Samstag, 25. Juni 2011

[Rezension] Maeve Binchy - Wege des Herzens

Klappentext:
Clara Casey hat Sorgen mit ihren erwachsenen Töchtern: Adi kämpft ständig gegen oder für etwas - den Walfang, die Umwelt, fleischloses Essen-, während ihre Schwester Linda von einer Beziehung in die andere stolpert. Clara selbst muss außerdem mit den Anforderungen ihres neuen Jobs fertig werden, denn sie wurde eben zur Chefärztin in einer Dubliner Klinik ernannt. Leider ist der smarte Verwaltungschef Frank damit nicht sehr glücklich und legt Clara allerhand Steine in den Weg. Doch Clara lässt sich nicht unterkriegen ...

Rezension:
Wer die Bücher von Maeve Binchy kennt und mag, der weiß in etwa, was ihn erwartet. Sie erzählt in ihren Romanen nicht nur eine Geschichte, sondern mehrere.
Dieser Roman spielt im Krankenhausmilieu. Clara Casey, eine Ärztin mit Schwerpunkt Kardiologie nimmt die Stelle als Chefärztin in einem Dubliner Krankenhaus an. Die Stelle will sie nur für ein Jahr besetzen, dann will sie sich etwas neues suchen. Ihr zukünftiger Arbeitsplatz ist ein ehemaliges brachliegendes Depot, das zu einer Tagesklinik für Herzkranke umgebaut wurde. Sie ist dabei, die Organisation des Krankenhauses mit aufzubauen. Sie stellt auch das Personal ein, wobei sie manches Hindernis aus dem Weg räumen muss, das ihr Frank Ennis, der Verwaltungschef des "Mutter"-Krankenhauses zwischen die Beine wirft. Er macht ihr und ihren Mitarbeitern das Leben schwer, indem er auf dem Geld sitzt, das sie dringend für Neuanschaffungen brauchen.
Clara hat zwei große Töchter, die noch zu Hause bei ihr wohnen. Adi, die ältere der beiden protestiert gegen alles, wie Walfang und gegen das Abschlachten von Tieren. Das beinhaltet auch das essen von Tieren, was sie ihrer Mutter auch immer wieder vorhält. Linda, die jüngere würde nach der Schule gerne ein Jahr aussetzen und sich die Welt ansehen... auf Kosten der Mutter. Da sie in keiner Weise daran interessiert ist, für das Einkommen der Familie ebenfalls etwas zu tun, lehnt ihre Mutter die Auszeit ab, sie solle sich Arbeit suchen.
Der Vater der beiden und Noch-Ehemann von Clara ist mit seiner neuen Freundin zusammengezogen und wird erneut Vater.
Um ihren häuslichen Problemen zu entkommen, steigert sich Clara in ihre Arbeit.
Ihre Kolleginnen und Kollegen hat sich Clara gut ausgesucht, sie sind eine verschworene Gemeinschaft und können sich aufeinander verlassen. Sie halten auch zusammen, wenn es nicht nur um klinische Probleme geht, sondern auch um private.

In diesem Buch erfahren wir viel über Clara, ihre Kollegen und auch Patienten. Hinter jeder Figur steckt eine eigene Geschichte. Wenn man wie ich die anderen Romane von Maeve Binchy ebenfalls gelesen hat, dann kennt man bereits einige Schicksale und erfährt neues über die Personen.
Man lernt viele neue Menschen kennen, mit denen Clara zu tun hat, trifft aber auch alte Freunde wieder. Wir treffen auf Father Brian Flynn aus "Straße ins Glück", Vonni und Fiona aus "Insel der Sterne", Brenda aus "Wiedersehen mit Brenda", Nora aus "Die irische Signora" und die Zwillinge Simon und Maud aus "Cathys Traum". Geschickt verbindet Maeve Binchy die Geschichten der vorhergehenden Romane mit den Personen dieses Romanes.
Ein wunderbares Buch mit einfühlsam beschriebenen Charakteren.
Wer Maeve Binchy kennt und die anderen Bücher, die im gleichen Stil geschrieben sind, mag, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Ich kann es guten Herzens weiter empfehlen.

