Donnerstag, 14. April 2011

[Rezension] Monika Peetz - Die Dienstagsfrauen

Klappentext:
Seit 15 Jahren sind sie beste Freundinnen. Jeden ersten Dienstag im Monat treffen sich die fünf Frauen bei ihrem Lieblingsfranzosen, und einmal im Jahr vergnügen sie sich auf einem gemeinsamen Wochenendtrip. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Judith, frisch verwitwet, will auf den Spuren ihres verstorbenen Mannes nach Lourdes pilgern. Besorgt um die trauernde Freundin beschließen die Dienstagsfrauen, Judith auf dem Jakobsweg zu begleiten. Schritt für Schritt kommen die fünf Frauen dabei einem Geheimnis auf die Spur, das ihrer aller Leben durcheinanderwirbelt und ihre Freundschaft auf eine harte Probe stellt.

Rezension:
Fünf Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können, sind seit Jahren eng miteinander befreundet. Caroline, die knallharte Rechtsanwältin; Estelle, die Apothekerfrau mit dem Hang zum Exclusiven und Teurem; Kiki, die Designerin und immer auf der Suche nach dem richtigen Mann; Eva, die gelernte Ärztin und Mutter von 4 Kinder, die ihren Job wegen Kinder und Mann aufgegeben hat und Judith, die gelernte Sekretärin.
Judith ist seit kurzem Witwe und kann den Schmerz und die Trauer um ihren verstorbenen Mann nicht loslassen. Sie findet das Tagebuch von Arne, ihrem verstorbenem Mann, das er während seiner Wanderungen auf dem Jakobsweg geführt hatte. Seine letzte Wanderung musste er aufgrund seiner Krankheit abbrechen, er kam nicht mehr an das gesteckte Ziel Lourdes. In Judith reift der Entschluss, dass sie den begonnenen Weg zu Ende führen will. Ihre 4 Freundinnen wollen ihr auch in dieser Zeit beistehen und begleiten sie.
Sie wissen, auf was sie sich einlassen, aber sie geraten an ihre Grenzen. Eva versucht schon nach der ersten Nacht, sich aus dem Staub zu machen, vor Erschöpfung und dem Gefühl, dass sie zu Hause unentbehrlich ist. Sie wird glücklicherweise von einem Schwein aufgehalten.
Die ersten Meinungsverschiedenheiten lassen auch nicht lange auf sich warten. Es gibt Differenzen zwischen Judith und Caroline. Judith will die Strecke so laufen, wie sie es aus dem Tagebuch von Arne lesen kann, Caroline hat sich einen Reiseführer gekauft und vertraut ihm. Es wird augenscheinlich, dass mit dem Tagebuch irgendetwas nicht stimmt. Judith hütet das Buch und lässt keine ihrer Freundinnen reinschauen, was diese umso mehr neugierig darauf macht. Mit ein wenig List gelingt es ihnen, einen Blick hineinzuwerfen und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Ein sehr schönes Buch, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Ein Buch voller Freundschaft, Loyalität und Vertrauen, auch wenn dieses enttäuscht wurde.
Mir hat es sehr gut gefallen und ich kann es nur weiterempfehlen.
Es ist an keiner Stelle langweilig lässt einen nicht los, bis man es durch hat.

Hier noch ein, wie ich finde, witziger Satz, den ich euch nicht vorenthalten will.
Es geht um das Thema Partnerwahl:
"Man sollte sich bei einer Partnerschaft nicht auf eine Eigenschaft festsetzen. Wenn man einen Engel sucht und nur auf Flügel achtet, kann man ein Suppenhuhn nach Hause bringen."

Bewertung: Note 1

2 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

Hallo Kerry!

Jetzt sogar mit Groß- und Kleinschreibung. ;-) *freu*

Das Buch gibt es sogar in "meiner Bücherei", also werde ich es mir demnächst holen.

Liebe Grüße, Sabine

KatarinaLiest hat gesagt…

Hört sich ja toll an - werd ich mir gleich mal merken. LG :)