Sonntag, 30. Januar 2011

[Rezension] Natsuo Kirino - Grotesk



Klappentext:
Die 15jährige Yuriko Hirata ist schön - überwältigend schön. An der Tokioter Eliteschule, die sie besucht, ist sie eine Berühmtheit, und kein Mann kann ihr widerstehen. Schon früh lernt sie, aus ihrem Aussehen Kapital zu schlagen und sich so auch dem unbarmherzigen Drill des Schullalltags zu verweigern. Sie lässt sich von dem Sohn eines Lehrers an Mitschüler verkaufen und ist schon bald bereit, jedes Tabu zu brechen, um ihre Macht über Männer auszuspielen, die sie im Grunde ihres Herzens hasst. Nach einer trügerischen Zeit des Erfolges kommt jedoch der Tag, an dem sie sich eingestehen muss, nur mehr ein groteskes Monster zu sein, ein teuflisches Zerrbild ihrer selbst, das ein Leben im Elend führt. Als sie schließlich dem chinesischen Ganoven Zhang begegnet, erfüllt sich ihr Schicksal auf finstere Weise ...

Wie Yuriko versuchen auch drei andere Frauen, sich den Spielregeln der japanischen Gesellschaft zu widersetzen. Doch nichts wird so unnachsichtig bestraft wie eine Frau, die sich nicht fügt.

Rezension:
Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich die Geschichte von Yuriko, ihrer älteren aber unscheinbaren Schwester und einer vom Ergeiz zerfressenen Klassenkamadin fasziniert. Das Buch erzählt die Geschichte dreier Frauen, die mit unterschiedlichen Anlagen zur Welt gekommen sind, immer versucht haben, gegen das System anzukämpfen und dennoch alle aus unterschiedlichen Gründen sehr tief gefallen sind.

Dieses Buch kann ich guten Gewissens weiterempfehlen.

Bewertung: Note 2

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