Samstag, 26. Mai 2012

[Kinderbuch-Rezension] Erin Hunter - Seekers 01: Die Suche beginnt



Leseprobe 


Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (23. Februar 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407811047
ISBN-13: 978-3407811042
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Originaltitel: Seekers, The Quest Begins
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,4 x 3,8 cm

Covertext:
Hoch im Norden Amerikas machen sich drei junge Bären, jeder auf sich gestellt, auf eine außergewöhnliche Reise. Lusa, die kleine Schwarzbärin aus dem Zoo, kann dem Ruf der Wildnis nicht länger widerstehen. Doch so hart hat sie sich das Leben draußen nicht vorgestellt. Kallik, die junge Eisbärin, die unter dramatischen Umständen ihre Mutter verloren hat, sucht verzweifelt ihren Bruder. Nur Toklo, der Grizzly, ist stark und unabhängig. Warum lässt er sich ausgerechnet auf die Freundschaft mit Ujurak ein? Dieser Vielgestaltige, der mehr ist als nur ein Bär, gibt ihm immer neue Rätsel auf ... 

Zum Buch:
Lusa, Toklo und Kallik sind drei Bärenkinder, die das Schicksal von ihren jeweiligen Müttern getrennt haben.
Kallik, eine kleine Eisbärin, die sich mit ihrer Mutter und ihrem Bruder auf dem Weg zum Festland befand, verlor ihre Mutter bei einem Kampf mit Orcawalen. Sie verlor nicht nur ihre Mutter, sondern auch ihren Bruder, der einsam auf einer Eisscholle sitzen blieb. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, denn wenn sie, die kleinere es schafft, dann schafft es auch bestimmt ihr Bruder...
Toklo, der kleine Grizzly war mit seiner Mutter und seinem kränklichen Bruder Tobi unterwegs. Er mochte es nicht, dass seine Mutter all ihre Fürsorge an Tobi verwendetet. Als sein Bruder Tobi dann starb und seine Mutter Oka sich auch noch von ihm abwendete und ihn allein ließ, verstand er die Welt nicht mehr. Traurig und allein gelassen macht er sich auf den Weg zum Bärenschnauzenberg, in der Hoffnung, dort ein Revier zu finden, auf das niemand Anspruch erhebt. Unterwegs begegnet er Ujurak, ein eigenartiger Bär, der seine Gestalt wandeln kann...
Lusa ist eine Schwarzbärin und lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem Zoo. Wohlbehütet wächst sie dort auf, bekommt jede Pflege, die sie braucht und regelmäßig ihr Fressen und doch sehnt sie sich nach der Wildnis, von ihr Vater King ab und zu erzählt. Als sie auch noch die Bekanntschaft mit Oka, einer Grizzlybärin macht, die ihr von ihren beiden Söhnen erzählt und der es leid tut, dass sie ihren Sohn Toklo allein gelassen hat, ohne ihm zu sagen, dass sie ihn liebt, reift in ihr der Vorsatz, sich auf den Weg zu machen und Toklo zu finden. Aber wie soll sie aus dem Zoo herausfinden? ...

Nachdem die Erfolgsautorinnen, die sich Erin Hunter nennen, großen Erfolg mit ihren Büchern der Warrior Cats hatten, haben sie sich nun einer anderen Tierspezies gewidmet, den Bären. 
Vereint in dem Buch finden sich Eis-, Schwarz- und Grizzlybären, alles Jungtiere, die von ihren Müttern getrennt werden und sich allein durchschlagen müssen.
Der Leser nimmt teil an den Gefahren und Hindernissen, die Toklo, Lusa und Kallik widerfahren.
Die Lebensumstände der Bären sind sehr gut recherchiert, so dass man einen guten Einblick in das Leben der Bären bekommt.
Mutig und ein wenig ängstlich machen sie sich auf den Weg, jeder mit anderen Antriebsmotiven.
Liebevoll haben die Autoren die 3 Bärenkinder charakterisiert. Ich mochte sie alle drei und habe mit ihnen gelitten und gebangt und auch Hoffnung gehabt, dass ihre Suche erfolgreich ist.
Leider war das nur der 1. Teil einer Serie, so dass dieser Teil nicht über die persönlichen Schicksale der Einzelnen hinausging und ihr zurechtfinden in der rauen Wildnis. Ob sie letztendlich ihre Ziele erreichen, wird man wahrscheinlich erst in einen der kommenden Teile erfahren.
Neugierig darauf hat dieser Teil allemal gemacht.

