Samstag, 27. Juli 2013

[Rezension] Gilles Legardinier - Julie weiß, wo die Liebe wohnt



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag (20. Mai 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442479002
ISBN-13: 978-3442479009
Originaltitel: Demain j'arrête
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 2,8 cm

Inhalt gem. Goldmann-Verlag:
Julie verliebt sich in ein Namensschild – und eine kleine französische Stadt steht Kopf!
Julie Tournelle hat schon viele verrückte Dinge in ihrem Leben getan. Doch als sie sich in das Namensschild ihres neuen Nachbarn verliebt, wirft sie endgültig jede Vernunft über Bord. Tagelang bezieht sie Posten hinter dem Türspion, um einen Blick auf den Unbekannten zu erhaschen. Dumm nur, dass er gerade dann auftaucht, als ihre Hand in seinem Briefkasten festklemmt. Doch Ricardo befreit sie nicht nur aus der misslichen Lage, sondern lädt sie sogar zum gemeinsamen Joggen ein. Julie weiß, sie sollte zugeben, dass sie nur in Notfällen läuft – wenn es brennt, oder ein kleiner böser Köter sie verfolgt – statt zu behaupten, sie sei begeisterte Langstreckenläuferin. Aber eigentlich ist doch in der Liebe alles erlaubt, oder?

Zum Buch:
Ricardo Patatras, was für ein Name. Als Julie diesen Namen zum ersten Mal am Briefkasten des neuen Mieters sieht, ist sie hin und weg. Sie muss wissen, wer sich hinter diesem geheimnisvollen Namen verbirgt. 
Also postiert sie sich hinter ihrem Türspion, um ihn wenigstens mal zu sehen. Als das nicht zum Erfolg führt, versucht sie, sich über den Inhalt seines Briefkastens zu orientieren, was er für ein Mensch ist. Gerade eben hat sie es geschafft, ihre Hand in den Schlitz zu stecken, um ihre hineingefallene Taschenlampe wieder herauszuholen, da bekommt sie diese auch nicht mehr heraus. Und wer kommt just in dem Moment ins Haus? Natürlich ihr Objekt der Begierde und der fragt sich natürlich, was sie denn in seinem Briefkasten macht. Aber erst einmal muss er zu ihrer Rettung einschreiten, denn die Hand geht beim besten Willen nicht mehr heraus.
Was für ein Beginn für eine Freundschaft. Aber auch, wenn sie sich näher kennenlernen, irgendetwas verbirgt er vor ihr und Julie will partout wissen, was es ist ...

Es ist schon interessant zu sehen, wie eine Frau versucht, einen Mann auf sich aufmerksam zu machen. Kleine Lügen sind dabei natürlich erlaubt. Da ist es egal, ob sie beim Laufen vor Anstrengung fast umkippt, weil sie behauptet, sie läuft gern und regelmäßig oder sie zum Testkochen kiloweise Muscheln kaufen muss. Julie lässt nichts unversucht, um ihrem neuen Nachbarn näher zu kommen. Da sind so kleine Pannen wie ein kaputter Computer, den man ein klein wenig manipuliert hat, eben Nebensache.

Julie Tournelle, die Protagonistin des Buches ist 28 Jahre alt und ein klein wenig chaotisch, aber ausgesprochen liebenswert. Wegen ihres ehemaligen Freundes Didier hat sie ihr Studium geschmissen und arbeitet seitdem in einer Bank in einem Job, den sie hasst.
Julie fasst den Entschluss, ihr Leben zu ändern und das radikal, ihr Job ist das erste, den sie cancelt.

Julie ist eine Person, die man einfach mögen muss. Ich habe sie in mein Herz geschlossen. Sie ist ein wenig tollpatschig, chaotisch, aber eine Frau, die man gern als seine Freundin hätte. Sie hilft, wenn Hilfe nötig ist. Rührend kümmert sie sich um die alte Frau in ihrem Haus, die totkrank ins Krankenhaus gehen muss.
Sie hat einen großen Freundeskreis und weiß diesen auch zu schätzen. Auf ihrer neuen Arbeitsstätte macht sie sich nach Anfangsschwierigkeiten ebenfalls Freunde und ist für alles offen. Sie ist ein Mensch, der mit sich eigentlich im reinen ist, wenn sie nicht selbst manches mal an sich zweifeln würde.
Als sie sich in ihren neuen Nachbarn verliebt, ist sie sogar bereit, ein großes Wagnis einzugehen, nur um ihm vor größerem Schaden zu bewahren.
Eine Frau mit einem ganz großen Herzen.

