Montag, 18. Juli 2011
Buchkauffrei - Die 6. Woche und das Ende
Ich muss gestehen, so schwer fiel es mir die Woche nicht, buchkauffrei zu sein - ich hatte einfach viel Stress auf Arbeit und das Wissen, dass wirklich ein Ende in Sicht ist - GESCHAFFT!!!!
Die Daten:
06.06.2011 - 147 = Der Start-SuB
13.06.2011 - 143 = Der SuB 1. Woche
20.06.2011 - 145 = Der SuB 2. Woche
27.06.2011 - 142 = Der SuB 3. Woche
04.07.2011 - 139 = Der SuB 4. Woche
11.07.2011 - 135 = Der SuB 5. Woche
./. 6 gelesene Bücher
18.07.2011 - 129 = Der End-SuB nach 6 buchkauffreien Wochen
3 Joker = nach wie vor vorhanden (beinahe nicht zu glauben)
Diese Woche habe ich mich richtig angestrengt, möglichst viel gelesen, denn ich wollte zum Ende der Buchkauffrei-Aktion einen SuB unter 130 haben und es ist geglückt.
So, hier meine Aufstellung der im Ganzen gelesenen Bücher:
1. Woche = 4 Bücher gelesen
2. Woche = 1 Buch gelesen
3. Woche = 5 Bücher gelesen
4. Woche = 3 Bücher gelesen
5. Woche = 5 Bücher gelesen
6. Woche = 6 Bücher gelesen
Gesamt = 24 gelesene Bücher
Ich bin sehr stolz auf mich, ich habe die 6 Wochen überstanden und bin nicht rückfällig geworden, ja nicht einmal einen Joker musste ich ziehen (dafür habe ich aber ordentlich rumgemurrt, wenn jemand über Buchkäufe sprach).
Alles in allem handelt es sich um eine überaus interessante Erfahrung, von der ich allerdings nicht weiß, ob ich sie durchgestanden hätte, wenn ich vorab nicht noch ordentlich zugeschlagen hätte und zwischendurch nicht noch Buchgeschenke zum Geburtstag gekommen wären.
Wer weiß, vielleicht lasse ich es nochmal darauf ankommen ...
Liebe Grüße
Kerry
[Rezension] Inge Löhnig - So unselig schön (Konstantin Dühnfort Band 3)
Klappentext:
In einer verfallenen Brauerei im Süden Münchens findet die junge Fotografin Vicki die enthauptete Leiche einer Frau. Kommissar Dühnfort wird schnell klar, dass dies nicht der erste Mord eines Täter ist, der von Bildern besessen sein muss. Vicki, die auf eigene Faust ermittelt, kommt dem Mörder schließlich nahe – zu nahe.
Rezension:
Vicki ist ein Urban Explorer. Sie fotografiert alte, verfallene Gebäude und stellt diese Bilder in ein Forum für Gleichgesinnte. Auf einer ihrer Touren findet sich in einer verfallenen Brauerei die Leiche einer jungen Frau. Daraufhin informiert sie die Polizei. Konstantin Dühnfort übernimmt diesen Fall und stellt fest, dass der Täter nicht zum ersten Mal gemordet haben kann, denn er hinterlies kaum Spuren. Die junge Frau wurde erwürgt, der Täter lies sie ausbluten und enthauptete sie, doch warum?
Vicki indes wird aufgefordert, ihre Kamera mit den Bildern der Polizei auszuhändigen. Mit Dühnfort wird sie sich einig, dass sie die Kamera behalten darf, jedoch die Speicherkarte von der Polizei in Gewahrsam genommen wird - es könnten sich ja Spuren auf den Bildern befinden. Auf Grund dessen, dass sie sich von einem Polizisten "dumm angemacht" fühlt, händigt sie tatsächlich die Speicherkarte aus, behält aber diejenige, auf welcher weitere Bilder, auch von früheren Besuchen der Brauerei, drauf sind.
Auf ihrem Rechner zu Hause findet sie tatsächlich heraus, dass Veränderungen in der Brauerei stattgefunden haben. Bei ihrem ersten Besuch war eine Visitenkarte auf einem Foto abgebildet, welche am Tag des Leichenfundes aber nicht mehr vor Ort war. Vicki beginnt zu recherchieren und stößt auf die Spur eines Auktionshauses in Hamburg. Ist sie womöglich einem Mörder auf der Spur?
Dühnfort hingegen steht fast ohne eine Spur da. Vorerst ist die Identität des Opfer unklar. Erst nach einem Presseaufruf finden sie heraus, um wen es sich handelt. Doch wer hatte einen Grund die junge Frau umzubringen, oder war sie nur zur falschen Zeit am falschen Ort? Nur sehr mühsam gelingt es Dühnfort, nach und nach etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Doch dann verschwindet eine weitere junge Frau, die perfekt in das Opferprofil zu passen scheint ...
Vicki hingegen wird ohne großes Zutun immer tiefer in diesen Fall hineingezogen und kommt dem Täter gefährlich nahe ...
Auch diesen 3. Band um Kriminalhauptkommissar (KHK) Konstantin Dühnfort konnte ich nicht wirklich aus der Hand legen. Der Mann ist mir einfach ans Herz gewachen, denn noch immer hat er mit seinen 41 Jahren Hoffnungen und Träume vom Leben, weiß aber das Leben auch durchaus mit gutem Essen und gutem Wein zu genießen. Leider muss ich auf den nächsten Teil "Schuld währt ewig" noch bis zum 10.11.2011 warten - wie soll denn das gehen?
Bewertung: Note 1
Die Autorin:
Die Autorin Inge Löhnig wurde 1957 in München geboren. Sie studierte an der renommierten Akademie U5 in München Grafik-Design und arbeitete anschließend in verschiedenen Werbeagenturen, zuletzt als Art-Directorin auf einem Mode-Etat. Ende der Achtzigerjahre machte sie sich mit einem kleinen Design-Studio selbständig. Heute lebt sie als freiberufliche Grafik-Designerin und Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von München.
Zur Facebookseite der Autorin gelangt ihr hier.
Wie ich zu dem Buch kam:
Sabine hat mich ja auf diese Reihe aufmerksam gemacht und sie mir wärmstens empfohlen - an dieser Stelle nochmal einen superlieben Dank - solchen Buchempfehlungen folge ich gerne ;-D
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Sonntag, 17. Juli 2011
[Rezension] Carrie MacAlistair - Die Sehnsucht des Highlanders (Teil 2 der Highlanderreihe)
Klappentext:
Joan hat sich entschieden: Sie will ihr Leben mit dem Highlander Ewan MacLaughlin verbringen und in der Vergangenheit bleiben. Doch der Vater ihres Geliebten hält sie für eine Hexe, die auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden soll. Gelingt es Ewan seinen Vater vom Gegenteil zu überzeugen?
Rezension:
Joan hatte sich entgültig für Ewan entschieden. Sie will mit ihm im Jahr 1731 leben. Das eigentliche Problem ist jedoch Ewans Vater. Nachdem Ewan und seine Schwester Mairi dem Vater beichteten, dass Joan nicht wie eine Hexe aus dem Kerker verschwunden war, sondern mit Mairi's Hilfe und dass Ewan Joan heiraten will, wird dieser wütend und verbietet die Hochzeit. Daraufhin setzt Ewan alles auf eine Karte und erpresst seinen Vater. Entweder der Vater genehmigt die Heirat oder Ewan verlässt den Clan.Der Vater gibt nach und gestattet die Hochzeit.
Nachdem Joan auf die Burg kam, gelingt es ihr durch ihre eigene hilfsbereite Art, sich Freunde zu schaffen. Sie kommt nicht nur mit der Belegschaft der Burg gut aus, auch mit ihrer Schwiegermutter versteht sie sich sehr gut. Selbst Ewans Vater muss einsehen, dass Joan und Ewan in Liebe miteinander verbunden sind und Joan keine Spionin der Engländer.
Joan hat aber auch eine Feindin auf der Burg, Anna, die sich vor dem Erscheinen von Joan Hoffnungen auf Ewan gemacht hatte. Sie geht in ihrem Hass soweit, dass sie Joan nach dem Leben trachtet. Der Anschlag misslingt und sie wird von ihrem Vater aus der Burg verwiesen und zu ihrer Tante geschickt.
Ewan hat sich ebenfalls einen Feind gemacht, Milford - ein Engländer. Dieser hasst alles, wofur Ewan steht und er missgönnt ihm seine englische Frau. Nach Glenda vergewaltigt hatte, ein Clanmitglied, wird er von seinem Vorgesetzten strafversetzt, was seinen Hass nur noch mehr schürt.
