Samstag, 10. September 2011

[Rezension] Michael Lister - Selbstauslöser








Eckdaten: 
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten 
Verlag: Hoffmann und Campe (29. August 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 345540328X 
ISBN-13: 978-3455403282 
Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,2 x 2 cm

Klappentext:
Als der Fotograf Remington James am späten Nachmittag in die Wälder Floridas aufbricht, hat er eigentlich nur ein Ziel: den Schnappschuss seines Lebens zu machen. Er weiß nicht, dass ein gnadenloser Existenzkampf auf ihn wartet.

Zum Buch:
Remington James kehrte nach dem Tod seines Vaters zurück nach Hause, um sich um das Geschäft und seine kranke Mutter zu kümmern.
In seiner Freizeit besinnt er sich wieder auf die Fotografie, die er lange Zeit nicht mehr ausgeübt hatte. Seine Mutter hatte ihm in jungen Jahren seine erste Kamera geschenkt und ihm die Liebe zur Fotografie vermittelt. Sein Eigentum in Nordflorida beinhaltet ebenfalls eine große Waldfläche, in der er mit seiner Kamera auf Motivsuche geht und in dem er vom Alltag abschalten kann.
Für den ultimativen Schnappschuss hat er selbstauslösende Kameras installiert, die sich mittels Infrarotstrahlen bei Bewegung aktivieren. Bei einem Kontrollgang dieser Kameras muss er entdecken, dass eine seiner Kameras einen Mord an eine Frau aufgenommen hat. Die Mörder sind noch in der Nähe und unversehens befindet sich Remington in unmittelbarer Lebensgefahr, denn die Mörder brauchen keine Zeugen. Er, der die Jagd hasst, wird urplötzlich zum Gejagdten, er läuft um sein Leben und hat nur den einen Gedanken - dieses ist die längste Nacht seines Lebens und er muss sie überleben.

Meine Meinung:
Michael Lister ist hier ein ungewöhnlicher Thriller gelungen.
Während Remington auf der Flucht vor den Mördern ist, spult sich in seinem Kopf sein Leben noch einmal ab. Er hält Zwiesprache mit seinem toten Vater, der ihm versucht hat, seine Jagdleidenschaft nahezubringen und er analysiert sein Leben und seine auf der Kippe stehende Ehe. Er durchläuft auf der Flucht eine Phase der Selbstfindung, die ihm sein Leben aufzeigt und es überdenken lässt.

Den Schreibstil von Michael Lister fand ich anfangs gewöhnungsbedürftig. Kurze prägnante Sätze, oftmals nur aus einem Wort bestehend, reihten sich aneinander. Mit dieser Schreibweise erzeugte er aber damit in meinem Kopf das Gefühl der Hektik, Panik und Angst, die Remington gefühlt haben mochte.
Lister ist es gelungen, einen bildhaften und nachvollziehbaren Roman zu schreiben, der mich gepackt hat und nicht mehr losließ. Ihm ist es gelungen, innerhalb von 240 Seiten einen Spannungsbogen aufzubauen, der bis zum Schluss nicht abflachte.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen.


Auf diesem Wege möchte ich mich recht herzlich beim Verlag


bedanken, der mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hatte.


Bewertung: Note 1

Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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