Freitag, 12. August 2011

[Rezension] Nele Neuhaus - Eine unbeliebte Frau (Taunus-Krimi Band 1)


Klappentext:
Eine Ladung Schrot aus dem eigenen Jagdgewehr beschert dem Frankfurter Oberstaatsanwalt ein schnelles, wenn auch sehr hässliches Ende. Die schöne junge Frau, die tot am Fuß eines Aussichtsturms im Taunus liegt, ist viel zu unversehrt, um an den Folgen eines Sturzes gestorben zu sein. Kriminalhauptkommissar Oliver von Bodenstein und seine neue Kollegin Pia Kirchhoff sind sich einig: Der erste Todesfall war ein Selbstmord, der zweite jedoch ein Mord. Bald häufen sich sowohl die Motive als auch die Verdächtigen. Doch was hat den Staatsanwalt in den Tod getrieben?

Rezension:
Eigentlich führt Oliver von Bodenstein ein ruhiges Leben als Chef der örtlichen Kriminalpolizei. Eigentlich, denn eines morgens wird die Leiche des Oberstaatsanwaltes Joachim Hardenbach aufgefunden. Auf den ersten Blick ist erkennbar, Hardenbach beging Selbstmord. Doch was trieb den erzkonservativen Staatsanwalt dazu, sich das Leben zu nehmen?

Doch damit nicht genug, wenig später wird die Leiche einer unbekannten jungen Frau entdeckt. Hier ist sofort offensichtlich, die Frau wurde ermordet, jedoch hat man versucht, es wie einen Selbstmord aussehen zu lassen.

Oliver von Bodenstein und seine neue Kollegin Pia Kirchhoff beginnen zu ermitteln. Für den Selbstmord des Staatsanwaltes, scheint es einfach kein Motiv zu geben, er war als hart aber fair bekannt, was trieb in also in den Tod?

Als die junge Frau endlich identifiziert werden kann, beginnen die beiden in diesem Fall zu ermitteln. Bei dem Opfer handelt es sich um Isabel Kerstner, die Frau eines örtlichen Tierarztes. Als Bodenstein und Kirchhoff dem Ehemann die Nachricht vom Tod seiner Frau überbringen, reagiert dieser anders als erwartet, nämlich völlig emotionslos. Hat vielleicht Dr. Kerstner, seine Frau umgebracht und was ist mit dem gemeinsamen Kind der beiden, das seitdem verschwunden ist? Doch im Zuge der weiteren Ermittlungen müssen Bodenstein und Kirchhoff feststellen, dass es mehr als einen Menschen gibt, der durchaus ein Motiv gehabt hätte, Isabel den Tod zu wünschen ...


Ein überaus verzwickter Kriminalroman, bei dem es mir eine Freunde war, mitzurätseln, wer der Mörder von Isabel war. Verdächtige und Motive gab es mehr als genug, doch bis zum Schluss blieb es spannend. Das Buch lässt sich wunderbar flüssig lesen, eine Einlesezeit war meinerseits nicht notwendig. Jedoch wurden die beiden Protagonisten Bodenstein und Kirchhoff sehr oberflächlich beschrieben. In dem Buch wird durchaus auf die Vergangenheit Bodensteins eingegangen, jedoch auf bestimmte Andeutungen, die gemacht wurden, nicht weiter eingegangen. Von Pia Kirchhoff weiß man am Ende bedauerlicherweise auch nicht viel mehr, als am Anfang, obwohl sie eine sehr interessante Persönlichkeit zu sein scheint. Nichts desto trotz freue ich mich auf den 2. Band dieser Krimireihe "Mordsfreunde".


Bewertung: Note 2


Die Autorin:
Cornelia "Nele" Neuhaus schreibt seit ihrer Kindheit und wollte auch schon immer Schriftstellerin werden. Schon als Kind hatte sie eine tiefe Verbundenheit zu Pferden, sogar ihr Fahrrad wurde durch ein Seil einfach zum Pferd umfunktioniert. Sie lernte dann auch reiten, traute sich jedoch nie ans Springreiten heran. Lernte allerdings den begeisterten Springreiter Harald kennen, welchen sie auch heiratete. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und studierte Jura, Geschichte und Germanistik. Seit sie ihre ersten beiden Krimis mit den Ermittlern Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff im Selbstverlag veröffentlichte, wächst ihre Fangemeinde rasant. Ihr fünftes Buch "Tiefe Wunden schaffte es auf Anhieb in die Spiegel-Bestseller Liste.

Die Homepage der Autorin findet ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Ich wollte unbedingt das Buch "Schneewittchen muss sterben haben". Dieses habe ich auch von meiner Mutter zu Ostern bekommen, mit dem Vermerk, es handelt sich um den 4. Teil einer Reihe (ich hatte mal wieder nichts mitbekommen ;-D). Zum Glück hat sie mir auch gleich noch den ersten Teil dazu geschenkt.




Donnerstag, 11. August 2011

[Rezension] Michael Wäser - Familie Fisch macht Urlaub









Klappentext:
Sommer 1961.
Es läuft nicht gerade rund bei der Erfurter Hausmeisterfamilie Fisch: Schon das achte Kind ist unterwegs, die Wohnung ist viel zu klein, die Versorgung schlecht, die Schulkinder werden von ihren Lehrern bespitzelt.
Als sich auch noch Papas egoistische Mutter bei ihnen einquartieren will und er es nicht schafft, sich ihr zu widersetzen, ist Mamas Geduld ein für allemal zu Ende.
Viele tausend DDR-Bürger hauen in jenen Tagen ab in den Westen - warum sollten die Fischs das nicht auch schaffen, denkt sich Mama, lässt ihrem Mann keine Wahl, und so planen die Eltern den ganz besonderen Familienurlaub.
Ihre Regierung aber und Papas Mutter haben eigene, ganz andere Pläne für diesen Sommer 1961.

Zum Buch:
Erika und Rainer Fisch leben mit ihren 7 Kindern in Erfurt in einer viel zu kleinen Wohnung. Rainer ist Hausmeister in einer Berufsschule in Erfurt, Erika erwartet gerade das 8. Kind.
Als sich die egoistische und herrische Mutter von Rainer in den Kopf gesetzt hat, bei ihnen auch noch mit einzuziehen und Rainer sich gegen seine Mutter nicht behaupten und das Wort NEIN nicht anbringen kann, ist das Maß voll. Sie planen, vom Osten in den Westen zu ziehen. Die Sache hat einen Haken. Es ist Juli 1961 und die Regierung der DDR hat es gar nicht gern, wenn ihre Bürger sich aus dem Staub machen.
Rainer und Erika fangen an, den "Umzug" zu planen. Offiziell wird es eine Urlaubsreise nach Anklam sein.
Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren, die 3 ältesten Kinder werden eingeweiht, weil sie bei den Vorbereitungen helfen müssen, der Freund Otto, Bruder und Schwägerin. Alles muss klammheimlich geschehen, denn erstens darf Rainers Mutter davon nichts erfahren und zweitens lauern überall Spitzel, die nur darauf warten, jemanden anzeigen zu können.
Ein Termin für die Flucht steht auch recht schnell fest: es soll am 14. August 1961 stattfinden...

Meine Meinung: 
Michael Wäser lässt mit seinem Buch ein Stück deutscher Geschichte aufleben. Er steht nicht da mit erhobenem Zeigefinger, sondern lässt uns mit Familie Fisch diese ereignisreiche Zeit erleben. Ein kleiner Rückblick in die Vergangenheit. Beim Lesen kamen bei mir einige Erinnerungen wieder hoch, die ich schon verdrängt hatte. Als Kind der DDR kannte ich noch die Kontrollen an der Berliner Grenze nicht nur nach Westberlin, sondern auch ins Berliner Umland. Auch sind mir noch die Einkaufsmöglichkeiten, die hier ebenfalls erwähnt wurden, in sehr guter Erinnerung. 
Das Buch ist flüssig und nett geschrieben. Als ich das Datum vom 14. August las, dachte ich, na was wird das denn werden. 
Die Familienmitglieder sind einem ans Herz gewachsen und man durchlebt mit ihnen die Zeit und die Vorbereitungen zur Flucht, immer die Frage im Hinterkopf - schaffen sie es?.
Zum Schluss gewinnt die Handlung noch einmal so richtig an Tempo, die Spannung ist kaum auszuhalten, es gibt auch noch so ein paar richtig nette Überraschungen, mit denen man nicht rechnet.

Mein erster Eindruck vom Cover war, Fisch und Huhn, was soll das denn? Aber beim Lesen erkennt man schon, dass es mit dem Huhn eine ganz besondere Bewandnis hat.
Beim ersten Durchblättern des Buches fand ich die ellenlangen Abschnitte, die oft länger als eine Seite sind, sehr abschreckend. Glücklicherweise las es sich besser als anfangs vermutet.
Ein wenig überzogen fand ich die Charaktere von Rainers Mutter und Otto. So weltfremd wie Otto dargestellt wurde, konnte man selbst zu der Zeit nicht gewesen sein.

Im Großen  und Ganzen aber ein gut recherchiertes Buch, bei dem auch der Humor nicht fehlt.

