Samstag, 15. Oktober 2011

[Rezension] Kim Edwards - See der Träume




Leseprobe



Eckdaten:
Gebundene Ausgabe: 477 Seiten
Verlag: Rütten & Loening; Auflage: 1 (25. Juli 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3352008094
ISBN-13: 978-3352008092
Größe und/oder Gewicht: 22 x 13,8 x 3,8 cm


Buchcovertext:
„Dieses Buch leuchtet.“ Bookreporter
Kurz vor ihrem 30. Geburtstag ist die Weltenbummlerin Lucy Jarrett in ihre Heimatstadt The Lake of Dreams zurück. Während ihr Freund Joshi zunächst in Japan bleiben muss, begegnet sie ihrer Jugendliebe wieder und stößt auf verborgene Dokumente: sehnsuchtsvolle Briefe einer fernen Verwandten an ihr Kind, die Lucy auf die Spur eines alten Familiengeheimnisses führen, das immer mehr in die Gegenwart hineinwirkt.

Zum Buch:
Lucy lebt zusammen mit ihrem Freund Joshi in Japan. Als sie von ihrer Mutter erfährt, dass diese einen Unfall hatte, setzt sie sich kurzentschlossen in einen Flieger und fliegt zu ihrer Mutter, um ihr beizustehen.
Dort wird sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert. Sie erinnert sich an den Tod des Vaters und ihren eigenen Schuldgefühlen.
Auch ihre Jugendliebe trifft sie wieder. Er hat einen Sohn und ist frisch geschieden und sie stellen fest, dass sie sich noch immer mögen.
Beim Aufräumen findet Lucy Papiere und Dokumente, die in den Anfängen des 20. Jahrhunderts datiert sind. Ihrer Mutter sind die dort genannten Personen ebenso unbekannt wie ihr, so dass sich Lucy auf die Suche nach der Wahrheit macht und lange geheimgehaltene und vergessene Dinge bloßlegt...

Meine Meinung:
Für die arbeitslose Lucy ist der Besuch bei ihrer Mutter ein Tripp in die Vergangenheit. Sie deckt nicht nur ein lange zurückliegendes Familiengeheimnis auf, sie erfährt auch eine Rückkehr zu sich selbst.
Durch das Auffinden der Briefe in einem Geheimfach und einem immer wiederkehrenden Muster auf einem Tuch und auf Kirchenfenster beginnt für Lucy eine Puzzlearbeit. Von wem sind die geheimnisvollen Briefe und Schriften, die sie gefunden hat? Stetig versucht sie hinter das Geheimnis zu kommen. Sie recherchiert und trifft sich mit Beteiligten und kommt so der Lösung immer näher.
Liebevoll beschreibt Kim Edwards ihre Protagonistin, die anfangs ziellos erschien und sich nach und nach der Vergangenheit, auch ihrer eigenen stellt.
Einblicke erhält der Leser auch in eine heute nicht mehr vorstellbare Zeit, in der Frauen um die Gleichberechtigung kämpften.
Ein sehr schöner Roman von Kim Edwards, in dem sich die Geheimnisse der Vergangenheit mit der Gegenwart zu einem Gesamtbild entwickeln.


Bewertung: Note 2


Zur Autorin:
(übernommen von amazon.de)
Kim Edwards’ Roman „Die Tochter des Fotografen“ war ein internationaler Bestseller und in den USA eines der erfolgreichsten Bücher der letzten Jahre. Für ihren Erstling „Der Hibiskushimmel“ wurde die Autorin vielfach ausgezeichnet. Sie lebt in Lexington und unterrichtet Kreatives Schreiben an der University of Kentucky.
Mehr von ihr könnt ihr HIER erfahren. 



 Auf diesem Weg möchte ich mich recht herzlich beim Aufbau Verlag bedanken,
 

der mir dieses Buch zur Rezension zur Verfügung gestellt hat.


Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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