Dem Autor ist es hervorragend gelungen, Julie inklusive ihrem Umfeld präzise zu zeichnen. Als Leser fühlt man sich inmitten all der Menschen wohl, die Julie umgeben. Ihre kleinen Missgeschicke sind so voller Humor geschrieben, dass man mit einem lachenden und einem weinenden Auge diese mitverfolgt.
Auch der französische Flair ist beim Lesen fast greifbar. Julie lebt in der Gegend, in der sie groß geworden ist und wo noch Jeder Jeden kennt.

Dieser Roman ist für mich ein Erlebnis, er drückt so viel Lebensfreude, Humor und Kameradschaft aus, dass er zu einem echten Lesehighlight wird.
Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, denn es berührt den Menschen.

Bewertung:

Zur Autorin:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Gilles Legardinier wurde 1965 in Paris geboren und arbeitete lange Jahre in der Kinobranche. Mit seiner ersten Romantischen Komödie um die zauberhafte Julie feierte er in Frankreich einen sensationellen Erfolg und sorgte auch international für Begeisterung.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 26. Juli 2013

[Rezension] Annette Dutton - Die verbotene Geschichte



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Knaur TB (1. Juli 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3426513358
ISBN-13: 978-3426513354
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3 cm

Inhalt gem. Knaur-Verlag:
Als sie die Einladung zur Beerdigungszeremonie einer gewissen »Miti« auf Papua-Neuguinea erhält, ahnt die Ärztin Katja nicht, dass ihre Reise Licht in die dunkelsten Geheimnisse ihrer Familie bringen und ihr eigenes Leben für immer verändern wird. 
Geschickt verwebt Annette Dutton die Geschichte zweier Frauen aus unterschiedlichen Jahrhunderten, beschwört die dramatische Geschichte Papua-Neuguineas und lässt schillernde historische Figuren wie die berühmt-berüchtigte Queen Emma lebendig werden.

Zum Buch:
Seit die Ärztin Katja vor 3 Jahren ihren Mann verloren hat, findet sie nicht mehr so richtig zurück ins Leben. Sie sondert sich von ihrer Familie und ihren Freunden ab.
Als aus Papua-Neuguinea eine Einladung zu einer Grabstättenumsetzung einer ihrer Urahninnen kommt, packt sie die Gelegenheit beim Schopf und entflieht der vertrauten Umgebung und fliegt dorthin.
Gleichzeitig hat sie sich vorgenommen, von ihrem Mann im Geist Abschied zu nehmen. Er kam bei einem Hubschrauberabsturz in Australien ums Leben, und sie will den Ort sehen, wo er starb.
Diese Reise wird für Katja alles ändern...

Als Katja die Reise angetreten hat, hätte sie nie geahnt, dass es eine Reise mit vielen Unbekannten geben wird.
Nicht jeder auf Papua-Neuguinea ist glücklich darüber, dass Katja vor Ort ist. Man begegnet ihr misstrauisch und bedroht sie auch. Es dauert lange, bis sie dahinter kommt, dass es nicht nur mit der Mine ihres Großvaters in New Ireland zu tun hat, die die Umwelt belastet und verseucht, sondern auch mit einem Familiengeheimnis.
Sie bezieht das alte Haus von ihren Ahnen und macht es wieder bewohnbar. Als ihr dort im Krankenhaus ein Job angeboten wird, zögert sie nur kurz, bevor sie ihn annimmt.
Große Unterstützung in allen Belangen erhält sie  von ihrem Kollegen Dr. Lambert.

Das Buch spielt in verschiedenen Zeitebenen, die sich sporadisch abwechseln. Der Teil der Geschichte, in der die Geschichte von Katjas Ur-Ahnin, Phebe Parkinson und deren Schwester Johanna erzählt wird, beginnt 1904 und geht bis in Jahr 1944. Unterbrochen wird die Erzählung mit Geschehnissen in der Gegenwart.
Es ist nicht immer leicht zu lesen, da die Zeitschienen nicht linear verlaufen, sondern teilweise hin- und herspringen. Gegen Ende häufte es sich, so dass ich öfter mal mit einem Fragezeichen im Gesicht dasaß und mir die Zusammenhänge fehlten.
Der Autorin ist es jedoch zum Schluss gelungen, alle losen Enden, die sich angesammelt hatten, zu entwirren. Die Geschichte ist letztendlich "rund" und hinterlässt beim Leser ein gutes Gefühl.

Der Roman vereint in sich viele Facetten, wie Liebe, Neid, Trauer, Geheimnisse, Krieg, Macht und Gier.
Die geschichtlichen Ereignisse wurden sehr gut von der Autorin recherchiert, so dass es dem Leser leicht gemacht wird, diese auch in diesem Teil der Welt mitzuerleben. 