Benotung: 2+ 

Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich bei der Buchbäcker Verlagsgesellschaft bedanken,

die mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Mittwoch, 10. August 2011

Kerry´s Fitzek´sche Lieblinge

Wie ja allgemein bekannt, bin ich ja ein großer Sebastian-Fitzek-Fan. Nun möchte ich euch gerne meine kleine Sammlung signierter Werke präsentieren.


Bei einer Lesung dieses Buches habe ich Sebastian Fitzek als Autoren für mich entdeckt. Meine Mutter kaufte damals das Buch und hat es signieren lassen, jedoch ohne Widmung, da sie es verschenken wollte. Hat sie auch tatsächlich gemacht - nämlich an mich. Es hat zwar eine Weile gedauert, aber irgendwann hatte ich sie soweit, dass sie mir das Buch überlässt, da es bei mir in den besten und liebevollsten Händen ist.



Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek - Das Kind
»Als Robert Stern diesem ungewöhnlichen Treffen zugestimmt hatte, wusste er nicht, dass er damit eine Verabredung mit dem Tod einging. Noch weniger ahnte er, dass der Tod etwa 1,43 m messen, Turnschuhe tragen und lächelnd auf einem gottverlassenen Industriegelände in sein Leben treten würde.« Strafverteidiger Robert Stern ist wie vor den Kopf geschlagen, als er sieht, wer der geheimnisvolle Mandant ist, mit dem er sich auf einem abgelegenen und heruntergekommenen Industriegelände treffen soll: Simon, ein zehnjähriger Junge, zerbrechlich, todkrank - und fest überzeugt, in einem früheren Leben ein Mörder gewesen zu sein. Doch Robert Sterns Verblüffung wandelt sich in Entsetzen und Verwirrung, als er in jenem Keller, den Simon beschrieben hat, tatsächlich menschliche Überreste findet: ein Skelett, der Schädel mit einer Axt gespalten. Und dies ist erst der Anfang. Denn nicht nur berichtet Simon von weiteren, vor Jahren hingerichteten Opfern, schon bald wird auch die Gegenwart mörderisch ...


Bei dieser Lesung habe ich mir selbst "Die Therapie" gekauft und schon beim Lesen dieses Buches wusste ich - es ist um mich geschehen - ich bin ein Sebastian-Fitzek-Fan. (Hier noch mit Widmung unter bürgerlichem Namen - damals habe ich noch nicht gebloggt ;-D)



Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek - Die Therapie
Keine Zeugen, keine Spuren, keine Leiche. Josy, die 12-jährige Tochter des bekannten Psychiaters Viktor Larenz, verschwindet unter mysteriösen Umständen. Ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Vier Jahre später: Der trauernde Viktor hat sich in ein abgelegenes Ferienhaus zurückgezogen. Doch eine schöne Unbekannte spürt ihn dort auf. Sie wird von Wahnvorstellungen gequält. Darin erscheint ihr immer wieder ein kleines Mädchen, das ebenso spurlos verschwindet wie einst Josy. Viktor beginnt mit der Therapie, die mehr und mehr zum dramatischen Verhör wird …


Natürlich war ab dann nichts mehr, wie es war. Zum Glück brachte Sebastian Fitzek in regelmäßigen Abständen neue Bücher heraus, deren ich habhaft werden konnte.



Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek - Splitter
Was wäre, wenn wir die schlimmsten Erlebnisse unseres Lebens für immer aus unserem Gedächtnis löschen könnten? Und was, wenn dabei etwas schiefgeht? Viel stärker als der Splitter, der sich in seinen Kopf gebohrt hat, schmerzt Marc Lucas die seelische Wunde eines Unfalls mit Todesfolge, für den er sich selbst die Schuld gibt. Der 32-jährige Streetworker stürzt in eine schwere Krise, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Als Marc von einem psychiatrischen Experiment hört, das ihn von dieser quälenden Erinnerung befreien könnte, schöpft er neue Hoffnung. Doch nach den ersten Tests beginnt das Grauen: Marcs Schlüssel zu seiner Wohnung in Berlin passt nicht mehr. Ein fremder Name steht am Klingelschild. Dann öffnet sich die Tür - und Marc schaut einem Alptraum ins Gesicht ...




Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek - Amokspiel
Dieser Tag soll ihr letzter sein. Die renommierte Kriminalpsychologin Ira Samin hat ihren Selbstmord sorgfältig vorbereitet – zu schwer lastet der Tod ihrer ältesten Tochter auf ihrem Gewissen. Doch dann wird sie zu einem brutalen Geiseldrama in einem Radiosender gerufen. Ein Psychopath spielt ein makabres Spiel: Bei laufender Sendung ruft er wahllos Menschen an. Melden die sich am Telefon mit einer bestimmten Parole, wird eine Geisel freigelassen. Wenn nicht, wird eine erschossen. Der Mann droht, so lange weiterzuspielen, bis seine Verlobte zu ihm ins Studio kommt. Doch die ist seit einem halben Jahr tot. Ira beginnt mit einer aussichtslosen Verhandlung, bei der ihr Millionen Menschen zuhören …




Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek - Der Seelenbrecher
Drei Frauen - alle jung, schön und lebenslustig - verschwinden spurlos. Nur eine Woche in den Fängen des Psychopathen, den die Presse den Seelenbrecher nennt, genügt: Als man die Frauen wieder aufgreift, sind sie verwahrlost, psychisch gebrochen - wie lebendig in ihrem eigenen Körper begraben. Kurz vor Weihnachten wird der Seelenbrecher wieder aktiv, ausgerechnet in einer psychiatrischen Luxusklinik. Ärzte und Patienten müssen entsetzt feststellen, dass man den Täter unerkannt eingeliefert hat, kurz bevor die Klinik durch einen Schneesturm völlig von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Verzweifelt versuchen die Eingeschlossenen einander zu schützen - doch in der Nacht des Grauens, die nun folgt, zeigt der Seelenbrecher, dass es kein Entkommen gibt ...




Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek - Der Augensammler
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.
Er spielt es mit deinen Kindern.
Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.
Doch deine Suche wird ewig dauern.
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.
Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …




Kurzbeschreibung: Sebastian Fitzek u. a. - P.S. Ich töte dich
Ein plötzlicher Schneesturm in den Bergen zwingt den Psychiater Martin Vahl, in einem abgeschiedenen Hotel einzuchecken. Weil Vahl in dem heruntergekommenen Zimmer kein Auge zutun kann, greift er sich die Bibel aus dem Nachttisch und beginnt zu lesen. Kurz bevor ihm die Augen zufallen, löst sich ein kleiner Zettel aus den Seiten: "Nicht einschlafen oder sie bringen Dich um ..."
Wollen Sie mehr? Sitzen Sie bequem, haben Sie es warm und hell? Gut so, denn genauso wie Sebastian Fitzek werden Val McDermid, Michael Connelly, Markus Heitz, Steve Mosby und noch einige andere Thrillerautoren der Spitzenklasse dafür sorgen, dass Ihnen das Blut in den Adern gefriert für weitaus länger als die zehn Minuten, die es zum Lesen jeder Story braucht. Denn sie alle lieben es düster, beherrschen die Klaviatur des Grauens perfekt.


Im April fand ja das große Treffen von lovelybooks statt und beim Essen am Abend gab es einen Überraschungsgast der erst 2 Tage vor unter größter Geheimhaltung bekannt gegeben wurde. Denn eigentlich hatte er sich den ganzen April zum Schreiben seines neuen Buches freigehalten, aber er hat sich bereit erklärt, sich mit uns zu treffen. Es war, wie sollte es anders sein: Sebastian Fitzek.

Natürlich habe ich gleich die Gunst der Stunde genutzt und mir ganz frech alle noch unsignierten Bücher signieren und widmen zu lassen. Fleißig fotografiert habe ich dabei natürlich auch:


Sebastian Fitzek bei der Signatur meines Exemplares von "P.S. Ich töte dich"


Sebastian Fitzek bei der Signatur meines Exemplares von "P.S. Ich töte dich"


Sebastian Fitzek bei der Signatur meines Exemplares von "Der Augensammler"


Ja, er hat mir auch alle Bücher wieder gegeben ;-D


Zum Schluss durften wir sogar noch Fotos mit ihm machen

Das kleine Pummelchen neben ihm bin übrigens ich (ich hätte gerne eine Kamera, die nur schöne Fotos von mir macht!!!!)


Es war auf jeden Fall ein ganz toller Abend gewesen, den ich so schnell nicht (wahrscheinlich eher nie) vergessen werde. Am 27.09.2011 erscheint nun endlich "Der Augenjäger". Ich hoffe sehr, dass hierzu ebenfalls eine Lesung in Berlin stattfinden wird, damit ich dann mein neues Exemplar dieses Buches meiner Sammlung der signierten Fitzek´schen Lieblinge hinzufügen kann.

Liebe Grüße

Kerry

[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Augensammler (Band 1)


Klappentext:
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.

Er spielt es mit deinen Kindern.

Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.

Doch deine Suche wird ewig dauern.

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.

Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …


Rezension:
Er tötet deine Frau, er entführt dein Kind und hält es gefangen und du musst es finden, bevor die Frist um ist, denn ansonsten stirbt dein Kind. Später wird es gefunden werden, tot und mit nur noch einem Auge. Dreimal hat er bereits zugeschlagen, drei Mütter hat er getötet und die Leichen der drei Kinder wurden ablegt, mit nur einem Auge, gefunden.

