Dienstag, 13. Juni 2017

[Rezension] Brigitte Teufl-Heimhilcher - Rosenschlösschen 01: Neubeginn im Rosenschlösschen



Leseprobe




Eckdaten:
Taschenbuch: 192 Seiten
Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (2. Oktober 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3738646175
ISBN-13: 978-3738646177
Größe und/oder Gewicht: 12,7 x 1 x 20,3 cm

Inhalt gem. Amazon:
Als Susanne mit 55 Jahren ihren Top-Job verliert, muss sie erfahren, dass es in ihrem Alter gar nicht so leicht ist, neuerlich im Berufsleben Fuß zu fassen. Zum Glück hat sie gute Freunde, eine Menge Ideen und das Rosenschlösschen, ihr ehemaliges Elternhaus, in dem sie bald Kochevents veranstalten will.
Gemeinsam mit dem Architekten Werner macht sie sich daran, das Rosenschlösschen aus seinem Dornröschenschlaf zu holen und freut sich auf neue Herausforderungen.
Doch plötzlich ist Werner wie vom Erdboden verschluckt, dafür macht ihr der Hamburger Starkoch Lars ganz eindeutig den Hof …

Zum Buch:
Die Enttäuschung ist groß, als Susanne feststellen muss, dass man mit Mitte 50 doch ziemlich chancenlos auf dem Arbeitsmarkt ist. Die Immobilienmaklerin wurde von ihrem neuen Chef recht schnell wegrationalisiert und steht nun vor der Frage, was sie machen soll. Nie hätte sie geglaubt, dass sie keine Arbeit mehr finden wird, so dass ihr nur eine Neuorientierung als Option offen steht.
Zur selben Zeit kündigt ihr der Pächter des Rosenschlösschens, ihrem Elternhaus, den Vertrag. Da liegt es doch nahe, es selbst zu renovieren und dort Kochevents anzubieten. Kurzerhand verkauft sie ihre Wohnung und wagt einen Neuanfang mit dem Rosenschlösschen.

Mit Werner, dem Architekten für ihren Umbau, und Lars, einem Spitzenkoch, spielen auch plötzlich Männer wieder eine entscheidende Rolle in ihrem Leben. Lars macht ihr eindeutig den Hof und Werner, tja, der ist von einem Tag auf den anderen verschwunden...

Die Autorin Brigitte Teufl-Heimhilcher hat ihre Protagonistin in einem Arbeitsbereich angesiedelt, in dem sie sich bestens auskennt. Sie selbst ist Immobilien-Fachfrau und kann so Susanne bewusst agieren lassen.
Aber sie scheint auch ein Faible für das Kochen zu haben, denn ein weiteres ausschlaggebendes Thema ist die Liebe zum Kochen.

Nachdem ihr eine weitere Arbeit mit Immobilien verwehrt wird, besinnt Susanne sich auf ihre Leidenschaft, dem Kochen, renoviert und baut ihr Elternhaus aus und will sich dort mit Kochevents ein neues Arbeitsfeld schaffen.

Der Autorin gelingt es mühelos, den Leser mit auf das Rosenschlösschen zu holen. Mit einer sympathischen Mittfünfzigerin erlebt man das Geschehen im Rosenschlösschen. Umbau und Planung für die anstehenden Events, der Leser ist bei allem dabei.
Nicht alles geht glatt, nicht jeder versteht sich mit dem anderen, so dass man die hitzigen Wortgefechte teilweise schmunzelnd miterlebt und gespannt ist, wer als Sieger aus den Diskussionen hervorgehen wird.

Susanne zeigt deutlich, dass mit Mitte 50 noch lange nicht Schluss ist und dass man in der Lage ist, noch einmal voll durchstarten zu können. Nicht nur beruflich, nein, auch die Liebe kann man in dem Alter noch erleben und in sein Herz lassen. 

Zu Beginn jeden Kapitels hat die Autorin ein Rezept veröffentlicht. Viele sind bekannt wie Moussaka oder Topfenauflauf, aber trotzdem liest man es sich durch und überlegt, ob man die Zutaten alle im Haus hat, denn am liebsten würde man selbst gleich loslegen. 
Der Bezug zu den Rezepten findet sich dann auch im folgenden Kapitel.

Das Buch ist eine weitere unterhaltsame Lektüre aus der Feder der Autorin, die ich sehr gern lese. Man taucht mit den Protagonisten in eine andere Welt ein und begleitet sie ein Stück auf ihrem Weg.
Die Protagonisten dieses Bandes muss man nicht für immer verlassen, denn es folgt ein weiterer Teil und lässt auf ein Wiederlesen hoffen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, so dass ich es gern weiterempfehle.

