Mittwoch, 25. Juni 2014

[Rezension] Christiane Lind - Endlich Schnurrlaub


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-3-499-26833-5
Erscheinungstermin:
2. Juni 2014
Preis: 8
,99 EUR (D)
Format:
Taschenbuch
Verlag: Rowohlt


Klappentext gem. Rowohlt:
Manchmal muss eine Katze das Schicksal in die eigenen Pfoten nehmen: Als Kater Lucky, mit Haut und Fell Berliner, im Tierheim in Niedersachsen landet, steht für ihn fest: Ein echter Straßenkater eignet sich nicht als Stubentiger. Und so macht Lucky sich mutig auf die Reise in die ferne Hauptstadt. Auch Hope treibt das Heimweh nach Hause. Auf dem Weg einmal quer durch Australien trifft das schüchterne Kätzchen auf nachdenkliche Dromedare, listige Dingos und ein skeptisches Wombatpärchen und muss mehr als einmal beweisen, dass auch sie Krallen hat. Stadtkatze Mimi hingegen ist wenig begeistert von den Ferienplänen ihres Frauchens, denn das bedeutet für sie: Zwangsurlaub auf dem Bauernhof!
Abenteuerliche, heitere und erstaunliche Geschichten über unsere schnurrenden Freunde auf Reisen. 


Rezension:
*Hopes long way home*
Katzenmädchen Hope lebt zusammen mit ihrem Bruder Homer und ihren Menschen auf einer Farm in Australien. Doch eines Tages beschließen die Menschen, lieber woanders wohnen zu wollen, als auf der Farm. Hope und Homer sollen natürlich mitgekommen, doch Homer weigert sich und büchst aus. So gern er die Menschen und Thunfisch auch hat, seine Freiheit ist ihm lieber. Hope hingegen möchte nicht ohne ihre Menschen leben und zieht mit ihnen von dannen. Doch schon bald muss sie in der neuen Heimat feststellen - sie vermisst ihren Bruder und die Freiheit auf der Farm. Sie macht sich auf eine lange und beschwerliche Reise mit allerlei Überraschungen.

*Ick bin een Berliner*
Lucky ist ein Ur-Berliner Kater, in Freiheit geboren und mit Hilfe von Thunfisch eingefangen mit dem Ziel, ihm ein schönes Zuhause zu schenken. Tja, denkste, entmannt landet der arme Kerl im Tierheim und ganz ehrlich, die Chancen auf Vermittlung stehen nicht gut, zu viele Katzen gibt es dort, die sich nach einem Zuhause bei Menschen sehnen, Lucky will jedoch nur seine Freiheit. Schnell kommt die Einsicht: Die Freiheit gibt es nur über die Menschen. Tatsächlich wird er vermittelt und büchst aus. Zu seinem Pech wird er allerdings eingefangen und landet wieder im Tierheim. Als diese auch noch überfüllt ist, wird er nach Braunschweig ausgelagert - aber er ist doch Berliner!!! Auch in Braunschweig wird er vermittelt, hat ein tolles Personal und Freigang und trotzdem, Braunschweig ist nicht Berlin! Also macht sich Lucky auf die Reise - in seine Stadt.

*Ein Zuhause für Struppi*
In Madeira trifft ein Ehepaar auf eine Straßenkatze. Die Frau ist den heimischen Katzen sehr zugetan und füttert sie, sehr zum Missfallen ihren angetrauten. Eines Tages ist dort eine noch recht junge Kätzin, die jedoch in einem alles andere als guten Zustand ist. Da sie keine Überlebenschance auf der Straße hätte, bringen die Touristen sie in ein Tierheim, dass von einer Tierschutzorganisation vor Ort betrieben wird. Im Gegensatz zu einem staatlichen Tierheim droht ihr hier nicht die Gefahr der Einschläferung. Doch eben jene Kätzin kommt mit der Situation im Heim nicht klar und gibt sich auf. Sie ist jedoch auch zu klein und zu schwach, um auf der Straße zu überleben. Doch die Touristin hat sich in dieses kleine Katzenmädchen verliebt und ist bereit, ihr ein Heim zu schenken, komme was da wolle, die Kleine soll in Deutschland ein schönes Leben führen. Doch was meint wohl die Kätzin dazu?