Jetzt hat er wieder zugeschlagen, die Mutter ist tot, die Kinder, ein Zwillingspaar, hat er in seiner Gewalt ... die Uhr tickt - die Frist hat bereits begonnen und wird immer kürzer ...

Alexander Zorbach, ehemaliger Polizeibeamter und mittlerweile Polizeireporter, hört über den Polizeitfunk, dass der "Augensammler" wieder zugeschlagen hat. Umgehend begibt er sich mit seinem Volontär Frank Lahmann zum Tatort. Doch seine ehemaligen Kollegen reagieren verwundert über sein Erscheinen, denn über den Polizeifunk wurde keine Meldung zum Leichenfund gemacht - wie kann es dann sein, dass er davon weiß?

Alexander hatte nach einem traumatischen Vorfall vor einigen Jahren psychische Probleme, die jedoch behandelt wurden. Jetzt jedoch sucht er erneut seinen Arzt auf, da er die Befürchtung hat, dass sie wieder hervortreten, denn immerhin hat er einen Polizeifunkspruch gehört, der niemals gesendet wurde. Doch sein Arzt kann ihn beruhigen, ein Rückfall sei in diesem Fall ausgeschlossen.

Auf dem Rückweg in die Redaktion wird er von seinem Volontär Frank angerufen, die Polizei suche nach ihm, man habe sein Portmonee in unmittelbarer Nähe des Tatortes gefunden. Alexander, der erst mal zur Ruhe kommen will, beschließt, für ein bis zwei Tage unterzutauchen. Doch als er in seinem Versteckt ankommt, muss er feststellen, dass bereits jemand vor Ort ist. Es handelt sich um Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin.

Diese behauptet von Zorbach zu dem Treffen überredet worden zu sein, da sie eventuell wichtige Hinweise zur Ergreifung des "Augensammlers" habe. Zorbachs Interesse ist geweckt, denn er vermutetet, dass der "Augensammler" die junge Frau zu ihm geschickt hat, aber warum? Als Alina ihm erzählt, dass sie manchmal durch die Berührung eines Menschen in die Vergangenheit desselben sehen kann, ist er erst ungläubig. Doch als sie ihm berichtet, dass sie am Vortag eine Vision bei der Behandlung eines Mannes hatte, wird er hellhörig. Denn ihre Vision scheint sich haargenau mit dem Vorgehen des "Augensammlers" zu decken.

Er beschließt, dieser Vision auf den Grund zu gehen und den "Augensammler" zu jagen. Er will ihn finden, bevor die Frist abläuft und die Kinder sterben müssen. Ihm zur Seite stehen Alina und Frank, doch auf der anderen Seite sind seine ehemaligen Kollegen, die ihn als vermeidlichen "Augensammler" jagen und denen jedes Mittel Recht ist, um den Aufenthaltsort der Kinder zu erfahren, denn die Indizien verdichten sich, dass Alexander selbst der Täter ist ...


Ein Fitzek, wie er im Buche steht. Wieder ein überwältigender Psychothriller aus der Feder des Meisters, was habe ich wieder mitgebangt. Spannend, extrem und absolut suchtgefährdend, dieses Buch hat einfach alles, was einen guten Psychothriller ausmacht, ich hatte ernst Schwierigkeiten, dass Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen. Auf die Fortsetzung "Der Augenjäger", die am 27.09.2011 erscheint, bin ich schon mehr als gespannt.

Bewertung: Note 1+

Der Autor:
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie" eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern "Amokspiel", "Das Kind", "Der Seelenbrecher", "Splitter" und "Der Augensammler" festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. 

Die Homepage des Autoren findet ihr hier.


W
ie ich zu dem Buch kam:
Ich bin ja nun ein bekennender Fitzek-Fan. Auf einer Lesung zu "Das Kind" habe ich ihn entdeckt und seine Bücher haben mich sofort in seinen Bann geschlagen, von daher war dieses Buch, wie auch alle anderen, die ich von ihm besitze, ein MUSS. Nachher zeige ich euch noch meine Fitzek´schen Lieblinge - vielleicht habt ihr ja Lust, nochmal vorbei zu schauen.




