Mittwoch, 10. August 2011

[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Augensammler (Band 1)


Klappentext:
Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken.

Er spielt es mit deinen Kindern.

Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden.

Doch deine Suche wird ewig dauern.

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge.

Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …


Rezension:
Er tötet deine Frau, er entführt dein Kind und hält es gefangen und du musst es finden, bevor die Frist um ist, denn ansonsten stirbt dein Kind. Später wird es gefunden werden, tot und mit nur noch einem Auge. Dreimal hat er bereits zugeschlagen, drei Mütter hat er getötet und die Leichen der drei Kinder wurden ablegt, mit nur einem Auge, gefunden.

Jetzt hat er wieder zugeschlagen, die Mutter ist tot, die Kinder, ein Zwillingspaar, hat er in seiner Gewalt ... die Uhr tickt - die Frist hat bereits begonnen und wird immer kürzer ...

Alexander Zorbach, ehemaliger Polizeibeamter und mittlerweile Polizeireporter, hört über den Polizeitfunk, dass der "Augensammler" wieder zugeschlagen hat. Umgehend begibt er sich mit seinem Volontär Frank Lahmann zum Tatort. Doch seine ehemaligen Kollegen reagieren verwundert über sein Erscheinen, denn über den Polizeifunk wurde keine Meldung zum Leichenfund gemacht - wie kann es dann sein, dass er davon weiß?

Alexander hatte nach einem traumatischen Vorfall vor einigen Jahren psychische Probleme, die jedoch behandelt wurden. Jetzt jedoch sucht er erneut seinen Arzt auf, da er die Befürchtung hat, dass sie wieder hervortreten, denn immerhin hat er einen Polizeifunkspruch gehört, der niemals gesendet wurde. Doch sein Arzt kann ihn beruhigen, ein Rückfall sei in diesem Fall ausgeschlossen.

Auf dem Rückweg in die Redaktion wird er von seinem Volontär Frank angerufen, die Polizei suche nach ihm, man habe sein Portmonee in unmittelbarer Nähe des Tatortes gefunden. Alexander, der erst mal zur Ruhe kommen will, beschließt, für ein bis zwei Tage unterzutauchen. Doch als er in seinem Versteckt ankommt, muss er feststellen, dass bereits jemand vor Ort ist. Es handelt sich um Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin.

Diese behauptet von Zorbach zu dem Treffen überredet worden zu sein, da sie eventuell wichtige Hinweise zur Ergreifung des "Augensammlers" habe. Zorbachs Interesse ist geweckt, denn er vermutetet, dass der "Augensammler" die junge Frau zu ihm geschickt hat, aber warum? Als Alina ihm erzählt, dass sie manchmal durch die Berührung eines Menschen in die Vergangenheit desselben sehen kann, ist er erst ungläubig. Doch als sie ihm berichtet, dass sie am Vortag eine Vision bei der Behandlung eines Mannes hatte, wird er hellhörig. Denn ihre Vision scheint sich haargenau mit dem Vorgehen des "Augensammlers" zu decken.

Er beschließt, dieser Vision auf den Grund zu gehen und den "Augensammler" zu jagen. Er will ihn finden, bevor die Frist abläuft und die Kinder sterben müssen. Ihm zur Seite stehen Alina und Frank, doch auf der anderen Seite sind seine ehemaligen Kollegen, die ihn als vermeidlichen "Augensammler" jagen und denen jedes Mittel Recht ist, um den Aufenthaltsort der Kinder zu erfahren, denn die Indizien verdichten sich, dass Alexander selbst der Täter ist ...


Ein Fitzek, wie er im Buche steht. Wieder ein überwältigender Psychothriller aus der Feder des Meisters, was habe ich wieder mitgebangt. Spannend, extrem und absolut suchtgefährdend, dieses Buch hat einfach alles, was einen guten Psychothriller ausmacht, ich hatte ernst Schwierigkeiten, dass Buch auch nur kurz aus der Hand zu legen. Auf die Fortsetzung "Der Augenjäger", die am 27.09.2011 erscheint, bin ich schon mehr als gespannt.

Bewertung: Note 1+

Der Autor:
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie" eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern "Amokspiel", "Das Kind", "Der Seelenbrecher", "Splitter" und "Der Augensammler" festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. 

Die Homepage des Autoren findet ihr hier.


W
ie ich zu dem Buch kam:
Ich bin ja nun ein bekennender Fitzek-Fan. Auf einer Lesung zu "Das Kind" habe ich ihn entdeckt und seine Bücher haben mich sofort in seinen Bann geschlagen, von daher war dieses Buch, wie auch alle anderen, die ich von ihm besitze, ein MUSS. Nachher zeige ich euch noch meine Fitzek´schen Lieblinge - vielleicht habt ihr ja Lust, nochmal vorbei zu schauen.




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