Dienstag, 24. November 2015

[Rezension] Lucinda Riley - Das Mädchen auf den Klippen



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Goldmann; Auflage: 1. (15. Mai 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442477891
ISBN-13: 978-3442477890
Originaltitel: The Girl on the Cliff
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,5 x 19 cm

Inhalt gem. Goldmann:
Mit gebrochenem Herzen sucht die Bildhauerin Grania Ryan Zuflucht in ihrer irischen Heimat. Bei einem Spaziergang an der Steilküste von Dunworley Bay wird Grania jäh aus ihren trüben Gedanken gerissen: Am Rande der Klippen steht ein Mädchen, barfuß und nur mit einem Nachthemd bekleidet. Der Wind zerrt an der zerbrechlichen Gestalt, und von plötzlicher Sorge ergriffen spricht sie das Kind an. – Ohne es zu ahnen, stößt Grania durch diese Begegnung die Tür zu einer über Generationen reichenden, tragischen Familiengeschichte auf – ihrer Geschichte.

Zum Buch:
Grania, die sich so auf ihr Baby gefreut hatte, flieht nach einer Fehlgeburt zu ihren Eltern nach Irland und weg von Matt. Sie will dort zu sich finden und ihren wahnsinnigen Schmerz überwinden.
Während eines langen Spazierganges sieht sie eines Tages ein kleines Mädchen am Rand der Klippen stehen und sie glaubt, ihr Herz bleibt vor Schreck stehen.
Es handelt sich um Aurora Lisle, der Tochter ihres Nachbarn. 
Grania freundet sich mit Aurora, so dass sie von ihrem Nachbarn Alexander gebeten wird, für das kleine Mädchen zu sorgen, während er auf Geschäftsreise ist. Seine Frau und die Mutter Auroras ist seit Jahren tot. Gerne sagt sie zu, auch wenn ihre Mutter von der Idee gar nicht begeistert ist, denn die Vergangenheiten der Familien Lisle und Ryan sind eng miteinander verknüpft.
Während Matt in New York grübelt, warum ihn Grania verlassen hat, heiratet sie Auroras Vater und begibt sich mit ihm auf Hochzeitsreise.
Wird Grania ihren großen Verlust überwinden und ihr Glück finden? ...

Lucinda Riley ist es wieder gelungen, ein Buch zu schreiben, dass Vergangenheit und Gegenwart eng miteinander verknüpft. Es verbindet die Geschicke der beiden Familien Ryan und Lisle miteinander. Die beiden Ereignisse in der jeweiligen Zeitebene gleichen einander, jeweils geht es um ein Kind der Lisle, dessen sich die Ryans annehmen. 
Nicht immer wird ein Weg beschritten, den man gutheißen kann, der aber immer vom Herzen geleitet wird. Die Liebe weist immer den rechten Weg.

Die Erzählung wird aus der Sicht von Aurora erzählt, die zwischen dem Erzählten ihre eigenen Gedanken dazu einfließen lässt.

So lernt der Leser in der Gegenwart Grania und ihre Familie sowie Aurora und ihren Vater Alexander kennen.
In der Vergangenheit, die Geschichte beginnt im Jahr 1914, erfährt der Leser von Mary, Sophia und Jeremy.

Beide Erzählstränge sind geprägt von Leid und Verlusten, die die Protagonisten erleiden müssen. Aber sie sind auch geprägt von der Liebe, der Liebe zu den Partnern und der Liebe zu Kindern.
Das Schicksal meint es mit den Protagonisten nicht immer gut, aber es gibt Licht am Ende des Tunnels und das lässt den Leser hoffen, dass den Protagonisten doch noch das wohlverdiente Glück zukommen möge.

Die Geschichte kommt ein wenig schleppend in Gang. Es wird recht lange zurückgehalten, warum Grania so plötzlich ihre Liebe Matt verlässt, nachdem sie das Kind verloren hatte. Ich konnte Grania nicht wirklich einschätzen, weil ich nicht wusste, was vorgefallen war. Aber ihr Verhältnis zu Aurora, einem fremden Mädchen, das einsam ist, machte sie mir ausgesprochen sympathisch. Sie hat sich des Mädchens angenommen, nicht wissend, was aus der Freundschaft zu dem kleinen Mädchen noch entstehen wird.