Dienstag, 9. August 2011

[Rezension] Carrie MacAlistair - Die Rache des Highlanders (Teil 4 der Highlanderreihe)



Klappentext:
Nachdem 1773 endlich die Doppelhochzeit von Mairi und Michael sowie Laird Domhnall und Marion Harrsi stattfinden konnte, bringt Joan nach einer schwierigen zweiten Schwangerschaft ein Mädchen zur Welt. Anschließend erkrankt sie jedoch sehr schwer und alle angewandten medizinischen Mittel zeigen keine Wirklung. Somit bleibt nur noch ein letzter Hoffnungsschimmer: Joan muss - obwohl sie mittlerweile nicht mehr bei Bewusstsein ist - eine weitere Zeitreise ins 21. Jahrhundert unternehmen...
Und trotzdem Ewan vor Sorge um seine kranke Frau fast von Sinnen ist, muss er sich währenddessen den hinterhältigen Anschlägen seines Erzfeindes Robert Milford stellen.
Wird es für Joan und Ewan je wieder ein gemeinsames Glück geben?

Zum Inhalt:
Endlich tritt Normalität ein, Mairi und Michael haben geheiratet genauso wie Ewans Vater die Mutter von Joan geheiratet hat. Joan erwartet inzwischen ihr zweites Kind, jedoch steht die Schwangerschaft unter keinem guten Stern. Ihr geht es schlecht, sie ist geschwächt und hat keine Kraft. Sie sieht der Entbindung bangen Herzens in diesem Jahrhundert entgegen. Hier gibt es keine Ärzte, die ihr im Notfall beistehen können.
Als es dann endlich zur Geburt kommt, nimmt sie nur noch wahr, dass sie das Kind zur Welt gebracht hat und sie hörte den ersten Schrei, dann sank sie vor Erschöpfung ins Koma.
Als sie aus diesem drei Wochen später erwacht, befindet sie sich nicht in ihrer gewohnten Umgebung sondern im Jahr 2006. Ihre Mutter Marion, Ewan, Mairi und Robin haben beschlossen, sie mit Hilfe ihrer Urahnin Ceana ins 21. Jahrhundert zu schicken, in der Hoffnung, dass sie dort geheilt wird und dann den Weg zu ihnen zurück findet.
Joan wird in diesem Jahrhundert zwar wieder geheilt, steht jetzt aber vor der unlöslichen Aufgabe nachzuweisen, was denn mit dem Kind geschehen ist, dass sie kürzlich zur Welt brachte. In ihrer Not erinnert sie sich an ihren ehemaligen Chef und Freund Ted und bittet ihn um Hilfe, nachdem sie ihm erzählt hat, dass sie aus der Vergangenheit kommt und dort wieder zurück will. Ted kann nicht glauben, was er hört...

Ewan, der in der Vergangenheit verblieben ist, vermisst Joan. Ein banges Warten begleitet sie, denn sie wissen nicht, ob Joan es in die Zukunft geschafft hat, ob sie tot ist oder ob sie irgendwo zwischen den Zeiten hängen geblieben ist. Seinem Vater haben sie vorgeschwindelt, dass sie Joan zu einem Wunderheiler gebracht haben, der ihr helfen soll.
Dieser wird nach ein paar Tagen misstrauisch und will sich den Heiler selbst ansehen. Ewan fühlt sich in die Enge getrieben und gibt zu, dass Joan nicht bei einem Heiler ist und dass es ein Geheimnis gibt, das auch Marion und Robin betrifft. Sie müssen ihm sagen, dass sie Zeitreisende sind, aber wie wird der abergläubische und an Hexen glaubende Mann das aufnehmen? Wird er die Zeitreisenden einsperren oder gar töten? ...
Ewan trifft auf ein noch größeres Problem. Sein alter Feind und Widersacher Milford tritt wieder in sein Leben und will sich für die Schmach, die er durch Ewan erlitten hat, rächen. Er entführt Mairi und setzt sie als Druckmittel gegen Ewan ein. Er lockt ihn in eine Falle...

Meine Meinung:
Carrie MacAlistair ist mit dem 4. Band wieder eine fantastische Fortsetzung der Highlanderreihe gelungen. 
Man fühlt sich den beiden Protagonisten nahe, man lebt und bangt mit ihnen. Beim Lesen spürt man das starke Band, das beide miteinander verbindet. Sie können nicht mehr ohne einander.
Auch der Konflikt, der sich in Ewans Vater ausbreitet, als er von den Zeitreisen hört und vor allem, dass seine Frau Marion auch eine von ihnen ist, wird gefühlvoll beschrieben. Marion leidet unter der Tatsache, dass sie nicht weiß, wie ihr Mann jetzt zu ihr steht, als er die Wahrheit erfahren hat. Ihre Gewissenskonflikte kann man gut miterleben.

Das Ende des Buches schreit förmlich nach einem 5. Teil, jetzt wo auch Ewans Vater weiß, wie die kommende Schlacht in Culloden ausgehen wird. Ich wüsste schon ganz gern, wie er es umgeht, dass sein Clan an den schrecklichen Kämpfen teilnimmt und sein Leben dort lässt.

