Vorab ein paar Eckdaten:
Format: Kindle EditionDateigröße: 706 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 232 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00ILI50IK
Klappentext gem. Amazon:
Kann das alles tatsächlich nur die Folge eines jahrhundertealten Fluches sein?
Eines Tages öffnen sich die Tore der Hölle für dich. Du wirst heimgesucht und kannst nichts dagegen tun...
Für Olaf ist das Gedankenlesen von Kindheit an stets ein leichtes Spiel. Eine Fähigkeit, die er immer für sich behalten hat. Aber plötzlich ist es kein Spiel mehr: Beängstigende Spuk-Phänomene quälen ihn und verwandeln sein Leben in eine Hölle. Als er sich auf die Suche nach den Ursachen macht, offenbart sich ein düsteres Geheimnis, das für jeden Menschen eine tödliche Gefahr darstellt. Wer darauf stößt, kann sich nur wünschen, endgültig sterben zu können.Kann das alles tatsächlich nur die Folge eines jahrhundertealten Fluches sein?
Rezension:
Shenja, der Mann, der Olaf in Lettland einige wichtige Hinweise liefern konnte, um endlich hinter das Geheimnis der von Klorken zu kommen, reist extra an, um seinem neuen Freund beizustehen und zusammen mit Pater Martini und Olafs Freund Jürgen versucht er alles, um die Umwandlung Olafs zu verhindern. Doch das Virus ist stark, ob es in Schach gehalten werden kann, ist fraglich und wenn eine Umwandlung stattfinden würde, müssen seine Freude ihm versprechen, ihn endgültig zu erlösen, denn diesen Sieg über seine Feinde will er denen nicht gönnen und allein der Gedanke, dass er sich den Rest seines Lebens von Menschenfleisch ernähren müsste, behagt Olaf nun gar nicht.
Es gibt jedoch auch scheinbar gute Nachrichten. Olaf weiß endlich, wo sich das Tagebuch von Albert von Klorken befindet - bei ihm im Haus. Sein Vater hatte es kurz vor seiner Abreise dort deponiert und gemeinsam machen sich die Freunde nun daran, herauszufinden, wer oder was Albert von Klorken und seine Sippschaft ist, denn in diesem Tagebuch hat er alles festgehalten, alles, was ihm und seinen Vorfahren widerfahren ist und vielleicht bietet es den Männern endlich einen Hoffnungsschimmer, die von Klorkens endlich aus ihrem Leben zu verbannen - wenn Olaf sich nicht selbst in einen Untoten verwandelt ...
4. Band der Verdammt-zur-Ewigkeit-Reihe! Der Plot wurde spannend und packend erarbeitet und ganz ehrlich, jetzt, am Ende des 4. Bandes kann ich nicht wirklich sagen, wer zu den "Guten" und wer zu den "Bösen" gehört, denn so klar, wie es anfangs schien, ist es dann doch nicht. Dieser Band umfasst den Zeitraum vom 20. August 2004 - 4. September 2004. Die Figuren wurden wieder sehr authentisch erarbeitet und nach wie vor üben alle, egal ob Haupt- oder Nebenfigur, eine unheimlich starke Anziehungskraft auf mich aus, sodass ich von manchen sagen kann, dass ich sie durchaus gerne in der Realität kennenlernen wollen würde, bei anderen aber sofort die Flucht ergreifen würde, wenn sie mir im realen Leben begegnen würden. Auch dieses Mal kann ich den Schreibstil nur als ausgesprochen fesselnd beschreiben, ich konnte und wollte mich nicht von dem Buch trennen, denn auf Grund unvorhersehbarer Wendungen und Einsichten hatte es mich dermaßen in seinen Bann gezogen, dass ich einfach keine Ruhe gehabt hätte, hätte ich das Buch nicht beendet. Jetzt beginnt für mich die Zeit des Wartens, denn ich weiß, es wird einen weiteren Band geben, nur dieser muss leider erst noch geschrieben werden, aber auf Grund der vorherigen Bücher kann ich jetzt schon einmal behaupten: Das Warten wird sich lohnen.
Bewertung
Von Patrizia Sabrina Prudenzi bereits gelesen und rezensiert:
Die Autorin:
Patrzia Sabrina Prudenzi: Ich entstamme aus einer deutsch-italienischen
Ehe und wurde im Jahr 1963 in Mannheim geboren. Kindheit und frühe
Jugend verbrachte ich in Italien. Nach dem Abitur habe ich in Perugia
Politische Wissenschaften, später in Mannheim Wirtschaftsinformatik
studiert. Heute arbeite ich als IT-Spezialistin und habe in diesem
Bereich bereits einige Sachbücher publiziert. Ich habe mich schon immer
als »Winterkind« bezeichnet, da mein Geburtstag im Dezember liegt. Schon
als kleines Mädchen liebte ich den Herbst als den Vorboten des Winters,
vor allem wenn der Nebel über den Feldern und in den Wäldern schwebt.
Dann saß ich am Kaminfeuer und lauschte den zugegebenermaßen für ein
Kind etwas zu gruseligen Erzählungen meiner italienischen Oma, die sich
als Dorfhexe einen Namen gemacht hatte. Viele Stunden verbrachte ich in
dem Mumien-Museum in der Krypta der Dorfkirche des kleinen Ortes in den
italienischen Apenninen. Dort starrte ich die mumifizierten,
ausgestellten Gerippe an, und stellte mir diese Menschen zu ihren
Lebzeiten vor. Ihre leeren Augenhöhlen erzählten mir von ihrem Leben und
von ihrer Traurigkeit, nun tot zu sein. Ich wollte nie die Knochen
anfassen, weil ich Angst hatte, dass diese in mir Gefühle auslösen
könnten, die mich überwältigen würden. Manchmal durfte ich dort die
Touristen-Führungen machen, vor allem wenn die Erwachsene im Sommer zur
Mittagszeit ein kleines Schläfchen machten. Ich merkte bald, dass ich
eine Menge Erwachsene zum Gruseln bringen konnte, wenn ich, mit meiner
Barbie-Puppe in der Hand, die Geschichten der Todesfälle blutig und
düster ausschmückte. Schreiben war für mich in der Schule immer ein
Vergnügen. Ich verschlang ein Buch nach dem anderen. Früh bildete sich
mein Interesse für das Übernatürliche und das Okkulte, auch wenn ich
finde, dass die Welt ein schöner Platz zum Leben ist. Ich glaube, dass
meine Fähigkeit, mich in den Erfahrungen von anderen, auch fiktiven
Personen, einzufühlen, sich in den dunklen Gewölben des Mumien-Museums
entwickelt hat. Aus diesem erschreckenden und faszinierenden Reich der
Fantasie schöpfe ich heute noch meine Erzählungen. Man kann mir ruhig
glauben, wenn ich über Geister, Dämonen oder schreckliche Morde
schreibe, stets das Gleiche wie meine Figuren empfinde. Wenn sie
Herzklopfen oder Atemnot haben, habe ich es auch. So entstehen die
extrem realistischen (manche sagen sinnlichen) Beschreibungen in meinen
Texten. Ob das eine Begabung oder ein Verhängnis ist, sollst Du Leser
selbst entscheiden.
(übernommen von Amazon)
Zur Homepage der Autorin kommt ihr hier.
Wie ich zu dem Buch kam:
Patrizia Sabrina Prudenzi
bedanken, die mir dieses Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat.


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