Donnerstag, 24. November 2011

[Rezension] Marc Levy - Wenn wir zusammen sind


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 347
ISBN: 978-3-426-66267-0
Erscheinungstermin: 12. April 2007
Format: Hardcover

Verlag: Knaur

Klappentext:
Mathias und Antoine, beide in den Dreißigern, beide allein-erziehende Väter, beschließen, gemeinsam in einem Haus in London zu wohnen und ihre Kinder zusammen zu erziehen. Zwei Spielregeln stellen sie sich auf: keine Babysitter – und keine Frau im Haus … Fortan soll das Wohl ihrer Kinder, des kleinen Louis und der reizenden Emily, im Mittelpunkt stehen. Doch wie das so ist mit den selbst auferlegten Regeln: Sie sind schnell aufgestellt, aber ebenso schnell gebrochen! Eines Tages nämlich tritt die Journalistin Audrey in Mathias’ Leben. Mathias ist sofort fasziniert von dieser Frau. Doch wie soll er seinem Hausgenossen Antoine, der streng auf die Einhaltung der Regeln pocht, klarmachen, dass er sich verliebt hat? Aber auch auf Antoine wartet bereits das Glück – in Gestalt der zauberhaften Floristin Sophie …


Rezension:
Antoine ist von Beruf Architekt, allein erziehender Vater und lebt in London. Er hat sich, so gut es geht, sein Leben mit seinem Sohn Louis eingerichtet. Das Leben der beiden ist von morgens bis abends durchstrukturiert, sodass wenig Platz für Spontanität ist.

Mathias, Antoines bester Freund seit Kindertagen, lebt in Paris und verdient sein Geld als angestellter Buchhändler. Glücklich ist er jedoch nicht, denn seine Ex-Frau ist zusammen mit seiner Tochter Emily nach London gezogen, da sie dort in der französischen Botschaft arbeitet. Als Mathias einem Kunden seine Meinung sagt, wird er gefeuert.

Als Mathias Antoine davon erzählt, hat dieser den rettenden Einfall. Im französischen Viertel von London ist ein Buchladen an einen Buchhändler abzugeben, gegen eine geringe Provision des Verkaufserlös. Mathias hat anfänglich Bedenken in ein anderes Land zu ziehen, in dem er fremd ist und die Sprache nicht beherrscht. Doch die Aussicht, mehr Zeit mit seiner Tochter zu verbringen und eventuell seine Ex-Frau zurück zu gewinnen, lässt ihn die Zweifel besiegen.

Kaum in Paris angekommen, wird Mathias umgehend die Buchhandlung übergeben. Diese liegt tatsächlich mitten im französischen Viertel der Stadt, direkt gegenüber dem Architektenbüro von Antoine und vertreibt ausschließlich französische Literatur. Doch damit enden die guten Nachrichten, denn er muss erfahren, dass seine Ex-Frau nach Paris versetzt wird und dieses Angebot nicht ablehnen kann. Zumal sie nunmehr jemanden hat, der sich um die gemeinsame Tochter kümmert, die sie nicht aus ihrem jetzigen Umfeld reißen will: Mathias. Nun steht er da, allein erziehend in einem fremden Land und einem sehr beengten Haus.

Eines Nachts hat Mathias den rettenden Einfall: Er und Antoine ziehen zusammen und kümmern sich gemeinsam um den Haushalt und die Kinder. Doch es gibt Regel: Es kommt kein Babysitter ins Haus und auch keine Frauen.

Anfangs geht in dieser ungewöhnlichen Familienkonstellation alles gut, doch schon bald darauf lernt Mathias die Journalistin Audrey kennen und ist vom ersten Augenblick an fasziniert von ihr. Es dauert nicht lange und die Regeln des häuslichen Zusammenlebens werden von Mathias mehr als nur gebeugt. Antoine hingegen hält weiterhin an diesen Regeln fest, obwohl er tief im Inneren spürt, dass er für die junge Floristin Sophie, die ihren Blumenladen ebenfalls im französischen Viertel hat, mehr empfindet, als nur Freundschaft ...


Eine Geschichte um zwei allein erziehende Väter, die versuchen, den Alltag zusammen mit ihrem Nachwuchs zu trotzen und: Was für eine Enttäuschung. Die Story an sich mag ja recht gut erdacht sein, die Ausführung hingegen ist ein absoluter Flop. Die Geschichte ist absolut oberflächlich und teilweise verwirrend geschrieben, die Charaktere weisen wenig bis gar keine Tiefe auf und vor allem am kindlichen Verhalten von Mathias habe ich mich unheimlich gestört. Wenn so was als Beispiel eines allein erziehenden Vaters herhalten soll - na dann Prost Mahlzeit. Alles in allem ein ausgesprochen enttäuschendes Buch. Eine halbe Note gebe ich, weil die Kinder als einziges auf mich Eindruck gemacht haben.