Wer die anderen 3 Teile der Highlanderreihe gelesen hat, kommt auch um diesen 4. nicht herum.
Ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen.

Bewertung: Note 1

An dieser Stelle möchte ich mich noch ganz herzlich bei Hanna bedanken, der ich es zu verdanken habe, dass ich diesen 4. Teil überhaupt lesen konnte, denn er war käuflich nur noch zu echten Wucherpreisen zu bekommen. Sie schenkte ihn mir völlig selbstlos, worüber ich mich tierisch gefreut habe. Vielen vielen Dank.

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Montag, 8. August 2011

[Rezension] Nick Hornby - Juliet, Naked


Klappentext:
Tucker Crowe, ehemaliger Rockstar und Ikone einer kleinen Schar glühender Anhänger, lebt zurückgezogen in einer amerikanischen Kleinstadt. Seinetwegen stellt Annie im weit entfernten England ihre Beziehung zu Duncan in Frage …


Rezension:
Annie macht mit ihrem Freund Duncan eine Tour durch Amerika, doch nicht irgendeine Tour, es ist eine Tucker-Crowe-Pilgertour, denn Duncan ist ein glühender Anhänger dieses amerikanischen Singer-Songwriters aus den 80er-Jahren. Seit 15 Jahren muss sich Annie damit abfinden, dass Tucker Crowe zu ihrem Leben gehört, denn ohne Tucker Crowe kein Duncan.

Zurück im beschaulichen Küstenort Gooleness in England hat der Alltag die beiden bald wieder eingeholt. Duncan unterrichtet wieder an der Universität und Annie arbeitet wieder als Kuratorin im örtlichen Heimat-Museum. Dann entschließt sich Annie die während ihres Urlaubes angefallene Post zu öffnen und entdeckt eine CD. Es ist eine neue Version des Albums Juliet und heißt Juliet, Naked. Mit Juliet hatte Tucker Crowe in den 80ern seinen größten Erfolg, bevor er sich 1986 schlagartig aus dem Geschäft zurückzog.

Als Duncan nach Hause kommt und feststellen muss, dass Annie seine CD (als Erste!) hört, ist er außer sich. Er nimmt sich das Album und sperrt sich in sein Arbeitszimmer ein, um die Musik in Ruhe auf sich wirken zu lassen - und er ist begeistert. Als er Annie im Nachhinein zu ihrer Meinung des Albums fragt und sie ihm mitteilt, dass es ihr überhaupt nicht gefällt, ist er schockiert, denn für ihn ist es förmlich die Erfüllung. Kurze Zeit später stellt er eine euphorische Rezension zu dem Album ein. Annie hingegen setzt sich ebenfalls in schriftlicher Form mit dem Album auseinander; auch ihre Rezension wird später in das gleiche Forum online gestellt. Die Meinungen in diesem Forum sind gespalten, die einen mögen die neue Version, die anderen nicht.

Einige Tage nach ihrer Rezension erhält Annie eine E-Mail von Tucker Crowe, der ihre Rezension gelesen hat und dieser nur voll und ganz zustimmen kann. Nach und nach entwickelt sich ein gegenseitiger E-Mail-Verkehr zwischen den Beiden.

Duncan hingegen ist förmlich am Boden zerstört, dass er und Annie so unterschiedlicher Meinung sind. Wenn sie nicht einmal die Musik gemeinsam haben, was verbindet sie dann seit 15 Jahren? Als eine neue Kollegin an der Universität anfängt, beginnt Duncan mit ihr eine Affäre ...


Bei diesem Roman handelt es sich um die Geschichte zweier Menschen, die schon lange mit ihrem Leben unzufrieden sind und nach und nach beginnen, sich ein neues, eigenständiges Leben aufzubauen. Sprachlich ist das Buch einfach gehalten, es ließ sich schnell und flüssig lesen, jedoch konnte ich mich mit keiner Figur dieses Buches anfreunden, in meinen Augen fehlte ihnen einfach die Tiefe.

Bewertung: Note 2-

Der Autor:
Nick Hornby, geboren am 17.04.1957, ist ein britischer Schriftsteller. Er gilt als einer der wichtigsten aktuellen Vertreter der Popkultur bzw. Popliteratur. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Fever Pitch, High Fidelity und About a Boy, die allesamt verfilmt wurden.

Die Homepage des Autoren findet ihr hier.


W
ie ich zu dem Buch kam:
Hierbei handelte es sich um einen Spontan-Kauf. Naja, jeder greift halt mal daneben.


