Donnerstag, 2. Februar 2012

[Rezension] Whitley Strieber - Wolfen



Leseprobe



Eckdaten: 
Broschiert: 352 Seiten 
Verlag: Festa Verlag; Auflage: 1. (28. November 2011) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3865521428 
ISBN-13: 978-3865521422 
Originaltitel: Wolfen 
Größe und/oder Gewicht: 19 x 12 x 2,4 cm

Buchcovertext:
Niemand ist sicher … Auf einem abgelegenen Schrottplatz in Brooklyn werden zwei Polizisten auf bestialische Weise ermordet. Ihre Kollegen Becky Neff und George Wilson untersuchen den Fall und erkennen, dass sie es mit unbekannten, unheimlichen Kreaturen zu tun haben … Wahrscheinlich der beste Werwolfsthriller, der je geschrieben wurde. The Wolfen - das Original. Zusätzlich enthalten als weltweite Erstveröffentlichung: DER WOLFENKÖNIG. Striebers
Drehbuch-Entwurf für eine Fortsetzung des Films Wolfen, der jedoch nicht realisiert wurde.

Zum Buch:
Sie wissen, sie haben einen Fehler gemacht, als zwei junge Werwölfe auf einem abgelegenen Schrottplatz 2 Polizisten bestialisch ermorden. Das Gesetz der Meute lautet, keine "Jungen" anzugreifen, um zu überleben, sondern alte Menschen und solche, die von der Gesellschaft nicht wahrgenommen werden. Nur so konnten Sie sich all die Jahre abseits und unbemerkt von den Menschen einen Lebensraum schaffen und sichern.
Mit dem Mord an den beiden Polizisten werden Ermittlungen eingeleitet und das eingespielte Polizeiteam Becky Neff und George Wilson werden mit dem Fall betreut.
Sehr schnell erkennen die beiden, dass sie es hier nicht mit einem "normalen" Mord zu tun haben, sondern dass es sich um einen Mord durch unbekannte Bestien handelt. Wenn sie es nicht besser wüssten, würden sie sagen, dass die Morde von Werwölfen verübt wurden.
Der Polizeichef kann nicht glauben, was er hört, bringt eine fadenscheinige Erklärung an die Presse heraus und nimmt den beiden den Fall weg.
Aber inzwischen wurde eine Lawine in Gang gebracht, das Morden hört nicht auf und Neff und Wilson werden von den Werwölfen als Bedrohung angesehen, die es zu beseitigen gilt. Es muss auf alle Fälle verhindert werden, dass die Menschen Kenntnis von ihrer Meute erlangen, denn sie wissen, dass dann eine Zeit der Jagd auf sie beginnt ...

Was für ein Buch! Als ich dieses Buch vom Verlag bekam, war ich erst ziemlich skeptisch, was das Thema Werwölfe angeht. Das ist eigentlich nicht so mein Ding, aber ich habe meine Vorurteile beiseite gelegt und mich ans Werk getraut und ich kann nur sagen, ich war begeistert.
Diese Werwölfe unterscheiden sich zu den bisher gekannten. Es ist nicht ein Mensch, der sich nachts bei Vollmond in einen Wolf verwandelt und auf die Jagd geht. Striebers Werwölfe haben sich parallel und unbemerkt von den Menschen entwickelt. Sie sind groß, stark und intelligent. Sie schützen sich, indem sie ihre Nahrung nur in Form von alten Menschen, Obdachlosen und von der Gesellschaft nicht wahrgenommenen Personen ernähren, die niemand vermisst.
Als zwei junge Werwölfe einen entscheidenen Fehler machen, versucht die Meute, diesen zu korrigieren.
Der Leser nimmt teil am Denken des Werwolfes, seine Gedankenwelt wird aus seiner Sicht erzählt.
Die beiden Protagonisten Neff und Wilson sind ein eingespieltes Team, auch wenn Wilson ab und an Probleme damit hat, dass sein Partner eine Frau ist. Sie wissen, dass sie in den Focus der Werwölfe geraten sind und kämpfen auch um ihr eigenes Überleben.
Der Schreibstil von Whitley Strieber ist flüssig, die Handlung jederzeit nachvollziehbar und glaubhaft dargestellt. Erzählt wird aus der Sicht des jeweils Handelnden. Von Anfang an wird Spannung aufgebaut, die sich zum Ende hin noch steigert.
Ein etwas anderer Werwolfthriller, der absolut empfehlenswert ist.

Bewertung:




Zum Autor:
(Text übernommen von Phantastik-Couch)
Whitley Strieber wurde am 13. Juni 1945 in San Antonio, Texas geboren und zählt zu den ungewöhnlichsten Horror-Autoren unserer Zeit. Bekannt wurde Strieber vor allem durch den Roman „Der Kuß des Todes“ (The Hunger), der unter dem Titel „Begierde“ mit David Bowie und Catherine Deneuve verfilmt wurde. Später machte Strieber durch seine Behauptung, er sei von außerirdischen Wesen entführt worden, auf sich aufmerksam. Diese „Erfahrungen“ verarbeitet er in seinem Drehbuch zum Film „Die Besucher“. Whitley Strieber lebt heute mit seiner Frau in San Antonio, Texas, und moderiert seine eigene Radiosendung „Dreamland“

An dieser Stelle möchte ich mich recht herzlich beim Verlag

 
bedanken, der mir das Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte.
 
Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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