*Trims Märchen*
Kater Trim ist, ungewöhnlich für eine Katze, auf einem Schiff geboren worden, denn seine Mutter war eine Schiffskatze. So lag ihm das Abenteuer im Blut und der arme Kerl hatte schon in seiner Jugend seine neun Leben fast aufgebraucht. Doch sein wirkliches Abenteuer sollte erst noch beginnen, an der Seite von Matthew Flimders, einem Entdecker.

*Linus Langnase, Ausbrecherkönig*
Linus lebt in einer Gruppe von Katzen, denen es völlig genügt, in der Wohnung in dem Balkon zu sein. Linus jedoch nicht! Es ist nicht so, das er unglücklich wäre bei den Menschen, bei denen er lebt, aber so ein bisschen Freiheit schnuppern, ist doch auch ganz schön. Mit Tricks und Kniffen gelingt es ihm immer wieder, der heimatlichen Wohnung zu entkommen, inklusive Suchaktionen seiner Menschen als Nachgang.

*Das Abenteuer seines Lebens*
Prince Charming ist ein ganz besonderer Kater, denn er gehört einer Berühmtheit. Dass diese sich nicht wirklich um ihn kümmert, ist nebensächlich, denn er hat ja seine Betreuerin Elisa, die sich liebevoll um den verwöhnten Kater kümmert. Doch als diese einmal ihre Meinung äußert, wird sie entlassen. Prince Charming denkt jedoch nicht daran, ohne Elisa zu leben und macht sich in Venedig auf die abenteuerliche Suche nach seiner Elisa. Hilfe bekommt er von ganz unerwarteter Stelle.

*Ich und die Landeier*
Kätzin Mimi ist sehr glücklich und zufrieden mit dem Leben in ihrer Familie. Doch leider haben die Menschen teilweise sehr unangenehme Angewohnten, zum Beispiel "Urlaub machen". Natürlich kann Mimi da nicht mit, sodass sie kurzerhand selbst auf einem Bauernhof in den Urlaub geschickt wird. Mal abgesehen von der Autofahrt hätte sie es durchaus schlimmer treffen können, das vor Ort anwesende Personal ist ganz nett und umgänglich, doch diesen frechen Hofkatern gehört erst einmal Respekt beigebracht, immerhin ist Mimi eine Stadtkatze und somit eine Katze von Welt!

*Coming Home*
Die Obdachlose Amy findet mitten im Regen eine junge Kätzin. Da diese augenscheinlich, wie sie selbst, kein Zuhause hat, beschließt sie, sich der Katze anzunehmen. Die Beiden kommen gut miteinander aus und trampen durch die USA. Doch dann wird die Kätzin krank und bei einem Tierarztbesuch stellt sich heraus, dass die Kätzin nicht nur trächtig, sondern auch gechipt und als vermisst gemeldet ist. Schweren Herzens beschließt Amy, mit der Familie der Katze in Kontakt zu treten und diese ggf. nach Hause zu bringen.


Bei diesem Buch handelt es sich um eine schöne Sammlung von Kurzgeschichten rund um das Thema "Katzen auf Reisen" und was diese durchaus erleben können. Die Geschichten sind auf Grund von Internetmeldungen und persönlichen Erfahrungen der Autorin entstanden.

Bewertung

Von Christiane Lind bereits gelesen und rezensiert:


Die Autorin:
(Text vom Rowohlt-Verlag)
Christiane Lind, Jahrgang 1964, wuchs im niedersächsischen Zonenrandgebiet auf. Heute lebt sie abwechselnd mit einem Ehemann in Duisburg und fünf Katern in Kassel. Sie liebt Bibliotheken und Kunstmuseen, kann auf Zigaretten und Fleisch verzichten, nicht aber auf Latte Macchiato und ihren iPod. Die promovierte Sozialwissenschaftlerin arbeitete in unterschiedlichen Berufen, bis sie sich als Unternehmensberaterin und Sozialforscherin selbstständig machte. Neben Sachbüchern und Artikeln in Fachzeitschriften hat Christiane Lind bereits zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht. «Die Geliebte des Sarazenen» ist ihr erster Roman.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag

http://www.rowohlt.de/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

[Rezension] Michael Tsokos / Saskia Guddat - Deutschland misshandelt seine Kinder


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 256
ISBN: 978-3-426-27616-7
Erscheinungstermin:
3. Februar 2014
Preis:
19,99 EUR 
Format: Hardcover

Verlag: Droemer


Klappentext gem. Droemer:
Jeden Tag werden in Deutschland mehr als 500 Kinder von Erwachsenen aus ihrem familiären Umfeld misshandelt. Fast jeden Tag wird ein Kind durch körperliche Gewalt getötet. Und erschreckend hoch ist die Zahl der Opfer, die später selbst zu Tätern werden.
Michael Tsokos und Saskia Guddat schildern aus ihrer rechtsmedizinischen Praxis die dramatischen Gewalterfahrungen von Kindern in ihren Familien. Und sie unterbreiten Vorschläge, wie das deutsche Kinder- und Jugendschutzsystem verbessert werden kann, um das gesetzlich verankerte Recht der Kinder auf gewaltfreie Erziehung zu sichern. Vor allem aber fordern sie beherztes Einschreiten gegen Kindesmisshandler – und gegen all jene, die die alltägliche Misshandlung von Kindern durch Wegschauen, Verharmlosen und Tabuisieren begünstigen.


Rezension:
Kindesmisshandlung, ein Thema, das in Deutschland nach wie vor ein Tabu-Thema ist. "Mir hat das auch nicht geschadet", eine häufige Aussage von heutigen Erwachsenen, die selbst Gewalt in ihrer Kindheit erlebt haben, doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. Laut offizieller Polizeistatistik sterben in Deutschland jede Woche drei Kinder durch Misshandlung, siebzig werden so schwer misshandelt, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Doch diese Zahlen sind nur die offiziellen Zahlen, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher anzusetzen. Geht man jedoch davon aus, dass "nur" 50 Prozent der Gewaltdelikte an Kindern nicht bemerkt werden (was jede zweite Misshandlung wäre und damit eigentlich vollkommen unrealistisch, solch eine geringe Prozentzahl anzunehmen) könnte man sagen, dass jeden Tag in Deutschland ein Kind an den Folgen von Misshandlungen stirbt und mehr als 200.000 Kinder jährlich misshandelt werden.

Michael Tsokos und Saskia Guddat haben sich daran gemacht, diese Thema aus rechtsmedizinischer Sicht aufzuarbeiten, denn sie sind es, die schlussendlich die Fälle, die bekannt werden, "begutachten" bzw. obduzieren und was sie dabei Tag für Tag sehen und erleben müssen, grenzt an Unmenschlichkeit gegenüber den schwächsten Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft. Kindesmisshandlung kommt in allen Gesellschaftsschichten vor, egal, ob in Familien mit Migrationshintergrund oder Akademikerfamilien, Fakt ist, die Opfer sind immer Kinder und Jugendliche und die Täter fast immer Eltern- bzw. Stiefelternteile. Wer die Meinung vertritt "Eine Mutter tut so etwas nicht", der irrt, denn es sind nachweislich die Mütter und Väter, die ihre Kinder verletzten oder gar töten. Seit dem Jahr 2000 hat jedes Kind in Deutschland ein Recht auf eine gewaltfreie Erziehung - die Realität sieht anders aus.

Schlussendlich ist es die Aufgabe der Rechtsmedizin, Fakten zusammen zu tragen, wenn Eltern und ggf. das Jugendamt versagt haben und ein Kind zu Schaden/Tode kam. Doch die Rechtsmedizin kann auch entlasten. In dem Buch wird ein Fall benannt, in dem ein sechs Wochen alter Säugling 23 Knochenbrüche aufwies. Auf den ersten Blick sah alles nach Kindesmisshandlung aus, zumal der Kindsvater bereits Vorstrafen in Sachen Gewaltdelikte hatte. Hier konnte die Rechtsmedizin helfen und klären, dass dieses Kind keinesfalls von seinen Eltern misshandelt wurde, sondern an der Glasknochenkrankheit leidet, was den Eltern die Möglichkeit gab, frühzeitig mit Therapien zu Gunsten ihren Kindes zu beginnen. Doch solche Fälle sind selten, meistens sind es Verletzungen, die keinen anderen Schluss zulassen, als dass die Eltern ihr eigen Fleisch und Blut misshandelt haben. Viel muss getan werden, um diesen Missstand in Deutschland (und weltweit) auszumerzen.


