Vorab ein paar Eckdaten:
Format: Kindle EditionDateigröße: 762 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 231 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B012YGQB1O
Klappentext gem. Amanzon:
Luzifers Plan nimmt mehr und mehr Gestalt an.
Eine Reihe fürchterlicher Katastrophen erschüttert die Erde. Und das ist erst der Anfang! Der Tag der Apokalypse rückt näher, der Engel der Finsternis wandelt auf Erden und Tabarie muss sich der Frage stellen:
Großer Gott, bin ich so wahnsinnig, mich deinem Zorn entgegenzustellen?
Während der Weltuntergang beginnt, ziehen die Kräfte von Himmel und Hölle ein letztes Mal in den Kampf.
Luzifers Plan nimmt mehr und mehr Gestalt an.
Eine Reihe fürchterlicher Katastrophen erschüttert die Erde. Und das ist erst der Anfang! Der Tag der Apokalypse rückt näher, der Engel der Finsternis wandelt auf Erden und Tabarie muss sich der Frage stellen:
Großer Gott, bin ich so wahnsinnig, mich deinem Zorn entgegenzustellen?
Während der Weltuntergang beginnt, ziehen die Kräfte von Himmel und Hölle ein letztes Mal in den Kampf.
Rezension:
Alexandra Eisenberg hingegen ist nicht so glimpflich davongekommen. Sie gilt als gefährlichste Terroristin der Welt und ist verletzungsbedingt in einem italienischen Krankenhaus untergebracht - selbstverständlich unter Polizeigewahrsam. So aussichtslos die Lage auch zu sein scheint, Aufgeben ist für sie keine Option, irgendwie muss sie einfach wieder freikommen. Einen Teil ihrer Hoffnungen setzt sie in einen Anwalt, der sie rausholen soll, doch wie es so schön heißt: Selbst ist die Frau. Tatsächlich wird sie kurz darauf aus dem Krankenhaus "entlassen", doch muss sie schnell feststellen, dass keineswegs die Freiheit auf sie wartet. Stattdessen findet sie sich mit Alfred Aschmann als Gefangene des Vatikans wieder und muss sich der Inquisition stellen.
Es scheint, als wäre die Lage für alle aussichtslos, doch zumindest Eisenberg hegt Hoffnung, als Luzifer im Vatikan auftaucht, muss jedoch schnell erkennen, dass dieser nicht bereit ist, sie oder Aschmann zu retten. Doch Eisenberg wäre nicht Eisenberg, wenn sie nicht weiterhin alles in ihrer Macht stehen tun würde, um endlich ihre Freiheit wieder zu erlangen. Derweil muss Tabarie feststellen, dass von seinem bisherigen Leben nicht viel übrig geblieben ist. Zur Foundation, dessen Vorsitzender er ist, hat er keinen Zutritt mehr, jemand hat die Schlösser seiner Wohnung ausgetauscht, sodass er nicht mal mehr nach Hause kann und Gül scheint für immer verloren und noch immer steht er im Raum: Der Weltuntergang ...
Der 3. Band der Luzifer-Chroniken! Der Plot wurde wieder spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders hat mir gefallen, dass lange nicht klar war, was genau Luzifer mit einer Ankündigung des Weltuntergangs meinte und wie der vontattengehen soll und ehrlich, jetzt im Nachhinein, bin ich mehr als erstaunt, wie gut die einzelnen Handlungen ineinander passen mussten, um das finale Ziel zu erreichen. Die Figuren wurden abwechslungsreich und authentisch erarbeitet. Überraschenderweise hat mich in diesem Band besonders Alexandra Eisenberg sehr beeindruckt, denn auch bei ihr verhält es sich so, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint und ganz besonders beeindruckt hat mich zusätzlich ihr Kampfgeist, mit anderen Worten: Legt euch nicht mit dieser Frau an, ihr könnt nur verlieren! Den Schreibstil empfand ich als fesselnd, sodass ich mich gar nicht von dem Buch lösen konnte und unbedingt wissen musste, wie sich die ganze Geschichte auflöst.
Bewertung
Von Markus Tillmanns bisher gelesen und rezensiert.
Der Autor über sich:
„Sie wissen, warum wir Sie anhalten?“ Das Gesicht hinter der Frage
scheint aus einem amerikanischen Polizeiverhör zu stammen. Und es gehört
definitiv dem bösen Cop.
Ich überlege fieberhaft. Aber es will mir nichts einfallen. Ich bin noch zu abgelenkt.
„Verdammt, machen Sie die Scheibe richtig runter!“
Ich drücke den elektrischen Fensteröffner. Surrend verschwindet das Glas vollständig.
Der Polizist schneidet mir mit dem Taschenlampenstrahl ins Auge. Dann leuchtet er das Innere des Peugeot aus. „Was zum Teufel ist denn hier passiert?“
Ich bin mir nicht sicher. Die Tasche auf dem Beifahrersitz ist offen. Da war eine Windbö. Meine Sachen haben sich explosionsartig im Wagen verteilt. Ein Blatt meines neuen Manuskriptes hängt am Innenspiegel. „Ich weiß nicht genau“, sage ich unsicher. Ich war vorhin sehr abgelenkt. Und ich bin über irgendeine … Unebenheit gefahren.