Joan ist seit einiger Zeit beunruhigt. Sie hat das Gefühl, dass es ihrer Mutter, die noch im Jahr 2006 lebt, nicht gut geht. Sie weiß nicht, was sie machen soll, denn ein zurück gibt es nicht. Die Grube, mit der sie ins Jahr 1731 gekommen ist, ist kein Zeittunnel mehr.
Durch Zufall lernt sie Robin kennen, der ebenfalls ein Zeitreisender ist und schon seit 30 Jahren in der Zeit lebt. Mit seiner Hilfe gelingt es ihr, Kontakt zu ihrer Mutter herzustellen und nun weiß sie auch, dass diese in Not ist. Robin und sie planen, die Mutter ebenfalls zu ihnen in die Vergangenheit zu holen. Da Joan schwanger ist und die Reise gefährlich, macht sich Robin auf den Weg, um die Mutter zu holen.
Anna und Milford begegnen sich und die beiden brüten einen fürchterlichen Anschlag aus...
Teil 2 der Highlandsaga schließt zeitgleich an Teil 1 an. Anfangs gibt es noch einen kleinen Rückblick, was im 1. Teil passierte, so dass es möglich ist, die Zusammenhänge zu verstehen, auch wenn man diesen nicht gelesen hat. Eine gelungene Weiterführung des Buches "Im Bann des Highlanders". Ich war gespannt, wie es mit Joan und Ewan weitergeht und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Ich habe mit dem Vater und der Familie mitgelitten, als die Mutter starb und freute mich über die "Lösung" von Mairi's Liebe zu Micheal.
Ein gelungener Roman, der Lust auf den nächsten Teil macht.
Bewertung: Note 1
Danke, dass ihr vorbei geschaut habt
Samstag, 16. Juli 2011
[Rezension] Inge Löhnig - In weißer Stille (Konstantin Dühnfort Band 2)
Klappentext:
Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet – ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.
Rezension:
In seinem Ferienhaus wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert, ebenfalls Kinderarzt und sein Nachfolgern, tot aufgefunden. Er wurde an die Heizung gefesselt und ist verdurstet.
Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen in diesem Fall, in dem niemand ein Motiv für die Ermordung des alten Mannes zu haben scheint. War es Raubmord? Die Kreditkarte, das Bargeld und eine teure Uhr des Opfers ist verschwunden. Doch warum dieser qualvolle, langesame Tod, der doch eher auf Rache schließen lässt?
Bei seinen Ermittlungen stößt Dühnfort jedoch auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit des alten Mannes. Er liebte es, Frauen zu unterwerfen. Als Erinnerung daran machte er Fotos, die er in einem Album sammelte. Hat eine der Frauen sich gerächt?
Doch auch Bertram, der zweite Sohn des Opfers, hätte ein Motiv gehabt. Er hat Schulden und sein Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung. Hat er seinen Vater ermordet, um an seinen Erbteil zu kommen?
Nur wenige Tage später jedoch wird Bertram tot aufgefunden. Wie es aussieht, beging er Selbstmord. Bei ihm wir eine Kopie des Testamentes seines Vaters gefunden. Dieser hat kurz vor seinem Tod seinen letzten Willen geändert, Bertram hätte so gut wie nichts geerbt, aber alles verloren, woran ihm lag. Hat er sich selbst gerichtet, weil er keinen Ausweg sah oder steckt mehr dahinter, wie Dühnfort zu glauben meint?
Der 2. Band um den Kommissar Konstantin Dühnfort und ich muss sagen, er steht dem ersten in nichts nach. Packend, fesselnd, ach was sag ich - Suchtpotential. Eine wunderbare Geschichte und von der Autorin einfach erstklassig umgesetzt. Ich mag es, dass sie den Leser in die Köpfe der Figuren blicken lässt, um ihren Gedanken zu folgen.
Bewertung: Note 1
Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet – ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.
Rezension:
In seinem Ferienhaus wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert, ebenfalls Kinderarzt und sein Nachfolgern, tot aufgefunden. Er wurde an die Heizung gefesselt und ist verdurstet.
Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen in diesem Fall, in dem niemand ein Motiv für die Ermordung des alten Mannes zu haben scheint. War es Raubmord? Die Kreditkarte, das Bargeld und eine teure Uhr des Opfers ist verschwunden. Doch warum dieser qualvolle, langesame Tod, der doch eher auf Rache schließen lässt?
Bei seinen Ermittlungen stößt Dühnfort jedoch auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit des alten Mannes. Er liebte es, Frauen zu unterwerfen. Als Erinnerung daran machte er Fotos, die er in einem Album sammelte. Hat eine der Frauen sich gerächt?
Doch auch Bertram, der zweite Sohn des Opfers, hätte ein Motiv gehabt. Er hat Schulden und sein Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung. Hat er seinen Vater ermordet, um an seinen Erbteil zu kommen?
Nur wenige Tage später jedoch wird Bertram tot aufgefunden. Wie es aussieht, beging er Selbstmord. Bei ihm wir eine Kopie des Testamentes seines Vaters gefunden. Dieser hat kurz vor seinem Tod seinen letzten Willen geändert, Bertram hätte so gut wie nichts geerbt, aber alles verloren, woran ihm lag. Hat er sich selbst gerichtet, weil er keinen Ausweg sah oder steckt mehr dahinter, wie Dühnfort zu glauben meint?
Der 2. Band um den Kommissar Konstantin Dühnfort und ich muss sagen, er steht dem ersten in nichts nach. Packend, fesselnd, ach was sag ich - Suchtpotential. Eine wunderbare Geschichte und von der Autorin einfach erstklassig umgesetzt. Ich mag es, dass sie den Leser in die Köpfe der Figuren blicken lässt, um ihren Gedanken zu folgen.
Bewertung: Note 1
Die Autorin:
Die Autorin Inge Löhnig wurde 1957 in München geboren. Sie studierte an der renommierten Akademie U5 in München Grafik-Design und arbeitete anschließend in verschiedenen Werbeagenturen, zuletzt als Art-Directorin auf einem Mode-Etat. Ende der Achtzigerjahre machte sie sich mit einem kleinen Design-Studio selbständig. Heute lebt sie als freiberufliche Grafik-Designerin und Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von München.
Zur Blog der Autorin gelangt ihr hier.
Wie ich zu dem Buch kam:
Auch hier kann ich einfach nur wieder auf Sabine verweisen. Als wäre mein Wunschliste nicht lang genug, nein, ständig liest sie tolle Bücher, die ich dann auch unbedingt haben muss ;-D
Freitag, 15. Juli 2011
[Rezension] Joyce, Brenda - Im Rausch der Ballnacht
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag; Auflage: 1., 1. Auflage (11. April 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3899418530
ISBN-13: 978-3899418538
Originaltitel: The Masquerade
Klappentext:
Irland 1812: Seit Jahren ist Lizzy heimlich in den skandalumwitterten Tyrell de Warenne verliebt. Jede Nacht träumt sie von diesem Mann, der so gefährlich, so unerreichbar wirkt. Aber wie soll eine unerfahrene junge Dame wie sie einen echten Frauenhelden für sich gewinnen? Lizzies einzige Hoffnung ist der Maskenball im fernen London, auf dem sie Tyrell zu erobern hofft. Tatsächlich kommt es im Rausch der Ballnacht zum lang ersehnten. leidenschaftlichen Kuss. Doch Lizzie hat die Rechnung ohne ihre Schwester Anna gemacht: Die hat seit jeher eine Schwäche für hinreißend attraktive Männer wie Tyrell - und verfügt über die Waffen einer Frau...
Eine leidenschaftliche Story über eine tiefe Liebe, gefangen in einem Netz aus Lügen, Geheimnissen und Verrat.
Rezension:
Seit Lizzie 10 Jahre alt war, ist sie in Tyrell de Warenne verliebt. Er rettete ihr das Leben und sie sah zu ihm auf und dachte, er wäre ein Prinz, der ihr zu Hilfe eilte.
All die Jahre bis zur Pupertät liebte sie ihn aus der Ferne, wohl wissend, dass es für sie nie ein Happy End mit ihm geben würde. Er ist der älteste Sohn und Erbe des Earl of Adare, ein reicher Adliger und sie nur die Tochter eines niederigen und verarmten Adels. Ein de Warenne würde nie unter seinem Stand heiraten.Als Lizzie alt genug ist, um auf den Maskenball gehen zu können, den die de Warennes jedes Jahr veranstalten, kann sie an nichts anderes mehr denken. Ihre Gedanken drehen sich nur noch um Tyrell. Da sie Tagträumen nachgeht, wird sie fast von einer Kutsche zu Tode gefahren, nur dem schnellen Eingreifen von Tyrell ist es zu verdanken, dass sie mit dem Schrecken davonkommt. Und wieder kann sie ihr Glück nicht fassen, dass er sie in den Armen hält und sie wünscht sich nichts sehnlicher, als ihn endlich zu küssen. Ihre Hoffnung besteht darin, ihn beim Maskenball für sich zu gewinnen.
Sie kommen sich beim Maskenball auch näher, da sie jedoch eine Maske trägt, geht sie davon aus, dass er sie nicht erkennt. Er nimmt ihr das Versprechen ab, sich mit ihr um 12:00 Uhr im Garten zu treffen.
Leider kommt alles anders.
Lizzies Schwester Anna, die wunderschöne, verwöhnte junge Frau, beschmutzt beim Maskenball ihr Kleid und bettelt Lizzie solange, dass sie die Kleider tauschen. Für Lizzie ist somit der Abend zuende, sie fährt nach Hause und trauert der Gelegenheit nach, Tyrell im Garten zu treffen.
Das Leben geht seinen gewohnten Gang, Lizzie träumt weiter von Tyrell und Anna lernt einen Mann kennen, den sie heiraten will. Anna verändert sich, sie lacht nicht mehr und wirkt sehr zurückhaltend. Sie vertraut sich ihrer Schwester Lizzie an und erzählt ihr, dass sie schwanger ist. Sie hat Angst vor dem Skandal, den es geben wird, wenn herauskommt, dass sie ein Kind bekommt, denn der Mann, den sie heiraten will, ist nicht der Vater des Kindes. Lizzie ist geschockt, entwickelt aber einen Plan, um Anna zu helfen. Sie fälscht einen Brief von ihrer Tante Eleanor, die sie bittet, die Mädels nach Dublin zu schicken, da es ihr nicht gut geht.
Schweren Herzens lässt die Mutter sie allein fahren, nicht wissend, dass die beiden vor der Tür der Tante wie zwei Bittsteller stehen werden, in der Hoffnung, nicht gleich wieder nach Hause geschickt zu werden, wo alles auffliegen würde.
Lizzies Plan sieht vor, dass Anna ihr Kind dort in aller Abgeschiedenheit bekommt und das Kind schließlich zur Adoption freigibt. Letztendlich nimmt die Tante sie auf unter der Bedingung, dass Anna sagen soll, wer der Vater des Kindes ist.
Als sie den Namen des Vaters ausspricht, Tyrell de Warenne, ist Lizzie geschockt und maßlos enttäuscht vom Verrat ihrer Schwester. Das Kind wurde in der Nacht vom Maskenball gezeugt.
Trotzdem Lizzie das nicht verwinden und vergessen kann, hält sie weiterhin zu Anna, bis diese das Kind, einen Jungen, zur Welt bringt.
Als sie ihn im Arm hält und in die Augen blickt, weiß sie, dass sie dieses Kind niemals in fremde Hände geben kann, sie fasst den Entschluss, Ned als ihr eigenes Kind auszugeben, wohl wissend, wie schwer das wird, als alleinstehende Frau ein uneheliches Kind zu haben.
Die Heimlichtuerei hört auf, als Lizzies Eltern drängen, dass sie wieder nach Hause kommen soll. Begleitet wird sie von ihrer Tante, die den Eltern verrät, wer der Vater des Kindes ist.
Die Eltern wollen Tyrell de Warenne, der kurz vor der Verlobung mit Blanche steht, zur Rede stellen.
Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
Brenda Joyce zeigt in dem Roman wieder ihr Können.
Lizzie wird von ihr als eine liebenswerte Person gezeichnet, die jederzeit für andere eintritt und die Konsequenzen trägt. Sie handelt nicht impulsiv, sie überlegt ihre Schritte genau. Sie ist liebenswürdig und charmant und weiß die Leute für sich einzunehmen. Sie hat nur einen Fehler, sie kann ihre Liebe zu Tyrell nicht unter Kontrolle bekommen. Trotzdem sie ihn nicht bekommen kann, möchte sie, dass er glücklich wird. Sie ist einfach zu gut.
Lizzie wird hier als die immer Gute dargestellt. Tyrell, auch, wenn ihn Gewissenbisse plagen, ist doch ziemlich selbssüchtig. Er wankt zwischen Tradition und Liebe. Welche Entscheidungen soll er treffen und welche Konsquenzen bedeutet das?
Ein sehr schön geschriebener Roman, der sich nur schwer aus der Hand legen lässt. Man lebt und leidet mit Lizzie und erfreut sich mit ihr in den glücklichen Stunden. Mehr als einmal haben mir die Tränen in den Augen gestanden.
Das Cover ist sehr schön gestaltet, auch wenn ich damit Probleme habe, es in der Bahn zu lesen. Wer möchte sich schon outen, dass er solche Romane liest? :-)
Im nachhinein muss ich feststellen, dass der Klappentextdichter das Buch nicht gelesen hat. Der Maskenball fand in Adare (Irland) statt und geküsst haben sich Lizzie und Tyrell auch nicht, denn dazu kam es ja nicht mehr.
Eine wunderbare Liebesgeschichte, die nichts vermissen lässt. Wer schon andere Bücher von Brenda Joyce gelesen hat, weiß auch, wie gut sie schreibt.
Ein Buch, das ich gerne weiterempfehle.
Bewertung: Note 1
Auf diesem Weg möchte ich mich auch recht herzlich beim
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hatte.
Danke, dass ihr vorbei geschaut habt
Donnerstag, 14. Juli 2011
[Rezension] Inge Löhnig - Der Sünde Sold (Konstantin Dühnfort Band 1)
Klappentext:
Eine Frau will nur noch vergessen. Ein Mann fühlt sich berufen. Ein Kind verschwindet spurlos. Doch das ist erst der Beginn. Bald jagt Kommissar Konstantin Dünfort im bayerischen Mariaseeon einen sadistischen Mörder, der die Strafen der Inquisition das Licht der Welt neu erblicken lässt. Unter den Dorfbewohner geht die Angst um. Einer von ihnen ist der Täter, und Dünfort muss ihn finden, bevor er erneut zuschlägt.
Rezension:
Agnes Gaudera will und muss ein neues Leben beginnen. Sie zieht nach Mariaseeon, ein Dorf, in dem sie sich ein Haus gekauft hat. Hier soll ihr neues Leben starten. In ihrem alten Leben hat sie durch einen Wohnungsbrand vor einem Jahr ihren Mann und ihre Tochter verloren.
Doch kaum ist Agnes in Mariaseeon angekommen, verschwindet der 5-jährige Jakob spurlos. Sie hilft bei der Suchaktion nach dem kleinen Jungen mit, doch Jakob ist und bleibt verschwunden. Das ganze Dorf ist in Auffuhr. Konstantin Dühnfort von der Kripo München übernimmt währenddessen die Ermittlungen.
Kommisar Dühnfort geht davon aus, dass der kleine Junge entführt wurde. Merkwürdig ist jedoch, dass es laut Aussage der Eltern keine Lösegeldforderung gibt. Warum wurde der kleine Junge verschleppt?
Agnes, die selbst vor einem Jahr ihr einziges Kind verloren hat, kommt nur schwer mit ihrem neuen Leben zurecht. Um sich abzulenken, betreibt sie exzessiv Sport. Auf einer Joggingrunde im Wald findet sie tatsächlich den kleinen Jakob. Er ist gefesselt und neben ihm liegen ein Benzinkanister und Streichhölzer. Anscheinend hat der Täter geplant, den kleinen Jungen bei lebendigem Leib zu verbrennen. Sie befreit den Jungen und bringt ihn auf dem schnellsten Weg zu seinen Eltern. Daraufhin wird sie zur Heldin des Dorfes, doch sie zieht auch die Aufmerksamkeit des Täters auf sich.
Dieser beobachtet sie fortan und sieht in ihr sein passendes Gegenstück. Er "deutet" die Zeichen, die sie ihm "sendet", um Sünder zu finden, die ihrer gerechten Strafe zugeführt werden müssen. Kurz darauf wird die Nachbarin von Agnes tot aufgefunden. Sie wurde, wie zu Zeiten der Inquisition, gefoltert. Als Agnes und Konstantin sich näher kommen, eskaliert die Situation ...
Ich kann wirklich nicht glauben, dass es sich bei diesem Buch um ein Krimi-Debüt handeln soll. Packend, fesselnd, spannend - so würde und will ich dieses Buch beschreiben. Der Schreibstil ist derart mitreißend, das Buch auch nur kurzfristig aus der Hand zu legen, ist eine Qual. Die Figuren zeichnen sich durch sehr viel Liebe zum Detail und Tiefe aus, ich hatte richtig das Gefühl, sie nach und nach kennen zu lernen. Auf den Nachfolgeband "In weißer Stille" freue ich mich jetzt schon sehr.
Bewertung: Note 1
Eine Frau will nur noch vergessen. Ein Mann fühlt sich berufen. Ein Kind verschwindet spurlos. Doch das ist erst der Beginn. Bald jagt Kommissar Konstantin Dünfort im bayerischen Mariaseeon einen sadistischen Mörder, der die Strafen der Inquisition das Licht der Welt neu erblicken lässt. Unter den Dorfbewohner geht die Angst um. Einer von ihnen ist der Täter, und Dünfort muss ihn finden, bevor er erneut zuschlägt.
Rezension:
Agnes Gaudera will und muss ein neues Leben beginnen. Sie zieht nach Mariaseeon, ein Dorf, in dem sie sich ein Haus gekauft hat. Hier soll ihr neues Leben starten. In ihrem alten Leben hat sie durch einen Wohnungsbrand vor einem Jahr ihren Mann und ihre Tochter verloren.
Doch kaum ist Agnes in Mariaseeon angekommen, verschwindet der 5-jährige Jakob spurlos. Sie hilft bei der Suchaktion nach dem kleinen Jungen mit, doch Jakob ist und bleibt verschwunden. Das ganze Dorf ist in Auffuhr. Konstantin Dühnfort von der Kripo München übernimmt währenddessen die Ermittlungen.
Kommisar Dühnfort geht davon aus, dass der kleine Junge entführt wurde. Merkwürdig ist jedoch, dass es laut Aussage der Eltern keine Lösegeldforderung gibt. Warum wurde der kleine Junge verschleppt?
Agnes, die selbst vor einem Jahr ihr einziges Kind verloren hat, kommt nur schwer mit ihrem neuen Leben zurecht. Um sich abzulenken, betreibt sie exzessiv Sport. Auf einer Joggingrunde im Wald findet sie tatsächlich den kleinen Jakob. Er ist gefesselt und neben ihm liegen ein Benzinkanister und Streichhölzer. Anscheinend hat der Täter geplant, den kleinen Jungen bei lebendigem Leib zu verbrennen. Sie befreit den Jungen und bringt ihn auf dem schnellsten Weg zu seinen Eltern. Daraufhin wird sie zur Heldin des Dorfes, doch sie zieht auch die Aufmerksamkeit des Täters auf sich.
Dieser beobachtet sie fortan und sieht in ihr sein passendes Gegenstück. Er "deutet" die Zeichen, die sie ihm "sendet", um Sünder zu finden, die ihrer gerechten Strafe zugeführt werden müssen. Kurz darauf wird die Nachbarin von Agnes tot aufgefunden. Sie wurde, wie zu Zeiten der Inquisition, gefoltert. Als Agnes und Konstantin sich näher kommen, eskaliert die Situation ...
Ich kann wirklich nicht glauben, dass es sich bei diesem Buch um ein Krimi-Debüt handeln soll. Packend, fesselnd, spannend - so würde und will ich dieses Buch beschreiben. Der Schreibstil ist derart mitreißend, das Buch auch nur kurzfristig aus der Hand zu legen, ist eine Qual. Die Figuren zeichnen sich durch sehr viel Liebe zum Detail und Tiefe aus, ich hatte richtig das Gefühl, sie nach und nach kennen zu lernen. Auf den Nachfolgeband "In weißer Stille" freue ich mich jetzt schon sehr.
Bewertung: Note 1
Die Autorin:
Die Autorin Inge Löhnig wurde 1957 in München geboren. Sie studierte an der renommierten Akademie U5 in München Grafik-Design und arbeitete anschließend in verschiedenen Werbeagenturen, zuletzt als Art-Directorin auf einem Mode-Etat. Ende der Achtzigerjahre machte sie sich mit einem kleinen Design-Studio selbständig. Heute lebt sie als freiberufliche Grafik-Designerin und Autorin mit ihrer Familie in der Nähe von München.
„Der Sünde Sold“, war ihr erster Roman mit dem Kriminalhauptkommissar Konstantin Dühnfort. Er erschien 2008 im Ullstein-Verlag und wurde zum Beginn einer Serie mit diesem sympathischen Ermittler und seinem Team.
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.
Wie ich zu dem Buch kam:
Hierzu kann ich nur sagen: Sabine hat mich angefixt!!! Sie hat so von den Büchern geschwärmt, dass ich sie einfach kaufen musste und bis dato nicht bereut habe.
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Ullstein
Mittwoch, 13. Juli 2011
[Rezension] Carrie MacAlistair - Im Bann des Highlanders (Teil 1 der Highlanderreihe)
Klappentext:
Rezension:
Wären da nicht ihre Träume, die sie immer wieder heimsuchen und nicht schlafen lassen. Angefangen hat alles mit einem Flüstern, das später in Wimmern und Rufen einer Frau in einer ihr unbekannten Sprache überging. Selbst der Besuch bei einem Psychologen konnte ihr nicht helfen.Nach einem Gespräch mit ihrer Mutter und der Mitnahme einer Kiste von ihrer bereits verstorbenen Großmutter erfuhr sie in ihrem Tagebuch, dass auch sie die Stimme in ihren Träumen gehört hatte. Die Großmutter hatte vor, nach Schottland zu reisen und dem Geheimnis um ihre Träume auf die Spur zu kommen, nur leider verstarb sie kurz vorher.
Diese von der Großmutter geplante Reise unternimmt nun Joan.
Als sie bei der Burg Glenbharr Castle angekommen war, hörte sie die Stimme aus ihren Träumen wieder und ging ziellos in den Wald, wo sie kurz darauf in eine Grube fiel, die ein Zeitfenster ins Jahr 1731 war.
Nach einem unangenehmen Zwischenspiel mit Outlaws, die sich nicht entscheiden konnten, ob sie Joan umbringen oder was sie mit ihr anstellen sollen, wird sie vom Sohn des Clanoberhauptes der MacLaughlins, Ewan, gefangen genommen.
Als er mit ihr auf die Burg kommt und sie seinem Vater vorstellt, ist dieser entsetzt und wirft sie in den Kerker. Sie hat große Ähnlichkeit mit einer Hebamme und Heilerin, die vor Jahren seiner Frau bei einer Entbindung geholfen hatte. Da das Kind tot zur Welt kam und eine Missbildung hatte und das seinerzeit kein Einzelfall war, wurde ihr die Schuld zugeschoben. Sie wurde als Hexe zum Tode verurteilt. Nun dachte er, die Hexe wäre wieder auferstanden.
Im Kerker freundet sie sich mit Mairi, der Tochter des Clanoberhauptes an, die die Gefangenen versorgt. Sie ist die Einzige, die ihr glaubt, dass sie nicht die Hexe ist. Mit Mairis Hilfe gelingt ihr auch die Flucht aus dem Kerker. Sie wird für lange Zeit von ihr versteckt und versorgt und beide werden so vertraut, dass Joan ihr erzählt, dass sie aus dem 21. Jahrhundert kommt.
Ewan kommt dahinter, dass seine Schwester die verschwundene Gefangene versteckt hält und behält auch das Geheimnis für sich, denn er findet Gefallen an Joan.
Auch wenn Mairi nicht daran glauben kann, dass Joan aus der Zukunft kommt, hilft sie ihr, wieder zur Grube zu kommen. Joan hat die Hoffnung, dort wieder in ihre Zeit zurück zu kommen.
Seit ich die Schottlandsaga von Diana Gabaldon gelesen habe, üben Zeitreisen eine Faszination auf mich aus. Auf der Suche nach neuer Leselektüre bin ich auf die Highlandreihe von Carrie MacAlistair gestoßen und habe es nicht bereut.
Von der ersten Seite an hatte mich das Buch fest im Griff. Trotzdem Joan und Ewan aus jeweils unterschiedlichen Jahrhunderten kommen und ihre Lebensumstände keine Gemeinsamkeiten haben, beginnen die beiden sich zu lieben, ohne es sich einzugestehen.
Joan kann Ewan nicht vergessen und bricht alle Brücken ab, um bei ihm zu sein.
Die beiden Protagonisten Joan und Ewan sind zwei liebenswürdige und eigenwillige Charaktere, die sich beide nichts nehmen. Die selbstbewusste Joan aus dem 21. Jahrhundert und der Sohn des Clanoberhauptes könnten verschiedener nicht sein und finden trotzdem zueinander.
Ein Buch, bei dem es keine Längen gab und das definitiv Suchtpotential hat.
Bewertung: Note 1
Danke, dass ihr vorbei geschaut habt
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