Reiheninfo:
Rosenschlösschen 01: Neubeginn im Rosenschlösschen
Rosenschlösschen 02: Champagner und ein Stück vom Glück


Bewertung:




Zur Autorin:

(übernommen von ihrer HP)
Geboren: 1955, im Zeichen des Zwillings
Wohnort: Wien
Beruf: Immobilienbewerter und Autorin
Verheiratet
Lebensmotto: Jeder Mensch kann glücklich sein, wenn er nur will.
Lesestoff: unterhaltsame Belletristik, Gesellschaftsroman
Literarische Vorbilder: Utta Danella, Erich Kästner, Georgette Heyer
Sportliche Aktivitäten: Spaziergänge mit und ohne Golfschläger.
Hobbies: Kochen, Essen, Kommunizieren.


Von Brigitte Teufl-Heimhilcher wurden gelesen und rezensiert:
         


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin


bedanken, die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 11. Juni 2017

[Neuzugänge] der 23. KW 2017


Auch in dieser Woche gibt es wieder nur Neuzugänge von mir (Kleeblatt) zu vermelden. Irgendwie tun sich die Bücher schwer, den Weg zu Kerry zu finden, aber das wird schon wieder :-)
Ich hingegen habe auf einen Schlag 4 Bücher bekommen, die ich bei einer Verlosung gewonnen habe. Eine schöne Wochenbilanz :-)

So, das sind nun meine von der letzten Woche:
 

Kleeblatts Neuzugänge:
Lastella, Leonie - Brausepulverherz 
Roberts, Nora  - Die Stunde der Schuld 
Hülsmann, Petra - Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen 
Hülsmann, Petra - Glück ist, wenn man trotzdem liebt 
Hülsmann, Petra - Hummeln im Herzen 
Hülsmann, Petra - Das Leben fällt, wohin es will 



   


Kennt ihr bereits eines meiner neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?

Kleeblatt

Samstag, 10. Juni 2017

[Premieren-Lesung] Claudia S. C. Schwartz stellte ihr Buch vor - Meschugge sind wir beide

Am 07.06.2017 war es endlich soweit, dass wir eine weitere Lesung besuchen durften.
Wieder war der Treffpunkt im Café Sibylle in der Karl-Marx-Allee.

Café Sibylle


Die freiberufliche Schauspielerin Claudia S. C. Schwartz stellte ihr Buch "Meschugge sind wir beide" vor. Im Buch erzählt sie ihre Liebesgeschichte, es ist eine deutsch - israelische Liebesgeschichte, denn ihr Mann, Shaul Bustan, ist ein israelischer Musiker.

Durch den Abend geleitete die Lektorin Juliane Gringe vom Eden-Verlag.
Aber bevor die Autorin vorgestellt wurde, fing diese auch schon an, aus ihrem Buch zu lesen.

v.l.: Claudia Schwartz, Juliane Gringe

Die erste vorgelesene Passage war auch der Anfang des Buches, die den Leser sofort in eine Hochzeit katapultierte. Es war nicht leicht zu entscheiden, ob man Mitleid mit der Braut haben oder doch herzhaft lachen sollte.

Claudia Schwartz, lesend

Weitere Lesepassagen folgten, in denen die Zuhörer erleben durfte, wie Claudia das erste Mal bei Shauls Familie war, von der Verlobungsfeier und anderen Erlebnissen in Israel.
Zeitweilig lasen beide (Claudia und Shaul) gemeinsam aus dem Buch und auch die Schwester von Shaul saß unter den Zuschauern, deren jeweiligen Zurufe laut zu vernehmen waren.

v.l.: Shaul Bustan, Claudia Schwartz

Shaul Bustan lebte schon 1 Jahr in Deutschland, bevor er Claudia kennenlernte. Er ist Musiker und der Kopf des Shaul Bustan Trios. Dieses war ebenfalls vor Ort und bereicherte die Lesung mit Musikeinlagen, von denen eine "Der Schäfer" hieß und eine Eigenkomposition war.

Shaul Bustan Trio

Während des Interviews mit Claudia Schwartz wurden viele Fragen gestellt.
So erfuhren wir, dass es für die Autorin eine spannende Sache war, dieses Buch zu schreiben, hatte sie doch die Möglichkeit, sich mit beiden Familiengeschichten auseinanderzusetzen.
Sie musste viel recherchieren und das nicht nur in der Familie, sondern sie bemühte auch das Rote Kreuz, da ein entscheidendes Thema auch der Holocaust im Nazideutschland war.

Genauso erfuhren wir, mit welchen Missverständnissen beide zu Beginn ihrer Beziehung zu tun hatten, was Chuzpe bedeutet und wie Claudia mit Shauls Familie klar kam. Diese haben einen anderen Blick auf Deutsche als vermutet.

Im Anschluss durften dann auch vom Publikum Fragen gestellt werden, von denen mit die erste war, ob ihr gemeinsamer Sohn beschnitten ist.

Nach der Lesung signierte die Autorin ihr Buch und ließ sich mit unserem Herrn Miez ablichten.

Kleeblatts Buch wird veredelt

Claudia Schwartz mit Herrn Miez

Zum geselligen Ausklang der Lesung gab es ein israelisches Buffet, an das wir jedoch nicht gegangen waren und wegen des Andranges war es uns auch nicht möglich, ein Foto davon zu machen.

Alles in allem war es ein ausgesprochen unterhaltsamer Abend mit einer humorvollen und sympathischen Autorin.

Kleeblatt und Kerry

Donnerstag, 8. Juni 2017

Angels 14. Geburtstag

Hallo miteinander,

heute erkläre ich diesen Blog zu einem Engel-Blog, denn heute habe ich, Angel, Geburtstag. Auf den Tag genau vor 14 Jahren wurde ich geboren und ganz ehrlich, man sieht mir doch mein Alter nicht an, oder?

echt mal, immer versucht das Personal, mir mit ihrem Handy aufzulauern - manchmal erwischt sie mich ^^

Das letzte Jahr war ein eher ruhiges Jahr für mich, aber das Personal hat gesagt, dass ich im letzten Jahr große Fortschritte gemacht habe. Wenn wir Besuch bekommen, verstecke ich mich nicht mehr und bin für lange Zeit nicht zu sehen - nee, ich ruhe in mir selbst und versuche es mittlerweile mit Ignoration, wobei, wenn mir der Besuch ein Leckerchen vor die Nase hält, bin ich bereit, diesem doch Beachtung zu schenken ^^ Generell bin ich nicht mehr so ängstlich, wie zu Beginn, behauptet das Personal und Besuch macht mich nicht mehr so nervös. 

Ansonsten werde ich verwöhnt (behauptet die Ersatz-Dosine), wobei ich ja der Meinung bin, dass ich einfach mein Kater-Götterleben genieße.

Aber zurück zu meinem Ehrentag. Geburtstage sind etwas tolles, denn es gibt *G*E*S*C*H*E*N*K*E*

Mein Personal hat mir super-leckere Snacks besorgt und zwar 14 Tütchen, für jedes Lebensjahr eine (wobei die natürlich kein Jahr reichen und ich bin ja Kumpel und teile mit den Kleinen)






Und wisst ihr, woran man ein gut-erzogenes Personal erkennt? Das gibt der Ersatz-Dosine genaue Anweisungen, womit sie einer Gottheit einer Riesenfreude zum Geburtstag macht - meine alllerliebsten Liebings-Snack-Stangen (ich glaube, da bin ich eher nicht so gewillt zu teilen - hier werde ich hart verhandeln ^^)


ich gebe es zu, ich bin süchtig nach diesen Snack-Stangen, aber die sind einfach zu gut



So, mein heutiger Tagesplan steht fest und zwar - so richtig schön entspannen und mich verwöhnen lassen, ganz so, wie es sich für eine Gottheit gehört.

Angel
 

Dienstag, 6. Juni 2017

[Rezension] Maria W. Peter - Die Festung am Rhein



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 608 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (16. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3404175190
ISBN-13: 978-3404175192
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 3,8 x 18,5 cm

Inhalt gem. Bastei Lübbe:
Eine gigantische Festung, ein teuflischer Verrat und eine verbotene Liebe 

Coblenz, 1822: Hoch über der Stadt entsteht die preußische Feste Ehrenbreitstein. Als geheime Baupläne von dort verschwinden, wird Franziskas Bruder wegen Landesverrats verhaftet. Er soll die Pläne an die Franzosen verkauft haben – immerhin war ihr gemeinsamer Vater ein Offizier Napoleons. Um seine Unschuld zu beweisen, ist Franziska auf die Hilfe des strengen Leutnants Rudolph Harten angewiesen. Bei der Suche nach dem wahren Verräter kommen sich die beiden näher, als es sich für einen Preußen und eine Halbfranzösin gehört ... 
Die Festung Ehrenbreitstein (erbaut 1817 bis 1828) thront bis heute hoch über Rhein und Mosel. Zum 200-jährigen Jubiläum der Festungsstadt Koblenz entwirft Maria W. Peter ein schillerndes Panorama der Rheinprovinz im 19. Jahrhundert. Preußische Disziplin trifft auf rheinische Lebensfreude. 

Zum Buch:
König Wilhelm III. veranlasste 1815 die Order zur Neubefestigung der Stadt Coblenz und der Festung Ehrenbreitstein. 
Während die Bauarbeiten in vollem Gange sind, verschwinden geheime Baupläne. Schnell wird auch ein Schuldiger gefunden, Christian Berger. Beim Militär ist er eher unfreiwillig und was ihm besonders zur Last gelegt wird ist die Tatsache, dass sein Vater ein französischer Offizier Napoleons war, der Feind also. 
Christian und seine Schwester Franziska wuchsen nach dem Tod des Vaters bei einem Onkel in Cöln auf, da ihre Mutter, eine Deutsche, allein nicht den Unterhalt finanzieren konnte.
Als Franziska von der Verhaftung des Bruders und des Vorwurfes zum Hochverrat hört, kann und will sie nicht glauben, dass ihr Bruder etwas derartiges getan haben soll. Sie versucht, seine Unschuld zu beweisen und gerät dabei an Christians unmittelbaren Vorgesetzten Leutnant Rudolph Harten.
Auch für ihn steht fest, dass Christian schuldig ist und wahrscheinlich hat auch dessen Schwester Franziska die Hände mit im Spiel gehabt.
Aber es gibt Ungereimtheiten und gemeinsam versuchen sie die Wahrheit aufzudecken...

Die Autorin Maria W. Peter schreibt mit diesem historischen Werk über den Bau der Feste Ehrenbreitstein ein Stück deutscher Geschichte.

Leutnant Rudolph Harten, nicht nur Soldat, sondern auch Ingenieur auf der Baustelle der Feste Ehrenbreitstein, steht unter Zeitdruck. Er muss den Schuldigen finden, der die geheimen Pläne gestohlen hat, denn ihm droht sonst die Versetzung von der Feste und das ist das schlimmste, was ihm passieren kann. Er ist mit Leib und Seele Ingenieur und tut alles dafür, um den Posten behalten zu können. 
Doch da kommt das engelsgleiche Wesen auf ihn zu, die Schwester des Schuldigen und behauptet, ihr Bruder wäre unschuldig. Ihre Argumente bringen auch seine feststehende Meinung ins Schwanken. Hat sie Recht? Kann es sein, dass hier ein Unschuldiger beschuldigt wird? Aber wer ist dann für das Verschwinden der Pläne verantwortlich? 

Franziska und Christian sind aus der Ehe einer Deutschen mit einem Franzosen hervorgegangen. Der Vater war Franzose und Offizier unter Napoleon, was sie auch heute noch verdächtig macht, denn schließlich sind Franzosen die Feinde der Preußen, noch immer.

Die beiden Protagonisten Franziska und Rudolph könnten entgegengesetzter nicht sein.
Franziska ist geprägt durch ihre Liebe zu ihrem Bruder. Sie steht für Ehrlichkeit und Vertrauen, ist aber impulsiv und temperamentvoll.
Rudolph ist eher ein Pedant, ruhig, gewissenhaft, korrekt und ein wenig steif. 
Die beiden prallen förmlich aufeinander und trotz der gewaltigen Unterschiede bemerken sie die Anziehung, die der jeweils andere ausübt. Aber eine Beziehung zwischen einer Halbfranzösin und einem Preußen ist absolut nicht angemessen und doch nähern sie sich an.

Die Autorin bringt dem Leser nicht nur geschichtliches über den Bau der Feste Ehrenbreitstein näher, sondern auch über den Napoleonkrieg und den Preußen im Rheinland. Für mich ein Stück Geschichte, der mir völlig unbekannt war, wie auch die Feste Ehrenbreitstein an sich.
Für den Leser gibt es zu Beginn des Buches zwei Karten, anhand derer es leicht fällt, sich in der Rheinprovinz und auf der Feste Ehrenbreitstein zurechtzufinden.

Das Buch vermittelt jedoch nicht nur geschichtliches, sondern beinhaltet auch kriminalistische Aspekte wie auch eine Liebesgeschichte. 
Die Autorin versteht es, den Leser gleich zu Beginn des Buches zu packen und nicht mehr loszulassen. Die hervorragend recherchierte Geschichte und die Umsetzung dazu im Buch machen es spannend und lesenswert. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen, man will wissen, wie es ausgeht, wer die Pläne gestohlen hat und ob es für Franziska und Rudolph eine Zukunft geben kann.

Ein Buch, dass ich sehr gern weiterempfehle.  

Bewertung:



Zur Autorin:
(übernommen von Bastei Lübbe)
Maria W. Peter ist seit Langem von Amerika begeistert. Während ihres Studiums der  Amerikanistik und Anglistik war sie Mitglied eines amerikanischen Chors auf dem Militärstützpunkt in Kaiserslautern und pflegte intensive Kontakte zu amerikanischen Familien. Später lebte sie in Columbia, Missouri, wo sie als Fulbright-Stipendiatin die School of Journalism besuchte. Dort erlag sie endgültig der Faszination amerikanischer Kultur und Geschichte. Schon zu Studienzeiten arbeitete Maria W. Peter als Journalistin. Heute ist sie als freie Autorin tätig und pendelt zwischen dem Rheinland und dem Saarland.

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich bei der Autorin
bedanken, die mir das Buch zur Rezension zur Verfügung stellte.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Sonntag, 4. Juni 2017

[Neuzugänge] der 22. KW 2017


Auch in dieser Woche gibt es wieder nur Neuzugänge von mir (Kleeblatt) zu vermelden. Irgendwie tun sich die Bücher schwer, den Weg zu Kerry zu finden, aber das wird schon wieder :-)

So, das sind nun meine von der letzten Woche:
 

Kleeblatts Neuzugänge:
Force, Marie - Green-Mountain 01: Alles, was du suchst 
Herrmann, Jutta Maria - Amnesia, ich muss mich erinnern 


 


Kennt ihr bereits eines meiner neuen Bücher bzw. habt ihr sogar schon eines von ihnen gelesen?

Kleeblatt

Freitag, 2. Juni 2017

[Rezension] Dorothea Flechsig / Suse Bauer - Kleiner Dreckspatz Aurelia


Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 38 Seiten
Verlag: Glückschuh-Verlag; Auflage: 1 (27. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3943030482
ISBN-13: 978-3943030488
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 24 Monate - 6 Jahre
Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 1,2 x 21 cm

Inhalt gem. Amazon:
Wer richtig spielt, ist schmutzig! „Liebe Aurelia, du musst dich mal waschen. Sogar der größte Dreckspatz macht sich sauber!“, schimpft Aurelias Papa. „Wie wäscht sich denn ein Spatz?“, fragt Aurelia. Und wie wäscht sich ein dicker Elefant? Eine süße Katze oder ein großer brauner Bär? Aurelia probiert alles aus.

Zum Kinderbuch:
Die kleine Aurelia wäscht sich nicht gern, weder unter der Dusche, noch in der Badewanne. Als sie von ihrem Vater vorgehalten bekommt, dass sich selbst der kleine Dreckspatz waschen würde, wird sie neugierig. Nun will sie wissen, wie die Tiere sich waschen.

Die Geschichte von Aurelia begnügt sich textlich mit wenigen Worten bzw. Sätzen. Leicht verständlich wird dem Kind erklärt, wie sich bestimmte Tiere waschen. Da gab es selbst für mich noch eine Überraschung.

Untermalt wird die Geschichte mit liebevoll gezeichneten Illustrationen von Suse Bauer. Man spürt, mit wie viel Liebe sie das Buch illustriert hat. Die Lebensfreude der kleinen Aurelia ist greifbar und man hat beim durchblättern genauso viel Freude an ihrem Tag wie sie selbst.

Die Zeichnungen sind kindgerecht gefertigt worden und zaubern nicht nur den Kindern ein Lächeln ins Gesicht.

Ich habe mir dieses Buch mit meiner 5jährigen Enkeltochter angesehen und konnte sehen, wie gut ihr die Geschichte von Aurelia gefallen hat. Immer wieder hat sie im Anschluss nach dem Lesen die Zeichnungen betrachtet und die Erlebnisse von Aurelia wiedergegeben. Wir hatten beide wirklich Spaß damit.

Die Autorin Dorothea Flechsig wie auch die Illustratorin Suse Bauer haben ein wunderschönes Kinderbuch geschaffen, an dem Kinder ihre Freude haben.
Durch die kurz gefassten Sätze wird es kein Lesemarathon, sondern einfach nur Spaß am lesen und ansehen.

Das ist ein Kinderbuch, das ich sehr gern weiterempfehle.

Bewertung:


Zur Autorin:
Dorothea Flechsig wurde 1968 in Coburg geboren. 
Von ihrer Mutter, die Buchhändlerin war, geprägt, schrieb sie als Kind schon phantasievolle Geschichten. Ihr Vater, Lehrer, veröffentlichte Gedichte und Kurzgeschichten.
Sie arbeitete als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine, nun schreibt sie für Kinder. 








Von Dorothea Flechsig wurden gelesen und rezensiert:
       
 


 An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt