Freitag, 25. September 2015

[Rezension] Philip Kerr - Winterpferde


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 288
ISBN: 978-3-499-21715-9
Erscheinungstermin:
25. September 2015
Preis:
16,99 EUR (D)
Format:
Hardcover
Verlag: Rowohlt


Klappentext gem. Rowohlt:
Es ist ein eisiger Winter 1941 auf Askania-Nowa, wo sich das jüdische Mädchen Kalinka versteckt hält. Hier in dem alten Naturreservat leben auch die seltenen Przewalski-Pferde. Sie scheinen zu spüren, dass Kalinka eine von ihnen ist – denn wie Kalinka sind sie in großer Gefahr vor den Nazis, die Askania-Nowa besetzen.

Mit Hilfe des treuen Tierwärters Max flieht Kalinka mit zwei Pferden und einem Wolfshund Hunderte von Kilometern über die weiße Steppe der Ukraine. Doch können ein Mädchen und drei Tiere der Übermacht der Deutschen entkommen?

Spannend und stimmungsvoll erzählt Philip Kerr von der Flucht im ukrainischen Winter – aber auch davon, wie die Liebe zu den Pferden das erstarrte Herz eines einsamen Mädchens mitten im Krieg zu erwärmen vermag. 


Rezension:
Im Sommer 1941 ergriff die gesamte Belegschaft des staatlichen Naturreservates Askania-Nowa die Flucht. Lediglich der alte Maxim Borisowitsch Melnik blieb. Eigentlich sollte er, auf Befehl des obersten Leiters des Reservates, alle Tiere desselben töten, um den Nazis keine Möglichkeit zu geben, in dem Reserverat den Winter zu überstehen - doch Max brachte diese Tat nicht über sein Herz, denn auch seine geliebten Przewalski-Pferde hätte er töten sollen. Max hat generell keine schlechte Meinung von den Deutschen, denn immerhin war es ein Deutscher gewesen, Baron Ferdinand von Anhalt-Köthen, der das Reservat 1828 gegründet hat und Max selbst hat noch unter dessen Urenkel gearbeitet. Durch diesen glücklichen Zufall beherrscht er die deutsche Sprache.

Nicht lange nach der gemeinschaftlichen Flucht der Belegschaft hat die SS tatsächlich Askania-Nowa erreicht. Max wähnt immer noch Hoffnung, ist ihr Anführer, Hauptmann Kaspar Grenzmann, ein absoluter Pferdenarr - vielleicht, nur vielleicht, kann Max so seine Przewalski-Pferde retten, doch sobald die Deutschen vor Ort sind, stillen sie ihren Hunger an allen Tieren des Reservates. Nur die Przewalski-Pferde, die unglaublich schnell, ausdauernd und schlau sind, sind ihnen bisher immer entkommen. Doch so alleine, wie Max sich neben den Deutschen im Reservat wähnt, ist er nicht. Eine junge Frau versteckt sich dort. Bisher konnte sie von dem, was sie im Reservat vorfand, überleben, doch langsam wird es immer kälter - der Winter steht vor der Tür. Auch sie ist fasziniert von den Przewalski-Pferden und diese sind in ihrer Nähe, anders als sonst üblich, nicht scheu.

Als der Winter schlussendlich einbricht, erschießen die Deutschen jedes Tier, dass ihnen vor die Flinte läuft. Die Rote Armee ist im Anmarsch, das wissen sie, doch bevor sie fliehen, wollen sie ihre Befehle ausführen - wozu auch die völlige Vernichtung der Przewalski-Pferde zählt, denn diese wurden als minderwertige und somit verbotene Rasse gelistet und gehören ausgerottet. Sosehr Max auch interveniert, er kann seine Pferde nicht retten. Er weiß lediglich von einem Paar, dass den Soldaten entkommen ist und so ist die Freude umso größer, als eines abends die junge Frau mitsamt den beiden Pferden vor Max Hütte steht. Kalinka selbst weiß, dass ihre Chance, den Winter ohne Hilfe im Reservat zu überleben, gering sind, doch als sie bemerkt, dass die Stute verletzt ist, weiß sie, dass sie unbedingt Hilfe für sie organisieren muss. Schon länger hatte sie den alten Mann beobachtet und weiß um seine Zuneigung zu den Pferden, also nimmt sie all ihren Mut zusammen und wendet sich an ihn. Wider erwartend erklärt er sich sofort bereit, ihr und den Pferden zu helfen - sieht er doch in der Rettung der Pferde, die Rettung der Rasse, denn immerhin sind sowohl eine Stute und ein Hengst entkommen und das Mädchen, so wie sie mit den Pferden umgeht, verdient auf jeden Fall ebenfalls, gerettet zu werden. Max weiß, dass er mit diesem Handeln, sollte dies jemals der SS-Hauptmann erfahren, sein Todesurteil unterschrieben hat - doch ist es das Risiko nicht wert, um diese seltene Rasse und die junge, eindeutig jüdische, Frau zu retten? Max entschließt sich, ihnen zu helfen und ihnen die Flucht zu ermöglichen - doch dann wird seine Tat entdeckt ...


Was würdest du tun, um das zu retten, was dir am Herzen liegt? Der Plot wurde spannend und bildgewaltig erarbeitet. Tatsächlich gelang es mir durch die anschaulichen Beschreibungen, mir die Szenen jederzeit vor Augen zu führen. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet. Besonders beeindruckt hat mich die Figur des Max, der wirklich alles tun würde, um eine Tierart vor dem Aussterben zu retten und dabei sind ihm die Tiere gegenüber noch nicht einmal zutraulich, anders als bei Kalinka. Max, der keine eigene Familie hat, nimmt sich derer an, die seine Hilfe brauchen und obwohl ihm bewusst ist, welche Risiken er eingeht, kann er einfach nicht anders handeln, als seinem Gewissen zu folgen. Den Schreibstil empfand ich als sehr fesselnd und realistisch erarbeitet, sodass ich mich gar nicht mehr von dem Buch lösen konnte und es in einem Rutsch auslesen musste.

Bewertung

Der Autor:
Philip Kerr wurde 1956 in Edinburgh geboren. 1989 erschien sein erster Roman «Feuer in Berlin». Aus dem Debüt entwickelte sich die Serie um den Privatdetektiv Bernhard Gunther. Diese Reihe führte Kerr mit den Romanen «Das Janusprojekt», «Das letzte Experiment», «Die Adlon-Verschwörung», «Mission Walhalla» und «Böhmisches Blut» fort. Für «Die Adlon Verschwörung» gewann Philip Kerr den weltweit höchstdotierten Krimipreis der spanischen Mediengruppe RBA und den renommierten Ellis Peters-Award. (übernommen von Rowohlt)


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Verlag

http://www.rowohlt.de/

bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.

Donnerstag, 24. September 2015

[Rezension] Antonia Michaelis - Das Institut der letzten Wünsche



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 496
ISBN: 978-3426653654
Erscheinungstermin: 1. April 2015
Preis: 19,99 EUR 
Format: Hardcover
Verlag: Knaur


Klappentext gem. Knaur:
Die verträumte Mathilda arbeitet für eine Organisation, die sterbenden Menschen ihre letzten Wünsche erfüllt. Ein letztes Mal Schneeflocken spüren mitten im Hochsommer, Maria Callas live erleben oder in einem stillgelegten Vergnügungspark Riesenrad fahren – alles kein Problem, kleine Tricks inbegriffen. Das ändert sich, als Mathilda Birger begegnet. Er wünscht sich, vor seinem Tod noch einmal seine frühere Freundin Doreen und ihr gemeinsames Kind wiederzusehen. Mathilda soll sie für ihn suchen – nur will sie Doreen eigentlich gar nicht finden, denn sie hat sich auf den ersten Blick in Birger verliebt.


Rezension:
Die 25-jährige Mathilda Nielsen hat einen eher ungewöhnlichen Job. Vor einem Jahr schmiss sie ihr Medizinstudium und hat im "Institut der letzten Wünsche" angefangen. Seitdem ist es ihr Job, aber auch ihre Berufung, Menschen, die auf absehbare Zeit sterben, ihren letzten Herzenswunsch zu erfüllen. So kommt es auch schon einmal vor, dass die junge Frau mit einem Pony in der U-Bahn unterwegs ist. Mathilda ist Single und geht voll in ihrem Job auf, der ihr zum Glück ermöglicht, ihren treuen Begleiter Eddie, fast immer an ihrer Seite zu haben. Das Institut wird geleitet von Ingeborg Wehser, einer ehemaligen Oberärztin auf der Onkologie, die nicht mehr mitansehen konnte, wie wenig Rücksicht auf die letzten Wünsche von Sterbenden genommen wird.

Gewöhnlich kommen nicht die Sterbenden selbst zum Institut, sondern deren Angehörige, die gerne den letzten Wunsch (sei es eine Heißluftballonfahrt, ein letztes Weihnachtsfest, Schnee im Sommer, etc.) ihrer Angehörigen erfüllt haben möchten. Dann kommt eines Tages Birger Raavenstein ins Institut. Er wird sterben, ihm bleibt nicht viel Zeit und er hat nur den einen Wunsch: Seine ehemalige Freundin Doreen Taubenfänger wiederfinden und wissen, was aus ihr und dem gemeinsamen Kind geworden ist. Das Kind müsste jetzt 15 Jahre alt sein, doch Doreen hatte Birger von einem Tag auf den anderen verlassen, sodass er noch nie sein Kind gesehen hat. Birger ist Anwalt und stellt Mathilda für ihre Suche ein unbegrenztes Budget zur Verfügung, wenn sie bloß Doreen und ihr Kind findet.

Mathilda macht sich mit Feuereifer auf die Suche, lässt Plakate über die ganze Stadt verteilen und sogar die Meldung im Radio senden, doch Doreen meldet sich nicht. Ein von Mathilda beauftragter Detektiv findet lediglich heraus, dass es eine Person namens Doreen Traubenfänger nicht gibt und nie gegeben hat. Wie soll Mathilda nur diese Frau finden, wenn noch nicht einmal der Name stimmt und will sie Doreen überhaupt finden? Denn eigentlich, sie muss es sich selbst gestehen, mag sie die Zeit, die sie mit Birger verbringt und sie verliebt sich, wider besseres Wissen, in den todkranken Mann, der eigentlich so gar nicht in ihre Welt zu passen scheint ...


Was wäre dein letzter Wunsch? Der Plot wurde authentisch und abwechslungreich erarbeitet. Besonders gut haben mir die Beschreibungen der Orte, an denen das Buch spielt, gefallen, denn viele von denen (in Berlin) kenne ich persönlich, so zum Beispiel das Café Tasso, aber auch den Plänterwald und die Gegend der Räumlichkeiten, wo sich das Institut selber befindet. Die Figuren wurden  facettenreich und realistisch erarbeitet, wobei mein Herz hier sehr für die resolute Ingeborg schlug, die bereit ist, auch mal das Gesetz zu umgehen, um einen Klienten einen letzten Wunsch zu erfüllen. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm zu lesen, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch wirklich schöne Lesestunden bereitet hat.

Bewertung

Von Antonia Michaelis bereits gelesen und rezensiert: (Es ist erst alles sichtbar, wenn der Adblocker für diese Seite ausgestellt wird)
 
Die Autorin:
Antonia Michaelis, 1979 geboren, begann bereits als Kind zu schreiben. Sie ist eine renommierte Autorin von zahlreichen Büchern und Theaterstücken für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Ihr Roman „Der Märchenerzähler“ wurde für den Deutschen Jugendbuchpreis und den Buxtehuder Bullen 2012 nominiert. Antonia Michaelis lebt mit ihrer Familie in einem Dorf nahe der Insel Usedom. (übernommen von Droemer-Knaur)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich gerne beim Verlag




bedanken, der mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

[TTT] - Top Ten Thursday #227

Auch in dieser Woche mache ich wieder beim Top Ten Thursday, organisiert von Steffis Bücher Bloggeria, mit.

 
 
http://buecher-bloggeria.blogspot.de/

 
Diese Woche lautet das Thema:
"10 Bücher,
mit einem Titel bestehend aus mehr als drei Wörtern"   
  

Ich mache es mir mal ganz einfach - und nehme einfach Bücher vom SuB ^^

 
So, das war´s. Da die Bücher (und noch viele mehr), alle noch bei mir SuBen, kann ich mich (noch) nicht zu ihnen äußern und nur beim groben Überfliegen meines SuBs habe ich festgestellt, ich hätte noch so viele mehr - von daher rechne ich heute nicht mit Dopplungen bei anderen Teilnehmern - ich lasse mich allerdings auch gerne vom Gegenteil überraschen.
   
Ich wünsche euch eine schöne Restwoche

Liebe Grüße

Kerry

Mittwoch, 23. September 2015

Rezensionsdiebstahl



Heute wende ich mich in einer persönlichen Sache an euch, unsere Leser. 

Gestern Abend wurde meine Blogpartnerin Kleeblatt darüber in Kenntnis gesetzt, dass eine meiner Rezensionen 1 zu 1 auf einem anderen Blog veröffentlicht wurde. Ich bekam davon (vorerst) nichts mit, doch heute Morgen, beim kurzen Check meiner Mails, platzte dann die Bombe - und meine Laune war hinüber.

Warum ich? WARUM SCHON WIEDER ICH? Ja, schon wieder, denn vor etwa zwei Jahren geschah dies schon einmal. Der damalige Blog wurde kommentarlos gelöscht, doch wie jetzt vorgehen? Damals schrieb ich die Blogbetreiberin an - sie meldete sich jedoch nie, sondern löschte nur ihren Blog. 

Nun stehe ich da - was tun? Ich habe mich entschlossen, diesen Beitrag zu schreiben, denn mit besagter Bloggerin kann man nur über ein Kontaktformular in Verbindung treten, kein Impressum, nichts dergleichen ist hinterlegt und wie bekannt ist, muss ein jeder Blog ein Impressum haben.

Grundsätzlich gilt: Ein Impressum ist Pflicht. Weblogs – öffentlich oder privat geführt - richten sich mit ihren Beiträgen in der Regel an potentiell alle Internetnutzer. Je nachdem, ob die Inhalte eher persönlich oder redaktionell gestaltet sind, greift hier das Telemediengesetz (TDG) oder der Mediendienst-Staatsvertrag (MdStV). Da auch private Blogs dauerhaft und regelmäßig betrieben werden, gelten sie laut dem bloggenden Fachanwalt für Strafrecht Udo Vetter (lawblog) jedoch ebenso als "geschäftsmäßig" wie von vorne rein öffentlich ausgerichtete Formate. Nach dem MdStV müssen sie demnach Name, Anschrift und "unmittelbare (elektronische) Kontaktmöglichkeiten" in einem Impressum angeben. Ein Internet-Pseudonym genügt dabei nicht – Vor- und Nachname sind vollständig einzutragen. Zu der kompletten Anschrift gehören Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Ort sowie gegebenenfalls auch das Land. (übernommen von rp-online.de

Doch zurück zum Rezensionsdiebstahl. Ja, ich lese meine Bücher (damit bin ich bestimmt keine Ausnahme) und nach Beendigung der Lektüre ist für mich das Buch nicht "vorbei", nein, anschließend beschäftigte ich mich weiter mit diesem Werk, mache mir Gedanken darüber, überlege hin und her, welchen Aspekt ich gerne hervorheben möchte, welchen kann ich, um nicht zu spoilern, unerwähnt lassen und dennoch eine schlüssige Rezension erhalten? (wie es wohl alle Buch-Rezensenten machen). Fakt ist, nach der Beendigung der Lektüre befasse ich mich im Nachhinein noch ca. 1 - 2 Stunden mit diesem einen Buch, einfach, um anderen Lesern die Möglichkeit zu geben, zu erfahren, wie ich dieses Buch empfand, was mir besonders gefallen hat, was eher nicht. Punktum, ich gebe meine eigene Meinung wieder. Dieser von mir veröffentlichte Text, auch Rezension genannt, ist demnach vom ersten bis zum letzten Wort mein geistiges Eigentum. Sicherlich stelle ich es anderen Menschen kostenfrei zur Verfügung (über Plattformen, auf denen ich ebenfalls diese Rezensionen veröffentliche), dennoch ist und bleibt es mein Text!

Ein Blogger ist Verfasser und automatisch auch Urheber seiner eigenen Texte. Dieses Urheberrecht liegt bei ihm allein, lediglich dessen Verwaltung kann er Dritten zuweisen. (übernommen von rp-online.de)

Demnach handelt es sich eindeutig um einen Diebstahl, den besagte Bloggerin begangen hat. Das Diebstahl strafbar ist, steht wohl außer Frage. Besagte Bloggerin sagt von sich selbst "Ich bin 14 Jahre und liebe Bücher über alles." Nun gut, mal abgesehen davon, dass man mit 14 Jahren bereits wissen sollte, was Recht und Unrecht ist, ist dieses Alter der Knackpunkt, denn: in Deutschland ist man mit 14 Jahren strafmündig (vgl. Wikipedia)!

Fakt ist, ich habe mir von der entsprechenden Rezension, die sie sogar 2fach auf ihrem Blog veröffentlicht hat, Bildschirmausdrucke gemacht (als Beweismittel) und überlege derzeit, rechtliche Schritte gegen sie einzuleiten, denn: ich bin nicht die einzige, die bestohlen wurde! Wie es aussieht, findet besagte Bloggerin es positiv, einen eigenen Buchblog zu betreiben, nur die Inhalte stammen (zumindest in der letzten Zeit, ich habe hier vor Frustration die Prüfung abgebrochen) nicht von ihr. 

Im Übrigen lässt sich sehr gut nachvollziehen, woher besagte Bloggerin die Rezensionen übernommen hat - und zwar entweder direkt vom Blog oder von Lovelybooks, denn: Ich hatte in diese Rezension einen externen Link eingebaut und diese Verlinkung wird außerhalb des Blogs nur von Lovelybooks übernommen, wenn ich meine Rezensionen veröffentliche. Alle anderen Plattformen, auf denen ich meine Rezensionen veröffentliche, übernehmen solche externen Links nicht.

Damit ihr wisst, worum es geht: meine Rezension zu 


1 zu 1 geklaute Rezension *klick* und sogar als Hörbuch-Rezension übernommen *klick*, wobei ich für dieses Buch niemals eine Hörbuch-Rezension geschrieben habe.

Wie gesagt, ich bin nicht alleine mit meinem Schicksal. Ich habe mir erlaubt, von einigen Rezensionen, hier mal die Originale zu verlinken - die entsprechenden Blogger werde ich ebenfalls kontaktieren.

Neben meiner Rezension im September von besagter Bloggerin veröffentlicht
Original-Hörbuch-Rezension zu Die Bestimmung   
Original-Hörbuch-Rezension zu Layers  
Original-Rezension zu Spiele zu dritt
Original-Rezension zu On the Island

Im August von besagter Bloggerin veröffentlicht - hier die Originale
Original-Rezension zu Careless - Ewig verbunden
Original-Rezension zu Together Forever - Verletzte Gefühle
Original-Rezension zu After Forever
Original-Rezension zu Schau mir in die Augen, Audrey
Original-Rezension zu Zeit im Wind
Original-Rezension zu Die Jolley-Rogers im Bann der Geisterpiraten
Original-Rezension zu Gefährliche Liebe
an dieser Stelle vor Frustration das Handtuch geworfen

Ist euch auch schon mal so etwas passiert? Was sagt ihr zu so viel Dreistigkeit?

Und eine Frage bleibt bei mir zurück: Was verspricht sich diese Bloggerin davon, fremde Rezensionen als ihre eigenen auszugeben?

Kerry

[Rezension] Nicola Yoon - Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Verlag: Dressler (17. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3791525409
ISBN-13: 978-3791525402
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

Inhalt gem. Dressler:
Am Anfang war ein Traum. Und dann war Leben!
Wenn ihr Leben ein Buch wäre, sagt Madeline, würde sich beim Rückwärtslesen nichts ändern: Heute ist genau wie gestern und morgen wird sein wie heute. Denn Madeline hat einen seltenen Immundefekt und ihr Leben lang nicht das Haus verlassen. Doch dann zieht nebenan der gut aussehende Olly ein - und Madeline weiß, sie will alles, das ganze große, echte, lebendige Leben! Und sie ist bereit, dafür alles zu riskieren.
So hat man die Liebe noch nie gelesen! Das neue Lieblingsbuch für Töchter und ihre Mütter: Eine außergewöhnlich berührende Liebesgeschichte für Fans von Jojo Moyes und John Green mit besonderen Illustrationen, Skizzen, Notizen und E-Mails.

Zum Buch:
Madeline, Maddy genannt, ist an ihr zuhause gefesselt. Eine seltene, aber schwere Immunkrankheit verbietet ihr, dieses zu verlassen. Seit ihrer frühesten Kindheit an lebt sie allein, mit Mutter und ihrer Pflegerin / Krankenschwester, die jeden Tag kommt. Alles in ihrem Zimmer ist weiß, regelrecht steril. Maddy lebt so, und nicht schlecht, weil sie es nicht anders kennt.
Sie führt Tagebuch und lässt ihre Träume und Gedanken darin verschwinden.
Dann zieht eines Tages eine neue Familie ins Nachbarhaus mit zwei Jugendlichen. Maddy kann nichts anderes tun, als deren Leben vom Fenster aus zu beobachten. Olly, der Nachbarsjunge, wird auf sie aufmerksam und versucht, Kontakt mit ihr zu bekommen, was dadurch erschwert wird, dass niemand zu Maddy gelassen wird.
Sie finden einen Weg, sie schreiben sich per Mail. Aus anfänglicher Plänkelei wird mehr, Freundschaft. Maddy beginnt zu erahnen, was ihr fehlt, ein Leben außerhalb ihres Zimmers bzw. außerhalb ihres hermetisch abgegrenzten Zuhauses. Und plötzlich ist es soweit, Maddy ist verliebt, aber wie soll solch eine Liebe bestehen können? ...

Man mag sich gar nicht vorstellen können, wie es ist, krankheitsbedingt in fast völliger Isolation zu leben. Nur Mutter und Pflegerin sind ihr Kontakt, ab und an online auch mal Lehrer. Ein Tag vergeht wie der andere, keiner bringt es etwas neues. So ergeht es Maddy, einem jungen Mädchen, das es nicht anders kennt, denn von frühester Kindheit an kennt und lebt sie mit der Situation. Sie weiß, dass es ihr Tod sein kann, wenn sie sich vor die Tür wagen würde.
Aber in ihrem Leben gibt es auch keinen Anlass, das zu tun, bis sie Olly kennenlernt.
Maddy wird nun allzu bewusst, dass sie mehr will, sie will keine Isolation mehr, auch wenn es für sie heißen würde, dass sie krank werden oder sogar sterben könnte. Sie rebelliert gegen ihre Mutter, sie kann die Situation nicht mehr ertragen. Olly und sie finden Wege, wie sie sich treffen können, was heißt, dass Olly ins Haus kommt, ohne dass ihre Mutter davon Kenntnis hat. Die beiden tasten sich aneinander an, wie nahe können sie sich kommen, ohne Maddy zu gefährden. Sie "spielen" mit Maddys Krankheit, immer hoffend, dass nichts passieren möge, aber immer auch mit der Angst.

Eine Rebellion, die Maddy das Leben kosten könnte, aber sie sehnt sich so nach Normalität und Liebe, dass sie eine Entscheidung trifft, die vieles verändert.

Aus Maddy Tagebuchnotizen, Zeichnungen und anhand von Mailnachrichten ist der Leser immer nah am Geschehen, erfährt, wie es Maddy geht und was sie fühlt und denkt. Ein einsames Mädchen, dass sich nach der Liebe sehnt.

Das Ende kam für mich jetzt nicht so überraschend, schon in der ersten Hälfte gingen meine Gedanken in genau diese Richtung, so dass es für mich nur noch Bestätigung war.

Dieses Jugendbuch ist das Erstlingswerk der Autorin, was man fast nicht glauben kann. Es ist unterteilt in recht kurz gefasste Kapitel, die mit Zeichnungen versehen sind.
Sehr positiv möchte ich auf das wunderschöne Cover verweisen. Auf den ersten Blick wirkt es nur schön bunt und dient als Eyecatcher. Sieht man sich aber die Grafik genauer an, findet man viele Dinge, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind. Man kann tatsächlich im Bild versinken.

Das Buch ist für die Altersklasse 14 - 17 Jahre anvisiert und ich würde denken, dass das passt. Aber man darf auch älter sein, um Gefallen an dem Buch zu haben.
Wäre es jetzt nicht so vorhersehbar für mich gewesen, hätte ich 5 Pfötchen vergeben, so muss ich leider ein abziehen.
Es ist auf alle Fälle ein Buch, das ich sehr gern weiterempfehle.  

Bewertung:


Zur Autorin:
(übernommen vom Dressler-Verlag)
Nicola Yoon, geboren 1972, ist auf Jamaica und in Brooklyn groß geworden. Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann, der das Artwork zu ihrem Buch gestaltet hat, und der gemeinsamen Tochter in Los Angeles. »Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt« ist ihr literarisches Debüt. 


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei 

und dem Verlag 


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Dienstag, 22. September 2015

[Rezension] David Lagercrantz - Verschwörung (Band 4)



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 608
ISBN: 978-3-453-26962-0
Erscheinungstermin:
27. August 2015
Format: Hardcover
Verlag:
Heyne 



Klappentext gem. Heyne:
Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist haben Millionen Leser begeistert. Weltweit erstürmte die Millennium-Trilogie die Bestsellerlisten und sprengte mit mehr als 80 Millionen verkauften Exemplaren alle Dimensionen. Ein Welterfolg, der seinesgleichen sucht. Nun geht die Geschichte weiter.


Rezension:
Es ist November in Stockholm und Frans Balder ist dabei, sein Leben noch einmal komplett von vorne zu beginnen. Was vorher war, hat er hinter sich zurück gelassen - jetzt will er nur noch eines: ein guter Vater sein. Eine Aufgabe, die sicherlich nicht leicht zu bewältigen ist, denn sein Sohn August ist Autist, er leidet an einer infantilen Form der Krankheit. Noch dazu hat er eigentlich gar kein Anrecht auf seinen Sohn, hat doch nicht er das Sorgerecht inne, sondern seine Exfrau Hanna. An sich wäre das auch nicht das Problem, wäre da nicht ihr neuer Lebensgefährte, der Schauspieler Lasse Westmann, der sowohl auf Hanna, wie auch auf seinen Sohn einen schlechten Einfluss hat. Fakt ist, Frans hat monatlich nicht wenig Geld überwiesen, Unterhalt für seinen Sohn, damit dieser gefördert wird, doch auf den ersten Blick ist klar - gefördert wurde August bisher nicht.

Doch Frans ist nicht irgendein Schwede. Er ist einer der führenden Experten in der KI-Forschung und war bis vor kurzem für das Unternehmen Solifon in den USA tätig, bis er dort, förmlich von einem Tag auf den anderen, seine Zelte abbrach. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussah, war doch ein Diebstahl von Balders Forschung Schuld daran, dass er sich immer mehr zurückzog und niemanden, wirklich niemanden mehr an seine Forschungsergebnisse heranließ, denn trotz dieses Rückschlages hat Frans seine Forschung nie aufgegeben, sondern immer weiter gemacht. In Schweden kann er, obwohl er sich wirklich bemüht, seinem Sohn ein guter Vater zu sein, nicht von seiner Arbeit lassen. Ganz ungefährlich ist das jedoch nicht - Frans ahnt, dass er in Gefahr schwebt und will sich, als Absicherung, jemanden anvertrauen: Mikael "Kalle" Blomkvist von der Zeitschrift Millennium. Tatsächlich kann Frans Mikael erreichen - doch es ist schon fast zu spät.

Mikael hat eigentlich ganz andere Sorgen. Seit seiner letzten großen Reportage, der Zalatschenko-Affäre, ist einige Zeit ins Land gezogen und irgendwie ist der Biss raus, nichts reizt ihn mehr thematisch. Noch dazu steht er unter Druck, denn Erika Berger, die Chefredakteurin von Millennium, musste, um Finanzmittel zu beschaffen, Teile von Millennium an Serner Media veräußern und diese wollen nun eine Neuausrichtung der Zeitung. Das hierbei persönliche Befindlichkeiten von Belang sind, spielt leider keine unwichtige Rolle. Als dann auch noch ein gewisser Linus Brandell mit ihm Kontakt wegen einer Story aufnimmt, scheint der Tag echt gelaufen zu sein, denn dieser berichtet von KI-Forschung und einem gewissen Frans Balder. Interessant wird es für Mikael jedoch erst, als Linus ihm berichtet, dass Frans selbst eine Hackerin beauftragt hat, sich mit dem Datendiebstahl zu befassen und aus den Erzählungen weiß Mikael sofort: bei dieser Hackerin kann es sich nur um Lisbeth Salander gehandelt haben, der jungen Frau, die ihm schon mehr als einmal geholfen hat, mit der er allerdings schon seit längerer Zeit keinen Kontakt mehr hat. Wenn jedoch auch Lisbeth involviert ist, könnte da doch mehr hinter stecken, als es auf den ersten Blick scheint und Mikael beschließt, sich auf ein Treffen mit Frans einzulassen. Doch als er an dessen Haus ankommt, kommt er selbst gerade noch mit dem Leben davon - Frans selbst wurde ermordet und sein Sohn August ist der einzige Zeuge ...


Der 4. Band der Millennium-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Lange Zeit stand für mich nicht fest, warum Frans sterben musste und was es mit seinem kleinen Sohn auf sich hatte, ebenso wie Lisbeth involviert war, doch nachdem sich nach und nach alles zusammengefügt hatte, war ich einfach nur begeistert, welche Handlungsstränge notwendig waren, um diese Story rundherum abzuschließen. Jedoch empfand ich einige Nebenerzählungen doch etwas überflüssig, die mich in den Situationen immer etwas im Lesefluss gebremst haben. Die Figuren wurden facettenreich und authentisch erarbeitet und ganz ehrlich, ich finde, David Lagercrantz hat diese ganz im Stil von Stieg Larsson weiterentwickelt, denn ich hatte bei keiner der Figuren das Gefühl, mit ihr zu fremdeln. Den Schreibstil empfand ich als packend und sehr angenehm zu lesen, sodass es mir fast unmöglich war, das Buch aus der Hand zu legen, zu sehr war ich in der Geschichte gefangen. Nun hoffe ich natürlich an dieser Stelle, dass die Geschichte von Millennium (okay, um es genau zu sagen von Lisbeth und Mikael) weitererzählt wird und ein kleiner Spoiler sei gestattet: Wer schon immer wissen wollte, was es mit Lisbeths Schwester auf sich hat - der sollte dringend dieses Buch lesen.

Bewertung

Der Autor:
David Lagercrantz, 1962 geboren, debütierte als Autor mit dem internationalen Bestseller »Allein auf dem Everest«. Seitdem hat er zahlreiche Romane und Sachbücher veröffentlicht, zuletzt die virtuos geschriebene Lebensgeschichte Zlatan Ibrahimovićs. Im Dezember 2013 wurde er vom schwedischen Originalverlag und Stieg Larssons Familie ausgewählt, den vierten Band der Millennium-Romane zu schreiben. Lagercrantz ist verheiratet und lebt in Stockholm. (übernommen von Randomhouse)






Wie ich zu dem Buch kam:
An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir dieses lang ersehnte Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte. 