Annette Dutton hat mich mit auf die Insel Papua-Neuguinea entführt und mir ein Stückchen der Insel gezeigt und mir einen kleinen Teil ihrer Geschichte bildhaft vor Augen geführt.
Zur besseren Vorstellung sind vorn im Buch zwei Karten von Papua-Neuguinea enthalten, die eine ist aus der heutigen Zeit und die andere aus der Zeit, als es noch unterteilt war in Kaiser-Wilhelm-Land und er Bismarck-Archipel sowie ein Teil im britischen Besitz war.


Bewertung:


Zum Autor:
(Text übernommen vom Knaur-Verlag)
Annette Dutton, 1965 in Deutschland geboren, studierte Geisteswissenschaften in Mainz. Seither arbeitet sie als Fernsehproducerin und Autorin, zuletzt für ein Australien-Special der Wissenschaftsserie „Galileo“ sowie die zweiteilige Australien-Reportage „Der Zug der Träume“. Mittlerweile lebt Annette Dutton seit elf Jahren in Australien, zusammen mit ihrem Mann John und Sohn Oscar.


Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei Lovelybooks und der 



bedanken, die mir das Rezensionsexemplar für eine Leserunde zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 25. Juli 2013

[Rezension] Sabine Bürger - Hexenkinder


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 300
ISBN: 978-9-963-72428-4
Erscheinungstermin: 31. Dezember 2012
Format: Taschenbuch

Verlag: Bookshouse

Klappentext gem. Bookshouse:
Als die elfjährige Samantha von der abenteuerlichen Zeitreise ihrer Mutter erfährt, beschließt sie, ebenfalls den Sprung durch die "Geheime Pforte" zu wagen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen, den Zwillingen Antonia und Anica, verschwindet sie in das mittelalterliche Magdeburg. Eine geplante Hexenverbrennung stellt Samantha vor eine schwerwiegende Entscheidung, doch das ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Ausflugs in die Vergangenheit.

Ob es die Begegnung mit Mathilda, der Tochter der Kräuterfrau, den im Wald hausenden Gesetzlosen oder den Bergleuten ist, immer bleibt es für Samantha ein Kampf gegen den Aberglauben, die Grausamkeit und die Ungewissheit der damaligen Zeit. Sie lernt Missgunst und Niedertracht kennen, erfährt aber auch Liebe und Zuneigung. Als sie schwer krank wird, kann nur noch eine Rückkehr ins 21. Jahrhundert sie retten, doch diesen Weg hat sich Samantha verbaut ...


Rezension:
Die 11-jährige Samantha "Sam" Marsch ist alles andere als begeistert, von Berlin nach Schüttdorf ziehen zu müssen. Sie muss ihre ganzen Freunde zurücklassen und in dem kleinen Dorf noch einmal von vorne beginnen. Ihre Geschwister, der 8-jährige Florian Falco und das Baby Griselda Gisela scheinen mit dem Umzug weniger Probleme zu haben und sich schnell einzuleben. Aber viel Wahl hatte die Familie nicht, denn Sams Vater Arthur wurde in diese Polizeidirektion versetzt. Ihre Mutter Soraya, eine Krankenschwestern, befindet sich noch im Babyjahr und kann sich noch voll und ganz ihrer Familie widmen.

Ganz so schlimm, wie es sich Sam vorgestellt hat, wird es aber nicht, denn gleich an ihrem ersten Schultag lernt sie ihre Klassenkameradin Antonia "Toni" Fischer kennen, die sie sofort zu ihrer besten Freundin auserkort und tatsächlich findet sie in Toni und deren Zwillingsschwester Anica "Nicki" neue Freunde und sie verbringen viel Zeit miteinander. Doch eine Besonderheit gibt es in Sams Familie, denn ihre Mutter ist eine Hexe. Sam verrät Toni dieses Geheimnis und von daher gibt es kein Halten mehr.

Soraya sieht sich damit konfrontiert, dass Toni und Nicki das Familiengeheimnis kennen und erzählt den Dreien ihre Geschichte, wie sie als 11-jährige zusammen mit ihrer Großmutter mit Hilfe von Amuletten "Remember me" in die Vergangenheit gereist ist. Doch anstelle die Kinder abzuschrecken, sind diese ganz erpicht drauf, selbst eine Reise ins Mittelalter anzutreten. Mit List schaffen sie es, sich die Remember-Me-Armulette zu beschaffen und ins Mittelalter zu reisen, doch dort schweben sie in einer größeren Gefahr, als sie es sich hätten träumen lassen ...