Sonntag, 7. August 2011

[Rezension] C.J. Sansom - Pfeil der Rache





Klappentext:
Juni 1545: Michale Calfhill war Lehrer bei der Familie Hobbey und wurde nicht müde, auf das schreiende Unrecht hinzuweisen, das den beiden Mündeln Emma und Hugh widerfuhr.
Doch nun ist er tot - erhängt.
Die Ermittlungen in diesem Fall führen Matthew Shardlake nach Portsmouth, wo die gesamt englische Flotte vor Anker liegt. Gefahr und Angst liegen in der Lust, denn eine Invasion der Franzosen wird befürchtet. Als Shardlake das Geheimnis der Hobey zu ergründen versucht, ist auch sein Leben bedroht.

Zum Inhalt:
Der Rechtsanwalt Matthew Shardlake wird von der Königin beauftragt, sich eines Falles anzunehmen, den eine ehemalige Angestellte der Königin an diese herangetragen hatte. Deren Sohn, Michael Calfhill wurde in seiner Wohnung erhängt aufgefunden. Er war der frühere Lehrer der Kinder Emma und Hugh Curteys, die seit dem Tod ihrer Eltern bei der Familie Hobbey als deren Mündel leben. Als nach einer Pockenepidemie Emma stirbt, zieht die Familie aufs Land und entlässt den Lehrer. Als dieser nach Jahren einen Überraschungsbesuch bei der Familie macht, findet er ein großes Unrecht vor und will die Vormundschaft für Hugh beantragen. Kurz danach ist er tot.
Master Shardlake und sein Schreiber Jack Barak machen sich gemeinsam mit dem Anwalt der Familie Hobbey auf den Weg zu ihnen aufs Land, um festzustellen, welches Unrecht dem jungen Hugh widerfahren ist, das Michael Calfhill nicht ruhen ließ.
Selbst nach einer Befragung Hughs kann Master Shardlake keine Vernachlässigung, Misshandlung oder Ungereimtheit feststellen. Er tappt im Dunkeln und doch ahnt er, dass die Familie ein furchtbares Geheimnis hat.
Parallel zu diesen Ermittlungen versucht Shardlake Informationen über Ellen zu bekommen, eine Bekannte, die in einer Irrenanstalt ohne Einweisungspapiere sitzt.
Seine Nachforschungen werden dadurch erschwert, dass sich bei Portsmouth die gesamte englische Armee versammelt, da die Invasion durch die französische Marine kurz bevor steht.

Meine Meinung:
Dieser Roman ist bereits Teil 5 einer Reihe um den Anwalt Matthew Shardlake. Für mich war es das erste Buch, was ich von Sansom gelesen habe. Es fiel mir nicht schwer, mich mit den Personen vertraut zu machen. Es gab zwar Andeutungen aus den Vorbänden, da sie aber nicht ungedingt relevant für diese beiden Fälle waren, konnte ich es auch ohne Vorkenntnisse gut verstehen.
Der Protagonist Shardlake wird hier als geradliniger und wahrheitsliebender Anwalt gezeichnet. Er entwickelt ein Gespür für die Fälle, er weiß, dass etwas nicht stimmt und lässt nicht locker, bis er dem Geheimnis auf die Spur kommt. Das macht ihn menschlich und sympatisch. Selbst als sein Leben bedroht wird und er in Gefahr gerät, in die Vorkommnisse der französischen Invasion mit involviert zu werden, geht er seinen Weg weiter.

Ein wunderbar historisch recherchierter Roman wird hier vorgelegt. Er spielt in der Zeit des 16. Jahrhunderts zu Zeiten Heinrich des VIII. Der Autor hat keine Mühen gescheut, dem Leser die Kunst des Bogenschießens nahe zu bringen und uns u.a. an seinem Wissen über die französche Invasion teilhaben zu lassen. Das Schiff "Mary Rose" hat er so genau beschrieben, dass ich mir ein Bild vom Schiff vorstellen konnte, was in etwa dem ensprach, wie es wirklich ausgesehen haben muss lt. Bilder aus dem Internet.

Erwähnen möchte ich noch das für meine Begriffe sehr schön gestaltete Cover des Buches. Es hat im Buchladen eine magische Anziehungskraft auf mich.

Einen Punkt Abzug gibt es aber, weil ich es ein wenig langatmig fand, bis er sich endlich auf den Weg machte, um zur Familie Hobbey zu kommen. Das hätte man sicher ein wenig straffen können.

Bewertung: Note 2


An dieser Stelle möchte ich mich noch bei Crimetime bedanken, wo ich das Buch durch ein Gewinnspiel gewonnen habe und bei


die das Buch zur Rezension zur Verfüung gestellt haben.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt