Dienstag, 13. Dezember 2011

[Rezension] Liza Marklund - Olympisches Feuer








Eckdaten: 
Taschenbuch: 400 Seiten 
Verlag: rororo; Auflage: 11 (2. April 2001) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3499227339 
ISBN-13: 978-3499227332 
Originaltitel: Sprängaren 
Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 3 cm 


Buchcovertext:
Ein Bombenanschlag zerstört das Olympiastadion in Stockholm. annika Bengtzon, seit kurzem Chefin der Polizeiredaktion in einer großen Abendzeitung leitet die Berichterstattung. Sie recherchiert die Hintergründe des Attentats, das sich als sorgfältig geplanter Mord erweist.


Zum Buch:
Dieses Buch war mein erster Schwedenkrimi überhaupt. Obwohl ich es für mich nicht wirklich als Krimi bezeichnen würde. 
Annika Bengtzon ist seit kurzem die Chefin der Polizeiredaktion eines Abendblattes und hat so die liebe Not mit einigen ihrer Kollegen. Nicht jeder ist ihr dort wohlgesonnen, zumal es Kollegen gibt, die sich bei der Beförderung übergangen fühlten. Sie erschweren ihr ihre Arbeit, indem sie ihre Anweisungen boykottieren oder hintergehen.
Scheinbar mühelos schafft sie auch den Balanceakt zwischen Familie und Beruf zu meistern, da sie Unterstützung und Rückendeckung von ihrem Mann erhält.
Plötzlich explodiert eines Tages eine Bombe im Olympiastadion und es wird eine Leiche gefunden. Die Ermittlungen bringen zutage, dass es sich bei der Leiche um die bekannte Christina Furhage handelt, die geschäftsführende Leiterin der Olympischen Spiele in Stockholm. War es ein Anschlag auf die Olympischen Spiele oder ein Anschlag auf Christina Furhage?
Dieser Frage geht Annika nach und sie versucht zu recherchieren, was passiert ist.
Nicht lange danach gibt es einen zweiten Bombenanschlag, wieder mit einem Toten. Annika geht der Sache auf den Grund und gerät kurz darauf ebenfalls in die Schusslinie des Mörders ...

Mit der ersten Hälfte des Romans tat ich mich ziemlich schwer. Hier ging es mehr oder weniger um die Arbeit in einer Zeitungsredaktion und den Problemen, die Annika mit ihren Kollegen hatte. Kriminalistische Elemente fehlten hier. Erst in der zweiten Hälfte des Buches gewann der Roman an Tempo und Spannung. 
Wenn man es bis hierhin geschafft hat, packt einen das Fieber, denn nunmehr kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Das Tempo hält sich dann auch bis zum Schluss.
Vom Schreibstil her ließ sich das Buch gut lesen, auch wenn es zu Beginn eher um die Person Annika ging als um die kriminalischen Ermittlungen.
Dieser Roman war der erste Band einer ganzen Reihe um die Jounalistin Annika Bengtzon.
Wirklich überzeugt hat mich Liza Marklund nicht und ob ich ein weiteres Buch aus der Reihe lesen werde, würde ich momentan mit nein beantworten.

Bewertung: 2

Zur Autorin:
(übernommen vom Rowohlt-Verlag)
1962 geboren, wuchs in Nordschweden auf. Jahrelang hat sie für verschiedene Zeitungen und Fernsehsender gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Stockholm und ist nach wie vor als Reporterin tätig. Für ihren Roman "Olympisches Feuer" wurde sie von der Schwedischen Krimiakademie mit dem Poloni-Preis für das beste Debüt des Jahres 1998 ausgezeichnet.
 
Danke, dass ihr vorbei geschaut habt

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