Klappentext:
Zehn Tage war Detective Archie Sheridan in der Gewalt der Serienmörderin Gretchen Lowell. Zwei Jahre hat es gedauert, bis er sich von den Qualen seiner Gefangenschaft erholt hat. Doch frei ist er noch lange nicht. Regelmäßig muss er Gretchen im Gefängnis besuchen – auch an dem Tag, als er den Auftrag erhält einen Mädchenmörder in Portland, Oregon zu fassen. Sofort beginnt Gretchen ein neues Todesspiel zwischen Wahnsinn und Überleben ...
Rezension:
Zwei Jahre nach der 10-tägigen Gefangenschaft durch Gretchen Lowell, die er nur knapp überlebte, erhält Archie Sheridan einen neuen Auftrag. Ein Mörder und Vergewaltiger treibt sein Unwesen - seine Opfer: 15-jährige Mädchen. Er soll diesen, als Leiter der Ermittlungen, zur Strecke bringen. Doch Sheridan ist nicht mehr der Mann, der er vor zwei Jahren war. Mittlerweile ist er tablettenabhängig, geschieden und Gretchen beinahe verfallen, denn noch immer besucht er sie jede Woche im Gefängnis, denn nur ihm verrät sie die Fundorte von weiteren Leichen.
Mit an seiner Seite, sein altes Team, dass schon Jagd auf Gretchen machte und die Reporterin Susan Ward, die eine Reportage über Sheridan schreiben soll.
Bisher wurden 4 Mädchen entführt, ermordet und vergewaltigt - 3 tauchten als Leichen wieder auf. Obwohl wenig Hoffnung besteht, versuchen die Ermittler alles, um das 4. Mädchen zu retten. Als Sheridan sich jedoch entschließt an die Öffentlichkeit zu gehen, bekommt der Täter Panik und auch die Leiche des 4. Mädchens wird gefunden. Die Opfer weisen keinerlei Gemeinsamkeiten auf, außer dass sie alle im gleichen Alter sind und dem gleichen Typus entsprechen. Was verbindet sie?
Doch der Täter hat sich nicht unter Kontrolle und entführt ein 5. Mädchen. Wird es Sheridan, obwohl er mehr oder weniger ein körperliches Wrack und stark medikamentenabhängig ist, gelingen, dieses Mädchen zu retten?
Ein überaus blutrünstiges Buch, das ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Mich stört jedoch etwas der als schwach dargestellte Ermittler Sheridan, wohingegen mich das Wenige, dass ich bisher von Gretchen Lowell erfahren habe, mehr als fasziniert. Ich bin schon sehr auf die Nachfolgebände gespannt und erhoffe mir tiefere Einblicke in die Seele Gretchens.
Bewertung: Note 2
Zehn Tage war Detective Archie Sheridan in der Gewalt der Serienmörderin Gretchen Lowell. Zwei Jahre hat es gedauert, bis er sich von den Qualen seiner Gefangenschaft erholt hat. Doch frei ist er noch lange nicht. Regelmäßig muss er Gretchen im Gefängnis besuchen – auch an dem Tag, als er den Auftrag erhält einen Mädchenmörder in Portland, Oregon zu fassen. Sofort beginnt Gretchen ein neues Todesspiel zwischen Wahnsinn und Überleben ...
Rezension:
Zwei Jahre nach der 10-tägigen Gefangenschaft durch Gretchen Lowell, die er nur knapp überlebte, erhält Archie Sheridan einen neuen Auftrag. Ein Mörder und Vergewaltiger treibt sein Unwesen - seine Opfer: 15-jährige Mädchen. Er soll diesen, als Leiter der Ermittlungen, zur Strecke bringen. Doch Sheridan ist nicht mehr der Mann, der er vor zwei Jahren war. Mittlerweile ist er tablettenabhängig, geschieden und Gretchen beinahe verfallen, denn noch immer besucht er sie jede Woche im Gefängnis, denn nur ihm verrät sie die Fundorte von weiteren Leichen.
Mit an seiner Seite, sein altes Team, dass schon Jagd auf Gretchen machte und die Reporterin Susan Ward, die eine Reportage über Sheridan schreiben soll.
Bisher wurden 4 Mädchen entführt, ermordet und vergewaltigt - 3 tauchten als Leichen wieder auf. Obwohl wenig Hoffnung besteht, versuchen die Ermittler alles, um das 4. Mädchen zu retten. Als Sheridan sich jedoch entschließt an die Öffentlichkeit zu gehen, bekommt der Täter Panik und auch die Leiche des 4. Mädchens wird gefunden. Die Opfer weisen keinerlei Gemeinsamkeiten auf, außer dass sie alle im gleichen Alter sind und dem gleichen Typus entsprechen. Was verbindet sie?