Es ist ein wunderbares Buch, getragen von der Liebe.
Nach und nach erfährt der Leser, in welchem Maße die beiden Familien miteinander verknüpft sind, eine Beziehung, die sich durch 100 Jahre zieht.

Lucinda Riley ist eine Autorin, die mich immer wieder in ihre Geschichten hineinzieht und mich zu fesseln vermag. Ich mag es, wie sie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpft und die verschiedenen Ebenen zu einem Ganzen führt.
Ein Buch, dass für Lucinda Riley-Fans ein Muss ist. Ich empfehle es sehr gern weiter.


Bewertung:



Zur Autorin:
(Text übernommen vom Goldmann-Verlag)
Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrer Familie in Norfolk im Osten Englands und in ihrem Haus in der Provence.





Von Lucinda Riley wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 23. November 2015

[Rezension] Stephenie Meyer / Young Kim - Twilight: The Graphic Novele Volume 1



Vorab ein paar Eckdaten:  
Seitenanzahl: 224
ISBN: 978-0316204880
Erscheinungstermin: 24. Januar 2012 
Format: Hardcover 
Verlag: Yen Press

Klappentext gem. Yen Press: 
When Isabella Swan moves to the gloomy town of Forks and meets the mysterious, alluring Edward Cullen, her life takes a thrilling and terrifying turn. With his porcelain skin, golden eyes, mesmerizing voice, and supernatural gifts, Edward is both irresistible and impenetrable. Up until now, he has managed to keep his true identity hidden, but Bella is determined to uncover his dark secret…

Rezension:
Ich denke, auf die Geschichte zu diesem Buch muss ich jetzt nicht weiter eingehen, die sollte ja (auch in Hinblick auf die Verfilmung) hinlänglich bekannt sein, nur soviel: Volume1 umfasst etwa die Hälfte des ersten Bandes der Biss-Reihe.

Die Zeichnungen finde ich absolut genial. Diese sind direkt dem Buch angelegt und haben mit den Schauspielern, die für die Verfilmung gewählt wurden, nicht viel gemein. Zum großen Teil sind die Zeichnungen in schwarz/weiß gehalten, mit wunderbaren Schattierungen, sodass diese ausgesprochen dreidimensional wirken. Einige Zeichnungen wurden in Kombination mit schwarz/weiß-Fotos angelegt, sodass hier Realismus auf Kunst trifft. Teils sind einige Szenen komplett farbig erarbeitet, teilweise nur Details farblich hervorgehoben, was immer einen wundervollen Effekt auf die jeweilige Szene hat.

Bei dieser Ausführung handelt es sich um das englische Original, sprich, der Text ist natürlich in Englisch, allerdings so einfach gehalten, dass auch jemand mit lang-abstinenten Englisch-Kenntnissen das Buch verständlich lesen kann.


Abschließend kann ich nur sagen, dass es ein Genuss war, dieses Buch zu lesen. Stundenlang könnte ich mich in den Zeichnungen verlieren und doch gibt es immer wieder Details, die es neu zu entdecken gilt. Auch fand ich sehr angenehm, dass der englische Text leicht verständlich gehalten wurde, sodass ich auch textlich keine Probleme hatte.
Bewertung: 

Von Stephenie Meyer bereits gelesen und rezensiert:


Die Autorin:
Stephenie Meyer wurde 1973 geboren und lebt mit ihrem Mann und drei Söhnen in Arizona, USA. Ihr Debütroman "Bis(s) zum Morgengrauen" wurde aus dem Stand zum Bestseller und in 34 Länder verkauft. (übernommen von Carlsen)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir aus der Bibliothek ausgeliehen.

