sein", Diana Verlag). Darüber hinaus arbeitet sie als Journalistin (u. a. Cosmopolitan, Freundin, stern.de) und schreibt Drehbücher. Sie lebt mit Mann und Tochter in Hamburg.




Von Wiebke Lorenz / Leonie Winter wurden gelesen und rezensiert:



Von Anne Hertz wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin Leonie Winter / Wiebke Lorenz sowie beim Verlag
bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 2. September 2014

[Rezension] Thea Stilton - Thea Sisters 05: Die Thea Sisters und das Rätsel von New York








Eckdaten:
Taschenbuch: 176 Seiten
Verlag: rororo (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3499212900
ISBN-13: 978-3499212901
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 14,6 x 2 cm

Inhalt gem. Rowohlt:
Ärger im Big Apple!
Die Thea Sisters fliegen nach New York, um Nicky beim Big-Apple-Marathon anzufeuern. Doch dann droht ein geheimnisvoller Unbekannter damit, die Pizzeria von Pamelas Familie niederzubrennen! Können die Thea Sisters herausfinden, wer hinter diesen Drohungen steckt?

Zum Buch:
Nicky möchte gern nach New York zum Big-Apple-Marathon und trainiert bereits fleißig dafür. Eines Tages wird sie zum Direktor der Schule gerufen. Er verkündet ihr, dass sie das Mausford-College vertreten soll. Natürlich werden auch ihre Freundinnen mit ihr reisen und sie tatkräftig unterstützen.
Die Freude unter den Freundinnen ist groß und es ist auch bald klar, dass sie bei Pamelas Familie wohnen werden. Ihre Eltern haben in New York eine Pizzeria, die sie gerade erst wieder neu renoviert haben.

Nach einem nächtlichen Spaziergang sehen sie gerade noch, wie jemand mit roter Farbe etwas an die Pizzeria schmiert, eine Warnung von Phönix. 
Dieser versucht nicht nur Pamelas Eltern Angst einzujagen, sondern auch noch anderen Geschäftsleuten. Obwohl die Polizei davon Kenntnis hat, ist noch nicht viel passiert.
Da hat Paulina eine Idee ...

Was für ein schönes Buch, schon allein optisch. Die Schrift auf dem Cover ist glitzernd aufgedruckt, das ganze Buchcover in pink gehalten.
Auf der vorderen wie auch der hinteren Innenseite des Deckels ist das Mausford-College abgebildet.
Auf den ersten Seiten, bevor es zur eigentlichen Geschichte geht, werden die 5 Freundinnen Nicky, Colette, Violet, Paulina, Pamela sowie die Erzählerin Thea vorgestellt.
So fällt es dem Leser leicht, gleich in die Geschichte einzusteigen, auch wenn man die vorhergegangenen Bände nicht kennt.

Beim Durchblättern stellt man schnell fest, dass das Buch mit unterschiedlichen Schriften, markierten Wörtern und vielen Zeichnungen versehen wurde. Die Zeichnungen sind sehr farbenfroh und wirklich schön gestaltet. Es gibt auf ihnen viel zu sehen und zu entdecken, so dass der Leser gar nicht auf die Idee kommt, es schnell umzublättern, das Auge hakt sich fest.

Während Nicky für ihren Marathon-Lauf trainiert, macht der Rest mobil. Es werden Kostüme für die Halloween-Party genäht und da man einen Verdacht hat, wer sich hinter Phönix verbirgt, eine Falle gestellt. 

Während des Lesens werden Hinweise gegeben, was zur Lösung des Falls beitragen kann. So macht der Leser sich schon Gedanken, was oder wer dahinterstecken könnte. Mit den Hilfen und ein wenig Überlegung ist es nicht schwer, den Übeltäter zu entlarven.

Sehr gut gefällt mir an dem Buch, dass es nicht nur von kriminalistischer Natur ist und eine nette Story beinhaltet, sondern der Leser lernt in diesem Fall ein klein wenig New York kennen. So findet man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Manhattan genauso wie Informationen über den Subway, die Feuerwehr oder das amerikanische Frühstück. So wird dem Leser gleich Wissen mitgeteilt über New York oder Manhattan.

In dem Buch vereinen sich Spannung und Wissen, gepaart mit einer Geschichte, die zum Mitdenken anregt. 
Hat man das Buch ausgelesen, möchte man direkt zum nächsten Teil übergehen.
Es ist ausgelegt für die Altersgruppe von 8 - 10 Jahren und ich denke, dass das auch passt.

Ein wunderbares Buch für Kinder, absolut empfehlenswert.

Reiheninfo:
Thea Sisters 01: Die Thea Sisters und der Drachencode
Thea Sisters 02: Die Thea Sisters und die geheime Stadt
Thea Sisters 03: Die Thea Sisters und der Modedieb
Thea Sisters 04: Die Thea Sisters und der tanzende Schatten
Thea Sisters 05: Die Thea Sisters und das Rätsel von New York
Thea Sisters 06: Die Thea Sisters und die Jagd nach dem blauen Skarabäus
Thea Sisters 07: Die Thea Sisters und der Schatz im Eis
Thea Sisters 08: Die Thea Sisters und der indische Prinz

Weitere Informationen zu den Thea Sisters gibt es HIER

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Rowohlt)
Hi, ich bin Thea Stilton, die Schwester von Geronimo Stilton. Anders als mein ängstlicher Bruder Geronimo liebe ich aufregende Abenteuer und verreise total gern. Im Mausford-College habe ich fünf ganz besondere Mäusemädchen kennengelernt: Nicky, Colette, Violet, Paulina und Pamela. Jede der fünf ist einzigartig, aber bei ihren Abenteuern sind sie ein tolles Team, das jeden Fall löst.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt