Freitag, 11. März 2011
[Rezension] Catherine Ashley Morgan - Die Nacht der roten Katze
Klappentext:
Nach ihrem Wegzug aus London genießt Christine Bell die Idylle des ländlichen England in vollen Zügen. Eines Nachts entdeckt sie in ihrem Haus eine fremde rotgetigerte Katze, die sie bei sich aufnimmt. Von da an hat die Idylle ein Ende: Im Ort geschieht ein mysteriöser Todesfall, und Christine wird verfolgt. Welches dunkle Geheimnis verbirgt die scheinbar so unschuldige Katze?
Rezension:
Dieses Buch wird als Katzenkrimi ausgewiesen. Ich würde es so gar nicht richtig als Krimi bezeichnen, denn von Anfang ist klar, dass bei dem Mord an Christines Nachbarn der Molkereibesitzer Biltford seine Hände mit im Spiel hat. Er beherrscht den ganzen Ort und hat Macht, da er der einzigste Milchabnehmer weit und breit ist und da er auch die Banken kontrolliert. Logischerweise hat er auch die Polizei unter Kontrolle, so dass es gar nicht erst eine Untersuchung auf Mord gibt, es wird alles als Unfall dargestellt, so auch die "Unfälle", die noch passieren.
Was jedoch hat die Katze mit dem ganzen zu tun? Diese wurde ihr von ihrem ermordeten Nachbarn untergejubelt und nun versucht Biltford die Katze in seine Gewalt zu bekommen.
Die Wahrheitsfindung macht dieses Buch so spannnend, zumal Christine auch noch Hilfe durch den Vogelkundler Phil Donahue erhält und es ein wenig prickelt zwischen den beiden. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen
Es ist mal ein etwas anderer Krimi, der sich sehr gut lesen lässt. Ich kann dieses Buch weiter empfehlen.
Bewertung: Note 2
Dienstag, 8. März 2011
[Rezension] Iny Lorentz - Das Vermächtnis der Wanderhure
Klappentext:
Als Maries Todfeindin Hulda erfährt, dass ihre Rivalin wieder schwanger ist, schmiedet sie einen perfiden Plan: Marie soll entführt und für tot erklärt werden. Zunächst scheint der Plan zu gelingen: Marie landet in den Händen eines Handelsherrn, der sie als Sklavin verkaufen lässt. Zusammen mit dem Sohn, den sie inzwischen geboren hat, gerät sie in den Besitz von Anna, Gemahlin des Neffen des Großfürsten von Moskau. Es gelingt ihr, Annas Vertrauen zu gewinnen, doch dann schwebt diese selbst in höchster Gefahr und muss fliehen. Als es Marie endlich gelingt, unter Einsatz ihres Lebens den Weg in die Heimat zu finden, muss sie feststellen, dass ihr geliebter Michel nicht mehr frei ist …
Rezension:
Marie kommt nicht zur Ruh, ihre Feinde schlafen nicht und wollen ihr dieses Mal in der Person von Hulda Böses tun. Statt sie zu töten, schicken sie Marie, nachdem sie ihr ihren gerade geborenen Sohn weggenommen haben, mit der jüngsten Tochter von Hulda in die Sklaverei.
Es verschlägt sie nach Russland. Ihr Glück ist es, dass Anna gerade eine Amme für ihren Sohn sucht und sie auf dem Sklavenmarkt findet. Dank ihres Wesens und ihrer Wissenkunde um Kräuter und Heilmethoden gelingt es ihr, das Vertrauen von Anna zu erlingen. Als sie durch Kriegswirren fliehen müssen, ist es Marie, der sie den Weg in die Sicherheit verdanken. Nach vielen Zwischenstationen gelangen sie dann auch endlich wieder nach Deutschland, wo Marie erfahren muss, dass ihr Michel erneut verheiratet ist und Hulda ihren Sohn lieber töten würde, als ihn ihr zu übergeben.
Wieder ein spannend geschriebenes Buch, das ich persönlich nur weiter empfehlen kann..
Bewertung: Note 1
Samstag, 5. März 2011
[Rezension] Cornelia Funke - Tintenherz
Klappentext:
die dunkelheit war blass vom regen und der fremde war kaum mehr als ein schatten. nur sein gesicht leutete zu meggie herüber. -- wer ist staubfinder, der fremde, wirklich? und wer ist capricorn, wer zauberzunge? antworen findet meggie in einem alten ligurischen bergdorf - und in einem buch.