[Rezension] Isabel Allende - Zorro


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 442
ISBN: 978-3518416709
Erscheinungstermin: 20. Juni 2005
Format:
Hardcover
Verlag: Suhrkamp


Klappentext: gem. Amazon
Geboren im Kalifornien des späten achtzehnten Jahrhunderts, ist Diego de la Vega ein Kind zweier Welten: Sohn eines spanischen Edelmanns und einer indianischen Kriegerin. Der Vater, Herr über eine große Hacienda, lehrt ihn schon früh das Fechten und will in ihm den Erben sehen, die Mutter vermittelt ihm die Traditionen ihres Volkes und den Drang nach Freiheit. Stolz und Wagemut lernt Diego von beiden, und so empört er sich früh über die Greueltaten der spanischen Kolonialherren gegen die Indianer und spürt den inneren Konflikt seiner Abstammung. Mit sechzehn verläßt Diego die Heimat, um in Barcelona »europäischen Schliff« zu erhalten. Spanien krümmt sich unter der Herrschaft Napoleons, und schon bald tritt Diego als »Zorro« einem Geheimbund bei, der sich verschworen hat, Gerechtigkeit zu suchen. Doch ist es nicht allein die Gerechtigkeit, die Diego zu tollkühnen Taten treibt, sondern auch seine unbändige Liebe zu Juliana ... Bald aber sieht er sich gezwungen, vor politischer Verfolgung und tödlichen Intrigen zu fliehen. Zu Fuß geht es durch Spanien, mit Juliana, deren Schwester und ihrer Gouvernante. Mehr und mehr schlüpft Diego in die Rolle des »Zorro«. Und als solcher kehrt er nach Kalifornien zurück, um mit seinem Degen Gerechtigkeit für all jene einzufordern, deren Kampfesmut schon gebrochen scheint. Ein großer Held ist geboren, die Legende beginnt.


Rezension:
Diego de la Vega, das Kind eines Gutsbesitzers in Kalifornien und einer Halbindianerin. Einst war seine Mutter eine Kriegerin, doch sein Vater verliebte sich auf den ersten Blick in sie und konnte ihr Leben retten. Zusammen gaben sie ein ungleiches Paar ab, doch ihren gemeinsamen Sohn liebten sie abgöttisch, sollte er doch, nach einer sehr schweren Geburt, das einzige Kind des Paares bleiben. Diego wächst sehr behütet auf und wird von seinem Vater darauf vorbereitet, einst als Edelmann die elterliche Hacienda zu verwalten. Seine Mutter führt ihn in die indianischen Bräuche ihres alten Lebens ein - kurz gesagt, Diego wächst in zwei Welten auf und ist damit sehr glücklich.

Um seinen Sohn auf das wahre Leben eines Edelmanns vorzubereiten, schickt sein Vater ihn als 15-jährigen nach Spanien, damit er dort alle Fertigkeiten erlernt, die er für sein künftiges Leben benötigt. Diego ist aufgeregt, ist es doch der Beginn eines neuen Lebensabschnittes und er wird von seinem Milchbruder begleitet, sodass er nie allein ist. 

Diego hat in Spanien eine sehr gute Zeit, lernt die richtigen Leute kennen, kommt wunderbar an der Universität klar und doch ist er noch nicht das, was er einst werden soll: Zorro. Erst durch die Bekanntschaft eines Geheimbundes und der Liebe zu einer Frau kristallisiert sich nach und nach heraus, was hinter dem jungen Mann steckt ...


Zorros Jugend! Der Plot wurde sehr detailliert und realistisch dargestellt. An dieser Stelle muss ich allerdings gestehen, dass mir die Geschichte nur insoweit gefallen hat, wie es um die Geschichte von Diegos Eltern ging, denn diese fand ich ausgesprochen faszinierend, wie zwei Welten, die kaum unterschiedlicher sein konnten, aufeinanderprallen und miteinander agieren. Sobald die Reihe dann an Diego und gerade seine Zeit in Spanien an der Reihe war, empfand ich diesen Part nur noch als langweilig. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet, wobei mir die Figur von Zorros Mutter am besten gefallen hat, die Frau hat einen bleibenden Eindruck, mit ihrer Stärke und Willenskraft, auf mich hinterlassen. Diego empfand ich als eher schwach und recht uninteressant - kaum zu glauben, dass aus ihm einst Zorro werden sollte. Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen, konnte jedoch nicht die Mankos im Plot wegmachen.

Bewertung

Die Autorin:
Isabel Allende wird am 2. August 1942 in der peruanischen Hauptstadt Lima als Kind chilenischer Diplomaten geboren. Nach der Scheidung ihrer Eltern lebt sie zunächst bei Ihren Großeltern in Chile. Das große, verwinkelte Haus, in dem sie aufwächst, wird später als Vorbild für ihren Jahrhundertroman Das Geisterhaus dienen. Bereits als Jugendliche bereist sie die Welt; sie wächst mehrsprachig auf und geht in La Paz, Beirut und Santiago de Chile zur Schule. Mit achtzehn kommt sie durch Zufall an ihren ersten Job als Journalistin. Kurz darauf moderiert sie bereits eine chilenische Fernsehsendung.
1962 heiratet sie den Bauingenieur Michael Frías, Trauzeuge ist ihr Onkel, der spätere Präsident Salvador Allende. Im Jahr darauf wird ihre Tochter Paula geboren, 1966 kommt ihr Sohn Nicolás zur Welt.
Als Journalistin setzt sich Allende leidenschaftlich für die Gleichstellung der Frau ein. Zusammen mit anderen Frauenrechtlerinnen gründet sie 1967 Paula, die erste feministische Zeitschrift in Chile. Außerdem schreibt sie Drehbücher für eine Comedy-Sendung, moderiert ihre eigene Talkshow, schreibt Theaterstücke und Musicals – in Chile kennt sie mittlerweile jeder.
Sie ist tief erschüttert, als Salvador Allende am 11. September 1973 von Augusto Pinochet gestürzt wird und kurz darauf stirbt. Dennoch bleibt sie zunächst in Chile und hilft politisch Verfolgten unterzutauchen, bis die Repressionen gegen Andersdenkende sie schließlich ins Exil zwingen. 1975 geht sie mit ihrer Familie nach Caracas, Venezuela. Hier muss sie beruflich wieder von vorne anfangen. Sie arbeitet für wenig Geld als einfache Journalistin.
1981 erfährt sie, dass ihr Großvater im Sterben liegt. Sie kann ihn in Chile nicht besuchen und beschließt, ihm einen langen Brief zu schreiben. An ihrem Küchentisch schreibt sie oft bis tief in die Nacht die Erinnerungen ihrer Familie auf, die untrennbar mit der Geschichte ihres Heimatlandes verwoben sind. Schließlich wird daraus das fünfhundert Seiten lange Manuskript ihres ersten Romans.
Ein Jahr später erscheint Das Geisterhaus und wird zu einem Weltbestseller. Nach dem märchenhaften Erfolg des Romans, der 1993 vom dänischen Regisseur Bille August verfilmt wurde, geht sie ausschließlich ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: schreiben, verschiedene Leben erzählen, Geschichten erfinden, versuchen, die Welt ein wenig besser zu verstehen, sowie sich selbst und anderen Kraft zu schenken durch die Schicksale ihrer Figuren. Inzwischen ist das Schreiben mehr als nur eine Leidenschaft für die Autorin: »Es erlaubt mir, das Leben zu ordnen, Ereignisse zu verstehen und untereinander in Verbindung zu bringen, Erinnerungen zu bewahren. Es ist ein Weg, der direkt zur Seele führt.«
Sogar als sie der schlimmste Schicksalsschlag ihres Lebens trifft, der Tod ihrer eigenen Tochter, schreibt sie weiter: Es entsteht Paula (1995), ein äußerst persönliches Bekenntnis, das ihr dabei hilft, ihre tiefe Trauer zu überwinden.
Romane wie Fortunas Tochter (1999), Porträt in Sepia (2001) oder Inés meines Herzens (2007) sind weitere Stationen ihrer literarischen Erfolgsgeschichte. Im Laufe der Jahre erweitert sie ihr schriftstellerisches Repertoire um viele Facetten. Sie schreibt unter anderem Aphrodite (1999), ein Kochbuch voller sinnlicher Anekdoten, Legenden und aphrodisierender Rezepte, Die Abenteuer von Aguila und Jaguar (2009), eine Trilogie von Abenteuergeschichten für Kinder und Jugendliche, sowie den Erzählungsband Ein diskretes Wunder (2010). Mit dem Historienroman Die Insel unter dem Meer(2011) und Mayas Tagebuch (2012) – bewegend, spannend und mit warmherzigem Humor geschrieben – setzt Isabel Allende ihre unaufhörliche Erfolgsgeschichte fort. 2014 erscheint Amandas Suche, ein Roman über das kostbare Band zwischen Müttern und Töchtern und die lebensrettende Kraft der Familie.
Heute lebt Isabel Allende mit ihrer Familie in Kalifornien. Sie ist mittlerweile eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Welt. Ihre Werke wurden in 37 Sprachen übersetzt und haben sich millionenfach verkauft. Immer wieder fasziniert die chilenische Bestsellerautorin ihre Leserinnen und Leser und führt sie an die atemberaubendsten Plätze der Erde, weckt die Neugier für andere, fremde Welten und spricht Themen an, die ihr und vielen anderen am Herzen liegen. Unermüdlich widmet sie ihr Leben ihrer größten Leidenschaft: dem Erzählen. (von Suhrkamp übernommen)