"Wenn auf dem Grab jedes Ermordeten eine Kerze brennen würde, wären Friedhöfe nachts hell erleuchtet"! Dieses Buch klärt auf und beschönigt nichts, denn bei Kindesmisshandlung gibt es nichts zu beschönigen! An Hand diverser Fälle wird aufgeführt, wie Eltern und staatliche Stellen versagt haben, in denen schlussendlich Kinder zu Schaden/Tode kamen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass hier Lösungsansätze aufgezeigt werden. Gäbe es zum Beispiel eine generelle Obduktionspflicht für verstorbene Kinder und Jugendliche, würden viele Misshandlungen entdeckt werden und die Verursache endlich zur Rechenschaft gezogen. Wenn bekannt wäre, wie hoch die Zahl der Misshandlungen wirklich ist (was mit Hilfe einer Obduktionspflicht zumindest bei getöteten Kindern und Jugendlichen deutlichere Zahlen hervorbringen würde), müssten sich die Gerichte und die Gesellschaft sich endlich den Tatsachen stellen und zwar, wie viele Kinder und Jugendliche tatsächlich in Deutschland durch Misshandlungen sterben, ein Tabu-Thema, das endlich zur Sprache gebracht werden müsste. Ich muss gestehen, dieses Buch hat mir die Augen geöffnet, denn es zeigt auch mir, als einfachem Bürger an, was ich tun kann, wenn ich mitbekommen sollte, das ein Kind in meinem Umfeld misshandelt wird und wenn ein jeder so handeln würde, wie in diesem Buch beschrieben, um Kindesmisshandlungen ein Ende zu setzen, vielleicht, nur vielleicht, wäre die Welt dann ein Bisschen besser.

Bewertung

Von Michael Tsokos bereits gelesen und rezensiert:



Die Autoren: 

Prof. Dr. Michael Tsokos leitet das Institut für Rechtsmedizin der Charité und das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Berlin. Er ist der bekannteste deutsche Rechtsmediziner und als Experte im In- und Ausland tätig, beispielsweise für die UN zur Identifizierung ziviler Opfer in Kriegsgebieten. 2005 wurde ihm der Medienpreis Bambi für seinen Einsatz bei der Identifizierungs-Mission deutscher Tsunami-Opfer in Thailand verliehen. Einem breiten Publikum ist er hierzulande durch seine Bestseller "Dem Tod auf der Spur" und "Der Totenleser" bekannt.
(Text übernommen vom Droemer-Verlag)


Saskia Guddat, 1980 geboren, ist Fachärztin am Institut für Rechtsmedizin der Charité. Sie ist Mitglied mehrerer Berliner Kinderschutzgruppen und berät die Berliner Kinderkliniken, den Berliner Kinder- und Jugendgesundheitsdienst sowie die Ermittlungsbehörden, Gerichte und Jugendämter. (Text übernommen vom Droemer-Verlag)

Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag



http://www.droemer-knaur.de/home


bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Dienstag, 24. Juni 2014

[Rezension] Hendrik M. Bekker - Der Ring, der Wünsche erfüllt


Vorab ein paar Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 368 KB
Seitenzahl: 10 Seiten
Erscheingungstermin: 26. Januar 2014
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00I4ZQ91C
Verlag: BookRix



Klappentext gem. Amazon:
Anna findet einen magischen Ring, doch was sich zu aller erst als großartiges Hilfsmittel herausstellt. Ein Menschheitstraum wird war, Wünsche erfüllen sich. Doch als Anna die Fähigkeiten des Rings unbedacht einsetzt, wird der Traum zum Albtraum.


Rezension:
Als die 18-jährige Anna im Wald stürzt, findet sie dabei zufällig einen Ring. Da ihr der Ring gefällt, nimmt sie ihn mit und trägt ihn fortan. Kurze Zeit später muss sie feststellen, was es mit dem Ring auf sich hat, denn dieser erfüllt ihr ihre Wünsche.

Die 18-jährige hat in Mathe so gar keine Peilung und wünscht sich da ausnahmsweise mal Verständnis von ihrem Lehrer und wie durch ein Wunder, zeigt dieser Verständnis für ihr Unverständnis. Auch die gewünschte Kinoeinladung von Daniel geht in Erfüllung. Anna ist schlichtweg begeistert, doch ihre beste Freundin Anastas warnt sie, vor möglichen Folgen ...


Sei vorsichtig mit dem was du dir wünschst! Der Plot wurde spannend erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass der Leser zwar eine Ahnung hat, in welche Richtung sich die Geschichte entwickelt, jedoch das Ende selbst mich baff zurück gelesen hat. Den Schreibstil empfand ich wieder als sehr angenehm zu lesen. Von dieser Art Geschichten hätte ich gerne mehr und längere!

Bewertung


Von Hendrik M. Bekker bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:  
Hendrik M. Bekker, Jahrgang 1991, schreibt Fantasy sowie humorvolle Kurzgeschichten für Zeitungen und Zeitschriften. (übernommen von Action Verlag)


Wie ich zu dem Buch kam:
Dieses E-Book habe ich mir gratis bei amazon gezogen.

[Rezension] Hendrik M. Bekker - Am Ende eines langen Tages


Vorab ein paar Eckdaten:
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 356 KB
Seitenzahl: 10 Seiten
Erscheingungstermin: 26. Januar 2014
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN:
B00I4ZQ93A
Verlag: BookRix



Klappentext gem. Amazon:
Eine Fantasy-Story aus dem Universum von "Die Dunkelelfin von Sundam", einer Novelle desselben Autors. 
Eine Dunkelelfin und Diebin in Schwierigkeiten:
In einer belagerten Stadt versucht sie ihren Verfolgern zu entkommen.
Wird sie es schaffen?


Rezension:
Die Dunkelelbin Kaletha Kilga hatten den Auftrag, einen Ring zu beschaffen, der sich im Besitz des Kaufmanns Piolet befindet. Gesagt, getan und nach einer erfolgreichen Diebestour muss sie den Ring nur noch bei ihrem Auftraggeber abliefern und ihre Belohnung kassieren.

Tja, leichter gesagt, als getan, denn im Wirtshaus "Zu den zankenden Drachen", in dem sie sich ein Zimmer gemietet hat, muss sie mitbekommen, wie der Stadt eine plötzliche Belagerung bevorsteht. Flucht ist also nicht mehr möglich, allerdings muss sie aus der Stadt raus, komme was wolle, denn der Kaufmann Piolet ist sehr mächtig und wird schon bald den Verlust seines Ringes bemerken ...


Abenteuerliche Flucht! Der Plot wurde spannend erarbeitet. Die Geschichte beginnt er verhältnismäßig ruhig, steigert sich jedoch mit jeden Absatz, sodass ich mich selbst gefragt habe: Wird sie es schaffen oder findet der Kaufmann sie? Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen.

Bewertung

Von Hendrik M. Bekker bereits gelesen und rezensiert:



Der Autor:  
Hendrik M. Bekker, Jahrgang 1991, schreibt Fantasy sowie humorvolle Kurzgeschichten für Zeitungen und Zeitschriften. (übernommen von Action Verlag)


Wie ich zu dem Buch kam:
Dieses E-Book habe ich mir gratis bei amazon gezogen.

Montag, 23. Juni 2014

[Rezension] Gemma Burgess - Brooklyn Girls 01: Da haben wir den Glückssalat



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 416 Seiten
Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. August 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442379652
ISBN-13: 978-3442379651
Originaltitel: Pia's Story
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,8 x 3,2 cm

Inhalt gem. Blanvalet:
Man nehme: einen Esslöffel Liebe, eine Handvoll Glück und jede Menge Turbulenzen …
Pia ist ziemlich geknickt. Gestern noch hat sie die Party ihres Lebens gefeiert, heute drehen die Eltern ihr den Geldhahn zu. Ihre Forderung: Das Töchterlein soll sein Leben ordnen. Pia bleibt nichts anderes übrig, als einen Kredithai anzupumpen, um sich ihren Traum von einem mobilen Imbiss zu erfüllen. Sie hat zwar keinen Plan vom Kochen und ist eine miserable Autofahrerin, doch das hält Pia nicht auf. Mit einem Mal ist sie schwer damit beschäftigt, Dressing anzurühren, Muffins zu backen und einen süßen Engländer zu daten. Bis der Geldhai vor ihrer Tür steht und sie kurz darauf auch noch hinter Gitter muss …