[Lesung] David Lagercrantz liest aus "Verschwörung"

Lange musste die Millennium-Fangemeinde auf die Fortsetzung der Buchreihe warten, denn wie bekannt, verstarb der Autor der ersten drei Bände kurz vor deren Veröffentlichung. Jetzt machte sich ein Mann daran, die Geschichte von Millenium sowie von Lisbeth Salander und Mikael Blomkvist weiterzuerzählen:: David Lagercrantz.

http://www.amazon.de/Verschw%C3%B6rung-Millennium-Roman-David-Lagercrantz/dp/3453269624/ref=cm_cr_pr_product_top?ie=UTF8


Kerry hat sich natürlich mit Feuereifer auf den 4. Band der Millennium-Reihe gestürzt und die Freude war sogar noch viel größer, als erspäht wurde, dass der Autor zu einer Lesung nach Berlin reisen wird. Natürlich ein absoluter Pflichttermin, keine Frage. 

Am dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön an den Verlag, der uns auf seine Gästeliste gesetzt hat und danke auch dir nef, die du das so toll organisiert hast. 

Natürlich waren wir wieder pünktlich vor Ort und der Tatort war auch kein unbekannter. Es handeltes sich um das Berliner Kriminal Theater, in dem wir bereits öfter zu Gast waren und das wir immer wieder gern besuchen. 

Nach anfänglichen sitztechnischen Schwierigkeiten hatten wir doch pünktlich zu Beginn der Lesung unsere Plätze eingenommen und es konnte losgehen.

Durch den Abend führte Peter Twiehaus, der dem Publikum kurz David Lagercrantz vorstellte und von der Welttournee berichtet, die der Autor seit drei Wochen absolvierte. Ebenso klärten uns die beiden auf, wie es dazu kam, dass David Lagercrantz einen vierten Band zur bisherigen Millennium-Trilogie schrieb.

Moderator Peter Twiehaus, David Lagercrantz, David Nathan

Anschließend begann der lesende Part, doch nicht irgendeiner, nein der Autor las persönlich den Prolog und das 1. Kapitel des Buches vor - mangels deutscher Sprachkenntnisse natürlich auf schwedisch. David Nathan hat anschließend, für alle, die die schwedische Version nicht verstanden haben, diese Passage nochmals im Deutschen vorgetragen.

Wer die Buchreihe kennt, weiß, dass es in diesen Büchern immer Persönlichkeiten gibt, die abseits des alltäglichen sind - in diesem Band ist es ein 8-jähriger Autist, der Zeuge eines Verbrechens wurde. David Lagercrantz berichtet dem Publikum, wie er auf die Idee zu dieser Figur gekommen ist, denn ehrlich, es war gar nicht seine Idee, der Autor selbst lernte einen solch jungen Autisten kennen und war fasziniert von ihm und nahm sich dieses Kind zum Vorbild für diese Figur. Generell haben alle Figuren, die in diesem Band neu auftauchen, reale Vorbilder, denn wie der Autor so schön berichtet - ihm fehle einfach die nötige Fantasie, solche zu erfinden.

David Lagercrantz steht Rede und Antwort


In einem weiteren Lesepart wurde das Publikum (vor allem denjenigen, die die Buchreihe noch nicht gelesen haben), mit dem Protagonisten Mikael Blomkvist bekannt gemacht und dem geht es zu diesem Zeitpunkt in dieser Geschichte gar nicht so gut.

Anschließend berichtete David Lagercrantz weiter, wie er auf die Idee kam, die NSA in diesem Band keine unwichtige Rolle spielen zu lassen, denn mittlerweile wissen wir ja, was die NSA in Sachen Hacken von privaten Daten so drauf hat - und ehrlich, wenn dieser Organistation jemand gewachsen ist, dann ist es Lisbeth Salander.

An dieser Stelle wurde es wieder Zeit für einen weiteren Lesepart - der sich, natürlich, ums Hacken drehte. Der Autor selbst gab anschließend zu, dass er zu dieser Thematik recherchieren musste, denn er selbst sei wohl froh, wenn er eine E-Mail schreiben könne und er wisse immerhin, was ein Scan ist.

Abschließend gab es noch einen letzten Leseteil, in dem das Publikum mit dem kleinen 8-jährigen Autisten August bekannt gemacht wurde und ehrlich, wessen Herz würde nicht für diesen kleinen Jungen schlagen? Wer das Buch gelesen hat, weiß, was Kerry meint. 

Nach der Lesung ist vor der Signatur - wie es so schön heißt. Natürlich hat es sich Kerry nicht nehmen lassen, ihr Exemplar von "Verschwörung" veredeln zu lassen.

Kerrys Exemplar von "Verschwörung" wird "veredelt"
 
Und natürlich musste noch ein Autorenportrait her.


David Lagercrantz


An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei Frau Wank vom Verlag Heyne für die Einladung und bei Peter Twiehaus, David Lagercrantz und David Nathan für diesen wunderbaren Abend bedanken.

Kerry und Kleeblatt