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.





Sonntag, 22. November 2015

[Neuzugänge] der 47. KW 2015

Neue Woche, neue Bücher? Ja, klar, immer wieder gern, wobei wir sagen können, in dieser Woche habe wir uns sehr zurückgehalten ^^
 
Hier nun unsere Neuzugänge der letzten Woche.
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Kerrys Neuzugänge:


Kleeblatts Neuzugänge:
- Berg, Ellen - Mach mir den Garten, Liebling! 
- Koppold, Katrin - Sternschnuppen 03: Sehnsucht nach Zimtsternen 




Kennt ihr bereits eines unserer neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?

Wir wünschen euch eine schöne Woche.

Kerry und Kleeblatt

Samstag, 21. November 2015

[Rezension] Helen Fielding - Bridget Jones 03: Verrückt nach ihm




Leseprobe



Eckdaten:
Broschiert: 512 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag; Auflage: Goldmann Verlag (17. März 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442480132
ISBN-13: 978-3442480135
Originaltitel: Bridget Jones - Mad About the Boy
Größe und/oder Gewicht: 13,7 x 4,3 x 20,6 cm

Inhalt gem. Goldmann:
78 kg; verputzte Protein-Schokoriegel: 28; verputzte Protein-Schokopuddings: 37; durch Protein-Schokoriegel bzw. -puddings ersetzte Mahlzeiten: 0; abgenommene Pfund: 0; zugelegte Pfund: 4,5. War gerade bei Gewichtskontrolle. „Bridget, Sie sollten die Proteinprodukte statt Ihrer normalen Mahlzeiten zu sich nehmen, nicht zusätzlich.“ Schöne Pleite.
Bridget Jones ist wieder da! Und das Leben scheint es gut mit ihr zu meinen: Sie hat einen aufregenden Job, sie kümmert sich hingebungsvoll um ihre kleine Familie – und sie ist frisch verliebt. Leider gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr Glück trüben. Ihr Job als Drehbuchautorin ist nicht nur aufregend, er bringt sie auch mit sehr seltsamen Menschen in Kontakt. Ihren Kindern fehlt der Vater. Und der Mann, an den Bridget ihr Herz verloren hat, ist über zwanzig Jahre jünger als sie ...

Zum Buch:
Bridget Jones ist inzwischen 51 Jahre alt, alleinerziehende Mutter von den zwei reizenden, aber anstrengenden Kindern Billy und Mabel und Witwe. Seit 4 Jahren ist sie nun allein und sie scheint in ihrem Leben gescheitert zu sein. Keinen Job, irgendwie auch keine Perspektive.
Da besinnt sie sich, dass sie ja noch ein angefangenes Drehbuch zu liegen hat und macht sich an die Arbeit, es zu überarbeiten.
Sie ist trotz der Kinder einsam, kein Mann an ihrer Seite, kein Sex.
Da meldet sie sich eines Tages bei Twitter an und lernt den netten Roxter kennen. Die Sache hat nur einen Haken, Roxter ist 20 Jahre jünger als sie. Hat solch eine Beziehung überhaupt eine Chance? ...

Mark lebt nicht mehr, Bridget ist seit ein paar Jahren Witwe, was sie noch immer schüttert. Er war die Liebe ihres Lebens und er fehlt, fehlt so sehr, dass es weh tut. Aber sie muss sich zusammenreißen, sind da doch ihre Kinder Billy und Mabel, die ihre Mutter brauchen.
Aber auch Bridget braucht ein wenig Liebe und die versucht sie nun zu finden, indem sie sich bei Twitter anmeldet.
Sie lernt Roxter kennen, der leider viel zu jung für sie ist, aber sie lassen sich trotzdem auf eine Beziehung ein. Er ist ihr Toyboy und mich erinnerte das immer an die Toyboys von Madonna, so dass ich da immer ein Bild vor Augen hatte.

Bridget gelingt es auch in Band drei, von einer Katastrophe in die nächste zu schlittern, immer frei nach dem Motto, wo ist das nächste Fettnäpfchen.
Sie ist noch immer liebenswert in ihrer Art. 
Aber sie wirkt auf mich auch ein wenig naiv. Mit 51 Jahren sollte man den Ernst des Lebens eigentlich auch erkannt haben und nicht alles durch die rosarote Brille sehen. Sie erscheint mir in vielerlei Hinsicht als blauäugig, als unwirklich.

Was mich richtiggehend im Buch genervt hat, waren diese wiederholten Aufzählungen der hinzugekommenden bzw. verschwundenen Follower auf ihrem Twitteraccount. Jeder Tag brachte neue Bewegungen auf dem Account, der mitgeteilt werden musste. 

Bridget Jones ist wieder da. Wie habe ich mich gefreut, dass es eine Fortsetzung mit der liebenswerten, etwas schusseligen und chaotischen Protagonistin geben sollte. Aber ich bin wohl mit zu großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. 
Bridget ist sich selbst treu geblieben, die Eigenarten, die man schon in den Vorgängebänden lieben lernte, hat sie beibehalten, man erkennt sie sofort wieder. Doch es sind  viele Jahre ins Land gegangen. Sie muss sich um 2 Kinder kümmern, die sie brauchen. Aber ihr Gemüt ist noch das von vor fast 20 Jahren. Sie scheint nicht gereift zu sein, macht dieselben Fahler wie vor 20 Jahren und kommt mir nicht vor, als wäre sie älter und reifer geworden. Es scheint, als wäre die Zeit an ihr vorbei gerast, ohne Spuren oder Erkenntnisse hinterlassen zu haben.

Als Leser wird man lange im Unklaren gelassen, wie Marc gestorben war. Ich dachte immer, ich hätte es überlesen, aber die Informationen zu seinem Tod erfährt man wirklich sehr spät.
Ich bin mit dem Buch leider nicht wirklich warm geworden, die Story plätscherte so vor sich hin und verlor sich irgendwo.

Ich habe sehr lange überlegt, welche Bewertung ich dem Buch geben soll. Meine Einschätzung schwankt zwischen 3 und 4 Pfötchen, aber da wir keine halben Pfoten vergeben, gilt hier wieder, zugunsten des Angeklagten.

Reiheninfo:
Bridget Jones 01: Schokolade zum Frühstück
Bridget Jones 02: Am Rande des Wahnsinns
Bridget Jones 03: Bridget Jones' Baby
Bridget Jones 04: Verrückt nach ihm

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von Goldmann)
Helen Fielding wurde in Yorkshire geboren, studierte Englische Literaturwissenschaft in Oxford und begann 1979, als Reporterin für die BBC zu arbeiten. Später war sie als Journalistin und Kolumnistin für verschiedene Zeitungen tätig, darunter auch für den Independent, wo ihre Kolumnen mit den originellen und urkomischen Tagebucheintragungen einer gewissen Bridget Jones schon bald die Leserinnen begeisterten. 1997 erschien der Roman “Schokolade zum Frühstück”, der sich rasch zu einem weltweiten Bestseller entwickelte. Nie zuvor hatte jemand mit so viel Witz und Selbstironie die alltäglichen Nöte und Sorgen eines Singles beschrieben. Auch mit den beiden Fortsetzung des Kultbuchs, "Bridget Jones: Am Rande des Wahnsinns" und "Verrückt nach ihm", sowie den Romanverfilmungen hat die Autorin ein Millionenpublikum erobert. Helen Fielding lebt mit ihren beiden Kindern in London und manchmal in Los Angeles.

