Mittwoch, 5. Oktober 2016

[Lesung] Premierenlesung: Thomas Nommensen liest aus "Wintertod"

Endlich war es soweit, Dienstag Abend, der erste Arbeitstag dieser verkürzten Woche und wir freuten uns riesig auf die Premierenlesung zu "Wintertod" von und mit Thomas Nommensen, denn wir beide hatten das Buch schon gelesen und waren begeistert.


Natürlich hatten wir wieder Plätze in der ersten Reihe - wir lieben es einfach, ganz vorne den jeweiligen Autoren zu lauschen und das Team der Krimibuchhandlung totsicher hat uns unseren Wunsch, wie so oft, erfüllt. 

Da der Autor gewöhnlich in Begleitung seiner Frau ist, der Thrillerautorin Jutta Maria Herrmann, nutzte Kerry gleich die doppelte Gunst der Stunde und ließ sich die jeweils letzten Bücher signieren.

Jutta Maria Herrmann und Thomas Nommensen

Nachdem wir unsere Plätze in Beschlag genommen haben, wurde noch fix gequatscht - wie sollte es anders sein? Aber dann ging es auch schon los.



Nachdem sich der Autor kurz vorgestellt hatte, begann er auch schon, uns den Prolog vorzulesen. Hier erhielt das Publikum einen Einblick in eine (fiktive) Berliner Grundschule und das Gebaren, welches dort herrscht. 

Gleich im Anschluss lernten wir den Protagonisten Arne Larsen kennen und dessen derzeitige chaotische Wohnsituation, denn der Neu-Berliner wohnt in einer (reiferen) WG.


Dann berichtete uns der Autor über den Aufbau seines Buches, genauer gesagt, dass dieses in drei Handlungsstränge unterteilt ist, welche auf den ersten Blick nicht viel miteinander zu tun haben, sich im Laufe des Plots aber immer mehr annähern, bis sie sich vereinen.

Im nächsten Lesungspart machte uns Thomas Nommensen mit der sehr engagierten Lehrerin Lea Zeisberg bekannt, die einen Hilferuf in einem Aufsatzheft der kleinen Merle entdeckt, welcher sie sehr beunruhigt.

Doch anstelle uns weiter von Lea zu berichten, schwenkte der Autor wieder zu Arne um, der im nächsten Lesungspart ein sehr denkwürdiges erstes Zusammentreffen mit seiner neuen Kollegin Mayla Aslan hat und und mit ihr gleich einen "Ausflug" auf einen Friedhof machen "darf". Schlussendlich lässt dieser Lesungsabschnitt auf eine äußerst interessante Zusammenarbeit der beiden schließen.

Nun gewährte uns Thomas Nommensen einen erneuten Einblick in das Geschehen rund um Lehrerin Lea, die sich große Sorgen um ihre Schülerin macht und sich daher zu Unverantwortlichkeiten hinreißen lässt, alles in der Hoffnung, dem kleinen Mädchen in seiner Not helfen zu können.

Zum Abschluss erhielten wir noch einen Einblick in die so genannte "Waldsiedlung", in der vor der Wende die Führungsriege wohnte und in Ungeheuerliches geschah. Hier hat der Autor ganz besonderes Augenmerk auf Haus Nr. 24 gelegt, welches ein ganz besonderes Haus war.

Thomas Nommensen und Herr Mietz (der kleine Schelm)


Abschließend können wir nur sagen: es war ein toller Abend, es stimmte einfach alles und wir wurden sehr gut unterhalten.
Unser Dank geht an die Buchhandlung "Totsicher" für die Organisation und natürlich an Thomas Nommensen, ohne dessen Buch (ihr solltet es unbedingt lesen) dieser Abend nicht so schön gewesen wäre.
Wir kommen gern wieder

Kerry und Kleeblatt 

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