Dienstag, 8. November 2011

[Rezension] Therese Fowler - Der Engel auf meiner Schulter


Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 413
ISBN: 978-3-442-31157-6
Erscheinungstermin: 22. Februar 2008 (1. Auflage)
Format: Hardcover

Verlag: Goldmann

Klappentext:
Was sagt man dem Menschen, den man am meisten liebt und den man am tiefsten verletzt hat? Dieser Frage muss sich Meg stellen, als sie ihrer Jugendliebe Carson nach sechzehn Jahren wieder begegnet. Denn Carson weiß weder, weshalb sie ihn damals wirklich verließ, noch, dass er der Vater ihrer fünfzehnjährigen Tochter ist. Meg aber weiß inzwischen ganz genau, dass sie ihre Vergangenheit nicht ablegen kann wie ein altes Hemd. Und dass ihr Lebensplan möglicherweise deshalb nicht aufgegangen ist, weil er auf einer Lüge gründete. Vor allem glaubt Meg jedoch zu spüren, dass Carson dasselbe fühlt wie sie: Zeit ist relativ, Gefühle sind es aber nicht. Zumindest dann, wenn die Liebe eine Naturgewalt ist. Doch bedeutet Liebe in diesem Fall nicht, dass sie an alten Wunden nicht noch einmal rühren darf, zumal Carson kurz vor seiner eigenen Hochzeit steht?


Rezension:
Meg ist eine erfolgreiche Ärztin, ist gut verheiratet und hat eine Tochter, die sie über alles liebt. Sie ist durch ihre Ehe gut versorgt, geht in ihrem Beruf voll auf und doch fehlt etwas in ihrem Leben: die Liebe. Denn vor 16 Jahren hat sie sich für ihre Familie und gegen die Liebe ihres Lebens entschieden.

Meg lebte als Kind mit ihrer Familie auf einem Bauernhof. Das Nachbarskind Carson und sie wuchsen zusammen auf, doch irgendwann wurde mehr daraus. Mit der Zeit wuchs nicht nur die Freundschaft zwischen den beiden, sondern auch die Liebe, wie sie später erkannten. Sie hatten Pläne, wollten heiraten und eine Familie gründen, doch dann kam alles anders.

Neben der Schule hat Meg in einer Bank gearbeitet, um ihre Familie finanziell zu unterstützen. Dort fiel sie Brian, dem Sohn des Bankdirektors auf, doch lange ging sie nicht auf seine Annäherungsversuche ein. Eines Tages jedoch findet sie heraus, dass ihre Eltern schon lange die Hypothek nicht mehr zahlen können und Brian macht ihr einen Vorschlag, mit dem sie ihrer Familie helfen kann. Sie solle ihn heiraten und sein Vater würde ihrer Familie die Hypothek erlassen.

Meg ist schockiert, doch nach einem Gespräch mit ihren Eltern weiß sie, wie schlecht es wirklich um die Farm steht und um die Zukunft ihrer Familie zu sichern, trennt sie sich noch an diesem Abend von Carson. Am Tag ihrer Hochzeit jedoch, schläft sie noch ein letztes Mal mit ihm, in der Hoffnung, ein Kind von ihm zu empfangen.

16 Jahre später wird bei Meg eine tödliche Krankheit diagnostiziert. Ihr bleiben nur wenige Monate, um ihr Leben wieder in die richtige Bahn zu lenken ...


Bei diesem Buch handelt es sich um eine wunderschöne, zu Tränen rührende, packende Liebesgeschichte. Den Schreibstil kann ich nur als einfühlsam und fesselnd beschreiben und auch die Charaktere wurden wunderbar mit vielen Ecken und Kanten ausgearbeitet.

Bewertung: Note 1


Die Autorin:
Therese Fowler wurde 1967 in Illinois geboren. Sie studierte Soziologie und Anthropologie an der North Carolina State University, bevor sie einen Aufbaustudiengang "Creative Writing" absolvierte. "Der Engel auf meiner Schulter" ist ihr Debütroman, der international für Begeisterung sorgte und in neun Ländern erscheint. Therese Fowler lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern in North Carolina.

Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Diesen Schatz habe ich auf einem Grabbel-Tisch entdeckt und spontan mitgenommen.



1 Kommentar:

Kleeblatt hat gesagt…

Das liest sich gut, sollte ich vielleicht mal im Hinterkopf behalten.

LG
Kleeblatt