Bewertung:




Zur Autorin:
(übernommen von Droemer Knaur)
Maeve Binchy wurde in Dublin geboren, studierte Geschichte und arbeitete als Lehrerin. 1969 ging sie als Kolumnistin zur Irish Times. Sie hat zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Theaterstücke geschrieben. Ihre Romane, darunter "Der grüne See", "Die irische Signora" und "Ein Haus in Irland" wurden in England, den USA und in Deutschland zu Bestsellern. Auch "Cathys Traum", "Wiedersehen bei Brenda" und "Insel der Sterne" landeten gleich nach Erscheinen sofort ganz oben auf den internationalen Bestsellerlisten.
Maeve Binchy starb am 30. Juli 2012. EIN COTTAGE AM MEER ist ihr letzter Roman.

Die Bibliographie von Maeve Binchy findet ihr auf unserer Autorenseite



Von Maeve Binchy wurden gelesen und rezensiert:



Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Freitag, 24. Juni 2011

[Rezension] Kerstin Gier - Die Patin

Klappentext:
Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen...
Wer sagt denn, dass der Pate immer alt, übergewichtig und männlich sein und mit heiserer Stimme sprechen muss? Nicht gegen Marlon Brando, aber warum sollte der Job nicht auch mal von einer Frau gemacht werden? Einer Blondine. Mit langen Beinen. Gestählt durch die Erziehung einer pubertierenden Tochter und eines vierjährigen Sohnes. Und wahnsinnig verliebt in Anton, den bestaussehenden Anwalt der Stadt. Constanze ist "die Patin" der streng geheimen Mütter-Mafia. Gegen intrigante Super-Mamis, fremdgehenden Ehemänner und bösartige Sorgerechtsschmarotzer kommen die Waffen der Frauen zum Einstz. Ein Angriff auf die Lachmuskulator.

Rezension:
Sie sind wieder da, die schrägen Mütter der Mütter-Mafia. Constanze, die wie schon in Teil 1, jedes Fettnäpfchen mitnimmt, das es zu erreichen gibt und ihre Freundinnen Mimi, Anne und Trudi. In diesem Teil wird auf die einzelnen Personen näher eingegangen.
Constanze hat sich in ihren Scheidungsanwalt Anton verliebt und versucht nun, sich mit seiner Tochter anzufreunden, was aussichtslos erscheint, da diese abblockt.
Ihre Freudin Mimi, die nach vielen erfolglosen Jahren endlich schwanger ist und auf Wolke 7 schwebt, verliert ihr Kind und damit auch das Interesse an ihrer Umwelt. Sie lässt niemanden an sich ran und riskiert es sogar ihre große Liebe, ihren Mann zu verlieren.
Trudi ist nach wie vor auf der Suche nach dem richtigen Mann, den sie zwar kurzzeitig auch findet, der sich aber wie üblich als Erfahrung abbuchen lässt.
Anne, die ewig betrogene Frau findet plötzlich auch andere Männer interessant und muss sich nun zwischen 2 Männer entscheiden.
Aber auch Nelly, die pupertierende Tochter von Constanze hat es mit den Jungen nicht ganz so leicht und sie fängt an zu rebellieren.
So ganz nebenbei gelingt es Constanze dann auch noch, einem Vater zu seinem Glück zu verhelfen, dass er sein Kind bekommt, und das mit nicht ganz legalen Mitteln.

Der zweite Teil der Mütter-Mafia schließt sich an den Vorgänger nahtlos an. Die Charaktere sind liebenswert beschrieben. Man lebt, liebt und leidet mit ihnen mit. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen kann, wenn man es denn angefangen hat. Ein Angriff auf die Muskeln im Gesicht, die das Grinsen hervorbringen.

Wer die Mütter-Mafia mochte, kommt um dieses Buch nicht drumherum.