Zum Buch:
Pia, 22 Jahre alt, lebt mit ihren Freundinnen in einer WG in New York. Nach einer sehr intensiven und lauten Party fällt ihr Leben förmlich in sich zusammen. Es wurden Bilder gemacht, die sie halbnackt tanzend auf einem Tisch zeigen und die auf Facebook veröffentlicht werden.
Daraufhin wird ihr von ihrem Chef gekündigt.
Einen weiteren Job verliert sie ebenfalls nach ein paar Tagen, weil sie sich als Kellnerin nicht alles von ihren Kunden gefallen lässt.
Als ihr dann noch ihre in der Schweiz lebenden Eltern den Geldhahn zudrehen, ist guter Rat teuer. Sie stellen ihr ein Ultimatum von 2 Monaten, entweder hat sie bis dahin ihr Leben in den Griff bekommen oder sie nehmen ihre Tochter nach einem Urlaub wieder mit nach Hause und verpassen ihr eine Arbeitsstelle nach deren Gutdünken.
An Ideen, sich aus der Misere herauszuziehen, mangelt es Pia nicht, aber am Geld.
Ihre beste Idee, sich einen Food-Truck zuzulegen und in diesem kalorienreduziertes Essen für jedermann anzubieten, will sie in die Tat umsetzen, das Geld leiht sie sich bei einem berüchtigten Geldhai und damit fangen die Sorgen erst an ...

Eigentlich ist Pia eine taffe junge Frau. Nur immer am 26.08. tickt es bei ihr aus, das ist der Tag, an dem ihr letzter Freund sie verlassen hatte. Für sie jedes Jahr ein Tag des Absackens. So fällt ihre Party, die eine Einweihungsparty bei den Mädels der WG sein soll, zufällig auf den Tag und Pia schlägt über die Stränge. Von da an bekommt sie keinen Fuß mehr auf den Boden, ein Unglück jagt das nächste.

Die Autorin legt hier einen lockeren Unterhaltungsroman vor.
Pia, 22 Jahre, anfänglich etwas naiv und leichtgläubig, entwickelt sich von einer gedankenlosen Partymaus in eine ernst zu nehmende junge Frau.
Sie musste erst durch die Hölle gehen, um wirklich zu begreifen, worauf es ankommt.

Ihr Liebesleben ist eine Katastrophe. Sie schläft mit dem Bruder einer Mitbewohnerin, was ein totales No-Go ist, wissend, dass es nicht mehr als ein One-Night-Stand bleiben wird. Gefühle sind ihrerseits nicht vorhanden.
Sie trifft auf Mr. Right, kann und will ihn aber nicht halten. Als sie über ihren Ex, über den sie noch immer nicht hinweg ist, trifft, bricht alles wieder hoch.

In der WG wohnen 5 Frauen, die recht unterschiedlich sind. Auf ihre Art und Weise sind sie mir aber sympathisch, die Einzige, die lange heraus sticht, ist Pia mit ihrer verqueren Gedankenlosigkeit.
Was sie zusammenhält, ist ihre Freundschaft untereinander, sie nicht immer gleich stark ist, aber stetig wächst.
Als es Pia richtig schlecht geht, stehen alle 4 Mädels hinter ihr und unterstützen sie, wo sie nur können, auch wenn die ein oder andere gerade ihre Differenzen mit Pia hat.

Es macht Spaß, die Protagonistin Pia auf ihrem Weg zu begleiten. Wenn man auch nicht alles nachvollziehen kann, was sie so auf den Weg bringt, so hofft und bangt man mit ihr, dass alles gut ausgehen möge.

Das Buch ist für die Altergruppe 20 - 25 Jahre konzipiert, was aber nicht heißen muss, dass man es auch im fortgeschrittenen Alter unterhaltsam findet.
Es ist ein Buch, das man mal zwischendurch lesen kann, ohne groß nachdenken zu müssen. Man kann hervorragend abschalten und sich unterhalten lassen, einfach mal die Seele baumeln lassen.
Mir hat es gefallen und ich empfehle es gern weiter. 

Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen von Blanvalet)
Gemma Burgess zog mit 22 Jahren nach London. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und suchte das Glück. Acht Jahre später entschloss sie sich, die wichtigsten Erkenntnisse dieser schönen und turbulenten Zeit schriftlich zu verarbeiten. Ihre Romane hat die Autorin für selbstbewusste, kluge und witzige Frauen mit Stil geschrieben – sie zu lesen ist wie eine lange Unterhaltung und ein Glas Wein mit der besten Freundin.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

[Rezension] Erin Hunter - Warrior Cats IV - Zeichen der Sterne 02: Fernes Echo



Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 340 Seiten
Verlag: Beltz & Gelberg; Auflage: Deutsche Erstausgabe (7. April 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3407811624
ISBN-13: 978-3407811622
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 10 - 12 Jahre
Originaltitel: Warriors, Omen of the Stars, Fading Echoes
Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 14,4 x 3,8 cm