Rezension Kerry:
meggie ist 12 und lebt zusammen mit ihrem vater, einem buchbinder oder auch "buchdoktor" genannt auf einem hof. ihr ganzes leben dreht sich nur um bücher, überall im haus sind sie verstreut und sowohl vater, als auch tochter sind nie ohne eines anzutreffen. eine mutter hat meggie nicht, diese ist fortgegangen, als sie 3 jahre alt war.
eines tages taucht ein mann auf dem hof auf, der sowohl meggie, wie auch ihren vater gesucht und endlich gefunden hat. meggie versteht nicht, warum ihr vater sich so über den besucher aufregt und warum dieser ihren vater immer "zauberzunge" nennt. auf ihre fragen erhält sie keine antworten, nur noch mehr rätsel, denn plötzlich steht die frage im raum, warum liebt ihr vater bücher über alles, aber hat seiner tochter, so lange sie sich erinnern kann, nie vorgelesen?
ein besonderes geheimnis umgibt "zauberzunge". wenn er aus einem buch vorliest, erscheinen gestalten aus diesem in der realen welt. vor 9 jahren lockte er versehentlich drei schurken aus dem buch "tintenherz" heraus, doch es muss einen ausgleich der welten geben. in dem moment, wo die figuren der geschichte erschienen, verschwand seine frau mit den zwei familienkatzen in der geschichte. "zauberzunge" lebt nur in der hoffnung, eines tages seine frau wieder aus "tintenherz" herauslesen zu können, doch die schurken, allen voran capricorn, versuchen, aller exemplare des buches herr zu werden und diese zu vernichten, damit sie nicht mehr zurück geschickt werden können. ein wettlauf mit der zeit um das letzte exemplar beginnt, denn wenn dieses vernichtet wird oder in falsche hände gerät, ist alles aus...
eine wunderbare, sehr fantasievoll geschriebe geschichte, die ich jedem, der auch gerne phantastische geschichten liest, weiterempfehlen kann.
Bewertung: Note 1
Rezension Kleeblatt:
Wer hätte gedacht, dass ich noch mal Bücher lese, die in die Sparte Kinder- und Jugendliteratur fallen. Dieses Buch von Cornelia Funke hat es in sich, es packt einen mit Haut und Haaren und lässt einen nicht mehr los.
Es erzählt die Geschichte von Mortimer, genannt Mo, und seiner Tochter Meggie. Beide leben allein, denn die Mutter ist vor vielen Jahren plötzlich verschwunden. Mo ist ein Buchrestaurator und hat die Liebe zu den Büchern seiner Tochter weitervermittelt. In ihrem Haushalt befinden sich Bücher, wohin man sieht. Nichts stört ihre Zweisamkeit, bis eines Tages ein Mann namens Staubfinger vor ihrer Tür steht, der ein Buch von Mo haben will, welches er Capricorn bringen möchte. Um dieses Buch gibt es ein großes Geheimnis und da Mo das Buch nicht weggeben will, versucht er mit Meggie zu einer Verwandten, Tante Elinor, zu fliehen. Staubfinger ahnt dieses bereits und fängt die beiden ab, er gibt vor, ebenfalls Angst vor Capricorn zu haben und flieht mit ihnen gemeinsam zur Tante. Sie nehmen ihn mit, nicht ahnend, dass er sie an Capricorn verraten wird. Mo wird aus dem Haus der Tante entführt und das vermeintliche Buch ebenfalls. Dieses wurde aber von Mo ausgetauscht, so dass er mit einem falschen Buch bei Capricorn aufschlägt.
Um Mo auszulösen, versuchen nun Meggie, ihre Tante und Staubfinger das echte Buch gegen Mo auszutauschen. Meggie und ihre Tante werden ebenfalls von Capricorn gefangen genommen und erfahren nun von Mo, welche Bewandnis es mit dem Buch auf sich hat und warum sie ihn alle mit Zauberzunge anreden.
Mo besitzt eine besondere Gabe - er kann Figuren aus Büchern lesen. So geschah es, dass er die Bösewichter Capricorn, seinen Helfer Basta und Staubfinger aus dem Buch "Tintenherz" heraus gelesen hatte und um das Gleichgewicht zu halten, verschwanden zeitgleich Meggies Mutter und zwei Katzen. Staubfinger gefällt die Welt nicht, in die er gepurzelt ist und er versucht mit aller Macht, wieder nach "Hause" zu kommen und tut dafür alles, selbst wenn es heißt, Mo und seine Lieben an Capricorn zu verraten. Capricorn selber gefällt es, wo er jetzt ist, er herrscht auf böse und brutale Gewalt in einem verlassenen Dorf.
