Klappentext:
Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt – ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels – seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und – ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist – ihr Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist …
Rezension:
Flavia Sabina de Luce - das ist der Name der 11-jährigen, altklugen, giftmischenden Protagonistin des Buches. Im Hause de Luce geht jeder seinem eigenen Leben nach: der Vater sammelt leidenschaftlich gern Briefmarken, Schwester Ophelia beschäftigt sich nur mit ihrem Äußeren und Klavierspielen, Schwester Daphne ist nur hinter einem Buch anzutreffen und Flavia, ja Flavia mischt Gifte. In diesem Haus leben die Familienmitglieder nebeneinander her, statt miteinander.
Eines morgens wird eine tote Schnepfe vor der Tür gefunden, auf ihrem Schnabel steckt eine Briefmarke. Der Vogel wird entsorgt, Flavia macht sich keinerlei weitere Gedanken über das Tier. Doch in der Nacht wird sie wach, als sie Stimmen im Haus hört. An der Tür des Arbeitszimmers ihres Vaters bekommt sie einen Streit mit. Sie versucht durch das Schlüsselloch zu spionieren, doch wird vom Gärtner überrascht.
Am nächsten Morgen stolpert Flavia im Gurkenbeet über einen Körper. Der sterbende Mann, es ist jener, der in der Nacht einen Streit mit ihrem Vater hatte, kann ihr noch ein Wort zurauhen: Vale.
Schon bald steht für die hinzugerufenen Polizisten fest, es war Mord! Colonel de Luce wird wegen Mordverdachts festgenommen und nun liegt es an Flavia, die Unschuld ihres Vaters mit Hilfe der Chemie zu beweisen ...
Flavia Sabina de Luce - was für eine herrliche Protagonistin, zur Feindin möchte ich sie aber nicht haben. Der Autor lässt einen fließend in ihren Kopf und ihre Gedanken schlüpfen, ihren Schlussfolgerungen und Theorien folgen. Von der Schreibweise fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen, auch wenn ich in meinem Kopf erst mal nach verschollen geglaubten Chemie-Wissen suchen musste. Schade fand ich jedoch, dass die Nebenfiguren recht oberflächlich gestaltet wurden, auch über den Familienhintergrund hätte ich gerne mehr erfahren, aber diesbezüglich hege ich Hoffnung für Band 2 Flavia de Luce. Mord ist kein Kinderspiel.
Bewertung: Note 2
Die junge Flavia de Luce staunt nicht schlecht, als sie im ersten Morgenlicht eine Leiche im Garten entdeckt – ausgerechnet im Gurkenbeet! Jeder hält ihren Vater für den Mörder, denn Colonel de Luce hat sich noch tags zuvor mit dem Verblichenen gestritten. Nur ein einziger Mensch glaubt felsenfest an die Unschuld des Colonels – seine neunmalkluge Tochter Flavia. Schließlich ist der Ermordete vergiftet worden, und – ganz im Gegensatz zu Flavia, die eine begnadete Giftmischerin ist – ihr Vater hat nie Interesse an der Chemie des Todes gezeigt. Also fragt Flavia in vermeintlich kindlicher Unschuld sämtlichen Zeugen Löcher in den Bauch. Hartnäckig folgt sie jeder noch so abwegigen Spur – bis sie einsehen muss, dass ihr Vater tatsächlich ein dunkles Geheimnis hütet. Und so befürchtet Flavia, dass sie vielleicht eine zu gute Detektivin ist …
Rezension:
Flavia Sabina de Luce - das ist der Name der 11-jährigen, altklugen, giftmischenden Protagonistin des Buches. Im Hause de Luce geht jeder seinem eigenen Leben nach: der Vater sammelt leidenschaftlich gern Briefmarken, Schwester Ophelia beschäftigt sich nur mit ihrem Äußeren und Klavierspielen, Schwester Daphne ist nur hinter einem Buch anzutreffen und Flavia, ja Flavia mischt Gifte. In diesem Haus leben die Familienmitglieder nebeneinander her, statt miteinander.
Eines morgens wird eine tote Schnepfe vor der Tür gefunden, auf ihrem Schnabel steckt eine Briefmarke. Der Vogel wird entsorgt, Flavia macht sich keinerlei weitere Gedanken über das Tier. Doch in der Nacht wird sie wach, als sie Stimmen im Haus hört. An der Tür des Arbeitszimmers ihres Vaters bekommt sie einen Streit mit. Sie versucht durch das Schlüsselloch zu spionieren, doch wird vom Gärtner überrascht.
Am nächsten Morgen stolpert Flavia im Gurkenbeet über einen Körper. Der sterbende Mann, es ist jener, der in der Nacht einen Streit mit ihrem Vater hatte, kann ihr noch ein Wort zurauhen: Vale.
Schon bald steht für die hinzugerufenen Polizisten fest, es war Mord! Colonel de Luce wird wegen Mordverdachts festgenommen und nun liegt es an Flavia, die Unschuld ihres Vaters mit Hilfe der Chemie zu beweisen ...
Flavia Sabina de Luce - was für eine herrliche Protagonistin, zur Feindin möchte ich sie aber nicht haben. Der Autor lässt einen fließend in ihren Kopf und ihre Gedanken schlüpfen, ihren Schlussfolgerungen und Theorien folgen. Von der Schreibweise fand ich das Buch sehr angenehm zu lesen, auch wenn ich in meinem Kopf erst mal nach verschollen geglaubten Chemie-Wissen suchen musste. Schade fand ich jedoch, dass die Nebenfiguren recht oberflächlich gestaltet wurden, auch über den Familienhintergrund hätte ich gerne mehr erfahren, aber diesbezüglich hege ich Hoffnung für Band 2 Flavia de Luce. Mord ist kein Kinderspiel.
Bewertung: Note 2
Der Autor:
Alan Bradley wurde 1938 geboren und ist in Cobourg in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen. Nach einer Karriere als Elektrotechniker, die schließlich in der Position des Direktors für Fernsehtechnik am Zentrum für Neue Medien der Universität von Saskatchewan in Saskatoon gipfelte, hat Alan Bradley sich 1994 aus dem aktiven Berufsleben zurückgezogen, um sich nur noch dem Schreiben zu widmen. »Mord im Gurkenbeet« ist sein erster Roman und der in England, USA und Kanada bereits viel umjubelte Auftakt zur Serie um die außergewöhnliche Detektivin Flavia de Luce. Alan Bradley lebt zusammen mit seiner Frau auf Malta.
Weitere Informationen zu dem Autoren und Flavia erfahrt ihr hier.
Wie ich zu dem Buch kam:
Auch dieses Buch stand nicht nur auf meiner Wunschliste, nein auch im Bestseller-Regal meiner Bibliothek stand es und spach "Nimm mich mit". Wer bin ich, dass ich widersprechen würde?

3 Kommentare:
Hallo Kerry!
Schöne Rezension! Da kann ich dir nur zustimmen. :)
Und der 2. Teil kommt im Herbst als TB heraus. *freu*
LG, Sabine
PS: Hast du schon mit dem Leserunden-Buch angefangen (ich hab schon 3 Kapitel gelesen *g*).
Kommt auf meinen Wunschzettel. Das fällt ganz sicher in meinen Lesegeschmack :)
Ich liebe Flavia :D Ich kann kaum den Herbst erwarten - da erscheint endlich das dritte Buch...
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