Bewertung: Note 4-


Der Autor:
Marc Levy wurde 1961 als Sohn eines Verlegers in Frankreich geboren. Er ist von Beruf Architekt und entdeckte schon früh seine Liebe zur Literatur und zum Kino. Von 1983 bis 1990 lebte er in San Francisco, wo er studierte und sein erstes Unternehmen gründete. Sein erster Roman, "Solange du da bist", der von Steven Spielberg verfilmt worden ist, wurde zu einem internationalen Bestseller, genauso wie "Wo bist du?", "Sieben Tage für die Ewigkeit", "Bis ich dich wiedersehe", "Zurück zu dir", "Wenn wir uns wiedersehen" und "Kinder der Hoffnung". Seit seinem Welterfolg lebt Marc Levy als freier Schriftsteller in London und New York.

Zur deutschen Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Auch dieses Buch habe ich in der Bibliothek entdeckt und ich kann nur sagen: Zum Glück habe ich es nur geliehen.



Mittwoch, 23. November 2011

[Rezension] Nicholas Sparks - Das Lächeln der Sterne


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 235
ISBN: 978-3-453-87337-7
Erscheinungstermin: November 2003
Format: Taschenbuch

Verlag: Heyne


Klappentext:
Adrienne Willis ist in tiefer Sorge um ihre Tochter Amanda. Seit dem Tod ihres Mannes ist Amanda in Trauer gefangen und bringt immer weniger Kraft auf, um für sich und ihre beiden kleinen Söhne zu sorgen. Um ihr Mut zu machen, beschließt Adrienne, Amanda ein Stück ihrer Vergangenheit anzuvertrauen, ein Geheimnis, das sie lange in ihrem Herzen verborgen hatte ...


Rezension:
Amanda hat vor 8 Monaten ihren Mann durch Krebs verloren. Doch die anfängliche Trauer will nicht verfliegen, zuviel Angst hat sie, ihn, die Liebe ihres Lebens, zu vergessen, sich nicht mehr an jeden Augenblick mit ihm zu erinnern. Ihr Mann hatte für den Fall des Falles vorgesorgt und Amanda und die beiden Söhne gut versorgt zurück gelassen, sodass Amanda noch nicht gezwungen ist, wieder Arbeiten zu gehen.

Von Anfang an standen ihr ihre Mutter Adrienne und ihre Brüder zur Seite und haben sie tatkräftig unterstützt, um den Alltag zu bewältigen. Doch nach und nach haben sie sich zurückgezogen, in dem Wissen, dass Amanda anfangen muss, ihr Leben wieder selbst zu führen. Doch sie kann sich nicht von der Trauer lösen und vernachlässigt nicht nur sich, sondern auch ihre Söhne.

Adrianne, die nicht mehr mit ansehen kann, beschließt, ihrer Tochter einen Teil ihrer Vergangenheit zu offenbaren, die niemand aus ihrer Familie kennt. Ihre Kinder halten sie für eine gut situierte Großmutter, die sich vor 17 Jahren scheiden ließ und ihr Leben fort an allein mit ihren Kindern lebte. Doch Adrianne eröffnet ihrer Tochter eine andere Wahrheit ...

3 Jahre nach der Scheidung von ihrem Mann, der sie mit einer Jüngeren betrogen hat und diese auch später heiratete, hat sie für eine Freundin die Leitung ihres kleinen Motels in Rodanthe übernommen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Kinder in den Ferien bei ihrem Vater. Das Motel hatte noch eine Woche nach Saison offen, da sich ein einzelner Gast angesagt hatte: Paul Flanner.

Paul, ein erfolgreicher Schönheitschirurg, der durch seinen Ehrgeiz seine Familie verloren hat, steckt in einer Lebenskrise, nachdem eine seiner Patientinnen aus ungeklärten Gründen bei einer OP starb. Er ist nach Rodanthe gekommen, weil ihn der Ehemann der Verstorbenen um ein Gespräch gebeten hat. Als Paul Adrianne zum ersten Mal begegnet, ist diese in Tränen aufgelöst und das bringt in ihm eine Saite zum Klingen.

Da die beiden allein in dem Hotel sind, begegnen sie sich zwangsläufig häufiger. Sie sind sich von Anfang an sympathisch und verlieben sich Hals über Kopf. Doch ihnen bleibt nur eine gemeinsame Woche, dann muss Adrianne zurück in ihr Leben als allein erziehende Mutter von 3 Teenagern und Paul geht für mindestens ein Jahr nach Ecuador, denn er möchte sein Leben ändern und hat beschlossen, seinem Sohn dorthin zu folgen. Denn sein Sohn ist ebenfalls Arzt und in Einsatz von "Ärzte ohne Grenzen" dort stationiert und auch Paul hat sich dieser Organisation angeschlossen und sich verpflichtet, für mindestens ein Jahr in Ecuador zu arbeiten. Kann diese Liebe ewig währen?


Mit diesem Buch hatte ich so einige Schwierigkeiten. Sicher, der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und verständlich zu lesen, jedoch konnte mich die Geschichte hier nicht ganz überzeugen. Es mag die Liebe auf den ersten Blick geben, doch fand ich sie hier recht unglaubwürdig dargestellt. Bei den Protagonisten handelt es sich um eine allein erziehende Mutter in den 40ern und einen erfolgreichen Chirurgen in den 50ern. Gerade in dem Alter gehe ich davon aus, dass sich das Leben mit allen Erwartungen und Träumen soweit gesetzt hat, dass man nicht gleich nach 2 - 3 Tagen von der "Liebe des Lebens" reden kann oder gar davon, für immer zusammen zu bleiben und bereits eine gemeinsame Zukunft zu planen, wobei die Planung hier aber ein Jahr im Voraus statt findet. Alles in allem kann ich sagen, dass es sich hierbei um ein eher mittelmäßiges Buch handelt, wobei das lediglich an der Story liegt, denn die Charaktere weisen durchaus viel Tiefe und Liebe zum Detail auf.

Bewertung: Note 3



Der Autor:
Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt zusammen mit seiner Frau und fünf Kindern in North Carolina. Mit seinen Romanen, die ausnahmslos die Bestsellerlisten eroberten und weltweit in 47 Ländern erscheinen, gilt Sparks als einer der meistgelesenen Autoren der Welt. Mehrere seiner Bestseller wurden erfolgreich verfilmt.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Auch dieses Buch wurde bei einem Bibliotheksbesuch erspäht und gleich entliehen.



Dienstag, 22. November 2011

[Rezension] Isabel Abedi - Imago


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 404
ISBN: 978-3-401-02908-5
Erscheinungstermin: Januar 2008 (2. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: Arena

Klappentext:
Wanja weiß nicht, wer ihr Vater ist. Sie weiß nicht einmal, wie er aussieht. Doch dann bekommt sie eines Tages eine Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und stößt auf ein Bild, das sie im Innersten berührt. Wenig später passiert etwas Magisches. Wanja wird in das Bild hineingezogen und findet sich in einem Land namens Imago wieder. Dort trifft sie auf den Luftakrobaten Taro. Er scheint so etwas wie der Vater zu sein, den sie sich immer gewünscht hat. Doch Imago ist ein Land voller Rätsel. Warum muss Wanja das Bild jedes Mal beim dritten Schlag eines Gongs verlassen? Und woher kommt der schreckliche schwarze Vogel, der Taro bedroht? Wanja wird das Geheimnis um Imago erst lösen, wenn sie erkennt, was das Bild mit ihrem realen Leben zu tun hat.


Rezension:
Wanja Walters führt das Leben eines ganz normalen Schulmädchens, wie es sie überall in Hamburg gibt. Sie mag ihre Freundinnen Sue, Tina und Britta, wobei letztere Freundschaft mehr auf Gewohnheit beruht und sie hasst Mathe und ihren Mathelehrer. Deutsch hingegen ist ihr absolutes Lieblingsfach, vor allem, wenn sie eigene Geschichten schreiben darf, wofür sie eine Begabung besitzt. Sie lebt allein mit ihrer Mutter und ihrem Kater in einem Häuschen am Waldrand, der Vater ist ein absolutes Tabu-Thema, sowohl gegenüber ihrer Mutter, als auch ihrer Großmutter.

Doch mit ihren 12 Jahren drängt sich ihr immer mehr die Frage auf, wer sie wirklich ist und wer ihr Vater ist. Diesbezügliche Fragen führen im Hause Walters immer zu Streit. Eines Nachts, als Wanja nicht schlafen kann, leuchten die Ziffern ihres Weckers plötzlich um Mitternacht rot und aus dem Wecker kommt eine Stimme, die sie zu einer Ausstellung namens "Vaterbilder" einlädt. Am 24. Mai soll sie sich in der Kunsthalle von Hamburg einfinden und durch eine rote Tür gehen. Wanja ist verwirrt, vielleicht hat sie sich das ganze auch nur eingebildet, denn in den darauf folgenden Nächten ist der Wecker einfach nur wieder ein Wecker.

Dennoch entschließt sich Wanja an dem genannten Termin in die Kunsthalle zu gehen, obwohl nirgends eine Ausstellung mit Namen "Vaterbilder" erwähnt wird. Überrascht stellt sie fest, dass sie nicht die einzige Jugendliche ist, die die Kunsthalle allein, eine Begleitung wurde hier nicht gestattet, besucht. Unter den anderen Jugendlichen befindet sich auch der 13-jährige Mischa, den Wanja bereits aus der Schule vom Sehen kennt. Der Junge macht einen etwas verwahrlosten Eindruck, zumal sich in der Schule das Gerücht hält, das sein Vater ein Alkoholproblem hat. Doch was macht er in der Kunsthalle, warum will er eine Ausstellung mit Namen "Vaterbilder" besuchen?

Trotz aller Bedenken geht Wanja, wie auch die anderen Jugendlichen, durch die rote Tür. Hinter dieser Tür wird ein Saal sichtbar und eine alte Frau erklärt ihnen, dass sie sich in der Ausstellung "Vaterbilder" befinden und sich die Jugendlichen die Bilder in den vorhandenen Alkoven ansehen sollen. Das Bild, das sie persönlich anspricht, sollen sie berühren. Wenn sie jedoch den Gong 3-mal schlagen hören, müssen sie zurück. Wanja ist irritiert, von wo zurück? Sie begibt sich zu den verschiedenen Bildern und eines spricht sie tatsächlich an. Es ist ein Bild mit einem Seiltänzer und ohne groß darüber nachzudenken, ergreift sie der Zwang, dieses Bild zu berühren.

Sobald ihre Hand das Gemälde berührt, wird sie förmlich in dasselbe hineingezogen und befindet sich kurz darauf im Zirkus Anima in der Welt Imago. Erstaunt muss sie feststellen, dass sie nicht allein ist, neben ihr befindet sich Mischa, der Junge, den sie bereits aus der Schule kennt. Wider erwartend scheinen die beiden erwartet zu werden, denn der Seilartist Taro begrüßt sie ganz ungezwungen, führt sie herum und stellt ihnen die anderen Mitglieder der Zirkus-Familie vor. Mit dem 3. Gong verlassen Wanja und Mischa Imago und hoffen dennoch, wiederkehren zu können. In der Tat erhalten die beiden, sowie auch alle anderen Jungendlichen, immer wieder auf verschiedenen Wegen Einladungen zum Besuch der Ausstellung "Vaterbilder" und immer wieder gehen die Jugendlichen in ihre jeweiligen Bilder. Taro, den sowohl Wanja, als auch Mischa sehr mögen, ja fast lieben, ist wie ein Vater für die Beiden.

Doch dann taucht Unheil in Imago auf. Ein schwarzer Vogel, der erst alle Farben verschwinden lässt und es anscheinend auf Taro abgesehen hat und egal was die Zirkus-Leute versuchen, der Vogel ist nicht zu vernichten, im Gegenteil, er wird immer größer, je mehr man ihn bekämpft und Taros Lebens ist angesichts dieser Gefahr nicht mehr sicher. Liegt es in der Macht von Wanja und Mischa, den Vogel zu besiegen und so Taro zu retten und was hat ihr Vater damit zu tun?


Bei diesem Buch handelt es sich um das 1. Buch der Autorin, das ich gelesen habe und ich muss sagen, ich war sehr angetan. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, wobei es hier jedoch die ein oder andere Länge gab, die das Gesamtbild jedoch nicht trübt. Begeistert war ich von der Gestaltung der Charaktere, sowohl im heimischen Hamburg, wie auch in der Fantasiewelt Imago. Alle Charaktere weisen sehr viel Liebe zum Detail, Wärme bzw. Kälte und Tiefe auf, wobei ich jedoch regelrecht entzückt war von der Entwicklung, die Wanja und Mischa genommen haben, zumal hier auch ausreichend Zeit für eine glaubhafte Entwicklung gelassen wurde, da das Buch in einem Zeitraum von ca. einem Jahr spielt. Dies mag das 1. Buch von Isabel Abedi gewesen sein, das ich gelesen habe, aber mit Sicherheit nicht das letzte!

Bewertung: Note 2


Die Autorin:Isabel Nasrin Abedi wurde am 3. März 1967 in München geboren, wuchs aber in Düsseldorf auf. Nach ihrem Abitur arbeitete sie als Au-pair und Praktikantin ein Jahr lang bei einer Filmproduktion in Los Angeles. Als sie danach nach Deutschland zurückkehrte, machte sie eine Ausbildung zur Werbetexterin und arbeitete dreizehn Jahre in diesem Beruf.

Während dieser Zeit begann sie mit dem Schreiben von Kindergeschichten und der Wunsch, ganz davon leben zu können, reifte immer mehr in ihr. Inzwischen konnte sie sich diesen Traum erfüllen: Zahlreiche Bücher sind in verschiedenen Verlagen erschienen und wurden bereits in Fremdsprachen übersetzt und mit Preisen ausgezeichnet.

Die "Kinderbuchautorin aus Leidenschaft" lebt mit ihrem Mann und den beiden Töchtern in Hamburg.

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Ich glaube schon fast, dass mein SuB den Tag verflucht, an dem ich mich in der Bibliothek angemeldet habe, aber was soll´s. Bei einem meiner Besuche entdeckte ich dieses Buch und erinnerte mich sofort an eine begeisterte Rezension dazu. Also habe ich das Buch umgehend entliehen. Nun können wir ja noch die Urheberin namentlich benennen: Sabine ist Schuld ;-D


Montag, 21. November 2011

[Rezension] Josephine Angelini - Göttlich verdammt (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 494
ISBN: 978-3-791-52625-6
Erscheinungstermin: 13. Mai 2011 (1. Auflage)
Format: Hardcover

Verlag: Dressler


Klappentext:
Die 16-jährige Helen lebt bei ihrem Vater auf Nantucket – und langweilt sich. Ihre beste Freundin Claire hofft, dass nach den Ferien endlich etwas Aufregendes passiert. Der Wunsch geht in Erfüllung, als die Familie Delos auf die Insel zieht. Alle sind hin und weg von den äußerst attraktiven Neuankömmlingen. Nur Helen spürt von Anfang an großes Misstrauen. Gleichzeitig plagen sie plötzlich düstere Albträume, in denen drei unheimliche Frauen Rache nehmen wollen. Es scheint eine Verbindung zwischen ihnen und Lucas Delos zu geben. Was dahintersteckt, erfährt Helen erst nach und nach: Lucas und sie stammen von Halbgöttern ab und sind dazu verdammt, einen erbitterten Kampf auszulösen – indem sie sich ineinander verlieben …


Rezension:
Die 16-jährige Helen *Lennie* Hamilton hat die Nase voll von Nantucket. Dort ist alles so öde, so bekannt, so eingeschränkt - sie will weg, denn noch nie in ihrem Leben war sie außerhalb der USA und doch träumt sie davon, die Welt zu entdecken. Zu ihrem Vater Jerry hat sie ein sehr gutes Verhältnis, auch wenn er ihr kein Auto kauft, was sie so gerne hätte. Ihre Mutter Beth verließ die Familie, als Lennie noch ein Baby war und hat alle persönliche Gegenstände mitgenommen, nicht einmal ein Foto hat sie ihrer Tochter zur Erinnerung gelassen. Lediglich eine Kette mit Anhänger ließ sie für Lennie zurück, doch das ist nichts, womit sie sich ihrer Mutter auch nur im Ansatz nahe fühlen kann.

Dann ist da noch Claire *Giggles* Aoki, Lennies beste Freundin seit dem Sandkasten. Die beiden gehen seit dem Krabbelalter durch dick und dünn und dabei könnten sie kaum unterschiedlicher sein. Lennie ist groß, schlank, blond und sehr zurückhaltend, Claire hingegen 1,55 m geballte Power asiatischer Abstammung und dennoch gibt es nichts, was die beiden Mädchen trennen könnte. Doch auch wenn die beiden zusammen sind, bietet Nantucket nicht wirklich viel Abwechslung.

Mit der Ruhe jedoch ist es vorbei, denn ein ganzer "Clan" der Familie Delos ist auf die Insel gezogen. Claire ist natürlich neugierig, Lennie hingegen interessieren die Neuankömmlinge überhaupt nicht. Doch etwas scheint seltsam an der Familie. Alle Jugendlichen sehen ausgesprochen gut aus und scheinen auch nicht auf den Kopf gefallen zu sein.

Am ersten Schultag nach den Ferien geschieht jedoch etwas Seltsames: Lennie greift ohne jegliche Provokation Lucas Delos an. Dieser kann sich zum Glück verteidigen, ohne dass Lennie verletzt wird, doch er stellt ihr eine absonderliche Frage: Zu welchem Haus sie gehöre? Lennie ist mehr als nur verwirrt und kann sich nicht erklären, warum genau sie Lucas angegriffen hat und auch den Wunsch verspürt, alle anderen Mitglieder des Delos-Clans zu verletzten.

Seit dem Auftauchen der Familie Delos auf Nantucket leidet Lennie an Alpträumen. Auch erscheinen ihr, wie eine Halluzination, 3 alte Frauen, die sie anschreien und versuchen, sie ihn den Wahnsinn zu treiben. Die Frauen sind nur ruhig, wenn sie nicht in der Nähe der Familie Delos und vor allem in Lucas Nähe ist, oder wenn sie versucht, ihn zu verletzten. Einen solchen Hass auf einen Menschen hat sie noch nie gespürt und sie kann einfach keinen Grund feststellen.

Eines Tages jedoch nimmt der Hass von Lennie auf Lucas und von Lucas auf Lennie überhand und die Beiden kämpfen bis auf´s Blut mit beinahe tödlichen Folgen. Dadurch, dass Lucas Lennie und Lennie Lucas das Leben rettet, ändert sich jedoch alles. Mit einem Mal sind sich die beiden nicht mehr Feind, die 3 schrecklichen Frauen, die sie immer gegeneinander aufgestachelt haben, sind verschwunden und Lennie erfährt endlich die Wahrheit. Sie stammt, genau wie die Familie Delos, von einem Halbgott ab und hat übermenschliche Kräfte geerbt. Der Delos-Clan bringt ihr bei, mit diesen Kräften umzugehen und Lennie und Lucas kommen sich, jetzt wo die Furien sie nicht mehr mit ihrem Hass blenden, näher. Doch genau das darf nicht geschehen, denn wenn sie die letzten "Häuser", sprich die Nachkommen verschiedener Halbgötter, vereinen, droht der Untergang der gesamten Welt ...


Ich bin sprachlos, wie im Rausch und überaus fasziniert. Was für eine Story. Die Geschichte beginnt anfänglich sehr ruhig mit der Einführung von Lennie, doch dies währt nur wenige Seiten, dann trifft sie mit Lucas und dem Delos-Clan zusammen und das Erzähltempo nimmt berauschender Weise immer weiter zu. Am Ende war es so schlimm, dass ich die halbe Nacht das Buch zu Ende gelesen habe, weil ich es einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte. Die Charaktere sind ganz wundervoll ausgearbeitet, mit sehr viel Tiefe und Gefühl, wobei hier zu erwähnen ist, dass nicht jeder das ist, was er zu sein scheint. Alles in allem kann ich sagen, ein fantastischer 1. Band und ich kann es kaum erwarten, den 2. Band dieser Trilogie "Göttlich verloren" in die Finger zu bekommen.

Bewertung: Note 1



Von Josephine Angelini bereits gelesen und rezensiert:



Die Autorin:
Josephine Angelini wurde in Massachusetts geboren. Sie studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Tisch School of the Arts, New York University. Dabei interessierten sie besonders die tragischen Helden der griechischen Mythologie. Josephine Angelini lebt mit ihrem Ehemann, einem Drehbuchautor, und drei Katzen in Los Angeles.

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.

Zu dieser Trilogie gibt es übrigens eine eigene Homepage.


Wie ich zu dem Buch kam:

Ich schlenderte durch die Bibliothek (ich wollte wirklich nur mal schauen gehen) und da stand es, das Buch. Im Handumdrehen war es auch schon entliehen.


Sonntag, 20. November 2011

[Neuzugänge] der 46. KW 2011

Diese Woche hatte sich das Katzenpersonal ganz zurückhaltend gegeben, zumindest was den Kauf von neuen Büchern betrifft.
Kerry war diese Woche ganz frei von Buchkäufen, was kein Wunder ist, hatte sie doch die Woche ihren Kopf eh beim Umzug, und ich (Kleeblatt) habe mir zwar keines gekauft, aber es sind 4 neue Rezensionsexemplare von Verlagen bei mir eingezogen.
Und das sind nun meine neuen Schätze.
Wenn ihr schon das ein oder andere kennt, sagt mir doch, ob und auf welches ich mich schon freuen sollte.

Petra Röder - Flammenherz
Janet reist nach Schottland, um für einen Roman zu recherchieren. Als sie in einem Antiquitätengeschäft eine Schatulle kauft, ahnt sie nicht, dass der Inhalt ihr ganzes Leben verändern wird. Das ist jedoch bei Weitem nicht alles. Plötzlich befindet sie sich im 17. Jahrhundert. Dort lernt sie den jungen Laird Caleb Malloy kennen, der ihr auf seiner Burg Zuflucht bietet. Im Laufe der Zeit kommen sich beide näher. Doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und Janets Leben gerät mehrfach in Gefahr. Als sie schließlich alles verliert und herausfindet, wer dafür verantwortlich ist, entscheidet sie sich, noch einmal in die Vergangenheit zu reisen ... 

Andrea Schacht - Die keltische Schwester
Lindis Farmunt ist eine Frau, die mitten im Leben steht. Als Projektleiterin soll sie in der Bretagne den Bau einer Ferienanlage betreuen. Doch plötzlich hat sie seltsame Träume. Die keltische Seherin Danu begegnet ihr. Zuerst glaubt Lindis an Hirngespinste. Bis ihr ausgerechnet ihr ehemaliger Geliebter Robert, ein Historiker, offenbart, dass Danu tatsächlich gelebt haben könnte. 
Ein wunderschöner Roman über die Bretagne, keltische Magie und eine junge Frau, die ihren eigenen Weg findet. 

Tanja Kinkel - Das Spiel der Nachtigall
Brich alle Regeln. Mach Worte zu Waffen. Riskier dein Leben für die Liebe. 
Er liebt die Freiheit, die Frauen und das geschliffene Wort. Ende des 12. Jahrhunderts beginnt ein Mann, das Heilige Römische Reich Deutscher Nation zu prägen: Walther von der Vogelweide raubt dem Minnesang die Keuschheit, spottet über Fürsten und klagt selbst Kaiser und Papst mit spitzer Zunge an, obwohl in dieser gefährlichen Zeit jeder ketzerische Gedanke den Tod bedeuten kann. Immer wieder kreuzt dabei eine ungewöhnliche Frau seine Wege: Die Ärztin Judith ist manchmal seine Gegnerin, manchmal seine Verbündete – und wie er immer entschlossen, die Welt zu verändern. 
Spannend, emotional, hautnah: Das deutsche Mittelalter-Epos! 

Rebecca Fischer - Nur lieben ist schöner
Kein Mann ist auch keine Lösung
Sollen Träume wirklich wahr werden? In Sachen Beruf wissen Nelly, Inka und Tinette genau, was sie wollen. In der Liebe dagegen steht ihnen ihr eigenes Beuteschema im Weg: Nelly ist zu romantisch, Tinette hat einen fatalen Hang zu gebundenen Männern, und Inka findet sich regelmäßig in Fernbeziehungen wieder. Als das Schicksal dem Trio wahre Traummänner beschert, packt alle drei der Fluchtinstinkt. Denn manche Wünsche bleiben besser unerfüllt …



Wir wünschen euch eine schöne Woche

Kerry und Kleeblatt
 

Samstag, 19. November 2011

[Rezension] Marina Endicott - Die Zufallsfamilie




Leseprobe


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Verlag: Droemer (22. August 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426198762
ISBN-13: 978-3426198766
Originaltitel: Good to a Fault
Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,8 x 3,6 cm

Buchcovertext:
Manchmal erwächst aus Unglück Glück. Ein Autounfall beendet Clara Purdys einsames Leben mit einem Schlag. Sie fühlt sich verpflichtet, sich um die Familie Gage und vor allem um die Kinder zu kümmern, und blüht auf. doch was soll aus ihr werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird? Eines weiß Clara genau: Ihr ales Leben will sie nicht mehr zurück.

Zum Buch:
Clara ist eine alleinstehendeFrau in den vierziger Jahren. Seit dem Tod ihrer Mutter vor 2 Jahren lebt sie allein in dem geerbten Haus.
Als sie eines Tages einen Verkehrsunfall verursacht, ändert sich von dem Tag an ihr Leben vollständig. Mit dem Unfall hat sie der Familie Gage nicht nur ihr Fortbewegungsmittel genommen, sondern auch ihr Zuhause, denn sie lebten in dem Auto.  
Nach einer ärztlichen Untersuchung zum Unfall wird bei der Mutter Lorraine Lymphdrüsenkrebs festgestellt, die diese zwingt, im Krankenhaus zu verbleiben. Kurzentschlossen nimmt Clara die Familie Gage, bestehend aus dem Vater Clayton, den Kindern Darlene und Trevor, dem 9-monatigen Baby Pearce und Mrs. Pell, der Mutter von Clayton, bei sich auf.
Clayton, der mit der Krankheit seiner Frau nicht fertig wird, verschwindet mit Clare's Auto von einem Tag auf den anderen und lässt ihr seine Kinder und Mutter zurück.
Clare lässt sich vorübergehend beurlauben und kümmert sich um die zurückgebliebenen Kinder und die selbstsüchtige Mutter wie auch um die kranke Lorraine. Unterstützung bekommt sie von ihrer Nachbarin, dem Pastor und auch von ihrer Cousine.
Ihr gefällt es, die Kinder um sich zu haben, aber was soll sie machen, wenn Lorraine wieder gesund ist und sie ihre Kinder wieder haben will? ...
Mit Clara hat Marina Endicott eine Protagonistin geschaffen, die es nicht kannte, für eine Familie zu sorgen. Sie musste sich in die Situation hineinfinden und mit ihr wachsen. Sie ist unsicher und weiß nicht, ob sie auch alles richtig macht. Sie ist naiv und lässt sich ausnutzen. Ob das umgesetzt in der Realität wirklich so machbar wäre, wage ich zu bezweifeln. Wer würde es sich denn gefallen lassen, dass man ihm z.B. das Auto stiehlt und vor sich auch noch rechtfertigt, wenn man zur Vermeidung größerer Schäden noch schnell die Versicherung dafür bezahlt? Das ist meiner Meinung nach schon sehr realitätsfremd.
Der Schreibstil der Autorin war gewöhnungsbedürftig, ich brauchte ein Weilchen, bis ich mich eingelesen hatte. 
Das Thema des Buches finde ich persönlich sehr interessant, leider ist die Umsetzung nicht ganz so gelungen. 

Beurteilung: Note 2-

Zur Autorin:
(übernommen von Droemer Knaur)
Marina Endicott, 1958 in Kanada geboren, arbeitete als Schauspielerin und Regisseurin, bevor sie nach London ging und dort zu schreiben begann. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern wieder in Kanada. 
Mehr zur Autorin findet ihr HIER 


Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei der


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 18. November 2011

[Rezension] Nicholas Sparks - Ein Tag wie ein Leben


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 384
ISBN: 978-3-453-00042-1
Erscheinungstermin: 12. August 2004
Format: Hardcover

Verlag: Heyne


Klappentext:
Seit knapp dreißig Jahren ist Wilson Lewis mit Jane verheiratet. Nach außen ist alles perfekt – mit drei erwachsenen Kindern und einem Haus in dem wunderschönen Städtchen New Bern haben sie sich fast jeden Traum erfüllt. Doch als Wilson ihren 29. Hochzeitstag vergisst, ist Janes Enttäuschung so maßlos, dass Wilson beginnt, an seiner Ehe zu zweifeln. Ist sie noch das, was sie einmal war? Hat er Jane zu sehr vernachlässigt, ihre Liebe für selbstverständlich genommen? Kann Jane ihn, den unromantisch veranlagten, praktisch denkenden Anwalt, überhaupt noch lieben? Wilson sucht Rat bei Janes Vater Noah, dessen einzigartige, fünfzig Jahre währende Liebe zu Allie jedem in ihrer Familie als Vorbild gilt. Bald versteht Wilson, dass er alles tun muss, um Janes Herz zurückzugewinnen. Er wird erneut um sie werben... und sie mit der Erfüllung ihres Lebenstraums überraschen.


Rezension:
Wilson ist ein rational denkender Mann. Passend zu seinem Charakter hat er Jura studiert, mit Fachrichtung Erbschaftsangelegenheiten. Noch während des Studiums lernte er Jane kennen und lieben. Kurz nach Ende seines Studiums heirateten die beiden.

29 Jahre später: Wilson und Jane sind nach wie vor verheiratet und haben inzwischen 3 erwachsene Kinder. Doch genau diesen Hochzeitstag, den 29. vergisst Wilson. Jane ist maßlos enttäuscht und zieht sich immer mehr von ihrem Mann zurück.

Wilson hingegen beginnt endlich zu verstehen, was er an seiner Frau hat und er beschließt um seine Ehe zu kämpfen. Doch so einfach ist das nicht, denn Jane hat das Vertrauen in ihren Mann, was tiefe Gefühle und Zuneigung angeht, fast gänzlich verloren.

Doch Wilson gibt nicht auf! Er beschließt, Rat bei Noah, dem Vater von Jane, zu holen. Dieser hat seinen Kindern eine Ehe vorgelebt, die Wilson nunmehr bereit ist zu führen, nur muss er Jane zurückgewinnen. Noah war mit seiner Frau Allie 50 Jahre verheiratet und nur durch ihren Tod endete diese Ehe nach menschlichen Verhältnissen.

Und Wilson entwickelt einen genialen Plan: Ein Jahr lang bereitet er die größte Überraschung im Leben seiner Frau vor, doch dann hat Noah einen Anfall. Anna, die Tochter von Wilson und Jane, die sehr an ihrem Großvater hängt, beschließt, ihren Lebensgefährten zu heiraten, so schnell wie möglich, damit ihr innig geliebter Großvater noch dabei sein kann. Die Hochzeit soll in genau 8 Tagen stattfinden, am 30. Hochzeitstag ihrer Eltern.

Jane ist entsetzt, nicht wegen des Datums, denn über Wilson oder gar Romantik macht sie sich keinerlei Illusionen, sondern über die Tatsache, dass ihre Tochter nur eine kleine Feier haben möchte. Bereits Jane hat sehr bescheiden geheiratet und es ihr Lebtag bereut. Sie beschließt, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Anna eine großartige Hochzeit auszurichten. Doch wird sie es schaffen, ihren Traum einer großen Hochzeit ihrer Tochter zu erfüllen und kann Wilson endlich zeigen, was für ein Mann er wirklich ist?


Eine Ehekrise nach fast 30 gemeinsamen Ehejahren, sicherlich nichts außergewöhnliches, doch hier beschließt ein Part des Ganzen, alles zu tun, um diese Ehe zu retten und in einem ungewohnten Glanz erstrahlen zu lassen. Ich muss schon sagen, eine schöne Geschichte, die nicht ganz vorhersehbar ist und zu Herzen geht. Die Charaktere weisen sehr viel Tiefe aus und wurden mit viel Liebe zum Detail dargestellt, jedoch hatte ich ein paar Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufühlen, denn ich bin noch nicht einmal 30 Jahre alt, geschweige denn so lange verheiratet.

Bewertung: Note 2



Der Autor:
Nicholas Sparks, 1965 in Nebraska geboren, lebt zusammen mit seiner Frau und fünf Kindern in North Carolina. Mit seinen Romanen, die ausnahmslos die Bestsellerlisten eroberten und weltweit in 47 Ländern erscheinen, gilt Sparks als einer der meistgelesenen Autoren der Welt. Mehrere seiner Bestseller wurden erfolgreich verfilmt.

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Bibliotheken sind schlimme Orte für Bücher-Junkies. Natürlich musste ich nach Entdeckung dieses Buches im Regal, dasselbe unbedingt entleihen.