Verloren im Mittelalter! Der Plot wurde abwechslungsreich und fantasievoll erarbeitet, wobei mir hier einige Ungereimtheiten aufgefallen sind, denn u. a. funktionieren meinem Wissens nach normale Handys nicht im Mittelalter, weil es dort keine Funkmasten gibt. Die Figuren wurden facettenreich erarbeitet, wobei ich sie leider teilweise als etwas oberflächlich empfand - hier hätte ich mir doch tiefer gehende Gedanken bzw. charakterliche Eigenschaften gewünscht. Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, sodass mir das Buch, alles in allem, angenehme Lesestunden bereitet hat.


Bewertung

Von Sabine Bürger bereits gelesen und rezensiert:
 


Die Autorin:
1946 an der Ostsee, im hanseatischen Rostock geboren, blieb mein Wunsch Gedichte und Geschichten aufzuschreiben, vorerst auf kindliche Versuche beschränkt.
Mein Schulabschluss an einer POS in Rostock, meine Ausbildung zur Laborantin am Justus von Liebig Institut und meine Heirat folgten.
Als Berufstätige und Mutter dreier Kinder war ich vollends ausgelastet. Mein großer Traum vom Schreiben rückte in den Hintergrund.
Erst viele Jahre später brachte mich meine Liebe zu den Büchern, die bis heute meine ständigen Begleiter sind, dazu, an meine Kinder – und Jugendjahre anzuknüpfen, Eigenes aufzuschreiben.
Seit 2010 schreibe ich für eine Agentur Krimis und Kurzgeschichten. Im Dezember ist mein Kinder – und Jugendbuch erschienen, dem hoffentlich viele folgen werden.
Ich freue mich riesig auf die Zusammenarbeit mit einem Verlag, der meinen Vorstellungen und Wünschen total entspricht. (übernommen vom Bookshouse)


Wie ich zu dem Buch kam:
Ich brauchte für eine Challenge unbedingt einen Zeitreise-Roman und dieser war so ziemlich der einzig greifbare, den ich noch nicht gelesen hatte, zumal das ja nicht ganz mein Genre ist.

[Rezension] Katja Hirschel - Der Semmelkönig (Band 1)


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 392
ISBN: 978-3-862-82236-2
Erscheinungstermin:
April 2013
Preis: 15
,90 EUR (D)
Format:
Broschiert
Verlag: ACABUS


Klappentext gem. ACABUS:
„Die Hex ist tot! Die Hex ist tot!“, hallt es durch den Wald des Kindergartens, als die Praktikantin Heidi im bayerischen Bad Berging tot aufgefunden wird. Nicht nur ihre seltsame Verkleidung als Rotkäppchen mit Reizwäsche gibt der Polizei Rätsel auf, sondern auch die engstirnigen Kleinstadtbewohner erschweren dem bayerisch-konservativen Kommissar Maus und seinem hanseatisch-aufgeschlossenen Kollegen Hannes Petersen die Arbeit. Im Laufe der Ermittlungen geschehen weitere Verbrechen. So wird ein stadtbekannter Bäckermeister entführt und alles deutet darauf hin, dass weitere Morde geplant sind. Den beiden ungleichen Kommissaren läuft die Zeit davon und ihnen wird klar, dass sogar sie selbst in Gefahr sind.


Rezension:
Bad Berging ist eine ruhige Kleinstadt in Bayern. Das Leben ist idyllisch und alles geht seinen Gang. Hauptkommissar Maus hat also einen sehr ruhigen Job, hin und wieder eine Schlägerei und Ruhestörung, aber nichts Ernsteres. Sein momentan größtes Problem ist es, was er mit Kommissar Hannes Peterson aus Celle anstellen soll, der ihm im Rahmen eines Polizisten-Austausches aufs Auge gedrückt wurde. Irgendwie kann er mit dem Mann nicht viel anfangen und so reicht er ihn kurzerhand an Kommissarin Claudia Hubschmied weiter. Doch mit der Ruhe ist es schnell vorbei, als von den Kindern des Waldkindergartens "Die Gnome" bei einer Waldwanderung eine Leiche gefunden wird.

Schnell stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um die 16-jährige Heidi Blum handelt, die zu dieser Zeit ein Praktikum im Waldkindergarten gemacht hat. Wirklich zufrieden war ihre Chefin mit ihrer Leistung nicht, die meisten Bewohner der Stadt konnten mit der jungen Frau wenig anfangen, aber wer hatte einen Grund, sie zu ermorden und was sollte ihre Rotkäppchen-Verkleidung, in der sie aufgefunden wurde? Denn eines kann der Pathologe feststellen, Heidi starb nicht durch einen Unfall, es war eiskalter Mord. Noch während die Polizisten vor Ort sind, um Spuren zu sichern, hören sie einen Schuss. Umgehend machen sie sich auf die Suche nach der Ursache und finden die Leiche von Anni Hintersee, einer weiteren Angestellten des Waldkindergartens. Auch hier handelt es sich eindeutig um Mord, doch Spuren können nicht mehr gesichert werden, da die Beamten von einem heftigen Unwetter überrascht werden, das alle Spuren zerstört.