Inhalt gem. Beltz:
"Es gibt noch eine Schülerin", knurrte Tigerstern. "Sie hat große Macht. Sie muss sich uns anschließen, damit der Kampf ausgeglichen ist."
Die Schülerin Taubenpfote hat eine besondere Gabe. Es scheint, als sei sie die Auserwählte mit der Macht der Sterne. Aber wozu sollen sie, Häherfeder und Löwenglut diese Macht überhaupt verwenden? Taubenpfote trägt schwer an ihrem Geheimnis. Am liebsten würde sie ihrer Schwester Efeupfote alles erzählen. Efeupfote dagegen versteht nicht, was mit ihrer Schwester geschieht. Sie sucht Zuflucht in ihren Träumen, wo sie Katzen findet, die ihr Großes versprechen. Kann sie ihnen trauen?

Zum Buch:
Während Taubenpfote voll in dem Wissen aufgeht, eine der Drei zu sein, fühlt sich ihre Wurfschwester Efeupfote vernachlässigt und distanziert sich ein wenig zu Taubenpfote.
Obwohl Taubenpfote es genießt, dem Clan zu dienen, ist sie betrübt darüber, dass sie es im Verborgenen tun muss und nicht einmal ihre Schwester davon wissen darf.
Währenddessen werden unerkannt im Wald der Finsternis Rekruten in den einzelnen Clans gesucht, die in ihren Träumen zu Kämpfern ausgebildet werden.
Löwenglut und Häherfeder, die beiden anderen der Drei, wissen davon, aber sie wissen nicht, wer aus ihrem Clan dazu ausersehen wurde ...

Es ist schwer für Efeupfote, immer hinter ihrer Schwester zu stehen. Sie kann nicht begreifen, wieso gestandene Krieger wie Löwenglut oder Häherfeder die Meinung von Taubenpfote einholen oder genau zuhören, wenn sie etwas zu sagen hat.
Sie wäre auch so gern etwas besonderes und so haben Tigerstern und Habichtfrost aus dem Wald der Finsternis leichtes Spiel, sie als Rekrut zu gewinnen und bilden sie in ihren Träumen zum Krieger aus.

Taubenpfote ist noch beschwingt vom großen Erfolg über die Biber und kann nicht wirklich nachvollziehen, dass die Freundschaft, die sich zwischen den auserwählten Katzen gebildet hatte, nun keinen Bestand mehr haben soll.
Sie ist ziemlich hin- und hergerissen zwischen ihrer Loyalität ihrem Clan gegenüber und der Freundschaft zu nunmehr wieder revalisierenden Katzen.
Dann passiert ein Unglück im Lager des Donnerclans.

Mit diesem Band erfährt der Leser viel aus dem Leben der Katzenclans. Die Ausbildung der Jungkatzen und deren Aufregung zu den Prüfungen gehören genauso dazu wie das Ringen um ihre festgesteckten Grenzen zu den anderen Clans. Es gibt immer mal wieder Grenzprobleme zum Nachbarclan, die mehr oder weniger friedlich beigelegt werden.
Ganz unterschwellig macht sich aber inzwischen das Böse breit, indem es sich in die Träume von ausgewählten Katzen einschleicht. Sie werden für die gegnerischen Feinde nicht nur ausgebildet, sondern auch für diese zweckdienlich geschult. 

Sehr gut kann man sich in die Gedanken der Protagonisten einfühlen, denn man ist live dabei bei ihren Ängsten und Sorgen.
Besonders bei den Schwestern Taubenpfote und Efeupfote ist diese besonders gut ausgeprägt, man spürt ihre Zerrissenheit und möchte ihnen gern die ein oder andere Sorge abnehmen.

Die Geschichte dieses Bandes führt den Leser ein in etwas, was eines Tages geschehen wird, es wird einen Kampf geben und er wird blutig werden. 
Während all der Dinge, die geschehen, spürt man förmlich, dass es mit diesem Teil noch nicht getan ist, man wird regelrecht auf den oder die nächsten Teile angefixt.
Bei mir zumindest hat es geklappt und ich kann den kommenden Teil kaum erwarten.

