Samstag, 23. Juli 2011

[Rezension] Uwe Klausner - Odessa-Komplott


Klappentext:
Berlin, 31. August 1948. Die verstümmelte Leiche einer Stadtstreicherin wird in der Nähe des Lehrter Bahnhofs gefunden. Nichts Besonderes im Berlin der Nachkriegszeit und so glaubt Hauptkommissar Tom Sydow zunächst an einen Routinefall. Doch warum sammelte das Mordopfer Zeitungsausschnitte über den stadtbekannten Kriegsgewinnler, Schieber und Spekulanten Paul Mertens?
Bei seinen Ermittlungen kommt Sydow einer Organisation auf die Spur, deren Verbindungen in höchste Kreise von Justiz und Politik zu reichen scheinen …

Rezension:
30.04.1945: Lilian Matuschek ist 24 Jahre alt und Stenotypistin unter Hitler und seinen Schargen. Der Führer ist tot und der Krieg verloren. Um nicht ganz mit leeren Händen dazustehen, stiehlt sie eine Akte mit dem Namen ODESSA (Organisation der ehemaligen SS-Angehörigen) von Martin Bormann.

31.08.1948: Lilian Matuschek, mittlerweile besser bekannt als Lili Marlen, geht seit geraumer Zeit der Prostitution nach. Doch um diesem Elend zu entkommen, will sie mit Hilfe der ODESSA-Akten Paul Mertens erpressen. Doch Mertens lässt sich nicht erpressen, er lässt Lilian beseitigen.

Als Sie gefunden wird, übernimmt Tom von Sydow die Ermittlungen in dem Mordfall und kommt einem ungeheuren Komplott auf die Spur, dass den 3. Weltkrieg zum Ziel hat.


In diesem Buch wird eine überaus interessante Geschichte beschrieben, sogar teils aus realen Fakten. Jedoch wurde in dem ganzen Buch keine Spannung aufgebaut, der Schreibstil war alles andere als fesselnd.

Bewertung: Note 3


Der Autor:
Uwe Klausner, Jahrgang 1956, hat Geschichte und Anglistik in Heidelberg studiert. Heute lebt der erfolgreiche Autor historischer und zeitgeschichtlicher Kriminalromane in Bad Mergentheim.

Wie ich zu dem Buch kam:
Diesen Buch habe ich mir speziell für die ABC-Challenge gekauft, da ich gerade kein Buch zur Hand hatte, das mit O begann.


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