Zwar gibt es in den beiden Mordfällen noch keine konkreten Spuren, doch alles scheint auf den Bäckermeister Möller hinzuweisen, einen sehr einflussreichen Mann, der nur als "Der Semmelkönig" bekannt ist. Eine Tatsache, die die Ermittlungen nicht erleichtert, da Claudia Hubschmied ausgerechnet mit dessen Sohn Georg verlobt ist. Hatte "Der Semmelkönig" wirklich einen Grund, die beiden Frauen umzubringen? Doch da gibt es noch Gerüchte, Gerüchte um eine Tat, die vor 30 Jahren begangen wurde und deren Verlauf sich anscheinend zu wiederholen scheint. Damit jedoch nicht genug, auch noch ein Privatdetektiv namens Stephan von Hasenbach mischt sich in die Ermittlungen ein, ohne jedoch genau zu bekennen, warum er vor Ort auf eigene Faust ermittelt. Wir es Kommissar Maus gelingen, die Verwirrspiel zu entwirren?


Der 1. Band der Kommissar-Maus-Reihe! Der Plot wurde detailliert und abwechslungsreich ausgearbeitet, bis fast zum Schluss habe ich gerätselt, wer denn nun der Mörder ist und vor allem: Warum? Ich muss gestehen, so schwer wurde es mir schon lange nicht gemacht - einfach toll. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, wobei ich hier jedoch anfängliche Probleme mit der bayerischen Mundart hatte. Diese Passagen musste ich teilweise mehrmals lesen und auch laut lesen, da sich mir aus dem geschriebenen nicht erschlossen hatte, was gemeint war - aber mit Dialekten tue ich mich eh immer etwas schwerer. Die Figuren wurden facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei mir hier ganz besonders Austausch-Polizist Hannes gefallen hat - ein unheimlich positiver, aufgeschlossener und hoffnungsvoller sowie cleverer Charakter. Alles in allem kann ich sagen, dass es sich hierbei um einen gelungenen Reihenauftakt handelt und ich mich auf weitere Bände freue, wobei ich ja die Hoffnung hege, dass Hannes auch in den nächsten Bänden noch mit dabei ist. 

Bewertung


Die Autorin:
Katja Hirschel – geboren am 19.10.1967 in Bogotá/ Kolumbien – brachte die Kindheit in Michelstadt/ Odenwald hinter sich, wo ihr trotz Differenzen mit ihrem Deutschlehrer bezüglich des Gebrauchs der Rechtschreibung von diesem prophezeit wurde, vielleicht eines Tages zur Schullektüre zu werden.
Der Wunsch, viele Kilometer zwischen sich und dem Kleinstadtmief zu lassen, führte sie nach München. Hier setzte sie die folgenden Jahre ihr schriftstellerisches Talent wirksam im Studium „Deutsch als Fremdsprache“ (Seminararbeiten, Referaten, Magisterarbeit) ein.
Nach einem Kurs im kreativen Schreiben erkannte sie, wie viel Spaß es macht, der Fantasie freien Lauf zu lassen. So entstanden 2003 einige Kurzgeschichten, erste Romane und Kommissar Maus erlebte in „Hüttenzauber“ seine Geburtsstunde.
Wegen der freiberuflichen und arbeitsintensiven Aufgabe als Dozentin in der Erwachsenenbildung – verbunden mit einigen Auslandsaufenthalten - blieb ihr jedoch nicht viel Zeit, sich weiter auf diese neue Leidenschaft zu konzentrieren, sodass sie eine Schaffenspause von neun Jahren einlegte. 2012 kam mit der Erkenntnis beruflich auf der Stelle zu treten, sich niemals eine größere Wohnung, einen Gebrauchtwagen oder einen Hund leisten zu können, der Wendepunkt. Verschiedene Perspektiven wurden durchdacht. Die Wahl zwischen einer Umschulung zur Flugbegleiterin oder einer Autorin fiel jedoch nicht allzu schwer.
Durch die Möglichkeit, bei verschiedenen Plattformen – Leselupe/ neobooks – aufzutreten und den Reiz, in Wettbewerben zu provozieren, entstanden in diesem Jahr viele neue Kurzgeschichten und ein Roman: „Der Semmelkönig“. Letzterer markiert einen wichtigen literarischen Schritt, da somit das Ziel, eines Tages mit dem eigenen Hund spazieren gehen zu können, in greifbare Nähe rückt. (übernommen von ACABUS)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim



bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.



