Samstag, 16. April 2011

[Rezension] Sabine Dardenne - Ihm in die Augen sehen


Klappentext:
"Ich war zwölf, nahm mein Fahrrad und machte mich auf den Weg zur Schule ..."

Am 28. Mai 1996 wird Sabine Dardenne auf offener Straße entführt. Achtzig Tage lang ist sie in der Gewalt von Mark Dutroux. Ein zwölfjähriges Mädchen - voller Angst, voller Verzweiflung, aber auch voller Widerstandskraft und beseelt von dem Willen zu leben.

Sabine Dardennes Buch ist ein Zeugnis der Stärke und der Kraft und zugleich die erschütternde Warnung einer jungen Frau - damit sich niemals wiederholt, was sie erleben musste.

Rezension:
Sabine Dardenne schrieb dieses Buch im Sommer 2004, zu diesem Zeitpunkt war sie 20 Jahre alt.

Sabine erzählt in diesem Buch sehr detailliert, was damals geschehen ist, mit welchen Szenarien Marc Dutroux sie getäuscht hat und woran sie sich festgehalten hat, um nicht den Verstand zu verliegen, sich nicht ihren Willen brechen zu lassen.

In diesem Buch schildert sie die Vorgänge, von der Entführung, über die Gefangenschaft, die Befreiung, das Leben danach und den Prozess. Sie hat in diesem Buch alles aufgearbeitet, was geschehen ist, um diese Erlebnisse endgültig hinter sich zu lassen, denn sie haben in ihrem jetzigen Leben nichts mehr verloren. - Ein Buch, dass unter die Haut geht -

Bewertung: Note 2

1 Kommentar:

Martinas Welt hat gesagt…

Hab das Buch gelesen und fand es sehr aufwühlend! Einfach schlimm zu lesen wie abartig Menschen sein können und durch welche Hölle dieses Mädchen gegangen ist!
Natascha Kampusch Buch liegt bei mir auch schon und wartet gelesen zu werden...
liebe Grüße
Martina