Samstag, 18. Juni 2011

[Rezension] Lotte Hammer, Søren Hammer - Schweinehunde


Klappentext:
In einem Vorort von Kopenhagen entdecken zwei Schulkinder in der Turnhalle fünf grausam verstümmelte Männerleichen. Die Toten wurden mit mathematischer Präzision an der Decke aufgehängt. Trotz der bestialischen Inszinierung finden sich keine Blutspurgen auf dem Hallenboden. Kriminalhauptkommissar Konrad Simonsen und sein Team um Nathalie von Rosen verdächtigen den Hausmeister der Schule: Per Clausen, ein gescheitertes Mathegenie, das die Polizei mit kryptischen Falschaussgen irritiert. Aber kein Mann allein kann diese Tat vollbracht haben!

Die Identität der Toten scheint der Schlüssel zu den Tätern zu sein. Als in den Medien das Gerücht verbreitet wird, dass es sich bei den Mördern um Missbrauchsopfer handelt, die sich an ihren Peinigern von einst gerächt haben, sympathisieren immer mehr Menschen aus der Bevölkerung mit dem angeblichen Racheakt.

Konrad Simonsen muss die üblichen Ermittlungswege verlassen, bevor eine Lynchjustiz Dänemark regiert ...

Rezension:
Nach den Herbstferien entdecken zwei Kinder in einem Kopenhagener Vorort in der Turnhalle ihrer Schule fünf an der Decke hängende Leichen. Die hinzugerufene Kriminalpolizei ist geschockt, die Männer wurden erhängt, ihnen wurden die Hände entfernt und die Körper wurden auf bestialische Weise verstümmelt. Die Identität der Opfer kann vorerst nicht festgestellt werden.

Konrad Simonsen wird auf den Fall angesetzt. Er und sein Team versuchen herauszufinden, was passiert ist, warum und wer die Opfer sind. Unter Verdacht gerät der Hausmeister der Schule, den er hatte die Zugänglichkeit zum Gelände. Doch wer waren die Helfer, ein Mann alleine kann nicht fünf Männer umbringen?

Dann taucht eine Kampagne in den Medien auf. Es geht um sexuellen Missbrauch von Kindern und es wird angedeutet, dass die fünf ermordeten Männer Täter waren, die sich an Kindern vergangen haben. Nach und nach seinen die Ermittlungen diesen Verdacht zu erhärten ...

Bei diesem Buch handelt es sich um den ersten dänischen Thriller, den ich je gelesen habe. Die Geschichte an sich fand ich ausgesprochen interessant, denn bei den Opfern scheint es sich ausschließlich um Pädophile zu handeln. Der Schreibstil jedoch hat mir gar nicht zugesagt, Spannung kam gar nicht auf, die Geschichte stagnierte in ihrem Erzählfluss.

Bewertung: Note 3

Die Autoren:
Lotte Hammer und Søren Hammer sind Geschwister. Lotte ist augebildete OP-Krankenschwester. Søren ist Lehrer für Mathematik, Dänisch und Englisch. Schweinehunde ist ihr Debüt, das in Dänemark das Buchereignis des Jahres und auf Platz 1 der Bestsellerliste war.

Wie ich zu dem Buch kam:
Bei Lovelybooks gab es eine Aktion, in der man ein Thrillerpaket gewinnen konnte. Ich habe mitgemacht und gewonnen. Dieses Buch war in dem Paket enthalten.

Kommentare:

Martinas Welt hat gesagt…

Oh...schade....dabei hört es sich wirklich sehr interessant an!!!
Liebe Grüße
Martina

Sabine hat gesagt…

Finde ich auch schade, denn ich habe schon ein paar gute Rezis darüber gelesen...

Hast du schon etwas von Jussi Adler-Olsen gelesen und kannst es vlt. vergleichen? Denn das ist ja auch ein dänischer Autor und hat bei mir total geflopt.

LG, Sabine