Mittwoch, 11. Mai 2011

[Rezension] Mary Hooper - Totenmädchen


Klappentext:
Oxford, im Jahre 1650:
Namhafte Mediziner und junge Studenten versammeln sich im Haus des Apothekers Clarke, um der Sezierung einer Leiche beizuwohnen - der der 16-jährigen Anne Green, die wegen Kindstötung zum Tode verurteilt worden war. In Wahrheit wurde Anne vom Neffen ihres Dienstherrn verführt und dann sitzengelassen - doch die Wahrheit hatte vor Gericht niemand hören wollen. Stunden nach Annes Tod ist der junge Student Robert der erste, der es wahrnimmt: Annes Augenlider flattern. Sollte das Mädchen, das noch auf dem Schafott ihre Unschuld beteuert hatte, den Strang überlebt haben?
Rezension:
Anne Green arbeitet seit ihrer Kindheit für den Gutsherrn Sir Thomas Reade. Als sie 16 Jahre alt ist, macht ihr der Neffe von Sir Thomas, Master Geoffrey, Avancen. Mit Versprechungen und Beteuerungen gelingt es ihm, den Widerstand von Anne zu brechen, sodass sie sich mit ihm einlässt. Das ganze bleibt nicht ohne Folgen: Anne ist schwanger.

In ihrer Not erzählt sie ihrer Mutter von der Schwangerschaft. Diese geht mit ihrer Tochter zu einer weisen Frau, in der Hoffnung, dort Hilfe zu finden. In der Tat erklärt sich die weise Frau bereit, Anne zu helfen, jedoch schlagen ihre Mittel bei Anne nicht an, sie ist nach wie vor schwanger. Als sie endlich Master Geoffrey davon unterrichten kann, lehnt dieser jegliche Verantwortung ihr oder dem Kind gegenüber ab, denn zwischenzeitlich wurde von Sir Thomas eine Verlobung zwischen seinem Neffen und einer reichen Erbin beschlossen.

Auf Grund der schweren körperlichen Arbeit auf dem Guthof verliert Anne ihr Kind. Als es herauskommt, muss sie Rede und Antwort stehen und gibt zu, dass Geoffrey Reade der Vater des Kindes war. Sir Thomas selbst sorgt dafür, dass sie zum Tod durch den Strang verurteilt wird, um den Ruf seiner Familie zu schützen. Doch wie durch ein Wunder werden bei der bevorstehenden Sezierung Annes Bewegungen der Augenlider festgestellt. Sie scheint den Strang überlebt zu haben...


Das Buch ist in Kapitel unterteilt, in denen jeweils abwechselnd aus der Sicht der bewusslosen Anne, die ihr kurzes Leben Revue passieren lässt, und den Geschehnissen in der Apotheke erzählt wird. Sprachlich ein schön angelegtes Buch, inspiriert von der damaligen Zeit (die Geschichte spielt 1650), jedoch fand ich den Schreibstil an sich recht monoton. Bedauerlicherweise behinhaltet das Buch kaum Höhen oder Tiefen, welche den Leser an die Geschichte fesselt. Die Geschichte an sich fand ich jedoch sehr schön, zumal es sich um die Nacherzählung eines tatsächlichen Falles handelt.

Bewertung: Note 2


Die Autorin:
mary Hooper wuchs im Südwesten Londons auf. Mit fünfzehn Jahren brach sie die Schule ab und arbeitete einige Zeit als Sekretärin. Viel später erst graduierte sie im Fach Englisch und begann, Kurzgeschichten und Zeitschriftenartikel zu schreiben. Mittlerweile zählt Mary Hooper zu den renommiertesten Jugendbuchautorinnen Englands.

Weitere Informationen zu der Autorin bekommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Als aller erstes sprach mich natürlich das Cover im Laden an (ich gestehe, ich werde von schönen Covern einfach magisch angezogen). Nach der Durchsicht des Rückentextes war ich der Meinung, dass das Buch durchaus was für mich wäre, sodass ich es gekauft und nunmehr gelesen habe.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Deine Rezension klingt mehr wie ne Inhaltsangabe als wie ne Rezi,

da machts kein spaß das buch zu lesen weil mans ja durch dich schon alles erfährt, schade...