„Sie wissen, warum wir Sie anhalten!“
Oh Gott, das wird doch nicht …? Vor dem inneren Auge sehe ich einen Film ablaufen, wie ich zwei Waisenkinder im Dunkeln überfahren habe. Nachts auf Landstraßen spielen hier immer Zwillinge. Es ist geradezu unheimlich.
„Was zum Teufel ist d a s da?“ Der Mann deutet auf meinen Kopf.
Ich fasse mir in die Haare. Sie kleben zusammen. „Ein Kaugummi“, sage ich. Froh, endlich einmal eine Frage beantworten zu können.
Der Polizist guckt nicht so, als ob er die Freude teilen würde. Er dreht sich zu seinem Kollegen um. „Wen haben wir denn da gerade noch erwischt?“ Die harten Augen kommen zurück. „Zeigen Sie jetzt die Fahrerlaubnis!“
Ich werfe rasch einen Blick in den Rückspiegel, um das Entsetzliche zu sehen. Aber das Blaulicht überall blendet mich.
„Den Führerschein!“
„Ja, ja. Sofort.“ Ich fasse in die Innentasche meiner Jacke. Da ist: nichts.
Nein!
„Wird´s bald!“
„Ich … Sofort.“ Ich greife in die beiden Seitentaschen. Halstabletten, Öko-Purex-Taschentücher, ein Einkaufszettel von letztem Sommer. Kein Führerschein.
Oh, scheiße!
„Ich … es tut mir leid. Ich kann die Fahrerlaubnis nicht finden.“
Die unbarmherzige Lampe kommt zurück und sticht mir in die Augen. „Ach, so ist das.“
Der Mann reicht mir etwas herein. Führerschein. Tillmanns, Markus.
„Ist Ihnen hinten rausgesegelt. Machen Sie doch wenigstens e i n e Scheibe hoch.“
Ich nicke. Und drücke den elektrischen Fensterheber.
Surrend schließt sich das Glas wieder. (übernommen von HP)
Ich überlege fieberhaft. Aber es will mir nichts einfallen. Ich bin noch zu abgelenkt.
„Verdammt, machen Sie die Scheibe richtig runter!“
Ich drücke den elektrischen Fensteröffner. Surrend verschwindet das Glas vollständig.
Der Polizist schneidet mir mit dem Taschenlampenstrahl ins Auge. Dann leuchtet er das Innere des Peugeot aus. „Was zum Teufel ist denn hier passiert?“
Ich bin mir nicht sicher. Die Tasche auf dem Beifahrersitz ist offen. Da war eine Windbö. Meine Sachen haben sich explosionsartig im Wagen verteilt. Ein Blatt meines neuen Manuskriptes hängt am Innenspiegel. „Ich weiß nicht genau“, sage ich unsicher. Ich war vorhin sehr abgelenkt. Und ich bin über irgendeine … Unebenheit gefahren.
„Sie wissen, warum wir Sie anhalten!“
Oh Gott, das wird doch nicht …? Vor dem inneren Auge sehe ich einen Film ablaufen, wie ich zwei Waisenkinder im Dunkeln überfahren habe. Nachts auf Landstraßen spielen hier immer Zwillinge. Es ist geradezu unheimlich.
„Was zum Teufel ist d a s da?“ Der Mann deutet auf meinen Kopf.
Ich fasse mir in die Haare. Sie kleben zusammen. „Ein Kaugummi“, sage ich. Froh, endlich einmal eine Frage beantworten zu können.
Der Polizist guckt nicht so, als ob er die Freude teilen würde. Er dreht sich zu seinem Kollegen um. „Wen haben wir denn da gerade noch erwischt?“ Die harten Augen kommen zurück. „Zeigen Sie jetzt die Fahrerlaubnis!“
Ich werfe rasch einen Blick in den Rückspiegel, um das Entsetzliche zu sehen. Aber das Blaulicht überall blendet mich.
„Den Führerschein!“
„Ja, ja. Sofort.“ Ich fasse in die Innentasche meiner Jacke. Da ist: nichts.
Nein!
„Wird´s bald!“
„Ich … Sofort.“ Ich greife in die beiden Seitentaschen. Halstabletten, Öko-Purex-Taschentücher, ein Einkaufszettel von letztem Sommer. Kein Führerschein.
Oh, scheiße!
„Ich … es tut mir leid. Ich kann die Fahrerlaubnis nicht finden.“
Die unbarmherzige Lampe kommt zurück und sticht mir in die Augen. „Ach, so ist das.“
Der Mann reicht mir etwas herein. Führerschein. Tillmanns, Markus.
„Ist Ihnen hinten rausgesegelt. Machen Sie doch wenigstens e i n e Scheibe hoch.“
Ich nicke. Und drücke den elektrischen Fensterheber.
Surrend schließt sich das Glas wieder. (übernommen von HP)
Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.
Wie ich zu dem Buch kam:
bedanken, der mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.


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