Sonntag, 24. Juli 2011

[Rezension] Mona Vara - Im Harem des Prinzen


Klappentext:
Fedora, eine rothaarige, junge Byzantinerin, wird auf dem Sklavenmarkt vom Sohn des Wesirs gekauft. Als sie ihn heftig zurückweist, soll sie unter dem Beil des Scharfrichters landen. Prinz Ahmed, der Lieblingssohn des Kalifen, rettet ihr das Leben und nimmt sie in seinen Harem auf. Fedora jedoch erweist sich als tugendhafter, als er erwartet hatte, und so sucht er mit reizvollen Spielen ihre Liebe zu gewinnen.

Rezension:
Fedora floh vor ihrer arangierten Hochzeit aus Konstantinopel. Sie wollte nach Jerusalem, um dort ein neues Leben zu beginnen. Doch auf ihrer Reise wurde sie überfallen und von Sklavenhändlern verschleppt. In Bagdad wird sie auf dem Sklavenmarkt zum Kauf angeboten und auf Grund ihrer roten Haare findet sich auch schnell ein Käufer. Ihr neuer Besitzer ist Ibrahim, der Sohn des Wesirs und in seinem Harem soll sie von nunan leben. Als Ibrahim jedoch im Harem erscheint und sein neues Mädchen ausprobieren will, setzt Fedora sich zur Wehr und verletzt ihn. Daraufhin wird sie zu 100 Peitschenhieben und Tod durch Enthaupten verurteilt. Die Strafe wird jedoch nicht vollständig vollstreckt, da Prinz Ahmed Fedora Ibrahim abkauft.

In seinem Harem wird sie versorgt, bis sie gesundheitlich wieder hergestellt ist. Auch Prinz Ahmed möchte sie zu seiner Geliebten machen, doch er geht es ganz langsam an. In sogenannten Lektionen führt er sie Schritt für Schritt in die Liebe ein. Schnell wird ihm klar, dass er sich in sie, in ihr temperamentvolles Wesen und ihre Art verliebt hat und auch Fedora teilt, trotz anfänglichem Stolz, seine Gefühle. Beide werden ein Paar und sind sehr glücklich miteinander.

Doch dann muss Ahmed in den Krieg ziehen. Derweil taucht Leon bei Fedora auf. Er ist wie ein Bruder für sie und will sie vor den Barbaren "retten". Fedora jedoch entschließt sich zu bleiben und auf die Rückkehr von Ahmed zu warten, um mit ihm ein gemeinsames Leben zu führen. Doch in Ahmeds übrigem Harem gibt es Neid und Missgunst, da sich der Prinz nur noch für Fedora interessiert und die anderen Frauen keines Blickes mehr würdigt.

Eine der Haremsfrauen schmiedet zusammen mit Ibrahim ein Komplott gegen Fedora und Ahmed ...


Bei diesem Buch handelt es sich um eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der es um viel Erotik, jedoch nicht um puren Sex geht. Das Buch las sich angenehm leicht und flüssig.

Bewertung: Note 2

Die Autorin:
Mona Vara, geboren 1959 in Wien, hat an der Universität Wien eine Ausbildung als Übersetzerin absolviert. Sie ist eine der bekanntesten deutschen Autorinnen erotischer Literatur. Mona Vara lebt, arbeitet und schreibt in Wien.

Zur Webside der Autorin kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:
Bei einer booklooker-Bestellung wollte ich mal wieder Porto sparen und habe noch das ein oder andere Buch mit in den Warenkorb getan. Dieses war eines davon und es passt perfekt für das letzte noch fehlende Genre der Genre-Challenge, die ich hiermit offiziell für mich als erledigt beende.


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