Bewertung: Note 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt


Donnerstag, 23. Juni 2011

[Rezension] Andrea Schacht - Der Tag mit Tiger

Klappentext:
Als Anne nach Hause zurückkehrt, findet sie ihren Kater mit dem Namen Tiger verletzt vor. Offenbar ist er angefahren worden. Der Tierarzt kann nicht mehr helfen. Eine lange Nacht wacht Anne am Lager ihrer Katze - und gerät plötzlich in eine wunderbare Katzenwelt, in der sie die unglaublichsten Abenteuer erwarten.

Rezension:
Als Anne nach Hause fährt, sieht sie ihren Kater Tiger schwer verletzt am Straßenrand liegen. Vorsichtig bringt sie ihn zum Tierarzt, der leider feststellen muss, dass er ihm nicht mehr helfen kann. Schweren Herzens nimmt sie ihn wieder mit nach Hause, weil sie will, dass er zu Hause auf seiner eigenen Decke sterben kann.
Sie erinnert sich daran, wie Tiger eines Tages zu ihr kam und sie sich als künftiges Personal ausgesucht hatte.
Über ihre Erinnerungen schläft sie an Tigers Seite ein, um als Katze wieder aufzuwachen.
An ihrer Seite ist putzmunter ihr Kater Tiger. Nach Annes Anfangsschwierigkeiten im Körper einer Katze, die ungewohnte Koordination des Gehens auf 4 Pfoten und dem Besitz eines Schwanzes nimmt Tiger sie mit auf seinen täglichen Rundgang durch sein Revier. Sie lernt die Freunde von Tiger kennen und erlebt aus Sicht einer Katze das Leben auf der Straße kennen. Dabei fehlen auch nicht die unangenehmen Begegnungen im Dasein einer Katze - die Bekanntschaft mit Jugendlichen, die vor dem Leben an sich und dem einer Katze gleich gar nicht, keinerlei Respekt haben. Sie quälen mit Freuden Tiere, ermorden sie und schrecken auch nicht davor zurück, ihren Hass auf Ausländer auf kriminelle Art auszuleben.
Doch Anne, Tiger und ihre Katzenfreunde können gemeinsam verhindern, dass es zum äußersten kommt.

Andrea Schacht beschreibt in ihrem Erstlingswerk die Liebe und Treue zwischen Mensch und Katze. Anne hat das große Glück, mit ihrem Kater Tiger seinen letzten Tag gemeinsam erleben zu dürfen. Viele Fragen, die sie sich über ihren Kater gestellt hat, werden ihr beantwortet. Liebevoll und amüsant geschrieben dürfen wir teilhaben an den Freunschaften unter Katzen und deren Leben. Es zeigt auch, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

Ein wundervolles Buch, nicht nur für Katzenliebhaber, geschrieben aus der Sicht der Katzen. Anfangs musste ich des öfteren lachen, das Ende konnte ich nur mit Taschentücher in der Hand bewältigen.

Bewertung: Note 1


Bibliographie und Rezensionen von Andrea Schacht findet ihr auf unserer Autorenseite 

Von Andrea Schacht wurden von uns bereits gelesen und rezensiert: 


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Mittwoch, 22. Juni 2011

ein neuer Award

Sabine von Büchersüchtig hat mir heute diesen tollen Award verliehen. Sabine ist übrigens diejenige welche, die mehr oder weniger schuldig an meiner Wunschliste ist (andernfalls wäre sie wohl übersichtlich zu nennen ;-D), ständig liest sie Bücher, die ich auch unbedingt lesen muss!!!



Passend zum Award gibt es auch ein paar Regeln:

1. Freu dich über den Award.
LOGO immer, ich freu mich über jeden Award und dieser ist wirklich ausgesprochen ansehnlich, ich hab ihn ja schon auf anderen Blogs angeschmachtet ;-D

2. Beantworte die folgenden Fragen.
Selbstverständlich, bin ja gut erzogen

3. Gib den Award an mindestens einen, aber höchstens drei Buchblogger weiter. Merke: Dieser Award soll nur an Blogs weitergegeben werden, die sich mit Büchern beschäftigen!
Habe mir das nächste Opfer schon ausgekuckt

4. Poste den Link zu deinem Award-Post als Kommentar an den, der dir den Award verliehen hat und an den/die, dem/denen du den Award weitergegeben hast.
Das krieg ich glaub ich auch noch hin.

Die Fragen:
1. Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?
Oje, schon geht´s los, nur ein Buch *grummel - nachdenk - unschlüssig - es macht klick*
Ich sag mal "Die Blutlinie" von Cody McFadyen. Das Buch ist spannend, ich finde die Protagonistin total klasse und der Schreibstil sagt mir unheimlich zu - sprich: SUCHTGEFAHR

2. Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?
Puh, ich muss raten, ich würde sagen so um die 920 Bücher werde ich wohl besitzen, mit viel Glück habe ich die Hälfte davon gelesen. Ich habe den Hang dazu, mir überall noch Bücher auszuleihen - so muss ich kein Geld ausgeben und ich könnte ja sonst was verpassen!!!

3. Wieso bloggst du über Bücher?
Ich lese ununterbrochen seit meiner Kindheit. Erst hatten ich und Kleeblatt jeweils einzelne Buch-Blogs - die liefen aber gar nicht, also haben wir uns zusammen getan und bloggen seit Januar 2011. Außerdem - BÜCHER SIND TOLL

4. Welche Genres hast du bisher noch nicht gelesen?
öhm, da fällt mir jetzt auf Anhieb gar keines ein. Ich lese zwar hauptsächlich Thriller und Fantasy, mache aber auch vor allen anderen Genres nicht halt.

5. Welchen Buchcharakter würdest du im "realen Leben" gerne kennenlernen?
Alex Cross von James Patterson - der Mann ist mir einfach supersympatisch!!!


Kühren wir das nächste Opfer, es ist

Kerstin von lesemaniac
Sie ist nicht nur eine Namensvetterin von mir, nein sie liest und rezensiert auch ganz tolle Bücher und das ein oder andere Buch habe ich auch schon gelesen bzw. muss ich unbedingt noch lesen, außerdem ist sie mir in dem ein oder anderen Forum auch schon über den Weg gelaufen - noch hat sie mich aber glaube ich nicht als Spanner erkannt ;-D Ich oute mich also hiermit höchst offiziell.


Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Muriel Barbery - Die Eleganz des Igels


Klappentext:
Muriel Barberys Roman über eine kleine, hässliche, aber ungemein gebildete Concierge in Paris und eine altkluge Tochter reicher Eltern. Hinreißend komisch und zuweilen bitterböse erzählen die beiden sehr sympathischen Figuren von ihrem Leben, ihren Nachbarn im Stadtpalais, von Musik und Mangas, von Gott und der Welt. Eine großartige Gesellschaftssatire, ein sehr intelligenter Führer durch Kunst und Philosophie, die höchst unterhaltsame und anrührende Geschichte zweier Außenseiter.

"Ich heiße Renée.
Ich bin vierundfünfzig Jahre alt. Seit siebenundzwanzig Jahren bin ich Concierge in der Rue de Grenelle 7, einem schönen herrschaftlichen Stadthaus im Innenhof. Ich bin Witwe, klein, häßlich, mollig, ich habe Hühneraugen und in gewissen Morgenstunden einen Mundgeruch wie ein Mammut.
Doch vor allem entspreche ich so genau dem Bild, das man sich von den Conciergen macht, daß niemand auf die Idee käme, ich könnte gebildeter sein als all diese selbstgefälligen Reichen."