Ein anderer Leser, Darius, der ebenfalls über die Gabe des "Herauslesens" verfügt, hat noch weitere Personen aus dem Buch gelesen, diese hatten aber größtenteils irgendwelche Mängel, sie waren stumm oder behindert.
Capricorn benötigt nun Zauberzunge, damit er ihm das personalisierte Böse, den Schatten, aus dem Buch lesen soll. Mit Hilfe von Staubfinger gelingt ihnen die Flucht und sie suchen Fenoglio, den Autor des Buches Tintenherz auf. Der soll ihnen helfen, die Bösewichter zu besiegen. Aber ist Fenoglio dazu in der Lage und wird Meggie ihre Mutter wiedersehen?
Ein wirklich spannend geschriebenes Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen möchte, man fiebert mit den Hauptfiguren mit. Es ist lebendig beschrieben, so dass ich mir die Figuren auch sehr gut vorstellen konnte. Ich kann es gar nicht abwarten, den zweiten Teil zu lesen.
Ein absolut empfehlenswertes Buch.
Bewertung: Note 1
die dunkelheit war blass vom regen und der fremde war kaum mehr als ein schatten. nur sein gesicht leutete zu meggie herüber. -- wer ist staubfinder, der fremde, wirklich? und wer ist capricorn, wer zauberzunge? antworen findet meggie in einem alten ligurischen bergdorf - und in einem buch.
Rezension Kerry:
meggie ist 12 und lebt zusammen mit ihrem vater, einem buchbinder oder auch "buchdoktor" genannt auf einem hof. ihr ganzes leben dreht sich nur um bücher, überall im haus sind sie verstreut und sowohl vater, als auch tochter sind nie ohne eines anzutreffen. eine mutter hat meggie nicht, diese ist fortgegangen, als sie 3 jahre alt war.
eines tages taucht ein mann auf dem hof auf, der sowohl meggie, wie auch ihren vater gesucht und endlich gefunden hat. meggie versteht nicht, warum ihr vater sich so über den besucher aufregt und warum dieser ihren vater immer "zauberzunge" nennt. auf ihre fragen erhält sie keine antworten, nur noch mehr rätsel, denn plötzlich steht die frage im raum, warum liebt ihr vater bücher über alles, aber hat seiner tochter, so lange sie sich erinnern kann, nie vorgelesen?
ein besonderes geheimnis umgibt "zauberzunge". wenn er aus einem buch vorliest, erscheinen gestalten aus diesem in der realen welt. vor 9 jahren lockte er versehentlich drei schurken aus dem buch "tintenherz" heraus, doch es muss einen ausgleich der welten geben. in dem moment, wo die figuren der geschichte erschienen, verschwand seine frau mit den zwei familienkatzen in der geschichte. "zauberzunge" lebt nur in der hoffnung, eines tages seine frau wieder aus "tintenherz" herauslesen zu können, doch die schurken, allen voran capricorn, versuchen, aller exemplare des buches herr zu werden und diese zu vernichten, damit sie nicht mehr zurück geschickt werden können. ein wettlauf mit der zeit um das letzte exemplar beginnt, denn wenn dieses vernichtet wird oder in falsche hände gerät, ist alles aus...
eine wunderbare, sehr fantasievoll geschriebe geschichte, die ich jedem, der auch gerne phantastische geschichten liest, weiterempfehlen kann.
Bewertung: Note 1
Rezension Kleeblatt:
Wer hätte gedacht, dass ich noch mal Bücher lese, die in die Sparte Kinder- und Jugendliteratur fallen. Dieses Buch von Cornelia Funke hat es in sich, es packt einen mit Haut und Haaren und lässt einen nicht mehr los.
Es erzählt die Geschichte von Mortimer, genannt Mo, und seiner Tochter Meggie. Beide leben allein, denn die Mutter ist vor vielen Jahren plötzlich verschwunden. Mo ist ein Buchrestaurator und hat die Liebe zu den Büchern seiner Tochter weitervermittelt. In ihrem Haushalt befinden sich Bücher, wohin man sieht. Nichts stört ihre Zweisamkeit, bis eines Tages ein Mann namens Staubfinger vor ihrer Tür steht, der ein Buch von Mo haben will, welches er Capricorn bringen möchte. Um dieses Buch gibt es ein großes Geheimnis und da Mo das Buch nicht weggeben will, versucht er mit Meggie zu einer Verwandten, Tante Elinor, zu fliehen. Staubfinger ahnt dieses bereits und fängt die beiden ab, er gibt vor, ebenfalls Angst vor Capricorn zu haben und flieht mit ihnen gemeinsam zur Tante. Sie nehmen ihn mit, nicht ahnend, dass er sie an Capricorn verraten wird. Mo wird aus dem Haus der Tante entführt und das vermeintliche Buch ebenfalls. Dieses wurde aber von Mo ausgetauscht, so dass er mit einem falschen Buch bei Capricorn aufschlägt.
