Freitag, 16. März 2018

[Messe] Leipziger Buchmesse 2018 - Tag 1

So, Tag 1 der Leipziger Buchmesse 2018 ist nun schon wieder Geschichte.
Es war ein sehr ereignisreicher Tag mit netten Gesprächen, Treffen mit altbekannten Gesichtern und Kennenlernen von neuen und ... wie sollte es anders sein, mit Pleiten, Pech und Pannen (was man wörtlich nehmen kann).

Angedacht war dieses Jahr, dass wir (Kerry und Kleeblatt) abwechselnd mit dem Auto fahren würden. Dieser Zahn wurde uns Anfang der Woche gezogen, als Kleeblatts Auto in der Werkstatt landete und dort sein Dasein fristet. Also bleibt wieder der Part Fahren an Kerry kleben.

Pünktlich um 7:00 Uhr ging es dann auch schon los. Die Fahrt hinzu verlief nahezu reibungslos, wenn man mal davon abgeht, dass wir beide totmüde waren.

Auf dem Messegelände dann unsere Ausweise abgeholt und schon konnten wir uns ins Getümmel stürzen.

Im Vorfeld hatten wir das Programm bereits durchforstet und für uns schon mal notiert, dass wir viel Zeit haben werden, uns ohne Zwang in den heiligen Hallen der Bücher umzusehen.

Wir trennten uns dann auch recht schnell und Kleeblatt machte sich auf, um die Autorin Sina Beerwald zu treffen.
Sina Beerwald

Dort schlug dann auch Kerry wieder auf und wir machten die weiteren Begegnungen im Duo.
Kerry wollte unbedingt zum Autorendienst zu Claudia Toman und dort warteten auch noch zwei andere Autorinnen, um von uns fotografiert zu werden.

v.l.: Ursula Poznanski, Claudia Toman, Mascha Vassena

Im Anschluss daran trafen wir auf die Autorin Patrizia Prudenzi, von der Kerry schon einiges gelesen hatte.

Kerry, Patrizia Prudenzi

Beim weiteren Herumstromern stießen wir am Tolino-Stand auf Mike Beuke und Daphne Unruh.
Kleeblatt drückten sie einen Muffin in die Hand, der nach der Foto-Session auch schon bald der Vergangenheit angehörte. Sehr sehr lecker, danke nochmals dafür.

Mike Beuke, Daphne Unruh


Ja und dann war er einfach da, der Stand vom Festa-Verlag. Seit Jahren hoffen wir, mal auf das Verlegerpaar zu treffen und nun sollte es endlich soweit sein.

Frank und Inge Festa

Frank Festa, Kerry, Inge Festa

Inge Festa

Kleeblatt hatte vor ein paar Jahren mal Bücher des Verlages gelesen und rezensiert. Da waren schon ein paar spezielle Bücher bei, wo man schon mal schlucken musste. Für Kleeblatt waren die Bücher zu hart, für Kerry könnten sie noch härter sein.
Nun, heute ist sie mit diesem Schatz nach Hause gefahren.

Kerrys neuestes gedrucktes Werk

Am Festa-Stand konnte man auch auf den amerikanischen Autor Edward Lee treffen, sich fotografieren und seine Bücher signieren lassen.

Kerry mit Edward Lee

Nun trennten sich unsere Wege wieder und Kleeblatt stolperte über das Autorenpaar Iny Lorentz. Wie die vergangenen Jahre auch schon, lassen sich die beiden immer mit einem Lächeln fotografieren.

Elmar und Iny Lorentz

Während Kleeblatt noch Zeit hatte bis zur Amazon-Veranstaltung "Verlagspräsentation Amazon Publishing", schlenderte Eva Völler vorbei. Nach einer zögerlichen Frage, ob sie es denn wäre, bestätigte diese es und wir konnten kurz plauschen. 

Eva Völler

Bei der Amazon-Veranstaltung wurden hauptsächlich Autoren angesprochen, die noch nicht veröffentlicht hatten und die einen Verlag suchen, aber auch solche, die bereits anderweitig veröffentlicht hatten.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause, die wir unter anderem in der Bloggerlounge verbrachten (schön, dass es sie gibt), ging es weiter. 

Beim Kindle Direct Publishing wurden die Autorin Poppy J. Anderson und B.C. Schiller interviewt. Aber bevor es soweit war, stand die Autorin noch für ein Foto zur Verfügung, wie auch der Autor Martin Krist, der dort ebenfalls vor Ort war.

 
v.l.: Poppy J. Anderson, Martin Krist

Thema des Gesprächs war "Unterschiede zwischen Selfpublishing und Verlag, was wir sehr interessant fanden.

v.l.: Poppy J. Anderson, das Autorenpaar B.C. Schiller

B. C. Schiller

In der Zwischenzeit hatte die Autorin Claudia Winter gepostet, dass sie sich nunmehr am Goldmann-Stand befindet, so dass Kleeblatt zielstrebig genau dorthin ging.

Claudia Winter

Nach einem kurzen Schwätzchen machten sich beide auf den Weg wieder in Halle 5 zum Autorendienst. Dort wimmelte es inzwischen von Autoren, die Kleeblatt natürlich alle "eingefangen"  hatte.

v.l.: Jana Lukaschek, Leonie Lastella, Claudia Winter

Auch auf die Präsidentin der Autorenvereinigung DELIA Andrea Reichart war dort vorzufinden und Kleeblatt freute sich, sie auch einmal getroffen zu haben.

Andrea Reichart

DELIA: v.l.: Jana Lukaschek, Lee Bauers, Leonie Lastella, Claudia Winter, Andrea Reichart, Bibo Loebnau, Claudia Toman

Im Anschluss ging es dann auch schon zum letzten Termin auf der Liste - ein Treffen mit Anne Barns / Andrea Russo / Anne Töpfer. Als Anne Töpfer durfte sie dann auch Kleeblatts Buch veredeln. Das einzige Buch, das heute dieses Privileg hatte

Anne Töpfer signierend

Anne Barns / Andrea Russo / Anne Töpfer

In der Zwischenzeit stromerte Kerry anderweitig herum, wo sie sich wiederholt von RAF zeichnen ließ, wie auch schon die letzten Jahre.
Kerry hat sich erneut von RAF zeichnen lassen ^^


Final hat sich Kerry eine Lesung zum Buch "Keine Angst! ... ist auch eine Lösung" angehört, die von dem Autorenpaar Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer bestritten wurde.

Alexa Hennig von Lange und Marcus Jauer


Irgendwann ist das auch der schönste Tag zu Ende und es heißt, den Heimweg anzutreten.

Nicht weit von Leipzig weg, meinte Kerry, ob Kleeblatt genau das sehen würde wie sie selbst, bzw. nicht sehen würde.

Wir fuhren auf der Autobahn nur mit Standlicht, beide Scheinwerfer hatten sich verabschiedet. Leider bemerkt man das erst, wenn es wirklich dunkel ist und dunkel war es auf der Autobahn.

Also haben wir den nächsten Autohof angepeilt und von dort den ADAC angerufen. Aus den angekündigten 30 min wurde dann doch fast eine Stunde, aber zum Ende des Tages hatten wir wenigstens wieder was sehen können.

Es war ein sehr schöner, aber auch anstrengender Tag.

Wir sind gespannt, was uns der neue Messetag bringen wird. Lassen wir uns überraschen.

Hier im Anschluss noch einige Bilder des Tages:

Buchstütze

Buchkunst

ARD-Studio

Droemer / Knaur Verlag

Postkarten

Buchstützen aus Stein

Buchstützen aus Stein

Polnische Buchkunst

Polnische Buchkunst

Drucken wie zu Gutenbergs Zeiten

Drucken wie zu Gutenbergs Zeiten

Drucken wie zu Gutenbergs Zeiten

Drucken wie zu Gutenbergs Zeiten

Kleeblatt und Kerry


Mittwoch, 14. März 2018

[Lesung] Minette Walters stellt "Die letzte Stunde" vor

Es ist schon wieder ein Weilchen her, dass wir bei einer Lesung waren. Aber nun kurz vor der Leipziger Buchmesse hat sich doch eine der großen Krimiautorinnen nach Berlin verirrt und wir waren mit dabei.

Minette Walters - es war schon ein wenig ruhig um sie geworden, aber nun ist sie wieder da mit einem neuen Buch, das den Leser in das 14. Jh. Englands führt.
Von den drei Lesungsterminen, die sie in Deutschland hat, führte sie gestern der Weg nach Berlin, zur Buchhandlung Hugendubel in der Schloßstraße.

Minette Walters


 

Nach einer kurzen Anmoderation ging es auch schon los. 
Margarete von Schwarzkopf führte das Interview mit der Autorin und die Schauspielerin Bibiana Beglau las auf deutsch aus dem Buch vor.

v.l.: Margarete von Schwarzkopf, Minette Walters, Bibiana Beglau

Minette Walters im Gespräch mit Margarete von Schwarzkopf

Während des Interviews, das Margarete von Schwarzkopf führte, erfuhren wir einiges über die Pest, die im 14. Jh. in Europa wütete.

Minette Walters wohnt in Dorset, England. Dort metzelte seinerzeit die schwarze Pest so gut wie die komplette Bevölkerung hin. Während der Recherche merkte sie recht schnell, dass nicht mehr viele Dokumente aus der Zeit existierten. Durch ein historisches Zentrum und dem Internet konnte sie sich die Informationen beschaffen, die sie brauchte.

Dabei stieß sie auch auf interessante Fakten. So erfuhren wir, dass europaweit 50 - 75 % der Bevölkerung der Pest zum Opfer gefallen ist. 
Außer in Polen. An Polen ist dieser starke und intensive Schrecken mehr oder weniger vorbeigegangen. Vielleicht hat der liebe Gott ja doch über seine polnischen Schäfchen seine Hand gehalten?

Minette Walters lesend

Gelesen wurde natürlich auch aus dem Buch. Wir lauschten Bibiana Beglau, die den größeren Part des Lesens für sich hatte. Wir erfuhren von dem gespannten Verhältnis von Lady Anne und ihrer 14jährigen Tochter Eleonore und natürlich auch über die Pest.

Minette Walters ist bekannt für ihre Krimis. Ganz ohne einen Toten, der vorzeitig seine irdischen Jahre beendete, geht es auch in diesem historischen Roman nicht. 
Man darf also neugierig auf das Buch bleiben.

Veredelung von Kleeblatts Büchern durch Minette Walters

Nach dem offiziellen Teil hatten wir noch Gelegenheit, unsere Bücher signieren zu lassen. Kleeblatt hat ihre alle zusammengetragen und diese veredeln lassen.
Auch das übliche Foto mit Frl. Maunz darf nicht fehlen.

Frl. Maunz mit Minette Walters

Das vorgestellte Buch "Die letzte Stunde" ist übrigens der 1. Teil eines Zweiteilers. Der 2. Teil soll voraussichtlich auf englisch zu Weihnachten herauskommen und auf deutsch ca. 6 Wochen später. Wir lassen uns überraschen

Schon vor Beginn sahen wir von weitem uns bekannte Gesichter. 
Ule Hansen (Eric T. Hansen und Astrid Ule) waren vor Ort und wir nutzten die Gelegenheit für einen Plausch und ein Foto.
So ganz nebenbei hörten wir auch, dass sie ihren 2. Teil auch gerade beendet haben und dieser im Mai erscheinen wird.

Ule Hansen


Kleeblatts Bücher von Minette Walters

Das war eine sehr schöne Veranstaltung und für uns schon eine kleine Einführung für die Lesungen und Begegnungen, die uns ab Donnerstag in Leipzig erwarten.

Mit Minette Walters haben wir wieder eine sympathische Autorin kennengelernt.

Unser Dank geht an dieser Stelle an den Verlag Heyne, der uns freundlicherweise auf die Gästeliste für diese Lesung gesetzt hat.


Dienstag, 6. März 2018

Schattengesicht im neuen Gewand

Oh weh, wenn ich an die Anfänge des Rezensierens denke - keine Frage, das ist eine Sache der Übung. Seit 2011 blogge ich über Bücher und in genau diesem Jahr habe ich eines gelesen, dass mich nachhaltig beeindruckt hat - Schattengesicht von Antje Wagner. Okay, die Rezension seinerzeit, ungeübt, verbesserungswürdig - definitiv. Doch warum schreibe ich das? Tja, Schattengesicht, ein Schatz in meinem Bücherregal, war die letzten Monate vergriffen, wurde nicht mehr aufgelegt, war einfach weg vom Fenster - bis jetzt, denn es wurde von einem anderen Verlag neu aufgelegt.

https://www.amazon.de/Schattengesicht-CRiMiNA-Wagner-Antje/dp/3897414139/ref=tmm_pap_title_0?_encoding=UTF8&qid=1520198666&sr=1-3

Vielleicht mag ja der ein oder andere mal schauen, ob ihn Schattengesicht auch so begeistert ^^


[Werbung] Aufgrund der schwammigen Gesetzeslage über Verlinkungen auf Blogs zu Verlagen, Autoren u.a. kennzeichnen wir folgenden Beitrag gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Wir erstellten ihn aus freien Stücken und erhalten dafür kein Honorar

Samstag, 3. März 2018

[Rezension] Noa C. Walker - Der Tanz unseres Lebens

[Werbung] Aufgrund der schwammigen Gesetzeslage über Verlinkungen auf Blogs zu Verlagen, Autoren u.a. kennzeichnen wir folgenden Beitrag gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Wir erstellten ihn aus freien Stücken und erhalten dafür kein Honorar



Leseprobe



Eckdaten:
Taschenbuch: 400 Seiten
Verlag: Tinte & Feder (28. November 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 1542048516
ISBN-13: 978-1542048514
Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 2,5 x 12,6 cm

Inhalt gem. Amazon:
Als Florence durch das Eis bricht und in das kalte Wasser des Bergsees sinkt, hätte es der letzte Tag im Leben der Musicaldarstellerin sein können. Doch der junge Arzt Martin holt sie zurück ans Ufer. Es ist der Beginn einer wundervollen Liebesgeschichte, umgeben von den Schicksalen, Wünschen und Geheimnissen einer Dorfgemeinschaft in den Bergen der französischen Schweiz. Dort leben auch die unbekümmerte Zoé, das kleine Mädchen, um das sich Florence liebevoll kümmert, und dessen Mutter Claire, die sie sofort in ihr Herz schließt.
Zwischen Martin und Florence liegt jedoch ein unausgesprochenes Geheimnis, das in ihre persönliche Vergangenheit zurückreicht. Noch kennt er nicht den wahren Grund für ihren Tanz auf dem Eis, und sie weiß nichts von seinem schweren Schicksal.
Meisterhaft verwebt Noa C. Walker die Leben und Träume ihrer Figuren miteinander – einfühlsam, hoffnungsvoll und auf höchstem Niveau.

Zum Buch:
Was tut man, wenn man verzweifelt ist, weil alle Träume der Zukunft auf einen Schlag geplatzt sind? Nun, Florence, eine Musicaldarstellerin mit Leib und Seele, verkriecht sich in ein kleines Dorf in der französischen Schweiz und tanzt dort. Auf dem Eis. Nachts. Und bricht ein.
Martin, ein junger Kinderarzt, beobachtete sie dabei und mit Mühe und Not konnte er verhindern, dass sie im See ertrank.
Da sie es ablehnte, in ein Krankenhaus zu gehen, bringt er sie kurzfristig bei Claire unter. Claire arbeitet in einem Hotel und ist alleinerziehend. Ihre ältere Tochter Lysann lebt in einem Sportinternat, da sie begeisterte Skiläuferin ist. Ihre jüngere Tochter Zoé  kam mit dem Down-Syndrom zur Welt, was ihren Mann dazu veranlasste, die Familie zu verlassen. 
Es ist schwer für Claire, Beruf und die Betreuung ihrer Tochter unter einen Hut zu bringen. Da kommt Florence gerade zur rechten Zeitg, denn sie bittet sie, ein wenig auf Zoé aufzupassen. Diese fühlt sich sofort zu ihr hingezogen, die beiden verstehen sich blendend, hat Zoé doch auch ein unbekümmertes Gemüt. Ihre große Schwester hat ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit Sprüche oder Weisheiten aufgesagt, die sie behalten hat und diese immer mal wieder treffsicher anwendet. 

Florence hat in der Vergangenheit furchtbares erlebt und ist nicht bereit, darüber zu sprechen. Sie ist vorbelastet und lässt niemanden an sich heran, schon gar keinen Mann.
Martin, der selbst wegen Ereignissen aus der Vergangenheit alle Brücken abgebrochen hat und in das kleine Bergdorf gezogen ist, lebt ebenfalls sehr zurückgezogen.
Als nun Florence und die quirlige Zoé in sein Leben poltern, wacht er auf und beginnt langsam wieder ins Leben zurückzufinden. Ganz besonders Florence hat es ihm angetan, aber diese will nichts von ihm wissen, zieht sich jedes mal von ihm zurück und hält ihn auf Abstand...

In dieser Geschichte von Noa C. Walker findet man viele spezielle Protagonisten vor. Eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern, eine ihren Lebenstraum verlorene Tänzerin, ein Kind mit Down-Syndrom, einen einsamen Spaziergänger, einen zurückgezogenen Kinderarzt und andere. Jede Person hat ihr eigenes Schicksal. Alle berühren den Leser jedoch, sind es doch konzentriert Schicksale, die nicht alltäglich sind. 

Als Leser nimmt man Anteil, ob man will oder nicht. Mit diesem Buch habe ich alles erlebt, Entsetzen, Hoffnung, zerstörte Träume, Trauriges (Achtung - Taschentücher bereithalten) und auch ein wenig Humor schwang mit.
Man ist dabei zu erleben, wie die Protagonisten aufeinander zugehen, wie sie sich ändern, wie sie ihre Umwelt neu wahrnehmen und wie sie letztendlich beginnen, wieder am Leben teilzuhaben.
Einige von ihnen haben einen langen Weg vor sich, andere müssen sich in Geduld üben und hoffen.
Die Geschichte ist in ständiger Bewegung.

Ich habe schon andere Bücher der Autorin gelesen, die sie nicht unter Pseudonym geschrieben hat, und habe mich gefreut, mal eins unter diesem Namen zu lesen.
Bei diesem Buch habe ich mich am Anfang sehr schwer getan, ich habe lange gebraucht, bis ich in die Geschichte hineinfand. Zu Beginn zog sie sich meiner Meinung nach ein wenig, so dass ich eine Weile brauchte, bis es mich fesselte. Die Sprachgestaltung war anfangs auch etwas schwierig, was sich später aber änderte.

Hat man sich einmal auf das Buch eingelassen und die Anfänge hinter sich gelassen, ist man infiziert und kann nicht mehr aufhören. Zumindest empfand ich das so.
Das Buch ist auch gespickt mit vielen Sprüchen, die die Autorin der kleinen Zoé in den Mund legt. Sicherlich hält diese Fähigkeit eines Kindes mit Down-Syndrom der Realität nicht stand, aber unterhaltsam ist es alle mal.

Ein Buch, mit dem ich mich gut unterhalten fühlte und das mich nachdenklich zurückließ. 

Bewertung:


Zur Autorin:

Noa C. Walker wurde 1969 geboren und erlernte den Beruf der Bürokauffrau im Groß- und Einzelhandel. Anschließend absolvierte sie die Ausbildung zur Examinierten Altenpflegerin. Inzwischen ist sie verheiratet, hat fünf Kinder und widmet sich seit einigen Jahren hauptberuflich ihrer großen Leidenschaft, dem Schreiben. Mit ihrem Roman »Du, ich und die Farben des Lebens« erreichte sie viele begeisterte Leser/innen.

Als Elisabeth Büchle hat sie bereits zahlreiche gut recherchierte, spannende und romantische Romane veröffentlicht, die mehrfach ausgezeichnet wurden, unter anderem mit dem 2. Platz des DeLiA-Literaturpreises.

Von Elisabeth Büchle / Noa C. Walker wurden gelesen und rezensiert:
  


An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag 
bedanken, der mir das Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt  hat

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

Donnerstag, 1. März 2018

[Rezension] Jeffery Deaver - Kathryn Dance: Die Angebetete (Band 3)

[Werbung] Aufgrund der schwammigen Gesetzeslage über Verlinkungen auf Blogs zu Verlagen, Autoren u.a. kennzeichnen wir folgenden Beitrag gem. § 2 Nr. 5 TMG als Werbung. Wir erstellten ihn aus freien Stücken und erhalten dafür kein Honorar



Vorab ein paar Eckdaten:
Seitenanzahl: 576
ISBN: 978-3-442-38203-3
Erscheinungstermin:
17. Juni 2014
Format:
Taschenbuch
Verlag: blanvalet


Klappentext gem. blanvalet: 
Für die berühmte Sängerin Kayleigh Towne ist »Your Shadow« nur ihr neuester Hit. Für ihren glühendsten Fan enthält der Song jedoch eine geheime Botschaft – die sich ganz allein an ihn richtet. Um seinem Idol, seiner Angebeteten, endlich nahe zu sein, muss er sich den Weg in ihr Herz erkämpfen und zerstören, was zwischen ihnen steht. Bereits mit dem ersten Mord steht für die psychologische Ermittlerin Kathryn Dance fest, dass es noch weitere Tote geben wird. Denn Stalker sind immer Wiederholungstäter …


Rezension:
Kayleigh Towne ist eine berühmte Sängerin und wird in Kürze in ihrer Heimatstadt ein Konzert geben. Ihre aktuelle Single "Your Shadow" ist bereits ein großer Erfolg, es könnte für Kayleigh nicht besser laufen. Allerdings hat jeder Ruhm seine Schattenseiten, in Kayleighs Fall Edwin Sharp, ihr glühendster Fan bzw. Stalker. Er weiß alles über Kayleighs Leben und lässt es sich natürlich nicht nehmen, ihr in ihre Heimatstadt nachzureisen.

Als jedoch ein Mord im Umfeld von Kayleighs Tourcrew geschieht, ist es mit Kayleighs heiler Welt vorbei. Zum Glück kennt Kayleigh Kathryn Dance, die Kinetik-Expertin des CBI, die in diesem Fall ermittelt. Im Verdacht steht natürlich Edwin Sharp, doch so sehr Kathryn sich auch bemüht, sie kann Edwin nicht nachweisen, dass er mit dem Verbrechen in Verbindung steht und das, obwohl er kein Alibi hat. Doch Kathryn weiß, wenn der Stalker für die Tat verantwortlich ist, wird es weitere Opfer geben, denn Stalker sind immer Wiederholungstäter.

Tatsächlich stellt sich heraus, dass Kayleighs Leben nicht ganz so glanzvoll ist, wie es auf den ersten Blick erscheint. Nicht nur Edwin trübt ihr Leben, auch ihr Vater, der alles daran setzt, seine Tochter bestmöglich zu vermarkten, ist er doch selbst mehr oder weniger mit seiner musikalischen Karriere gescheitert. Kathryn hat alle Hände voll zu tun, dem Täter auf die Schliche zu kommen ...


Der 3. Band der Kathryn-Dance-Reihe! Der Plot wurde realistisch erarbeitet, konnte mich allerdings nicht wie der Vorgängerband fesseln. Teilweise habe ich mich durch einige Längen quälen, aber ich wollte natürlich wissen, wie das Buch ausgeht und wie Kathryn dem Täter auf die Schliche kommt. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. In diesem Band fand ich es sehr schön, mehr über die private Kathryn zu erfahren, die eine ausgeprägte Schwäche für Musik hat. Den Schreibstil empfand ich mitunter sehr zäh, besagte Längen stellten mich vor eine echte Herausforderung. Abschließend muss ich leider sagen, dass mir dieser Band aus der Kathryn-Dance-Reihe bisher am wenigsten gefallen hat.

Bewertung



Der Autor:
Jeffery Deaver gilt als einer der weltweit besten Autoren intelligenter psychologischer Thriller. Wie kaum ein anderer beherrscht der von seinen Fans und den Kritikern gleichermaßen geliebte Jeffery Deaver den schier unerträglichen Nervenkitzel, verführt mit falschen Fährten, überrascht mit blitzschnellen Wendungen und streut dem Leser auf seine unnachahmliche Art Sand in die Augen. Seit dem ersten großen Erfolg als Schriftsteller hat er sich aus seinem Beruf als Rechtsanwalt zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien. Seine Bücher, die in 25 Sprachen übersetzt werden und in 150 Ländern erscheinen, haben ihm bereits zahlreiche renommierte Auszeichnungen eingebracht. Die kongeniale Verfilmung seines Romans "Die Assistentin" unter dem Titel "Der Knochenjäger" (mit Denzel Washington und Angelina Jolie in den Hauptrollen) war weltweit ein sensationeller Kinoerfolg und hat dem faszinierenden Ermittler- und Liebespaar Lincoln Rhyme und Amelia Sachs eine riesige Fangemeinde erobert. (übernommen von Ranndomhouse)


Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Das Buch habe ich mir geliehen.