Doch der Täter hat sich nicht unter Kontrolle und entführt ein 5. Mädchen. Wird es Sheridan, obwohl er mehr oder weniger ein körperliches Wrack und stark medikamentenabhängig ist, gelingen, dieses Mädchen zu retten?
Ein überaus blutrünstiges Buch, das ich mit großem Vergnügen gelesen habe. Mich stört jedoch etwas der als schwach dargestellte Ermittler Sheridan, wohingegen mich das Wenige, dass ich bisher von Gretchen Lowell erfahren habe, mehr als fasziniert. Ich bin schon sehr auf die Nachfolgebände gespannt und erhoffe mir tiefere Einblicke in die Seele Gretchens.
Bewertung: Note 2
Die Autorin:
Chelsea Cain, geboren 1972, ist Journalistin und Schriftstellerin. Sie hat die Bücher Dharma Girl (1996) und The Hippie Handbook (2000) verfasst und die Anthologie Wild Child herausgegeben. Nach ihrer Tätigkeit für eine Reihe von Zeitschriften arbeitete sie als Kolumnistin für die Zeitung The Oregonian. Mit Furie, dem ersten von drei Romanen um den Polizisten Archie Sheridan, in denen die schillernde Serienmörderin Gretchen Lowell sich als die eigentliche Hauptperson erweist, und der Fortsetzung Grazie hat sie einen fulminanten Erfolg beim deutschsprachigen Publikum erzielt und ist seitdem eine der erfolgreichsten internationalen Thriller-Autorinnen. Chelsea Cain lebt in Portland, Oregon.
Die deutsche Homepage der Autorin findet ihr hier.
Wie ich zu dem Buch kam:
Ich habe für eine Rezension einen Bücher-Gutschein gewonnen, war jedoch in der Zeit buchkauffrei, sodass er förmlich unter meinen Nägeln brannte. Aber noch während dieser (überaus harten) buchkauffreien Zeit habe ich beschlossen, meinen Gutschein in diese Reihe zu investieren, denn Sabine hat so davon geschwärt - zu Recht.

1 Kommentar:
Hallo meine Liebe,
ich geniere mich etwas, wenn mein Name so oft unter "Wie ich zu dem Buch kam" erscheint. *lol*
Der 1. Band ist schon so lang her, dass ich nachschauen muss, ob ich irgendwo noch die Rezi finde.
So, gefunden - ich füll hier mal das Kommentarfeld an...
[REZI BEGINN] Dies ist der Anfang einer Thriller-Reihe. Anfangs verzettelt die Autorin sich ein wenig durch die Vorstellung bzw. Erwähnung vieler Personen und der Vorgeschichte, danach wird die Geschichte rasant weiter erzählt. Im Laufe der Geschichte fängt das Morden durch einen "neuen" Serienmörder in der Gegend wieder an!! Immer wieder gibt es Einblendungen aus Archie Sheridans Zeit mit der Serienmörderin Gretchen Lowell, die angibt, 200 Menschen ermordet zu haben. Der Begriff "Stockholm-Syndrom" bekommt hier eine neue & erschreckende Bedeutung.
Detective ARCHIE SHERIDAN ist ein realistisch dargestellter Protagonist, der die Tage nach Gretchen Lowell nur noch mit einem Cocktail aus Tabletten überstehen kann und eigentlich nur von der Suche nach Gerechtigkeit am Leben gehalten wird. SUSAN WARD (die Journalistin, die über eine neue Reihe von Serienmorden berichtet) ist Kind von Hippieltern (wie die Autorin), hat ihren Vater früh verloren und versucht dieses mit z.B. rosaroten Haaren zu kompensieren. Sie gibt sich gern härter als sie ist.
Beide zusammen geben ein überaus interessantes Protagonistenpaar ab, hinter dem der Rest des Ermittlungsteams fast im Hintergrund verschwindet und mit dem man der Auflösung der Mordserie entgegen fiebert... Dieser Thriller ist sehr spannend geschrieben und an ekeligen und blutigen Details mangelt es nicht.
Was mich nur ein wenig stört und weswegen ich für dieses Buch 4 von 5 Punkten vergebe:
Die "Beziehung" zwischen der Psychopatin Gretchen Lowell und dem Polizisten Archie Sheridan ist zeitweise wirklich KRANK und bewegt sich nicht auf "normalem" Niveau.
[ACHTUNG SPOILER] In einer Szene z.B. besucht er Gretchen, die ihn nur durch Worte und Gesten "scharf" macht.
Welcher Mann, der noch halbwegs alle Tassen im Schrank hat und nicht selbst psyhopatisch veranlagt ist, wird im Hochsicherheitsgefängnis durch eine Serienmörderin und Psychopatin, die ihn tagelang gefangen hielt und folterte, sexuell erregt??? [SPOILER ENDE]
Also, wie gesagt, bekommt dieser spannende Debüt-Thriller 4 von 5 Punkten. [REZI ENDE]
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