Bewertung:



Reiheninfo der Warrior Cats - Staffel IV:
Zeichen der Sterne 01: Der vierte Schüler
Zeichen der Sterne 02: Fernes Echo
Zeichen der Sterne 03: Stimmen der Nacht
Zeichen der Sterne 04: Spur des Mondes (Nov. 2014)

Zu den Autorinnen:
(Text übernommen vom Beltz Verlag)
(Foto zeigt Victoria Holmes)
Hinter dem Namen Erin Hunter verbergen sich gleich mehrere Autorinnen, die gemeinsam die beiden erfolgreichsten Tierfantasy-Serien der Gegenwart schreiben: WARRIOR CATS und SEEKERS. Während Victoria Holmes meistens die Ideen hat und das gesamte Geschehen im Auge behält, bringen Cherith Baldry, Kate Cary und Tui T. Sutherland die Abenteuer der Katzen-Clans und die Reise der wilden Bären zu Papier.






Von Erin Hunter wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag





bedanken, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 22. Juni 2014

[Lesung] Britta Orlowski liest in Kerstin Hohlfelds Lesesalon

Ganz Deutschland befindet sich momentan im WM-Fußballfieber.
Das Lesende Katzenpersonal nicht. Wir und ein paar andere Leseratten trafen uns ein weiteres Mal bei Kerstin Hohlfeld im Lesesalon.
Als Gastautor durften wir Britta Orlowski begrüßen, die uns mit nach St. Elwine entführte.


Britta Orlowski



        

01. Rückkehr nach St. Elwine
02. Pampelmusenduft
03. Zitronentagetes


Aber bevor es ans Lesen ging, wurden wir von Kerstin Hohlfeld begrüßt und ihre Tochter Mia spielte wie gewohnt ein Lied auf der Flöte.
Wir durften dem Stück "Memory" aus Cats lauschen, ganz toll hat sie das wieder gemacht.



Einige von den Zuhörern kannten die Bücher der Autorin bereits, so dass sich Britta Orlowski überlegt hatte, mal etwas anderes vorzulesen. Da der Nachmittag ganz im Zeichen ihrer tollen Quilts stand, hatte sie sich entschieden, die Passagen aus dem Buch vorzulesen, in denen die Mädels aus dem Buch sich auch ihrem Hobby, dem Quilten, widmeten. Natürlich blieb es nicht nur bei den Passagen, es gab auch ein paar andere.

Interessant war, dass sie die Quilts, die sie in ihren Büchern beschrieben hatte, wirklich schon selbst gefertigt hatte. Einige hatte sie bei und wir Unwissenden wurden ein wenig in die Grundbegriffe und -techniken des Quiltens eingeführt.

Britta Orlowski lesend

Britta Orlowski und Kerstin Hohlfeld bei der Erklärung eines Quilts aus dem Roman

Sehr zur Erheiterung der Zuhörer durften wir auch der Passage zur männlichen Prostata lauschen :-)

Nach der Lesung ist vor der Stürmung des Buffets. Kerstin Hohlfeld und ihr Mann Thomas haben wie immer ein super Buffet auf die Beine gestellt. Ein Essen war leckerer als das andere, egal, ob es Erdbeerkuchen, normaler und veganer, Erdbeersalat mit Saitan, Lauchquiche mit grünem Spargel, ein Makronenkuchen oder eine Tarte mit Kirschtomaten und mediterranen Kräutern war. Pfirsichbowle rundete die ganze Gelegenheit ab und später wurde auch noch Hugo getrunken.


Es wurde gegessen, getrunken und reichlich geschwätzt.

 

Später zogen wir uns dann zurück und schwätzten über unser aller Lieblingsthema - Bücher.

Micaela Jary, Britta Orlowski, Ember Dion

Zwischendurch wurden immer wieder die wunderschönen Quilts von Britta Orlowski bewundert, die sie uns zum Ansehen mitgebracht hatte.
Ehrlich, man kann sich einfach nicht satt sehen, und bei dem ein oder anderen juckten uns schon die Finger, ihn einfach einzustecken.



Kleeblatts Favorit (Britta hatte ihn nie aus den Augen gelassen :-) )




Kerrys Favorit

Tja und diesen durfte Kerstin Hohlfeld dann ihr Eigen nennen

Es war wieder ein ganz besonderer Nachmittag bei Kerstin gewesen.
Wie immer super Gastgeber, bei denen wir uns herzlich bedanken und eine nette Autorin mit ihren tollen Büchern und ihren Quilts.

Uns hat es wieder einmal gefreut, bei einer von Kerstins Lesesalons dabei sein zu dürfen und wir freuen uns schon auf das nächste Mal.