[TTT] - Top Ten Thursday #126

Es ist wieder Donnerstag und auch diese Woche hat sich Alice im Bücherland wieder was tolles ausgedacht





Diese Woche lautet das Thema:

"10 Bücher, deren Titel mit einem St beginnen"


So, kurz mal meine Bücherliste zu Rate gezogen und festgestellt - kein Problem, 10 bekomme ich ganz locker voll ^^ Und hier sind sie:





Auch in dieser Woche empfand ich es wieder (dank Bücherliste) als sehr einfach, die Vorgabe zu erfüllen, von daher habe ich mich bemüht, eine bunte Mischung aus verschiedenen Genres, unbekannten Bücher und Bestsellern zu gestalten - natürlich wieder von 10 verschiedenen Autoren.


Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 24. Juli 2013

[Rezension] Peter Merten - Goldhand


Vorab ein paar Eckdaten:  
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 698 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 572 Seiten

Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
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Klappentext gem. Amazon:
Auf der Suche nach einer bedeutsamen Unternehmung erhält Hockster Beltrim, seines Zeichens entwurzelter Reisender, hilfsbereiter Gelehrter und skeptischer Magier den Auftrag, das Wissen der Welt zu bewahren.
Die ohnehin kaum zu bewältigende Aufgabe wird zusätzlich durch die Bedrohung einer feindlichen Macht erschwert, die das Land verheert und das auszuradieren versucht, was Hockster so unbedingt bewahren will. Zwar gehört der Begriff ‚aufgeben’ nicht unbedingt zu Hocksters Lieblingsworten, aber manchmal kommt auch der Tapferste an seine Grenzen, wo Mut, Leidenschaft und Durchhaltewillen nicht mehr ausreichen, drohendes Unheil abzuwenden.


Rezension:
Im Weltall herrscht Krieg. Die Miltek-Flotte hat nach und nach verschiedene Planeten unterworfen. Ihnen entgegen stellen sich die Litkor-Söldner, um für die Freiheit zu kämpfen. Unter ihnen ist Leutnant Madigan "Maddy" DeVille, eine erfahrene Kämpferin. Vor Jahren verlor sie bei einer Schlacht einen Arm, sodass sie seitdem eine silberne Armprothese trägt. Ihr Adoptivvater ist Feldwebel Cygar DeVille, einer der Anführer der Söldner. Die letzte Schlacht steht bevor und es sieht nicht gut aus für die Freiheitskämpfer und in der Tat, sie werden vernichtend geschlagen. Madigan gelingt es zu flüchten, denn die Hoffnung, den Widerstand wieder aufzubauen, hält sie am Leben. Ihre Reise endet auf einem Planeten namens Artesian. Auf diesem muss sie sich durchschlagen, bis die Zeit gekommen ist, diesen Planeten zu verlassen und wieder in den Kampf zu ziehen.

Der 26-jährige Hockster Eltrim ist ein Wanderer aus dem Tarrasgebirge. Er ist ein mäßiger Steinzauberer und ist ausgezogen, seine Magie zu stärken und einen Lebensinhalt zu finden, denn in seiner Heimat war er ein Ausgestoßener. Hockster ist ein herzensguter Mensch, wenn auch etwas naiv in seiner Einstellung. Als er auf seiner Reise miterleben muss, wie eine Bande Räuber einen Mann zu töten versuchen, gelingt es ihm mit Magie und List, diesem zu Hilfe zu kommen. Bei dem Erretten handelt es sich um Rok Talusien, einen Söldner, der von nun an durch Lebensschuld dazu verpflichtet ist, ein Jahr an seiner Seite zu bleiben oder diese Schuld durch die Rettung Hocksters Leben wieder gut zu machen. So muss er, ob er will oder nicht, sich zusammen mit Hockster auf die Reise nach Hornburg machen. Sie treffen auf Madigan und Hockster verliebt sich auf den ersten Blick in sie. Hockster ist Madigan auch nicht egal, doch sie hat andere Pläne, sodass sie sich von den beiden Männern trennen muss.

Doch auch Hockster und Rok kommen nicht weit, denn der Anführer der Anführer der Räuber macht sie ausfindig. Eigentlich scheint sein Schicksal besiegelt, doch Hockster ist in einer Mission unterwegs und kann ihn überzeugen, ihn nicht nur am Leben zu lassen, sondern ihm auch noch Land zu überlassen, ihm ein Haus zu erbauen und sein Vorhaben zu unterstützen. Da es für Rok doch zu gefährlich ist, zieht dieser von dannen. Hockster widmet sich derweil um den Aufbau einer Wissensgemeinschaft - denn das ist seine Aufgabe, Artesians Wissen zu bewahren. Doch die Chétekken, die Nat Chatkas, die Erzfeinde der friedlichen Bewohner Artesians, sind auf dem Vormarsch, um Artesian ein für alle Mal zu unterwerfen - und alles Leben außer ihrer eigenen Art zu vernichten. Noch ahnt es Hockster nicht, doch in diesem Kampf wird er eine entscheidende Rolle spielen ...


Mein zweites Artesian-Abenteuer! Der Plot wurde wieder sehr bildhaft und spannend erarbeitet, sodass mich auch das zweite Artesian-Buch in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen hat. Besonders gut hat mir gefallen, dass ich unter anderem alte Freunde wie Alep und Kwin wieder getroffen habe und ganz ehrlich, dieses Buch hat mich schlicht und ergreifend begeistert. Die Figuren wurden wieder ausgesprochen facettenreich und tiefgründig erarbeitet, wobei mir hier besonders gut die Figur des Hockster gefallen hat, der eigentlich ein typischer Anti-Held ist und dennoch in der Lage ist, über sich hinaus zu wachsen und großes zu vollbringen. Den Schreibstil empfand ich wieder als ausgesprochen spannend, sodass ich gar nicht anders konnte und das Buch am Stück gelesen habe - ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Nun hoffe ich sehr, dass schnellstmöglich der nächste Band erscheint, denn ganz ehrlich, ich würde ja gerne behaupten, dass mich dieses Buch genauso begeistert zurückgelassen hat wie "Der falsche Auserwählte", aber nein, es ist schlimmer, denn dieses Buch hat mich vollkommen begeistert, aber mit einem bösen Cliffhanger zurück gelassen, sodass ich hoffentlich bald erfahre, wie es weiter geht.

Bewertung: 

Von Peter Merten bereits gelesen und rezensiert:


Der Autor: 

Es heißt, seine Großmutter väterlicherseits sei eine talentierte Märchenerzählerin und sein Großvater mütterlicherseits ein ständiger Quell von Antworten auf alle Fragen gewesen, die Kinder stellen.
Er will Geschichten erzählen, den kalten Dingen ein Herz und den stummen Dingen eine Stimme geben.
Mit 14 Jahren schreibt er die erste Kurzgeschichte, zwei Jahre später folgen Entwürfe für einen Roman, der aber nie fertiggestellt wird.
Im Alter von 20 Jahren verlässt er Trier und geht nach Düsseldorf, erarbeitet sich auf dem zweiten Bildungsweg die Voraussetzungen für ein Studium der Sozialwissenschaften.
In dieser Zeit entstehen erste ernst gemeinte Arbeiten, Kurzgeschichten und Gedichte.
Gemeinsam mit einem befreundeten Komponisten schreibt er am Ende der 1990er das Fantasy-Musical Dara und Gomo und seinen ersten Roman, Der falsche Auserwählte.
2001 wird die erste Kurzgeschichte im Rahmen einer SF- Anthologie veröffentlicht, die im Shadowrun-Universum angesiedelt ist.
Aufgrund einschneidender Veränderungen ruht das Schreiben anschließend für etwa 10 Jahre.
Books on Demand nimmt in diesen Jahren einen immer größeren Raum ein, neue Autoren veröffentlichen mit geringen Mitteln gute Arbeiten und finden interessierte Leser.
Der falsche Auserwählte wird 15 Jahre nach seiner Fertigstellung bearbeitet und veröffentlicht. Der Roman Goldhand folgt.
Das aktuelle Projekt trägt den Titel: 'Der dritte Kontinent' und wird voraussichtlich im Sommer 2013 erscheinen. (übernommen von amazon)

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mir herzlich bei


Peter Merten

bedanken, die mir dieses wundervolle Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

[Rezension] Christian Sidjani - Stillmanns Münzen


Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 99 
ISBN: 978-1-484-08395-6
Erscheinungstermin: 1. Mai 2013 
Preis:
4,99 EUR (D)
Format:
Taschenbuch
Verlag: CreateSpace


Klappentext gem. Amazon:
Michael Martens glaubt an einen nächtlichen Begleiter, der ihm seit Jahren Geschichten diktiert. Zwischen Wahn und Realität entdeckt er Zusammenhänge in Zufällen, die mit der Zahl 1973 verbunden sind. Bei seinen Recherchen stößt er auf beängstigende Parallelen zu einer Geschichte, die sich nicht sein Begleiter sondern er sich selbst ausdachte. Alles erscheint nun miteinander verbunden und ein hagerer Mann wird zu seinem Zentrum. Michael nennt ihn Stillmann...

Rezension:
Er ist ein Einzelgänger, dessen Leben sich hauptsächlich in seiner Wohnung und in einem Kino abspielt, denn in seiner Wohnung lebt er, schaut Fernsehen oder schreibt Geschichten und im Kino arbeitet er, wobei das Kino seine Welt ist. Er ist namenlos und wird es auch in dieser Geschichte bleiben - denn er ist nicht wichtig, dass was er zu erzählen hat, schon.

Er hat schon viele Geschichten geschrieben, ja eigentlich schon immer, doch dabei ist er fast nie allein - er hat einen Co-Autoren, den stillsten überhaupt, den Tod. Nun wird er eine Geschichte schreiben, über einen Quarter-Dollar aus dem Jahr 1973, den er selbst ebenfalls besitzt - sein kostbarster Besitz und eine große Entscheidungshilfe für ihn. Und so beginnt er, die Geschichte von Michael und der Münze nieder zu schreiben und was es damit auf sicht hat.

Michael arbeitet genau wie er in einem Kino, genau wie er liebt er Filme und genau wie er wohnt er in einer kleinen Wohnung und ist ein Einzelgänger. In der Geschichte findet Michael einen Quarter-Dollar von 1973, sein Leben verläuft ganz ähnlich dem von ihm, doch bald wird sich Michaels Leben drastisch ändern, denn ihm wird das Glück zu Teil, dass das Schicksal ihm einen zweiten Quarter-Dollar des Jahres 1973 zuspielt. Doch welche Folgen das Zusammentreffen dieser zwei Quarter-Dollar aus dem Jahre 1973 hat, ist zunächst nicht absehbar, aber Michael lernt schnell. Das er nur zufällig den zweiten bekommen hat, ist eigentlich kaum zu glauben, vielmehr war er dazu bestimmt, diese Beiden zu besitzen, zu viele Zufälle weisen in seinem Leben auf das Jahr 1973 hin, das Jahr, in dem die beiden Dollar gefertigt wurden, doch mit dem Einzug des zweiten Dollars in seinem Leben, zog auch ein Feind mit ein, der alles dafür tun würde, Michaels wertvollsten Besitz in seinen eigenen zu verwandeln.

Des Autoren Geschichte in des Autoren Geschichte! Der Plot wurde sehr detailliert erarbeitet und so überzeugend, dass ich anfangs leichte Probleme hatte herauszubekommen, was mir der Autor erzählt und was der Protagonist. Der Protagonist und dessen Protagonist Michael sind von ihrer Art her fast identisch und ich muss gestehen, ein solches Leben würde ich nicht führen wollen. Sicherlich sind die jeweiligen Protagonisten zufrieden mit ihrem Leben, doch kann das jeweils alles gewesen sein? Die Arbeit, das einsame Zuhause und die Fixierung auf eine Münze aus dem Jahr 1973? Fest steht, die Protagonisten wirken nicht unglücklich, lassen aber Zweifel zurück, ob sie zu wahrem Glück fähig sind und dennoch, wurden sie sehr tiefgründig erarbeitet, sodass der Leser ihnen jeweils in den Kopf schauen kann. Den Schreibstil empfand ich als fordern, aber angenehm zu lesen. Dieses Buch ist definitiv keine Nebenbei-Lektüre, nein, sie regt zum Nachdenken an, zum Nachdenken über sein eigenes Leben, die Welt in der wir Leben und das ganze Drumherum und ganz ehrlich, wie viele mögen sich in den Protagonisten wiedererkennen?

Bewertung: 

Von Christian Sidjani bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:
Seit er vor 25 Jahren zu schreiben begann, beschäftigt ihn das Unheimliche. Was in den Menschen ist, zum Spiegel verzerrt, Spukgestalten und Doppelgänger, Wahnsinn und Tod. Schon in seinem ersten Romanversuch "Das Ende der Nacht" stellte er sich zudem Fragen, wie wir leben. Aus diesem Interesse an Gesellschaft studierte er Soziologie an der Universität Hamburg.

Er lebt heute mit seiner Frau in Hamburg, im Stadtteil Barmbek, in dem er geboren wurde und aufgewachsen ist, aus dem es für ihn also kein Entkommen gibt. Das Unheimliche, die Stadt Hamburg und Betrachtungen über Individuum und Gesellschaft bilden die zentralen Aspekte seiner Arbeit, während in jeder seiner Figuren ein Teil von sich selbst lebt. (übernommen von amazon)

Die Homepage des Autoren findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
 
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei


bedanken, der mir dieses Buch zum Geschenk gemacht hat.