"Ich heiße Paloma,
bin zwölf Jahre alt, ich wohne in der Rue de Grenelle 7 in einer Wohnung für Reiche. Meine Eltern sind reich, meine Familie ist reich, und meine Schwester und ich sind folglich poteniell reich.
Doch ich weiß schon lange, daß die Endstation das Goldfischglas ist, die Leere und der Unsinn des Erwachsenenlebens. Warum ich das weiß? Der Zufall will, daß ich sehr intelligent bin. Daher habe ich meinen Entschluß gefaßt: Am Ende dieses Schuljahres, an meinem dreizehnten Geburtstag, werde ich Selbstmord begehen."

Rezension:
Renée und Paloma leben im gleichen Haus, führen jedoch zwei völlig verschiedene Leben.

Renée ist die Concierge des Hauses und lebt nach Außen hin das typische Klischee, sie sei ungebildet, esse nur Leberbrötchen und schaue den ganzen Tag fern. Doch tatsächlich ist Renée überaus gebildet, sie liest Kant, Marx und Tolstoi und hält sich auch sonst, was ihre Bildung angeht, auf einem hohen Stand.

Paloma ist die altkluge Tochter aus gutem Hause. Auch sie versteckt ihre wahre Intelligenz. Sie plant ihren Selbstmord an ihrem 13. Geburtstag, vorher jedoch will sie Aufzeichnungen über tiefgründige Gedanken machen, die ihr wichtig sind.

Die beiden leben nebeneinander her und wissen so gut wie gar nichts voneinander. Das ändert sich, als Kakuro Ozu einzieht. Als die Verwalterin ihm Renée vorstellt, wird dieser stutzig, als sie bei einem Zitat aus einem Werk von Tolstoi wissend reagiert. Auch der Name ihrer Katze Leo (Tolstoi) ist mehr als verdächtig.

Im Aufzug begegnet Kakuro Ozu auch noch Paloma, die Japanisch in der Schule hat und freundet sich mit ihr an. Gemeinsam wollen sie herausfinden, was wirklich in der Concierge steckt ...


Überall habe ich nur Gutes über dieses Buch gelesen und beschlossen, mir selbst eine Meinung zu bilden und ich wurde enttäuscht. Ich fand es recht anstrengend, das Buch zu lesen, da in dem Buch gerne Bezug auf Kant, Marx und Tolstoi genommen wurde, auch die Handlung gewann erst zum Ende hin an Fahrt.

Bewertung: Note 3


Die Autorin:
Muriel Barbery wurde 1969 in Casablanca geboren, studierte Philosophie in Frankreich, verbrachte einige Jahre in Kyoto und lebt derzeit wieder in Frankreich. Ihr Romandebüt, >Die letzte Delikatesse<, erschien 2000 und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. >Die Eleganz des Igels<, ihr zweiter Roman, wurde zu dem literarischen Bestseller des Jahres 2007 in Frankreich, in über dreißig Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet


Die Website zum Buch findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Bei einem meiner Streifzüge durch die Bibliothek habe ich das Buch entdeckt und da ich vorher schon Interesse daran hatte, durfte es mitkommen.


Dienstag, 21. Juni 2011

Geschenke, Geschenke, Geschenke - Klappe die 2.

Heute war ich bei meiner Mutter, ich hab ihr, wie sollte es anders sein, ein Buch vorbeigebracht. Mitgenommen habe ich aber auch einiges, nämlich Geburtstagsgeschenke von Freunden - und was für tolle Sachen.


So, erst mal zu dieser süßen Geburtstagskarte. Am Samstag lag sie ganz allein und verlassen im Kasten. Als Absender stand drauf, dass sie von Birsel ist und was soll ich sagen, sie ist traumhaft, vor allem weil ich weiß, dass sich Birsel mit Fadengrafik nicht leicht tut.




Dann sagte meine Mutter doch glatt, sie hätte noch ein Geburtstagsgeschenk vergessen. Kaum zu glauben, oder? Es handelt sich um ein ganz tolles U.S.A.-Koch-/Backbuch. Sie hat auch so eines und wolllte es partout nicht herausrücken, seit Jahren bin ich hinter dem Buch her und das, wo ich doch ein anerkannter Koch- und Backmuffel bin. Nun habe ich aber vor ein paar Wochen von meiner Oma ihr Waffeleisen bekommen. Jeder in meiner Familie hat anscheinend ein Waffeleisen, nur ich hatte keines. Und wisst ihr, was das verrückte daran ist, ich bin die einzige, die sämtliche Waffeleisen in der Familie benutzt hat!!!, denn kein Mensch außer mir macht in meiner Familie Waffel. Aber zum Thema, in diesem Buch sind total superleckere Waffelrezepte (ja, ich wollte das Buch nur wegen der Waffelrezepte haben, aber das ein oder andere werde ich bestimmt mal ausprobieren).




Meine liebe Tante Pitti wollte mir ja zum Geburtstag ein Buch schenken. Von meiner Mutter bekam sie 10 Vorschläge von meiner Wunschliste und keines war im Laden erhältlich. Also hat sie sich mit meiner Cousine Netti zusammengetan und sie haben mir auf gut Glück zwei Bücher gekauft und was soll ich sagen: Sie sind toll und das schärfste ist, das erste Buch "Engelsrache" stand sogar auf der Wunschliste ;-D



Die Kurzbeschreibung: Scott Pratt - Engelsrache
Strafverteidiger Joe Dillard hat es satt, dass ausschließlich Kriminelle zu seinen Klienten zählen. Bevor er seinen Job an den Nagel hängt, würde er gern noch einen einzigen – unschuldigen – Menschen verteidigen. Als ihm der Fall der zwanzigjährigen Angel zu Ohren kommt, die in einem Strip-Club einen Erweckungsprediger ermordet haben soll, sieht Dillard seine große Stunde gekommen. Doch leider wird sein genialer Plan zur Verteidigung des hübschen Mädchens von einer Menge Leuten durchkreuzt, und die Grenze zwischen Schuld und Unschuld scheint immer mehr zu verschwimmen …




Die Kurzbeschreibung: Charlotte Link - Das andere Kind
Eine alte Farm, eine einsame Landschaft, ein düsteres Geheimnis aus vergangener Zeit. Mit tödlichen Folgen für die Gegenwart ...

In der nordenglischen Küstenstadt Scarborough wird eine Studentin erschlagen aufgefunden. Monatelang tappen die Ermittler im Dunkeln – dann geschieht ein ähnlicher Mord. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Opfern ist nicht erkennbar. Und so klammert sich die ehrgeizige Polizistin Valerie Almond an das allzu Offensichtliche: an ein Zerwürfnis in der Familie des zweiten Opfers. Lange ist ihr der Blick jedoch verstellt für das Gift, das in dieser Familie wirkt, und dessen Ursprung sie bis weit in die Vergangenheit hinein zurückverfolgen müsste. Und fast zu lange dauert es, bis Valerie Almond begreift, dass ein kranker Täter seinen Rachedurst noch nicht gestillt hat …


Und dieses süße Kerlchen hatte sich in einer ganz klitzekleinen Dose versteckt. Ist er nicht einfach drollig?




hier noch mal ein Bild von hinten, da ist sein Frack so schön zu sehen




von meiner lieben Wanda bekam ich diese wunderschöne Karte und *hüpfhüpfp* einen Thalia-Gutschein. Oje, noch 4 Wochen buchkauffrei fällt mir dazu ein ;-D



und lecker Hüftgold gab es auch noch




von Heidi, von der ich ja schon dieses tolle Lesezeichen bekommen habe, gab es noch eine total irre Schachtel mit lecker Inhalt




vom Gnubbelchen gab es diese tolle Schmetterlings-Geburtstagskarte - ist die nicht toll?




und von Ahmes bekam ich diese wunderschöne und liebevoll gestaltete Karte




zu guter Letzt konnte ich noch diese süße Mietz-Karte von Perli aus dem Umschlag befreien, ist sie nicht allerliebst?



vielen lieben Dank nochmals an alle, die an mich gedacht haben. So, nun will ich auch schön artig sein und meine schönen Bücher lesen und nebenbei die Leckereien vernichten ;-D


Liebe Grüße Kerry

[Rezension] Frances Hodgson Burnett - Sara, die kleine Prinzessin


Klappentext:
"Prinzessin" nennen ihre Mitschülerinnen die 10jährige Sara, weil sie reich und verwöhnt ist, aber auch, weil sie eine ganz besondere Ausstrahlung hat. Als Tochter eines reichen englischen Kolonialoffiziers in Indien genießt Sara in dem Mädchenpensionat in London viele Vorrechte. Doch alles ändert sich schlagartig, als die Nachricht vom Tod des Vaters und vom Verlust seines Vermögens die Schule erreicht. Ab diesem Tag muß Sara als Dienstmagd die Böden schrubben und in einer zugigen Dachkammer wohnen.
Doch Sara gelingt es, in dieser aussichtslosen Lage gegen die Verzweiflung anzukämpfen...


Rezension:
Sara Crewe ist 7, als sie von ihrem Vater, ihre Mutter starb kurz nach ihrer Geburt, nach London in die Schule von Miss Minchen gebracht wird. Dort soll sie die Erziehung einer jungen Dame erhalten, den ihr steht eine große Erbschaft bevor und darauf soll sie vorbereitet werden. Saras Vater ist sehr reich und lässt seine kleine Tochter verwöhnen, sie bekommt alles, was sie sich wünscht. Doch Sara hat auch ein gutes Herz, gerne teilt sie alles, was sie hat mit ihren Freundinnen und jenen, die weniger haben als sie. Auch hat sie sehr viel Fantasie, immerzu erfindet sie Geschichten und erzählt sie ihren Freundinnen, die gebannt zuhören. Als ihr Vater sein Geld in eine Diamentenmine investiert, wird sie von nunan nur noch "Prinzessin" gerufen.

Doch an ihrem 11. Geburtstag trifft in der Schule die Nachricht ein, dass ihr Vater verstorben sei und er auch sein gesamtes Vermögen verloren hat. Sara steht vor dem Nichts, sie hat keinen Penny.

Sie wird nicht auf die Straße geworfen, doch von diesem Tag an muss sie als Dienstmädchen in der Schule von Miss Minchen arbeiten. Sie bekommt nur ein altes, schwarzes Kleid und kaum genug zu Essen, um am Leben zu bleiben. Nur mit Hilfe ihrer Freunde und ihrer Fantasie schafft sie es, an dieser Sitatution nicht zu zerbrechen. Doch dann geschieht ein Wunder ...


Wer kennt sie nicht, die Geschichte der kleinen Sara Crewe von Frances Hodgson Burnett, von dem kleinen Mädchen, dass die innere Kraft hat, nie aufzugeben? Die Geschichte aus dem Jahr 1888 hat mich nach wie vor in ihren Bann gezogen, den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und auch sehr bildhaft zu lesen, ich konnte mir die Szenen jederzeit ohne Probleme vor Augen führen.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Frances Hodgson Burnett wurde 1849 in Manchester, England, geboren. Sie wanderte mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern nach dem frühen Tod des Vaters 1865 nach Amerika aus. Dort begann sie, erst siebzehnjährig, zu schreiben, wobei sie die Motive ihrer Erzählungen aus dem Erlebnisbereich ihrer englischen Heimat schöpfte.

Weltruhm erlangte sie mit den Romanen "Der kleine Lord", "Der geheime Garten" und "Sara, die kleine Prinzessin".

Wenige Wochen vor ihrem 75. Geburtstag starb Frances Hodgson Burnett im Jahr 1924.


Weitere Informationen über die Autorin erfahrt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Wer kennt sie nicht, die Klassiker von Frances Hodgson Burnett? Als ich ein Kind war, gab es eine Anime-Serie zu diesem Buch und die hat mein Interesse geweckt. Nachdem der Wunsch, das Buch zu besitzen, lange vor sich hindümpelte, bekam ich es dieses Jahr zu Ostern geschenkt.