Von Helen Fielding wurden gelesen und rezensiert:


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

Den Goldmann-Verlag findet ihr auch auf Facebook 


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 20. November 2015

[Rezension] Lola Jaye - Für immer, Dein Dad



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 336
ISBN: 978-3499247231
Erscheinungstermin: 1. Juli 2010
Format: Taschenbuch
Verlag: Wunderlich


Klappentext gem. Rowohlt:
Lois war erst sechs, als ihr Vater an Krebs starb. In ihrem Herzen hinterließ sein Tod ein riesiges Loch. Inzwischen ist sie schon dreizehn, und ihre Mutter möchte wieder heiraten – ausgerechnet den Blödmann, den sie beim Bingo kennengelernt hat.

Doch dann erfährt Lois auf der Hochzeit von ihrer Tante, dass ihr Dad ihr etwas hinterlassen hat: ein kleines, geheimnisvolles Paket. Gespannt und aufgeregt öffnet sie es und findet ein grünes Notizbuch, ein Handbuch für das Leben, geschrieben von ihrem Vater kurz vor seinem Tod. Bis zu ihrem 30. Lebensjahr darf Lois jeweils zu ihrem Geburtstag ein Kapitel lesen. Ihr Dad erklärt darin seiner über alles geliebten Tochter das Erwachsenwerden: die Ängste, Nöte, aber auch die Freuden und Hoffnungen.

Mutig macht sich Lois unter dem Schutz ihres Vaters auf die große Reise, die das Leben ist. Und sie versteht, dass man manchmal genau hinsehen muss, um die wahre Liebe zu erkennen ...


Rezension:
Die 12-jährige Lois ist alles andere als begeistert, dass ihre Mutter wieder heiratet und dann noch ausgerechnet einen Mann, den sie beim Bingo kennengelernt hat, den sogenannten Bingo-Man. Allerdings hat der Tag auch so manche Überraschung für sie bereit. Völlig unerwartet taucht ihre Tante auf der Hochzeit auf und übergibt Lois ein Geschenk ihres Vaters, dass er ihr kurz vor seinem Tod zur Aufbewahrung gegeben hat, mit dem Wunsch, dass Lois es im Alter von 12 Jahren erhält.

Es handelt sich um ein grünes Notizbuch, in dem ihr Vater ihr zu jedem Geburtstag, beginnend ab dem 12. bis zum 30. einen Rat mitgegeben hat. Jedes Jahr an ihrem Geburtstag darf sie den jeweiligen Eintrag lesen, jedoch nicht vorlesen. Dies ist die einzig spürbare Verbindung, die das junge Mädchen zu dem Mann hat, denn sie im Alter von fünf Jahren verloren hat.

Über die Jahre hinweg begleitet dieses Journal Lois auf der Reise durch ihr Leben, gibt ihr Tipps und Tricks mit auf den Weg und hilft ihr bei so manch schwerer Entscheidung, doch ist es ein wirklich eigenständiges Leben, wenn man  nur auf die Ratschläge eines anderen hört? Kann man sich von solchen Ratschlägen leiten lassen und ein erfülltes Leben führen?


Ratschläge fürs Leben! Der Plot wurde sehr einfühlsam und realistisch erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, wie der Vater in seinen Einträgen versucht, sich in die jeweilige Lebensspanne seiner Tochter einfühlen und sehr oft genau auf den Punkt trifft, was seine Tochter in diesem Alter beschäftigt. Die Figuren wurden authentisch und facettenreich erarbeitet, wobei ich gestehen muss, dass die Figur der Lois zwischendrin Züge angenommen hat, die sie mir weniger sympathisch gemacht haben, als zu Beginn der Lektüre. Den Schreibstil empfand ich sehr einfühlsam erarbeitet, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet und mich doch teils nachdenklich zurückgelassen hat.

Bewertung


Die Autorin:
Lola Jaye wuchs in London auf, wo sie immer noch wohnt. Einige Monate verbrachte sie in Nigeria, dem Land ihrer Vorfahren. Sie hat Psychologie studiert und lange als Beraterin für den National Health Service gearbeitet, bevor sie mit dem Schreiben begann. Die Romane "Für immer, dein Dad" und "Bis du erwachst" waren in Deutschland große Erfolge. (übernommen von Rowohlt)


Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.

[Rezension] Christoph Marzi - Heaven: Stadt der Feen


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 410
ISBN: 978-3-401-06382-9
Erscheinungstermin: Juli 2009
Format:
Taschenbuch
Verlag: Arena


Klappentext: gem. Arena
London – das ist seine Stadt. Und über den Dächern von London – dort hat David sein zweites Zuhause gefunden. Hier oben kann er den Schatten der Vergangenheit entfliehen. Bis er eines Tages auf ein Mädchen trifft, das alles auf den Kopf stellt, woran er bisher geglaubt hat. Ihr Name ist Heaven. Sie ist wunderschön. Und sie behauptet, kein Herz mehr zu haben. Ehe David begreifen kann, worauf er sich einlässt, sind sie gemeinsam auf der Flucht. Und sie werden nur überleben, wenn sie Heavens Geheimnis lüften. Christoph Marzi erzählt mitreißend – Urban Fantasy vom Feinsten!


Rezension:
Der 17-jährige David führt ein eher unstetes Leben. Über den Dächern von London fühlt er sich Zuhause, dort ist er frei, dort kann er ohne Zwang sein. Um sein Leben zu finanzieren, liefert er seltene Bücher aus. Bei einer solchen Lieferung zieht es ihn wieder unweigerlich auf eines von Londons Dächer und dort trifft er sie: Heaven. Das Mädchen, das vor zwei Gestalten flüchtet und das behauptet, man habe ihm das Herz gestohlen.

David ist fasziniert von diesem Mädchen, doch glaubt er ihr nicht, denn niemand kann ohne Herz leben, das ist einfach nicht möglich. Dennoch hilft er ihr den Gestalten zu entkommen und versteckt sie. Etwas ist merkwürdig an ihr, das steht fest. Sobald Heaven sich in warmen Räumen aufhält, verliert sie das Bewusstsein, sie muss einfach immer in der Kälte sein. Ihre Verfolger jedoch, sind weiter hinter ihr hier.

Was David nicht ahnt. Die 19-jährige Heaven ist etwas Besonderes. Ihre Mutter starb bei ihrer Geburt und auch ihr Vater ist bereits seit einigen Jahren verstorben. Zwar hat er ihr viel Geld hinterlassen, doch daraus macht sie sich nichts, sie lebt lieber ein zurückgezogenes Leben auf ihrem Hausboot, anstelle in der prachtvollen Villa, die sie geerbt hat. Doch weder kann sie in ihr Haus, noch in ihr Boot, denn die Verfolger sind nach wie vor hinter ihr her und trachten ihr nach dem Leben. Nur mit Davids Hilfe und einem alten Märchen kann sie hinter das Geheimnis ihres Lebens kommen ...


Ein altes Märchen weist den Weg! Der Plot wurde phantastisch und abwechslungsreich erarbeitet, allerdings muss ich gestehen, dass dieser gerade zum Ende hin derartig unvorhersehbare Züge angenommen hat, dass mein Interesse in zunehmendem Maße entglitt. Die Figuren fehlte es aus meiner Sicht an Tiefe, gerade die Figur der Heaven wirkte auf mich von Beginn bis zum Schluss recht farblos. Lediglich die Figur des David konnte sich für mich vereinnahmen, wobei ich allerdings seinen Handlungen nicht immer folgen konnte. Den Schreibstil empfand ich angenehm zu lesen, jedoch konnte dieser in meinen Augen das Buch nicht retten.

Bewertung

Der Autor:
Christoph Marzi begann bereits im Alter von 15 Jahren zu schreiben. Sein Romandebüt „Lycidas“ avancierte 2004 zu einem Überraschungserfolg: 2005 wurde Christoph Marzi mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet. Seitdem schreibt er mit großem Erfolg sowohl für Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche. Er arbeitet als Lehrer und lebt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in Saarbrücken. (von Arena übernommen)


Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich geschenkt bekommen.