Um Mo auszulösen, versuchen nun Meggie, ihre Tante und Staubfinger das echte Buch gegen Mo auszutauschen. Meggie und ihre Tante werden ebenfalls von Capricorn gefangen genommen und erfahren nun von Mo, welche Bewandnis es mit dem Buch auf sich hat und warum sie ihn alle mit Zauberzunge anreden.
Mo besitzt eine besondere Gabe - er kann Figuren aus Büchern lesen. So geschah es, dass er die Bösewichter Capricorn, seinen Helfer Basta und Staubfinger aus dem Buch "Tintenherz" heraus gelesen hatte und um das Gleichgewicht zu halten, verschwanden zeitgleich Meggies Mutter und zwei Katzen. Staubfinger gefällt die Welt nicht, in die er gepurzelt ist und er versucht mit aller Macht, wieder nach "Hause" zu kommen und tut dafür alles, selbst wenn es heißt, Mo und seine Lieben an Capricorn zu verraten. Capricorn selber gefällt es, wo er jetzt ist, er herrscht auf böse und brutale Gewalt in einem verlassenen Dorf.
Ein anderer Leser, Darius, der ebenfalls über die Gabe des "Herauslesens" verfügt, hat noch weitere Personen aus dem Buch gelesen, diese hatten aber größtenteils irgendwelche Mängel, sie waren stumm oder behindert.
Capricorn benötigt nun Zauberzunge, damit er ihm das personalisierte Böse, den Schatten, aus dem Buch lesen soll. Mit Hilfe von Staubfinger gelingt ihnen die Flucht und sie suchen Fenoglio, den Autor des Buches Tintenherz auf. Der soll ihnen helfen, die Bösewichter zu besiegen. Aber ist Fenoglio dazu in der Lage und wird Meggie ihre Mutter wiedersehen?
Ein wirklich spannend geschriebenes Buch, welches man nicht mehr aus der Hand legen möchte, man fiebert mit den Hauptfiguren mit. Es ist lebendig beschrieben, so dass ich mir die Figuren auch sehr gut vorstellen konnte. Ich kann es gar nicht abwarten, den zweiten Teil zu lesen.
Ein absolut empfehlenswertes Buch.
Bewertung: Note 1
Mittwoch, 2. März 2011
[Rezension] James Patterson - Blood (Alex-Cross-Reihe Band 12)
Klappentext:
trotz aller überragenden erfolge lässt den spitzen-profiler alex cross eines niemals los: der heckenschütze, der vor jahren seine frau maria tötete, wurde niemals gefasst. jetzt treibt ein serienvergewaltiger sein unwesen in washington, d.c. und seine spur führt direkt zu marias tod. unerbittlich und vor wut fast wahnsinnig, setzt sich cross auf die fährte des täters. noch nie war es cross so wichtig, erfolg zu haben - und wenn er dafür durch die hölle geht! denn diesmal zielt der mörder mitten in sein herz ...
Rezension:
nach jahren der enttäuschungen seiner familie, hängt profiler alex cross seinen job beim fbi an den nagel und eröffnet wieder eine private praxis. er bereitet sich darauf vor, ein ruhiges und beschauliches leben mit seinen kindern zu führen. doch die schuldgefühle, die seit marias ermordung an ihm haften, kommen immer stärker zu tage, denn er ist bis heute nicht sicher, dass die kugel, die seine frau tötete, nich für ihn bestimmt war. sein freund und ehemaliger kollege sampson bittet ihn um hilfe bei einer vergewaltungsserie. nach und nach wird alex klar, dass der gleiche täter, der heute sein unwesen treibt, auch schon vor 10 jahren tätig war. wurde seine frau maria vielleicht erschossen, weil sie ein vergewaltungsopfer dazu gebracht hat, über ihn zu sprechen? denn soviel steht fest, die serie der vergewaltigungen geht schon länger als zehn jahre und jede frau, die darüber gesprochen hat, wurde auf bestialische weise umgebracht. alex hat den verdacht, dass dieser täter seine frau erschoss und nimmt die fährte auf. nichts und niemand kann ihn davon abbringen, diesen mann zu finden und zu töten, doch ist er schnell genug, oder wird er selbst zum spielball des täters? ...
ein wunderbares buch, spannend von der ersten bis zur letzten seite. dies ist mittlerweile der 12. roman aus der alex-cross-reihe von james patterson, die ich hier nur jedem der thriller mag, ans herz legen kann.
ach ja, zwei bücher dieser reihe, der 1. teil "... denn zum küssen sind sie da" und der 2. teil "im netz der spinne" wurden übrigens mit morgan freeman als alex cross verfilmt.
Bewertung: Note 1
Von James Patterson gelesen und rezensiert:
trotz aller überragenden erfolge lässt den spitzen-profiler alex cross eines niemals los: der heckenschütze, der vor jahren seine frau maria tötete, wurde niemals gefasst. jetzt treibt ein serienvergewaltiger sein unwesen in washington, d.c. und seine spur führt direkt zu marias tod. unerbittlich und vor wut fast wahnsinnig, setzt sich cross auf die fährte des täters. noch nie war es cross so wichtig, erfolg zu haben - und wenn er dafür durch die hölle geht! denn diesmal zielt der mörder mitten in sein herz ...
Rezension:
nach jahren der enttäuschungen seiner familie, hängt profiler alex cross seinen job beim fbi an den nagel und eröffnet wieder eine private praxis. er bereitet sich darauf vor, ein ruhiges und beschauliches leben mit seinen kindern zu führen. doch die schuldgefühle, die seit marias ermordung an ihm haften, kommen immer stärker zu tage, denn er ist bis heute nicht sicher, dass die kugel, die seine frau tötete, nich für ihn bestimmt war. sein freund und ehemaliger kollege sampson bittet ihn um hilfe bei einer vergewaltungsserie. nach und nach wird alex klar, dass der gleiche täter, der heute sein unwesen treibt, auch schon vor 10 jahren tätig war. wurde seine frau maria vielleicht erschossen, weil sie ein vergewaltungsopfer dazu gebracht hat, über ihn zu sprechen? denn soviel steht fest, die serie der vergewaltigungen geht schon länger als zehn jahre und jede frau, die darüber gesprochen hat, wurde auf bestialische weise umgebracht. alex hat den verdacht, dass dieser täter seine frau erschoss und nimmt die fährte auf. nichts und niemand kann ihn davon abbringen, diesen mann zu finden und zu töten, doch ist er schnell genug, oder wird er selbst zum spielball des täters? ...
ein wunderbares buch, spannend von der ersten bis zur letzten seite. dies ist mittlerweile der 12. roman aus der alex-cross-reihe von james patterson, die ich hier nur jedem der thriller mag, ans herz legen kann.
ach ja, zwei bücher dieser reihe, der 1. teil "... denn zum küssen sind sie da" und der 2. teil "im netz der spinne" wurden übrigens mit morgan freeman als alex cross verfilmt.
Bewertung: Note 1
Von James Patterson gelesen und rezensiert:
Sonntag, 27. Februar 2011
[Rezension] John Katzenbach - Der Täter
Klappentext:
miami 1995. als seine nachbarin erdrosselt aufgefunden wird, ist detective simon winter klar, dass ihre angst berechtigt war: tags zuvor hatte die holocaustüberlebende ihm verzweifelt berichet, ihr sei der schattenmann begegnet - jener nazi-scherge, der damals untergetauchte juden ans messer lieferte. offenbar ist er zurückgekehrt, um die letzen zeugen seiner taten zu beseitgen. detective winter begibt sich auf eine lebensgefährliche jagt ...
Rezension:
50 jahre nach dem holocaust leben einige überlebende aus berlin in einer jüdischen gemeinde in miami. eines abends bittet sophie millstein ihren nachbarn simon winter um hilfe. sie glaubt, den denuzianten ihrer familie auf der straße wiedererkannt zu haben. simon gelingt es, sie zu beruhigen; am nächsten morgen jedoch wird sie tot in ihrer wohnung aufgefunden. simon winter beginnt zu ermitteln und findet heraus, dass in miami mehrere holocaustüberlebende aus berlin leben; und auch diese kennen den schattenmann. simon findet heraus, dass der schattenmann nach dem krieg die usa einreiste und seitdem jagd auf alle macht, die seine wahre identität aufdecken könnte. seine nächsten opfer hat er sich schon ausgesucht, eine alte, alleinstehende frau und einen ehemaligen rabbi. nur mit list und der bereitschaft, sein eigenes leben auf´s spiel zu setzen, kann er den mörder fassen.
bücher von john katzenbach haben grundsätzlich mehr als 400 seiten, aber wen das nicht stört, der sollte auf jeden fall seine bücher gelesen haben.
Bewertung: Note 2
Donnerstag, 24. Februar 2011
[Rezension] Iny Lorentz - Die Kastellanin
Klappentext:
Marie lebt zufrieden mit ihrem Ehemann Michel Adler, den sie innig liebt. Ihr Glück scheint vollkommen, als sie ein Kind erwartet. Doch dann muss Michel in den Kampf gegen die aufständischen Hussiten ziehen. Er beweist soviel Mut, dass er zum Ritter geschlagen wird - und verschwindet nach einem grausamen Gemetzel spurlos.Nachdem Michel für tot erklärt wird, ist Marie ganz allein auf sich gestellt und sieht sich täglich neuen Demütigungen ausgesetzt. Sie muss von ihrer Burg fliehen. Voller Hoffnung, dass ihr Mann noch leben könnte, schließt sie sich als Marketenderin einem neuen Heerzug an. Es beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Wird sie den geliebten Mann jemals wieder finden?
Rezension:
Die Geschichte der Wanderhure Marie geht weiter. Als ihr Mann Michel für tot erklärt wird und sie wieder verheiratet werden soll, macht sie sich mit ihrer kleinen Tochter Trudi und dem Sohn ihrer besten Freundin auf den Weg, um Michel zu suchen. Es liegt ein langer, schwerer Weg vor ihr, voller Grausamkeiten, Ungerechtigkeiten und allen Widrigkeiten, die die damalige Zeit so mit sich brachte. Sie schließt neue Freundschaften und trifft alte Feinde wieder. Sie gibt nie ihre große Hoffnung auf, ihren Michel zu finden.
Maries Geschichte spielt zur Zeit der Hussitenkriege, die ich im Geschichtsunterricht, der zugegebenermaßen schon sehr lange zurückliegt, nicht wirklich wahrgenommen habe. Hier wird gut recherchierte Geschichte nahegebracht, keine Beschönigungen und Verfälschungen. Für den interessierten Leser gibt es zum Schluss des Buches Erklärungen zum geschichtlichen Hintergrund, die ich persönlich sehr aufschlussreich fand und die meine geschichtlichen Lücken ein kleines bisschen aufgefüllt haben.
Wieder ein spannend geschriebenes Buch, das ich persönlich nur weiter empfehlen kann..
Bewertung: Note 1
Montag, 21. Februar 2011
[Rezension] John Saul - Das Teufelslabyrinth
Klappentext:
im vierten jahrhundert fand man das teufelslabyrinth - ein geheimnisvolles symbol in den katakomben roms. während der schreckensherrschaft der inquisition wurde es mittels geheimer schrfiten überliefert. lange ruhte es im verborgenen, nun tauch es in einer alten klosterschule in boston wieder auf. für diejenigen, die im labyrinth des teufels gefangen sind, sit die hölle der einzige ausweg.
Rezension:
der klappentext passt gar nicht zum buch. also auf anfang: ryan wechselt die mitten im schuljahr auf die klosterschule. in der ersten nacht schon hört er ein heulen, was jedoch als scherz abgetan wird. er freundet sich mit seinen mitschülern an, findet jedoch auch heraus, dass sein vorgänger durchgedreht ist und einen mord begangen hat. kleine "sünden" werden hart bestraft. ein pater, der in bestimmten sünden den keim des bösen zu sehen glaubt, führt an den schülern einen exorzismus durch. doch durch dieses ritual wird das böse, dass in jedem menschen von geburt an ist, erst geweckt. die schüler, unter ihnen auch ryan, können sich nicht dagegen wehren und müssen den befehlen des paters gehorsam schenken. der papst, der von dem jungen pater gehört hat, will boston und er klosterschule einen besuch abstatten. doch während dieses besuchtes, soll auf ihn, durch die im bahn stehenden schüler, ein attentat auf ihn verübt werden. erst am ende löst sich das rätsel, was genau der junge pater geplant hat.
ein schönes buch für ein paar mystisch-angehauchte stunden.
Note: 1
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