Freitag, 30. September 2011

[Rezension] Sebastian Fitzek - Der Augenjäger (Band 2)


Vorab ein paar Eckdaten:Seitenanzahl: 428
ISBN: 978-3-426-19881-0
Erscheinungstermin: 27. September 2011 (1. Auflage)
Format: Hardcover

Verlag: Droehmer

Klappentext:
Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ...


Rezension:
45 Stunden und 14 Minuten sind seit der Entführung von Alexander Zorbachs Sohn vergangen - 7 Minuten nach Ende der Frist wird das Versteck gefunden. Auf das Schlimmste gefasst, betritt Zorbach das Versteck und findet in ihm eine Kiste. In diesem Moment ruft Frank Lamann "Der Augensammler" Zorbach an. Wenn er will, dass sein Sohn gefunden wird, soll er sich mit der Waffe ins linke Auge schießen. Zorbach zögert, doch nachdem er die Stimme seines Sohnes am Telefon gehört hat und weiß, dass dieser noch lebt, entschließt er sich zu handeln.

Sieben Wochen später wird Alina von der Polizei um Mithilfe gebeten. Sie, die seit den Vorfällen, die mit dem Augensammler in Verbindung stehen, als Medium gilt, soll eine Behandlung an Dr. Suker vornehmen. Dieser wird verdächtigt, Frauen zu entführen, ihnen die Augenlider zu entfernen und sie dann tagelang zu missbrauchen. Beweise hat die Polizei hierfür kaum. Alle Opfer brachten sich kurz nach ihrer Freilassung um, lediglich sein letztes Opfer konnte in letzter Minute gerettet werden. Alina stimmt der Behandlung nur unter einer Bedingung zu: Sie will eine Kopie des mitgeschnittenen Telefonates zwischen Lamann und Zorbach, denn Alexander Zorbach war der einzige Mann, der ihr je nahe gekommen ist und noch konnte sie nicht Abschied nehmen.

Und tatsächlich empfängt Alina während der Behandlung Sukers eine Vision und verschweigt sie den Polizeibeamten. Doch damit gerät sie in ein tödliches Netz, das bereits für sie gesponnen wurde ...


Welch geniale Fortsetzung! "Der Augenjäger" steht dem 1. Band "Der Augensammler" in nichts nach - spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Wie gewohnt ist der Schreibstil überaus prägnant, fesselnd, spannend, erschütternd - oder schlicht gesagt: suchtgefährdend. Haben wir im 1. Band viel über die Vergangenheit Alexanders Zorbachs erfahren, bekommen wir in diesem Band Einblicke in die Vergangenheit und Seele von Alina Gregoriev. Wer sich dazu entschließt, dieses Buch zu lesen, sollte allerdings vorab Bescheid geben, dass er weder über Telefon, noch sonst irgendwie erreichbar ist, denn jegliche Unterbrechung des Buches ist unmöglich! Aus diesem Grund kam für mich nur die Bestnote für dieses Buch in Frage.

Bewertung: Note 1+


Der Autor:
Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren. Gleich sein erster Psychothriller "Die Therapie" eroberte die Taschenbuch-Bestsellerliste, wurde als bestes Debüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert und begeisterte Kritiker wie Leser gleichermaßen. Mit den darauf folgenden Bestsellern "Amokspiel", "Das Kind", "Der Seelenbrecher", "Splitter" und "Der Augensammler" festigte er seinen Ruf als DER deutsche Star des Psychothrillers. Seine Bücher werden in über zwanzig Sprachen übersetzt. Als einer der wenigen deutschen Thrillerautoren erscheint Sebastian Fitzek auch in den USA und England, der Heimat des Spannungsromans. 

Zur Homepage des Autoren kommt ihr hier.


Wie ich zu dem Buch kam:

Als bekennender Fitzek-Fan war es natürlich Pflicht dieses Buch bereits am 27.09.2011 in meinen Besitz zu bringen und umgehenst zu lesen. An dieser Stelle sei nochmal erwähnt, dass mich noch kein Buch von Sebastian Fitzek enttäuscht hat und er der einzige Autor ist, dessen Bücher ich ohne irgendwelche Informationen kaufen würde.


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