Der Schreibstil ist ruhig und ausgeglichen und der Sprache und dem Verständnis für 10-jährige ausgelegt.
Dieser Altersgruppe, aber auch älteren kann man das Buch mit gutem Gewissen empfehlen.

Bewertung:



Zu den Autorinnen: 
(Text übernommen vom Beltz Verlag)
(Foto zeigt Victoria Holmes)
Hinter dem Namen Erin Hunter verbergen sich gleich mehrere Autorinnen, die gemeinsam die beiden erfolgreichsten Tierfantasy-Serien der Gegenwart schreiben: WARRIOR CATS und SEEKERS. Während Victoria Holmes meistens die Ideen hat und das gesamte Geschehen im Auge behält, bringen Cherith Baldry, Kate Cary und Tui T. Sutherland die Abenteuer der Katzen-Clans und die Reise der wilden Bären zu Papier







Von Erin Hunter wurden gelesen und rezensiert:



An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 25. Mai 2012

[Rezension] Andrea Schacht - Der Ring der Jägerin



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (17. April 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442377838
ISBN-13: 978-3442377831
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,6 cm

Covertext:
Katharina Leyden ist eine realistische junge Frau, die gegen alles Übernatürliche eine Abneigung hegt. Als sie eines Abends von einer Katze besucht wird, die zu ihr spricht und ihr von einem geheimnisvollen Buch erzählt, das angeblich eine Vorfahrin Katharinas geschrieben haben soll, zweifelt sie daher zunächst an ihrem Verstand. Doch bald ist ihre Neugier geweckt, und sie beginnt, sich mit dem Leben jener mysteriösen Katharina vom Walde zu beschäftigen … 

Zum Buch:
Katharina Leyden, Sekretärin, die nebenbei noch ihr Fernstudium meistert, bekommt eines Abends Besuch von MInerva, einer weißen Katze. Erst kann sie es nicht fassen, denn diese Katze machte sich durch klopfen an der Fensterscheibe auf sich aufmerksam. Obwohl sie nicht unbedingt ein Freund von Katzen ist, lässt sie zu, dass diese kleine Katze sich in ihr Herz schlägt. Als Minerva, liebevoll Minni genannt, eines Tages einen Ohrring mitbringt und ihr gibt, muss sie nach dem Befestigen von ihm feststellen, dass sie die Katze versteht und nicht nur das, sie kann richtig mit ihr reden.
Minni erzählt ihr dann, dass sie aus dem Katzenland Trefélin kommt. Katharina soll ihr helfen, da sie wahrscheinlich die Nachfahrin von Katharina vom Walde ist, da ihre Königin schwer krank ist. Ihre Urahnin hat vor vielen vielen Jahren ein Buch geschrieben über Heilplanzen- und -kräuter, bevor sie als Hexe verbrannt wurde. Dieses Buch gilt es nun zu finden und anhand der Schriften hoffen sie, dass sie der Königin helfen können. Das entpuppt sich als gar nicht so einfache Aufgabe, denn es gibt noch andere Leute, die  sich urplötzlich für dieses Buch interessieren. Zu allem Ärger ist es auch noch durch Katharina vom Walde mit 7 Siegeln versiegelt worden und jedes Lösen eines Siegels beinhaltet eine Aufgabe.
Wird es Katharina gelingen, Minerva zu helfen, dass es ihrer Königin wieder besser geht oder ist es eine ausweglose Angelegenheit? ...

Dieses Buch beinhaltet die Vorgeschichte zum Roman "Jägermond - Im Reich der Katzenkönigin". Es wurde bereits 1998 unter dem Titel "Vor Wundern flieht man nicht" veröffentlicht.
Wieder einmal hat Andrea Schacht, die selber Katzen besitzt, ihrer Liebe zu den Tieren hier ein Denkmal gesetzt.
Dieser Roman beinhaltet 2 Geschichten, die miteinander verwoben sind. Einmal ist dort die Geschichte um die kranke Katzenkönigin, wegen der Minerva Kontakt zu Katharina aufgenommen hat. 
Des Weiteren gibt es die Geschichte um die Übernahme einer Firma. Der Chef von Katharina sieht darin Bedenken, da ihm Unstimmigkeiten aufgefallen sind. Katharina hilft, an die nötigen Informationen zu kommen. Diese beiden Geschichten sind miteinander verknüpft, obwohl ich denke, dass dieser Roman auch ohne die Firmenübernahme hätte bestehen können. Das lenkte ein wenig von der eigentlichen Geschichte ab.

Die Protagonisten sind sympatisch und ihre Entscheidungen sind gut nachvollziehbar. Katharina entwickelt sich innerhalb von Monaten von einer grauen Maus in eine Powerfrau, deren Leben sich von Grund auf ändert.
Gespannt habe ich mitverfolgt, wie es ihr gelingt, die Auflagen der Siegel zu erfüllen, was nicht immer leicht für sie war, vor allem dann nicht, wenn man eine aufgeweckte und impulsive Katze zu Hause hat.
Ein wenig zu kurz kam die Person Alan, von ihm hätte ich gern noch ein wenig mehr erfahren.
Die knisternde Spannung zwischen Katharina und Alan konnte man sehr gut spüren, ganz besonders beim Tanzen.
Sehr schön zu lesen sind wieder die Landschaftsbeschreibungen in Trefélin. Ich konnte diese förmlich vor mir sehen und sah sie mit den Augen der Autorin.
Aber auch der Humor kam nicht zu kurz. Viel Spaß hatte ich mit den Gesprächen zwischen Katharina und Minvera. Die beiden nahmen kein Blatt vor den Mund, so dass ich des öfteren schmunzeln musste.

Auch wenn dieser Roman nicht ganz an seinen Nachfolger "Jägermond ..." heranreicht, hat man Spaß beim Lesen und kann voll in die Katzenwelt von Andrea Schacht eintauchen.

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von blanvalet
Andrea Schacht war lange Jahre als Wirtschaftsingenieurin und Unternehmensberaterin tätig, hat dann jedoch ihren seit Jugendtagen gehegten Traum verwirklicht, Schriftstellerin zu werden. Ihre historischen Romane um die scharfzüngige Kölner Begine Almut Bossart gewannen auf Anhieb die Herzen von Lesern und Buchhändlern. Mit Die elfte Jungfrau kletterte Andrea Schacht erstmals auf die SPIEGEL-Bestsellerliste, die sie seither mit schöner Regelmäßigkeit immer neu erobert. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Katzen in der Nähe von Bonn. 
Mehr von der Autorin könnt ihr HIER lesen . 


Bibliographie und Rezensionen von Andrea Schacht findet ihr auf unserer Autorenseite 

Auf diesem Weg möchte ich mich auch recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.




Bibliographie und Rezensionen von Andrea Schacht findet ihr auf unserer Autorenseite 

Von Andrea Schacht wurden von uns bereits gelesen und rezensiert: 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 24. Mai 2012

[TTT] - Top Ten Thursday #65

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat Alice im Bücherland sich etwas ausgedacht




Diese Woche lautet das Thema:
"10 rote Bücher aus dem Bücherregal"

Nachdem ich das Thema in der letzten Woche so leicht abarbeiten konnte, dachte ich mir nichts Böses und musste allerdings ernüchtert feststellen - so viele rote Bücher hast du bis dato ja noch gar nicht gelesen und rezensiert. Ein paar habe ich aber doch gefunden ;-)

Ich habe mich entschieden Bücher zu benennen, die ich bereits rezensiert habe:

01. Der Auserwählte von Scott Mebus
02. Rubinrot von Kerstin Gier
03. Furie von Chelsea Cain
04. Firelight von Sophie Jordan
05. Schneewittchenfalle von Krystyna Kuhn
06. Grazie von Chelsea Cain
07. Erebos von Ursula Poznanski
08. Ghostfighter von Derek Meister
09. Blut von deinem Blute von Silvia Roth
10. Wenn es plötzlich Liebe ist von Jessica Bird

Habt ihr auch so viele rote Bücher oder sind bei euch eher andere Farben vertreten?

Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Taylor Stevens - Mission Munroe 01: Die Touristin



Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 448 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (18. Juni 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442478235
ISBN-13: 978-3442478231
Originaltitel: The Informationist
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12,6 x 3,6 cm

Covertext:
Ich spüre deine Angst. Ich weiß, wenn du lügst. Ich kenne deine Schwächen, und ich werde sie nutzen. Ich bin ein Chamäleon. Und ein Jäger. Ich spreche zweiundzwanzig Sprachen. Meine Aufträge führen mich in die gefährlichsten Regionen dieser Welt. Man zahlt mir ein Vermögen, damit ich Informationen aufspüre und manchmal auch Menschen. Mehr als einmal habe ich getötet – ungewöhnlich für eine Tochter von Missionaren, ich weiß. Ich töte, um zu überleben. Doch nun bin ich selbst zur Gejagten geworden. Mein Name ist Vanessa Munroe. Und dies ist meine Geschichte. 

Zum Buch:
Vanessa Munroe, Deckname Michael, ist die beste, wenn es darum geht, Informationen aus den verschiedensten Regionen der Welt für ihre Auftragnehmer zu beschaffen. Dabei lässt sie alles emotionale beiseite, sie ist effizient, gründlich und brutal.
Sie hat gerade einen Auftrag in der Türkei abgewickelt, da bekommt sie vom Milliardär Richard Burbank den Auftrag, seine seit 4 Jahren verschollene Tochter Emily zu finden. Diese verschwand während eines monatelangen Tripps durch die Länder Afrikas.
Vanessa zögert, denn wenn sie diesen Auftrag annimmt, ist das für sie ein Tripp in ihre eigene Vergangenheit, der sie sich stellen muss.
Als Kind von Missionaren brach sie als Jugendliche zu Hause aus und geriet in eine Gruppe von Söldnern, die sie unter unglaublichen Szenarien zu einer Kampfmaschine ausbildeten, bis sie auch dort von einem auf den anderen Tag verschwinden musste.
Vanessa nimmt den ausgesprochen gut bezahlten Auftrag an und schon bald ist klar, dass es jemanden gibt, der zu verhindern versucht, dass sie Emily findet, sollte diese noch leben...

Das vorliegende Buch ist das Erstlingswerk der Autorin, die mit diesem Thriller wahrscheinlich eine eigene Vergangenheitsbewältigung erfährt, denn auch sie war das Kind von Missionaren und brach mit ihnen.
Der Roman ist von Anfang an spannend und in einem rasanten Tempo geschrieben. Von der Protagonistin Vanessa erfährt man anfänglich nicht viel, ihre Vergangenheit und der Grund des Verlassens ihrer Heimat Kamerun, wo sie geboren wurde, offenbart sich dem Leser erst nach und nach.
Sie ist ein Sprachwunder, spricht 22 Sprachen und ist in der Lage, neue recht schnell zu lernen. Das macht sie zur Expertin für Aufträge in der weiten Welt.
Nachdem sie es jahrelang vermieden hat, aufgrund ihrer Vergangenheit in ihre Heimat zurückzugehen, nimmt sie nunmehr einen Auftrag an, der sie genau dorthin führt.
Der Leser begleitet sie Schritt für Schritt und ist dabei, als sie ihre alte Liebe Francisco wiedertrifft. Ein Treffen mit Folgen.
Als Vanessa bemerkt, dass es irgendwo unter ihren Mitstreitern ein Informationsleck gibt, vertraut niemand mehr dem anderen.

Der Roman spielt größtenteils in den weniger bekannten Teilen Afrikas, Kamerun und Äquatorialguinea. Die Autorin vermittelt dem Leser Länder voller politischer Machtspielchen, Korruption, Gewalt und Erpressungen. 
In diesen Ländern kennt sich Vanessa aus, sie kennt die Tricks und weiß, was zu tun ist, wie sie an Informationen kommt.
Es ist ein Buch voller Gewalt und Brutalität, aber auch dem Willen ums Überleben.
Auch wenn ich Gewalt ablehne und mich mit der brutalen Seite von Vanessa nicht identifizieren kann, hat sie meine volle Sympatie. Als man versuchte, sie zu töten, beginnt sie, die ganze Sache persönlich zu nehmen, da spielte es keine Rolle mehr, ob sie Emily findet oder nicht, sie wollte wissen, wer sie umbringen lassen wollte. Sie hat ihr Ziel und das lässt sie nicht aus den Augen.
Ein spannend geschriebener Roman, der einen antreibt, man will wissen, wie es weitergeht.
Es wurde sehr gut recherchiert und macht neugierig auf den 2. Teil um die Protagonistin Vanessa Munroe.   

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen vom Goldmann-Verlag)
Ihre Kindheit war rastlos. Weil ihre Eltern Mitglieder des »Kinder Gottes«-Kults waren, wuchs Taylor Stevens an ständig wechselnden Orten auf der ganzen Welt auf – oft getrennt von ihrer Familie. Mit zwanzig gelang ihr der Ausbruch aus der Sekte. Heute lebt sie mit ihren zwei Kindern in Dallas und schreibt an der Fortsetzung ihrer international erfolgreichen Mission-Munroe-Serie.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei Amazon und dem Verlag
bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Von Taylor Stevens wurden von uns gelesen und rezensiert:


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 23. Mai 2012

[Rezension] Magali Ségura - Maske (Die Rebellin von Leiland Band 1)



Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 368
ISBN: 978-3-442-26784-2
Erscheinungstermin: 21. Juni 2011 (1. Auflage)
Preis: 8,99 EUR (D), 9,30 EUR (A), 13,50 CHF
Format: Taschenbuch
 
Verlag: blanvalet


Klappentext:
Die junge Vic kämpft für ihr Volk gegen die Schergen des grausamen Herzogs Korta, der alles daran setzt, sie in seine Gewalt zu bringen. Denn erst dann wird seine Herrschaft über das Reich unangefochten sein. Da verliebt Vic sich in den Krieger Andin, der sich jedoch nicht gestattet, ihre Gefühle zu erwidern. Zum einen muss er andere ältere Verpflichtungen erfüllen, und zum anderen fürchtet er, Vic niemals genügen zu können …

Rezension:
Andin ist ein junger Mann aus Pandema. Er ist mit einer Botschaft seines Königs auf den Weg nach Leiland, um seine Nachricht zu überbringen und sich endlich vor seinem Vater zu beweisen. Doch anstatt der üblichen Route über die Grenze, beschließt er, durch einen sagenumwobenen Wald zu ziehen und ihm wird hier so mancher Streich gespielt, denn die Wahrnehmung des Geistes verändert sich in diesem Wald. Doch er ist nicht allein, auch Niedergeister treiben ihr Unwesen - mit dem Ziel, den Reisenden zu töten. Andin ist ein guter Kämpfer, sodass er es unverletzt aus dem Wald und Moor herausschafft und er in Leiland ankommt - doch hier beginnen seine Abenteuer erst.

Einst war Leiland in der Welt des Ostens ein blühendes Königreich, doch eine Prophezeiung der drei Feen brachte dem Königreich Unglück. Einst wurde von Ihnen geweissagt, dass die drei Prinzessinnen des Landes Leiland nur die wahre und dauerhafte Liebe in den drei Prinzen des Landes Pandema finden werden und daraufhin sich Wohlstand und Glück allerorts heimisch ist. Doch die jüngste Prinzessin war eine Frühgeburt und starb. Fast zwanzig Jahre sind seit diesem Ereignis vergangen. Das Königspaar hatte neben den zwei überlebenden Töchtern keine weiteren Kinder und auch die Königin starb recht bald nach der Geburt. Der König von Leiland versank daraufhin in eine Starre, aus der ihn niemand zu erwecken vermag. Es ist ihm nicht sonderlich wichtig, wie es um sein Volk steht und wie es seinem Land generell geht, er wiegt sich noch immer im Schmerz um den Verlust seiner Ehefrau. Diesen Umstand machte sich Herzog Korta zu Nutze, um das Volk von Leiland zu knechten und zu unterdrücken. Jetzt hat er den König sogar soweit gebracht, ihm die Hand seiner ältesten Tochter Eline zu zusichern, jedoch unter einer Bedingung: Er soll den Räuber "Die Maske" endlich unschädlich machen, der seit zwei Jahren das Land in Angst und Schrecken versetzt.

Bei "Der Maske" jedoch handelt es sich um ein 17-jähriges Mädchen namens Vic, das vom Volk geliebt und verehrt wird, denn es entspricht den Tatsachen, sie raubt, jedoch lässt sie dieses Geld immer den Armen zukommen und hilft ihnen, ihre durch Plünderung und Kriegslust zerstörten Dörfer wieder aufzubauen. Vic weiß, dass es ihre Aufgabe ist, das Königreich Leiland endlich vom Joch der Unterdrückung zu befreien, seit ihrer frühesten Kindheit wurde sie auf diese Aufgabe vorbereitet, doch sie ist immer noch ein 17-jähriges Mädchen. Es ist ihr nicht vergönnt, sich zu verlieben, selbst ihre eigentlichen Namen muss sie vor aller Welt geheim halten. Dann trifft sie eines Tages im Wald einen jungen Mann und rettet ihm das Leben. Beide fühlen sich sofort zueinander hingezogen, doch hüten Beide ein Geheimnis, das um jeden Preis gewahrt werden muss. Wir es den beiden trotzdem gelingen, zueinander zu finden?


Ein wunderschöner Auftakt einer fantastischen Trilogie! Der Plot des Buches wurde sehr fantasiereich und harmonisch ausarbeitet. Sehr schnell wird klar, wer sich wirklich hinter dem Mädchen Vic und dem jungen Mann Andin verbirgt und dennoch war es mir ein Vergnügen, die Beiden durch ihre gemeinsame Geschichte zu begleiten. Der Schreibstil ist sehr bildhaft gehalten, jederzeit konnte ich mir die beschriebenen Szenen und Ort vor Augen führen. Leider kam es, auf Grund einer teilweise etwas zu detaillierten Schreibweise zu kleineren Längen, die dem Lesevergnügen im Allgemeinen jedoch keinem Abbruch getan hat. Die Charaktere, allen voran Andin und Vic wurden sehr tiefgründig in Szene gesetzt. Von Anfang an konnte ich mich unheimlich gut in die Figur der Vic hineinversetzten, verstand sofort ihre innere Zerrissenheit zwischen dem eigenen Willen und ihrem  Pflichtbewusstsein gegenüber ihrem Land. Fakt ist jedoch: Nachdem ich mich in die Welt von Leiland eingelesen hatte, konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, zum Schluss habe ich sogar alles um mich herum ignoriert und habe das Buch in einem Rutsch durchlesen müssen, weil mich die Geschichte einfach nicht mehr losgelassen hat. Bedauerlicherweise gibt es den nächsten Band "Das Gift des Herzogs" zur Zeit nur als ebook, aber vielleicht habe ich ja Glück und es wird doch noch gedruckt und geleitet mich im Buchhandel zur Kasse.

Bewertung: 



Die Autorin:
Magali Ségura, geboren 1972, ist eine französische Autorin. Bevor sie sich dem Schreiben von Fantasy-Romanen widmete, machte sie ihren Doktor in Biologie. Ihrer Trilogie Die Rebellin von Leiland verdankt Magali Ségura ihren großen Durchbruch und eine noch größere Fangemeinde.

Die Homepage der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

An dieser Stelle möchte ich mir herzlich bei


bedanken, die mir dieses wunderschöne Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt haben.


[Rezension] J. D. Robb - Mörderspiele (Band 12/13) (2. Kurzroman aus Mörderspiele)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 139
ISBN: 978-3-442-36753-5
Erscheinungstermin: 13. August 2007 (2. Auflage)
Format: Taschenbuch

Verlag: blanvalet

Klappentext:
Drei Fälle für Lieutenant Eve Dallas – bei ihren Ermittlungen natürlich tatkräftig unterstützt von ihrem geheimnisumwobenen Ehemann Roarke.

Rezension:
Wir schreiben das Frühjahr 2059 und Eve Dallas ist diesmal in einer ganz besonderen Mission unterwegs. Sie muss, zusammen mit einigen ihrer Team-Mitglieder, ein Seminar zum Thema "Mordmotive" besuchen, als wenn sie davon nicht schon genug in ihrem alltäglichen Leben hätte. Zudem wurde sie von ihrem Chef dazu verdonnert, ebenfalls ein Seminar zu geben. Am schlimmsten jedoch ist, dass dieses Seminar nicht im heimatlichen New York gegeben wird, sondern im Olympus Resort, der interplanetarischen Urlaubsoase ihres Mannes Roarke. Dieser sah es natürlich als seine Pflicht an, seine Frau zu begleiten, zumal allgemein bekannt ist, das Eve das Fliegen, insbesondere ins Weltall, nicht sonderlich schätzt.

Eine Polizeikoryphäe ist ebenfalls vor Ort und einen Vortrag zu halten: Excommander Douglas R. Skinner. Doch bereits am ersten Abend macht dieser Eve ein sehr fragwürdiges Angebot. Wenn Eve hilft, ihren Ehemann Roarke diverser Verbrechen (die er durchaus in der Vergangenheit begangen hat, sich jedoch nie erwischen lies und alles Spuren sorgfältig beseitigte) zu überführen, könnte Skinner dafür sorgen, dass sie befördert wird. Eve ist fassungslos, doch schlimmer als dieses unverschämte Angebot stellt sich die Tatsache dar, dass der gute Excommander alles andere als eine positive Meinung gegenüber Frauen im Polizeidienst und Frauen im Allgemeinen hat. Mit anderen Worten: Er ist ein Chauvinist.

Während einer Auseinandersetzung mit Skinner gerät Eve mit dessen Bodyguard Reginald Weeks aneinander. Dieser wird noch an diesem Abend tot im Treppenhaus aufgefunden und es sieht so aus, als wenn jemand absichtlich eine Spur zu Roarke gelegt hat. Eve und ihr Team unterstützen die Chefin der Olympus-Polizei Darcia Angelo bei den Ermittlungen. Doch bereits am nächsten Tag findet Eve die nächste Leiche. Wer ist so tollkühn und mordet, wo er doch von Polizisten nur so umgeben ist und aus welchem Grund?


Bei diesem Kurzroman handelt es sich um eine Geschichte zwischen den Bänden 12 und 13 der Eve-Dallas-Reihe. Auf Grund der geringen Seitenanzahl ließ sich das Buch sehr schnell lesen, jedoch sind mir ein paar Ungereimtheiten aufgefallen. Der Roman spielt im Frühjahr 2059, doch er spielt im Olympus Resort und dieses ist in Band 12 der Reihe noch gar nicht fertig gestellt. Ferner habe ich McNab vermisst, der für mich mittlerweile zu einem festen Bestandteil des Teams zählt, alle übrigen waren anwesend. Was mir allerdings besonders aufgestoßen ist, war der Schreibstil. Dieser passt so gar nicht zu den übrigen Büchern der Reihe. Bei einigen Dialog-Texten seitens Roarke war ich richtig gehend schockiert, denn diese entsprechen so gar nicht seiner üblichen Ausdrucksweise ("Na logo.", Seite 147, Roarke zu Eve). Abschließend kann ich sagen, dass mir der Plot sehr gut gefallen hat, insbesondere, dass der Leser wieder ein Stück mehr aus Roarkes Vergangenheit erfährt, die Umsetzung mich allerdings nicht beeindruckt hat.


Bewertung

Die Autorin:
J.D. Robb ist das Pseudonym von Nora Roberts. Nora Roberts wurde am 10. Oktober 1950 in Silver Spring, Maryland, als jüngstes von fünf Kindern und einziges Mädchen geboren. Ihre Ausbildung endet mit der High School in Silver Spring. Mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen zog sie Anfang der Siebziger Jahre aufs Land. Sie begann zu schreiben, als sie im Winter tagelang eingeschneit waren und sie jedes im Haus verfügbare Buch gelesen hatte. Drei Jahre später hatte sie hat bereits mehrere fertige Manuskripte in der Schublade, und 1981 wurde ihr Roman »Irish Thoroughbred« veröffentlicht, der über eine halbe Million mal verkauft wird.
Seitdem hat sie bereits über 100 Bücher auf den Markt gebracht, die in 26 Sprachen übersetzt sind. Nora Roberts gehört zu den erfolgreichsten Autorinnen ihres Genres, dem (historischen) Liebesroman. Hochrechnungen haben ergeben, dass in den USA heute alle fünf Minuten ein Buch von ihr verkauft wird. Von dem Romantic Times Magazine wurde sie mit dem Lifetime Achievement Award ausgezeichnet.
Unter dem Pseudonym J.D. Robb schreibt sie Kriminalromane mit der Serienheldin Eve Dallas, einer Polizistin in New York im Jahr 2059.
Nora Roberts lebt heute mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Keedysville, Maryland.

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier.

Wie ich zu dem Buch kam:

Ursprünglich gehörte diese Reihe mal Kleeblatt, aber nach ewigem hin und her konnte ich sie davon überzeugen, dass diese Sci-Fi-Krimi-Reihe bei einfach besser aufgehoben ist.


Dienstag, 22. Mai 2012

[Rezension] Gesa Schwartz - Das Siegel des Feuers (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 678
ISBN: 978-3-802-58303-2
Erscheinungstermin: 9. März 2010
Format: Hardcover

Verlag: Lyx Egmont

Klappentext:
Der Pariser Gargoyle Grim ist ein Schattenflügler, seine Aufgabe ist es, das steinerne Gesetz zu wahren, dass niemals ein Mensch von der Existenz seines Volkes erfahren darf. Doch eines Tages wird dieses Gesetz gebrochen und Grim begegnet der jungen Sterblichen Mia, die über eine besondere Gabe verfügt: Sie ist eine Seherin des Möglichen. Mia gerät in den Besitz eines rätselhaften Pergaments, das mit merkwürdigen Schriftzeichen bedeckt ist, die sie nicht entziffern kann. Kurz darauf wird sie von gefährlichen Anderwesen verfolgt. Gemeinsam beschließen Grim und Mia, das Geheimnis des Pergaments zu ergründen. Sie ahnen nicht, dass sie sich damit auf eine gefährliche Reise begeben. Denn sie sind einem Rätsel auf der Spur, das nicht nur ihr eigenes Leben bedroht, sondern das Schicksal der ganzen Welt …

Rezension:
Vor 200 Jahren verschlug es den Obsidian-Gargoyle Grim von Italien nach Paris. Seitdem wacht er über das Leben der Menschen in Paris. Er ist ein Schattenflügler der OGP (Oberste Gargoyle Polizei). Seit 3 Wochen treibt sich ein Killer in Paris rum, bereits 17 magische Wesen gehen auf sein Konto. Doch Grim, der strafversetzt wurde, darf in diesem Fall nicht ermitteln. Stattdessen ist es seine Aufgabe, Dämonen aufzuspüren und zu vernichten, ehe die Menschen von deren Existenz erfahren. Nach eine erfolgreichen Auftrag will Grim sich zurückziehen. Er bevorzugt die Ruhe und Einsamkeit und taucht so in einem leerstehenden Haus unter. Vom Fenster aus sieht er jedoch etwas Sonderbares. Der Gargoyle Moira, einst seine Mentorin, trifft sich mit einem Menschen und übergibt ihm etwas. Grim ist fassungslos, der Kontakt zu Menschen ist strengstens verboten.

Grim spürt Moira auf, doch es ist kurz vor Sonnenaufgang. Er will sie zur Rede stellen, doch sie kann ihn lediglich bitten, auf den Jungen aufzupassen. Dann übergibt sie ihr Leben der Sonne. Moira war eine gute Freundin, sodass er es als ihr Vermächtnis ansieht, den Jungen zu schützen. Es handelt sich um Jakob Lavie und er ist ein Hartide, ein Mensch, der andere (magische) Welten sehen kann und über eigene Magie verfügt. Doch nicht nur Grim ist hinter dem Jungen her, auch ein Hybride (halb Mensch / halb Gargoyle) hat es auf Jakob abgesehen. Er will, was Jakob anvertraut wurde. Es gelingt Grim, Jakob aufzuspüren, doch seine Feinde sind ihm auf der Spur. Sie können ihn stellen, doch bevor Jakob irgendetwas über den Verbleib des ihm anvertrauten Gegenstandes verraten kann, beschließt er, sich das Leben zu nehmen. Grim ahnt, dass Jakob den ihm anvertrauten Gegenstand dem Mädchen gegeben hat, mit dem er sich kurz zuvor getroffen hat. Es handelt sich um Mia Lavie, seine Schwester, die ebenfalls eine Hartidin ist. Es gelingt Grim, sie in letzter Sekunde vor den Verfolgern ihres Bruders zu retten.

Gemeinsam machen sie sich an, das Rätsel zu lösen, den der Jakob übergebene Gegenstand ist eine Schriftrolle aus alter Zeit, die nur vom Träger des Geheimnisses geöffnet werden kann. Jakob gab diese Gabe an seine Schwester weiter, doch ist weder sie noch Grim in der Lage, die Schriftrolle zu lesen. Sie machen sich auf die gefährliche Suche nach dem Gargoyle Pheradin, denn nur er kann ihnen bei der Entschlüsselung des Rätsels helfen.


Zu viel!!! In diesem Buch tauchen meines Erachtens einfach zu viele magische Wesen auf. Gargoyles, Schwarzmagier, Hybriden, Kobolde, Vampire, Werwölfe, Feen usw. es war mir definitiv zu viel des Guten. Der Plot an sich war sehr schön ausgearbeitet, wobei ich ihn an einigen Stellen als zu detailliert empfand, sodass hier Längen aufgekommen sind. Die Figuren hingegen fand ich ganz wundervoll in Szene gesetzt, gerade diese Zwiespältigkeit des Gargoyles Grim hat mir unheimlich gut gefallen. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei es allerdings, wie bereits erwähnt, zu einigen Längen kam. Alles in allem sorgt das Buch für kurzweilige Unterhaltung, wenn es auch einige Schwächen hat. Allerdings muss ich gestehen, dies ist das erste Buch, das ich gerne als ebook gelesen hätte, es war mir einfach zu schwer und kompakt.

Bewertung


Die Autorin:
Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Ihr besonderes Interesse galt seit jeher dem Genre der Phantastik. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt „Grim. Das Siegel des Feuers“ erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

Zur Webside des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Bei diesem Buch handelt es sich mal wieder um eine Spontan-Ausleihe aus der Bücherei.